Hi, die Knotenleitern brauchen Zeit, weils genau sein muss. Für die 5 Zügel und dazu 5 normale Schlaufen hab ich bei Zügeln am Zollstock 5min und bei den Schlaufen auch rund 5 Minuten gebraucht, war deutlich schneller als zuvor mit Schnur extra messen usw. ... bei meinen mittlerweile vermutlich über 1.000 angefertigten Zügeln ist da Zeitersparnis schon recht sinnvoll. VG Kris
Gespann verbinden?
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Servus,
die Zügel mach ich genauso, nur mit einem Brett und zwei Nägeln, bei denen ich die Köpfe dann abzwicke. Die entsprechenden Zugaben (2cm für den Koten und 10cm für die Schlaufe) habe ich dann als Markierungen auf dem Brett angezeichnet. Damit kann man auch schön sie Länge nach dem Knoten prüfen, wie spack die Leine auf die Nägel geht.
Die Anknüpftampen mache ich komplett anders. Ich nehm ne entsprechen gelängte Waageleine und mach ne doppelte Bucht um die Leitkante resp.Kiel. Dann mach ich je 2 Knoten mit definierten Abständen von Stab zum ersten Knoten und dort zum zweiten Knoten. je nach vorne und nach hinten. Will heißen, ich hänge die Koppelleine vorne und hinten an eine Knotenleiter.
Grußder Indianer
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Hallo Micha, in den rund 10 Minuten sind die Zügel und Schlaufen erstellt, wenn ich dann für 5 oder 10 Drachen das mache, geht es fast wie im Akkord, wobei es immer noch genau sein muss!
Da sind die Drachen noch lange nicht dran. Das mache ich dann in einer anderen ruhigen Stunde mit den 5 oder 10 Drachen auch wieder direkt am Stück nacheinander. Das ist besser als immer nur einen Drachen zu machen ... zumindest bei meiner eher größeren Anzahl

@ Harald Das mit dem Brett ist für Transport und Urlaub halt leider etwas / sehr schwierig! Den Zollstock (ich hab 10 gebohrte - war mal für einen Workshop auf Langeoog gedacht, wovon ich nur 2 echt nutze) kann ich bequem in kleiner Tasche mit 3 Spulen Waageleine mit in der Urlaub nehmen. Dort sind durch die vorgebohrten Löcher / unterschiedliche Winkel oder Ausklapppositionen recht viele Abstände möglich.
Und der ganz große 2. Vorteil: die Nägel schauen oben spitz raus, weshalb die gelegte Schlaufe am 2. Nagel recht einfach auch mit Zug drüber gemacht werden kann, bevor die Schlaufe geknotet wird. VG Kris -
Hallo Jungs, ich brauche mal Eure Unterstützung / Einschätzung zu meinen Überlegungen für Starkwind-Gespann Umrüstung.
Vorweg: für den Urlaub an der Nordsee sind für nächste Woche fast ausnahmslos starker Wind von 5 - 7 Bft vorausgesagt (Böen noch etwas mehr), was leider gegen Großgespann-Fliegen spricht. Ich hoffe aber etwas weniger Wind!
Ausgangslage:
Ich wollte eigentlich mit den Reserve-Minis ein Leichtwind 10er Gespann machen, dort leichtere neu gekaufte 3mm cfk Rohre und wirklich kürzeren Leinen, Abstand von nur 40cm (1/2 Spannweite) ausprobieren.
Überlegung: Für so starken Wind brauche ich (neben dem vorhandenen 3er Flizz Gespann, was auch 8 Bft. aushält) auch ein gut fliegbares längeres Mini-Gespann, der Mini alleine sollte bis 6 Bft. aushalten (der entsprechende Spitfire 0.8 hat 3-6 Bft angegeben). Den kurzen Abstand würde ich beibehalten.
Neu zum Ausprobieren: Könnte ich bei einem Gespann ein "Umrüstset" auf Starkwind machen, ohne den Drachen komplett verarbeiten zu müssen?
... also wäre meine Idee: der dünnere 3mm Stab bleibt zwar drin in Verbinder und Mittelkreuz, aber ich mache genau zugesägte 4er oder 5er Cfk-Rohr mit Innendurchmesser 3mm über den Bereich zwischen Verbinder und Mittelkreuz beim unteren Querstab, entsprechend auch beim oberen Querstab.... hab grade schon beim ersten Probieren aber fesstellen müssen, dass das neue 3er Cfk Rohr nicht wirklich in das 4er /innen 3 Cfk Rohr passt.
... der eigentlich nicht mehr vorgesehene 3er gfk-Stab würde aber in die 4er Rohre reinpassen
=> Wäre also für Starkwind eine 4er über 3er Stab Variante wie beschrieben machbar? Würde das die Kräfte aushalten? Würde ich die Stäbe wieder auseinander bekommen?
... für Leichtwind würde ich dann wiederum auf die nur 3er Cfk Rohre wechseln, um etwas Gewicht zu sparen => würde das dann auch schon bei 2 Bft fliegen?
- als Zügel würde ich aber nun statt der vorgesehenen 33 daN auf 49 daN gehen und zuerst auch mal nur ein 5er oder 6er Starkwindgespann ausprobieren. Das dürfte dann ja extrem schnell werden bei 6 oder 7 Bft
(wie mein damals 17er Gespann in SPO bei 5-6 Bft)
Das Starkwind würde ich dann vielleicht zunächst mal mit den noch aufgehobeben Segeln meiner alten und Spitze durchstoßenenen Minis ausprobieren, um keinen der guten neuen bei Starkwind zu riskieren.
[Alternativ wäre ein reines Starkwind-Setup für 5 Minis mit aufgebohrten Verbindern auf steifere 4er cfk-Rohre denkbar ... müsste ich daheim schon bohren ... und das an den neuen 5er Leitdrachen dran ... für sogar 7 - 8 Bft?]
Welche Einschätzungen und Meinungen habt ihr zu den verschiedenen Aspekten meiner Überlegungen? a) ultra kurze Abstände b) dickeres Rohr über dünneres schieben c) "Nachrüsten" auf Starkwind, sonst eher für Leichtwind
Freu mich auf eure Rückmeldungen. Danke schon mal im Voraus und viele Grüße, Kris
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Hallo Kris,
Ich würde den Leitdrachen als Starkwinddrachen umrüsten, d.h. komplette 6‘er Bestabung und auch „dicke Waageleine“.
Je nachdem wieviele Drachen du dann dahinter hängst, kannst du optional auch noch mit 4mm auffüttern.
Die nachfolgenden (gleichgrossen) Drachen hängen bei 40cm im Windschatten des Leitdrachen und werden daher auch nicht so hoch beansprucht. Wichtig ist, das die Gespannleinen eine gewisse Dehnung haben und so Schläge wegpuffern können. Mit Kevlar funktioniert das nicht.
Das müsste m.E. nach funktionieren und hat den Vorteil, das du das Gespann mit zwei einzelnen Leitdrachen (stark und normal bestabt) universell nutzen kannst.
Aber nur der Versuch macht klug.
Ich wünsche gutes Gelingen.
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Hallo, danke für die erste Meinung. Welche Gespanne fliegst du denn so und wie lange schon?
Wie in meinen früheren Beiträgen schon geschrieben, habe ich jetzt erst den Leitdrachen auf komplett 5er cfk Stäbe mehr als aufgerüstet, damit er auch 60 oder 70 Minis dahinter, vertragen kann. Das Original hat lediglich 3er gfk und der vorherige Leitdrachen für 55 war bei 4 und 5er Stäben.
Damit wäre ein Aufrüsten auf 6 aus meiner Sicht überhaupt nicht notwendig und bei den engen 3mm Laschen auch kaum umsetzbar.
Im 50er Gespann fliege ich die meisten mit 49daN Zügel, nur die ersten 5 mit 72er Waageleinen, weil da noch 50 hinten dran sind.
Auch hier scheint mir die 49er Leine mehr als ausreichend für nur 5 Minis.
Ich fliege bisher Waageleinen ohne viel Dehnung, sonst wäre exaktes Fliegen mit 50 Lenkdrachen nicht so genau möglich, wenn sich da was Dehnen würde.
Bei den geplanten 40cm Abstand der Minis mit ihren 80cm Spannweite bin ich meiner Ansicht nur beim Start in einem Windschatten. Schon ab wenigen Metern in der Höhe strömt die Luft von vorne an jeden heran, sollte jeder im Wind stehen, aber nur schräg, daher mit eigenem Zug, aber eben nicht so viel.
Bei diesem Punkt bin ich ja anderer Ansicht als die Standard-Meinung.
Wie seht ihr das? VG Kris
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Servus Kris,
ich würde der Einfachheit halber auf deinen Alternativ Vorschlage:
Zitatgehen.
Dann kannst du vor Ort schnell auf das richtige Equipment zurück greifen.
Ich selber nehm halt bei Starkwind dann einfach nur die vorderen 3 oder 4 Drachen zum Fliegen und das klappt eigentlich ganz gut. Wobei mein Leitdrache der normal 6mm CFK bestückt wäre immer mit 8er CFK in Form von Pfeilschäften mit geringen Spine bestückt ist. Das taugt dann auch bei Leichtwind, da ich dann das Gespann einfach verlängere und er Leitdrachen eh wenig zum Auftrieb beiträgt. Er wird halt zum Steuern benötigt.
Und ansonsten schätze ich immer was Sliderule Thomas übers Drachenfliegen sagt. Er hat mir immer sehr gut weitergeholfen im Strand von SPO, auch und gerade mit den Gespannen.
Gruß
der Indianer -
Hallo,
danke für die Rückmeldungen bisher zum Thema Starkwind-Gespann.Bisher noch offen sind Meinungen zu meinen drei Überlegungen: Welche Einschätzungen und Meinungen habt ihr zu den verschiedenen Aspekten meiner Überlegungen?
a) ultra kurze Abstände
b) dickeres Rohr über dünneres schieben
c) "Nachrüsten" auf Starkwind, sonst eher für Leichtwind... nach Antwort von Thomas hatte ich mir dann überlegt, wo die neuen ins Gespann rein sollten.
Das Leichtwind käme wo nach hinten, eine reine Starkwindvariante natürlich nach vorne ... dann könnte ich aber auch die bisher bestehenden ersten 5 oder 10 als Starkwind fliegen, wie du vorgschlagen hast, das war auch schon mal meine Überlegung.Jetzt wäre dann aber das eigentlich für daheim vorgesehene Leichtwind-Gespann doch wieder ein reines LW.
Das wäre dann eher auf wenig Gewicht getrimmt mit 3er und 4er Rohr, nur 4 Zügel und nur 33 daN Leinen bei dem kürzeren Abstand ... und mit neueren Drachen.
Mal sehen, was ich noch Zeit habe und daheim mache / für den Urlaub mitnehme. Weitere Anrmerkungen zu a b c sind herzlich willkommen. Danke und VG Kris
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Hallo Gerd,
danke für die Info, bei mir wäre es eigentlich geplant gewesen cfk über cfk, aber nun würde es 4er cfk über den original 3 gfk Stab.
Steckte da beim Super Speedwing der originale 10er Stab in den Verbindern und die 12er Verstärkung war nur in dem frei liegenden Bereich, also 5-6cm kürzer?
War das dort als Dauerlösung oder wie bei mir angedacht nur temporär und dann wieder weg? VG Kris -
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Hallo Gerd,
danke für die Bestätigung. Dann würde das gehen ... obwohl das Reinbekommen schon nicht ganz einfach ist, ob es dann bei meiner Idee auch wieder raus ginge, wäre die Frage.
Ich überlege ja nun hin und her, habe gestern auch schon mal daheim an der Werkbank mehrere 3er Mittelkreuze und Verbinder auf 4er aufgebohrt, falls ich die brauchen sollte.
Meine Tendenz geht aber doch zum ursprünglichen Vorhaben, ein echtes Leichtwind 10er Mini zu bauen. Hab dazu gestern noch 100m Waageleine 30 daN bestellt, die ich mit in Urlaub nehmen würde, falls die bisherigen Beständen nicht ausreichen.
Für den starken Wind werde ich bei 5 Bft sicher auch mal 30er oder 40er Gespann probieren, müsste ich schon geflogen sein, zumindest in Böen.
Bei 6er Wind würde ich auf 20er oder 10er reduzieren, da natürlich die ersten mit den stärkeren Leinen nehmen. Wenn es böig in 7 oder 8 gehen sollte, wären dann nur noch die ersten 5er in der Luft.Da muss ich schauen, ob die das aushalten und ein wenig riskieren. Aber bisher habe ich immer mit Windmesser doch rechtzeitig wieder ein großes Gespann reduziert, sodass in 25 Jahren kein Mini in der Luft kaputt ging.
Wenn ich hoffentlich dann ab nächstem Montag auf dem großen Strand in Zeeland was Großes fliegen kann, stelle ich Bilder oder Videos im September wieder hier oder bei Youtube ein.VG Kris
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Hallo Gerd - dankefür deine Sorge ... bei 50er Mini hat es mich in einer Böe auch mal einige Meter mitlaufen lassen.
Hab damals schnell wieder 10 abgehängt und bin dann mit Vollzug die 40er geflogen. Ich stelle ja immer so ein (nach Windmesser und meiner Tabelle), dass ich es noch gerade halten kann. Unkontrolliert auf Riskiko fliege ich nicht, dafür sind mir meine Minis zu schade.
Wenn es trocken und so stürmisch sein sollte, dann fliege ich die Flizz oder den Hawk, die halten das ja als eine der wenigen Stabdrachen aus. Auch meine uralte Thunderbird 160 (=160cm Spannweite), die sonst mit 20 - 50 daN geflogen werden kann, würde ich dann an einer 100 daN Leine und Schultergurt auch ausgiebig Auslauf geben können.
Habe gerade meine kompletten Schnüre, Spulen, Ersatzmaterial sortiert und verpackt, werde fast alles mit in den Urlaub nehmen und bei zu schlechtem Flugwetter eben an den Gespannen basteln ... Hab nun wieder ein 9er Delta Stunt zusammen (6 von meinem Bruder zurück bekommen), das ich mal als 21er geflogen bin. Da ist aber der erste noch nicht verstärkt, daneben sind noch einige Ford-Werbedrachen warten auch noch aufs Verbinden zum Leichtwindgespann. Die sind aber in ihrem weiß nicht annähernd so beeindruckend wie die 30, 40 oder 50 orangeroten Minis. VG Kris -
Servus,
Ich war jetzt mit den gekürzten Koppelleinen und der langen Waage auf der Wiese.
Zunächst habe ich alle 7 hochgezogen und war enttäuscht, dass das Gespann nicht so flog, wie meine anderen Gespannen.
Dann habe ich mal nur die ersten 4 geflogen und war damit zufrieden.Dann kam die Erkenntnis als ich den fünften dranklöppelte. Er tanzte nach dem Start wie verrückt hinter den anderen. Zunächst war ich ratlos. Als ich nach dem Landen dann mit meiner Partnerin redete, die das Spiel von der Seite beobachtete. "Du, die 4 Leinen an den Leitkanten hängen durch und die mittlere Leine ist die einzige die zieht."
Dann habe ich alle mittleren Koppelleine so verlängert (einen Knoten weiter an der Knotenleiter), dass sie leicht durchhängt.
Was soll ich sagen, nach dem Start lief auch der fünfte im Bunde stabil hinterher. Also wieder runter mit den fünfen und die zwei restlichen Drachen angeknüpft und auch dort natürlich die mittlere Leine mit Durchhang angeklöppelt.
Auch die 7 liefen sauber und stabil n der Reihe.Zufrieden habe ich dann die Drachen wieder eingepackt und jetzt kann ich die restlichen 13 Drachen fertig strellen.
Gruß
der Indianer
