Beiträge von LastMohawk

    Servus NT-Tom,

    ich muss da dem Heiner Recht geben, die drachenschwänze aus guten Material sind auch nicht sehr viel teurer, halten aber sehr lange. Und wir alten Hasen bauen unsere Drachenschwänze gerne selber. Denn da sind wir frei in der Gestaltung.

    Und ja, ich kaufe das entsprechende Tuch - bei meinen Einleinern meist D60, wenn du es leichter haben willst, dann ein leichteres Tuch. die nutzbare Breite ist ja immer angegeben. Dann schneid ich daraus 6cm Streifen quer zum Tuch. Das liegt ja meist so 1,4 bis 1,5m breit. Nähe dann auch farblich passend andere Tücher mit ein. Wenn die gewünschte Länge erreicht ist, das ganze dann einmal säumen und eine Befestigung dran. Ich fibde, schaut halt dann aus wie gewollt und gekonnt und nicht wie nur gebastel. Ok zum Testen ob die Kiste mit so nem Schwanz fliegt, mag ja deine Lösung ganz gut sein, Aber wenn ich den Drachen in 5 Jahren noch fliegen will, dann ist das Flatterband schon längst Geschichte. Aber was positives hat es ja, es macht dir Spaß und zur Not kannst du dein Revier abstecken auf deinem Drachenberg.


    Hier der Toront mit Streifenschwanz:



    Ebenso der Tribird mit Streifenschwanz:



    Oder mal was breiteres ein Mix aus Spinnaker und Organza an meiner Quatrostelle:



    oder auch ganz in Organza wie bei dem Kaleido:



    es gehen aber auch nur farbige Bänder in 3cm , halt mehrere wie hier am Jägerzaun:



    Für deine Matten würde ich ein leichteren Spinnakerstoff wählen und den dann in 5cm Streifen passend zur Matte nähen. Für einen Zweileiner Stabdrachen würde ich dann in der selben Art einen Schlauchschwanz zusammentackern. Durchmesser so 6cm würde ich wählen.


    Ich schreib halt würde, da mir persönlich an Lenkdrachen - Ausnahme sind die Rautendrachen wie von Peter Powell - keine Drachenschwänze gefallen.

    Aber das schöne an unserem Hobby ist ja, dass es jeder so betreiben möchte wie er will.


    Gruß
    der Indianer

    Servus,

    also rein rechtlich gesehen, regelt es das Bundesnaturschutzgesetz ganz lapidar. Jedes Bundesland hat sein eigenes Naturschutzgesetz, das auf dem Bundesnaturschutzgesetz basiert, in dem das geregelt ist.

    Hier mal als Beispiel Baden-Württemberg:


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    Zitat

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    Jedermann hat das Recht auf Erholung in der freien Landschaft.

    Das freie Betretungsrecht muss jeder Grundeigentümer aufgrund der Sozialpflichtigkeit seines Grundeigentums dulden, aber nicht schrankenlos.
    Gesetzliche Vorgaben und Verbote sind zu beachten!

    Gebot der Rücksichtnahme
    Jeder Erholungssuchende muss nach § 43 Naturschutzgesetz auf die Belange der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten Rücksicht nehmen. Gute Kontrollfrage: „Wäre das meine Wiese, fände ich dann das toll, wenn Fremde sich so verhielten, wie ich gerade?“
    Betreten der freien Landschaft
    Die freie Landschaft darf nur auf Straßen und Wegen (öffentlichen und privaten) sowie auf ungenutzten Grundflächen betreten werden. Ungenutzte Flächen sind Ödlandflächen, aber auch Stoppelfelder nach der Ernte und vor der erneuten Bestellung.


    Für landwirtschaftliche Flächen gilt nach § 44 Naturschutzgesetz ein Betretungsverbot für:
    Äcker in der Zeit zwischen Saat oder Feldbestellung und Ernte
    Grünland (Wiesen und Weiden) in der Zeit des Aufwuchses und der Beweidung, d.h.
    ab dem Einsetzen der Vegetation im Frühjahr bis zur Winterruhe im Herbst.
    Sonderkulturen wie Obst oder Reben während des ganzen Jahres

    Das Betretungsverbot gilt unabhängig davon, ob der Landwirt seine Fläche eingezäunt hat oder nicht. Er darf sein Grundstück einzäunen, muß es aber nicht.

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    praktisch gesehen schaut es anders aus.

    Ich gehe nur auf Wiesen, die nicht im Wachstum sind bzw. die abgeerntet sind. Gerne auch im Sommer nach der Heuernte vor dem erneuten Wachstum und dem zweiten Schnitt.


    Immer wieder kommen Bauen auf mich zu und fragen was ich so triebe. Aus Angst, dass ich Müll hinterlasse und die Tiere dann Probleme bekommen. Das kann in einem freundlichen Gespräch aber erörtert werden.

    ein Beispiel:
    Zusammen mit mic flogen wir im Herbst nach der Ernte auf eine schönen Wiese. Dann kam die Bäuerin mit ihrem Enkel und fragte was wir da machen. Nachdem der Enkel erklärte, dass er seine Billigmatte nicht sauber hoch bekommt. Ich schenkte ihm dann einen Diamantdrachen und den flog er mit seiner Oma zusammen. Später verabschiedeten sich die Beiden und wünschten uns noch viel Spaß.
    So dürfen wir dort inner wieder fliegen gehen.


    Gruß

    der Indianer

    Servus Heinrich,

    aber nicht nur Drachen aus Ungarn muss man ab und an "aufarbeiten". Auch Drachen von dir bedürfen ab und an eines helfenden Hand. Der Mittelstab des schönen alten Rev I aus deiner Hand ist geschlitzt und den habe ich erst letzte Woche erneuert. Jetzt kann er wieder dorthin wo er sich wohl fühlt, in den Himmel.


    Hier der Rev:




    Gruß in die Heimat

    der Indianer

    Hallo Carsten,

    das find ich klasse. Einfache Lösungen sind oft das Beste.

    Da ich auch so einer ...

    für all diejenigen, die nicht mit dem Saumapparat (suissei) zurecht kommen

    ... bin. Und ich habe schon lange so ein Fuß bei der Maschine, rumliegen.


    Frage würdest du mir so einen 3d-gedruckten Falter drucken und natürlich gegen Bezahlung zusenden? Das wäre klasse. (Aber nicht, dass ich hier was lostrete mit Massenproduktion und so.)

    Alternativ, würdest du Druckdatei zur Verfügung stellen?


    Danke schon im Voraus


    der Indianer

    Danke Dennis,

    so kann man sich verschätzen. Wusste nicht was du so zusammen tackerst. :)


    Er meinte auch die Color Grip von Faber, die weißen sind so weich. Bei schwarzen, bin ich komplett bei dir. Da nutze ich auch ein HB Bleistift. Gut bei meinen Großdrachen kommt es wahrlich auf 1 - 2 mm nicht an. Das gleicht das Segel schon aus. Beim aktuellen Projekt, habe ich die Schablonen mit einem 3mm Edding aufs Papier gebracht ... das reicht für den Vogel aus :)


    Aber das ist das Schöne an unserem Hobby, jeder macht es auf seine Weise und freut sich daran. Ist wie beim Mopedfahren, der Weg ist das Ziel, zumindest bei mir und ich denke auch bei dir. Und wenn am Ende des Weges ein schöner Drache dabei rauskommt, haben wir alles richtig gemacht. Und ich muss sagen, ich ertappe mich immer öfters dabei, Einleiner zu bauen und auf der Wiese dann auch zu lüften.

    Gruß

    der Indianer

    ... Wie kann man so weiche Minen noch sinnvoll einsetzen? Das gibt doch nur noch Sauerei

    Servus Dennis,

    da gibt es keine Sauerei auf dem Tuch. Und meine Nähmaschine hat noch nie unter Resten des Bleistifts gelitten. Und ich nähe doch sehr viel mit ihr. Klar, man mus die Stifte halt schnell wieder anspitzen, aber dann gibt es eine klare, weiße Linie auf dem Tuch. Ich benutze die sehr gerne auf dunklem Tuch.


    Kommt natürlich auch auf die Nähtechnik an. Ich nähe zu 90% geschlossene Kappnahten. Da sollte man schon die Nahtlinie unter der Maschine sehen. Bei Segelmachernähten hat man ja eine "Führung" durch die Kante des Stoffes und der Verklebung.


    Ich kauf die weißen Stifte immer im 20er Pack, Und einen scharfen Spitzer brauchst du auch.


    Gruß

    der Indianer

    servus,

    Ich verwend beides, die weißen Minen von Prym oder aber den weichen weißen Stift von Faber. Nennt sich Color Grid. Ist so ein dreieckiger Stift, weich und gut zum Zeichnen.


    Geht ganz gut. Nur auf dem Leuchttisch muss man die weissen Linien mit einem weichen Bleistift nachziehen... das Weiß kann man aufm Leuchttisch nicht sehen.


    Gruß

    Der Indianer

    Servus,

    Da muss ich Molli recht geben. Es sind zwei völlig unterschiedliche Drachen.


    An deiner Stelle würde ich anhand der technischen Daten des Elliot Datenblattes

    Datenblatt Jet Stream den Drachen versuchen nachzubauen.

    So schwer ist das nicht mit dem Maßen und den Bildern. Oder aber dir leiht jemand einen aus zum ausmessen


    Klar gibt es den noch zu kaufen. Und ob die derzeit aufgerufenen +- 170€ so viel teurer sind als der Eigenbau ist schlecht zu sagen.


    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben


    Gruß

    Der Indianer

    Servus Franz,

    Für solche Projekte nehm ich sehr gerne den Spinnaker „60D“ von Metropolis.


    Grund zu einem

    • günstig wenn viel Tuch benötigt wird.
    • Steif was mir lieber ist für Die Flächen
    • Lässt sich klasse verarbeiten
    • In genügend Farben lieferbar.

    Aber das ist nur meine Vorliebe bei grossen Kastendrachen. Siehe mein Tri-Bird in schaut ess ich gebaut habe.


    Gruß

    Der Indianer

    Ein wirklich schöner Drache hast du da gebaut.


    Er erinnert etwas an den Going and Comming, der mir schon immer gefallen hat. Wobei ich sagen muss, die Art wie du den Drachen aufgespannt hast gefällt mi um Längen besser als die Abspannung außen herum.

    Und die Idee mit den 4 Zusatzsegeln, einfach ein Genuß.


    Viel Spaß mit dem Vogel.


    Gruß

    der Indianer