Beiträge von Beholder

    Besorg dir am besten den Leinenplan mit den Maßen der Waageleinen und messe diese mal einzeln durch.

    Vorausgesetzt, dass die Waage nicht verdreht oder verbastelt ist, haben sich sehr wahrscheinlich mit zunehmender Einsatzzeit die weniger belasteten Leinen verkürzt. Und das sind die Leinen im Bereich der Tips.

    Bei Längenveränderungen der Waageleinen bringt auch der normale Mixertest nichts, da er diese nicht erfassen und korrigieren kann (das geht erst mit dem langen Mixertest, wie ihn z.B. der Soul bietet).

    Somit kannst du nur durch Messung der Leinen selber feststellen, wie groß die Unterschiede sind und dann überlegen, was du machst.


    Gruß

    Kann dir zwar nicht direkt weiterhelfen, aber hast du die Anfrage auch mal bei oaseforum.de gestellt?
    Im dortigen Forum sind wesentlich mehr Kitesurfer unterwegs als hier und eventuell wirst du dort auch Threads finden, in denen du die ein oder andere Antwort findest.

    Wünsche dir dennoch, dass du auch hier Antworten erhältst.


    Gruß

    Erstaunlich, dass da überhaupt noch Schnee lag.


    Wäre an der Zeit, dass mal flächendeckend genug runterkommt und dann auch eine Weile liegenbleibt.


    Gruß

    Da hat es deutlich mehr Schnee, als weiter südlich. Denn nicht mal auf der Alb ist genug runtergekommen.


    Ist das eine Zebra Revolt, die da im Schnee geparkt ist ? Oder doch eine Slope?


    Gruß

    Abschliessend noch dazu, ich nutze die Kites pro Jahr auch öfter, als manch Andere, und stelle die auch allen interressierten Anfängern ( natürlich passende Grösse zur Windstärke ) zum Testen zur Verfügung, so das man von einer überdurchschnittlichen Nutzungsdauer ausgehen kann. Beim Auto beurteilt man die Abnutzung ja auch nicht nach Jahren, sondern gefahrenen Kilometern, beim Kite sollte das nach Betriebsstunden gehen ,was allerdings schwierig zu Zählen ist.

    Gebe ich dir durchaus recht.

    Dennoch müsste man in der Hinsicht bei einer 11 Jahre alten, häufig genutzten Closed-Cell-Matte ebenfalls etwas sehen.

    Oder bei einem 16 Jahre alten Handlekite, bei dem aber nur gleichmäßig über die gesamte Tuchfläche verteilt sieht, dass das Tuch schon viele Stunden in der Luft war.

    Aber eben nichts punktuelles, wie es bei den FS Soul, Speed 4, Ozone Chrono und wie sie alle heißen, im Bereich der Stäbchen nach, für meine Begriffe, relativ kurzer Nutzzeit auftreten.


    Aber egal, es ist wie es ist. Und jeder sucht sich das raus, was ihm am besten liegt.


    Gruß

    Meiner Ansicht nach sind gute fünfeinhalb Jahre noch keine Zeit für einen Kite, selbst wenn er öfter geflogen wurde.


    Aber es bestätigt das, was ich in den letzten Jahren durch die Berichte von anderen erfahren habe (bisher ausschließlich bei Doubleskin-Matten), dass die Stäbchen das Tuch durchscheuern lassen und die Haltbarkeit deutlich herabsetzen.

    Die logische Folge ist, dass dies auch den (Wiederverkaufs-) Wert beeinträchtigt.

    Ich glaube, manchen war das bisher gar nicht so bewusst.


    Muss letztendlich natürlich jeder für sich entscheiden, ob er das für eine etwas bessere Aerodynamik in Kauf nehmen will oder nicht.


    Gruß

    Ok, gegen die Hecke zieht jeder Kite den Kürzeren.


    Keine Ahnung, ob es bei dem 5.5er mit an den eingenähten Stäbchen liegt

    Naja, der Verdacht liegt schon sehr nahe, wenn man sich die Berichte über durchgescheuertes Tuch im Bereich der Stäbchen auch bei anderen Kites (normale Matten) durchliest: Thread im Oase-Forum


    Diese Probleme gibt es bei Kites ohne Stäbchen in der Form jedenfalls nicht.

    Insofern erkauft man sich einen Leistungszuwachs oder ein eventuell schnelleres Füllverhalten durch eine gerinigere Lebensdauer bzw. deutlich verkürzte Zeit bis zur ersten (absehbaren) Reparatur.


    aber es ist auch der LongStar mit den meisten Betriebsstunden, den ich am längsten habe, und der bis vor kurzem am Meisten im Einsatz war

    Seit wann nutzt du diesen LongStar?


    Ich frage aus Neugier und um einen Vergleich zu haben, denn meine beide ersten Depowermatten (ohne Stäbchen), die ich nun seit über 11 bzw. 12 Jahren im Einsatz habe, haben keinerlei Ermüdungserscheinungen am Tuch. Und die wurden schon viel benutzt.

    Die vor 10,5 Jahren gebraucht gekaufte 12er Yak aus dem Jahr 2006, sieht mit ihren über 16 Jahren immer noch gut aus und fliegt hervorragend.


    Gruß

    den neuen LongStar 3.5 bestellt, weil ich meinen vor 2,5 Jahren geschrottet habe

    Hm. War die Robustheit wegen nicht vorhandener Zellen (und somit keine Möglichkeit für Kammerplatzer) nicht immer eines der Argumente für einen Singleskin?


    und mein 5.5er fängt langsam an, Materialermüdungserscheinungen an der Kappe zu bekommen ( neben den eingenähten Stäbchen)

    Gehst du davon aus, dass es mit den Stäbchen zu tun hat? Oder wäre das auch ohne so gekommen?

    Bei anderen Kites mit eingenähten Stäbchen wird ja schon seit Jahren davon berichtet, dass das Tuch an den Stellen durchscheuert, wo sich die Stäbchen befinden. (Was bei Matten ohne Stäbchen nie ein Thema ist.)


    Gruß

    Fazit (mein): für das Stand kiten, sollte es Handles sein, Matte größe 2-3 m² kleiner wendiger , größer mehr druck bzw. je nach Modell bei schon weniger Wind nutzbar

    Ja, das ist weitestgehend korrekt so.


    Wenn jetzt jemand sagt die Magma 3.0 funktioniert tatsächlich schon ab 1.5btf

    Abgesehen davon, dass es keine halben Windstärken gibt (auch wenn der ein oder andere Hersteller das immer noch so angibt), sind Herstellerangaben fast immer zu optimistisch was den unteren Windbereich angeht.

    Da kannst du eher von unteren bis mittleren 2 Bft ausgehen. Wenn du sie dann doch früher zum Fliegen bringen solltest, wunderbar.


    Größe bin ich mir nicht ganz sicher.

    So wenig Wind wie dies Jahr hier war, wäre 3.0 sicher klein Problem . Wobei klein und wendiger auch schön ist und vielleicht mehr Spaß macht.

    Bei 80 kg und fürs Binnenland sind 3 m² in Ordnung.

    Klar, eine kleinere Größe derselben Modellreihe ist immer etwas wendiger und der Unterschied ist bemerkbar, aber so riesig ist er dann auch wieder nicht. Und was bringt es dir, wenn die kleinere Größe wendiger ist, aber nicht mehr fliegt, weil der Wind zu grenzwertig ist.

    Ich wage eh die Prognose, dass es auf längere Sicht hin nicht bei einer Matte bleiben wird.

    Denn auch an der Nordsee ist der Wind nicht immer gleich, so dass du mit mehr als einer Größe einfach einen größeren Windbereich abdecken kannst und flexibler bist.

    Insofern kannst es von der Seite her sehen, dass du dir jetzt die Größe kaufst, die du am meisten im Binnenland verwenden wirst und diese dann später ergänzt.


    Ich würde dir in der Hinsicht auch nochmal empfehlen, gutmütige Intermediates wie die Cooper Nexxt One und Elliot Lava in deine Suche einzubeziehen. Gerade die Nexxt One mit ihrem leichten Tuch sollte bei wenig Wind früher gehen, als Magma und Beamer.


    Die Matten größe beißt sich denk ich mit dem gedanken eventuell für's Kitesurfen zu üben ( vom Sitzen auf ein Bord aufsteigen usw.) Und hier wäre für mich die Bar dann von Vorteil (wendigkeit leidet, aber die großen Kites sind es auch nicht)

    Du musst dir darüber im Klaren sein, was du mit einer 4-Leinermatte fürs Kitesurfen tatsächlich üben kannst und was nicht.

    Gefühl für den Wind und das Windfenster zu bekommen (was du ja offenbar zu einem guten Teil schon zu haben scheinst) geht immer und das wird dir auch später zugute kommen.

    Den Bewegungsablauf für das Aufsteigen aufs Board kannst du auch mit Handles auf der Wiese schon vorüben, indem du dich hinsetzt und dich vom Kite in den Stand ziehen lässt (entsprechender Wind und Kitebewegung vorausgesetzt).

    Da kommt es nur auf den Zug an und ob du Handels oder eine Bar in den Händen hast, ist unwichtig.


    Abgesehen davon, dass du beim Fliegen mit Bar immer ein Trapez brauchst (im Gegensatz zu Handels), wirst du das eigentliche Fliegen mit einem Depowerkite erst lernen und verfeinern können, wenn du auch einen Depowerkite am Haken hast. Da bringt eine Bar für Handlekites in meinen Augen nichts.

    Kannst du dir eigentlich sparen, denn wenn es dich tatsächlich zum Kitesurfen und somit zu Depowerkites zieht, dann liegt diese Bar eh nur noch rum.

    Und um mal kurz zwischen Tür und Angel eine Viertelstunde mit dem Kite auf die Wiese zu gehen, gibt es nach meiner Erfahrung nichts schnelleres zum Auf- und Abbauen, als eine kleine 4-Leinermatte mit Handels.


    Gruß

    Willkommen im Forum.


    könnte man sagen größer fliegt bei wenig Wind besser startet früher

    Grundsätzlich ist das so, auch wenn es sich ab einer bestimmten Größe nichts mehr schenkt.

    Es kommt auch etwas auf das jeweilige Modell an. Gewicht des Tuches, Bauweise, Profildicke... all das kann, zusätzlich zur Größe, den Unterschied machen, ob ein Kite bei Leichtwind noch gut zu fliegen ist oder nicht.

    2 Bft ist der Bereich von 4 - 6 kts (7,4 - 11,1 km/h).

    Da musst eine klene Matte ständig in Bewegung halten und das ist im unteren Bereich je nach Modell schon recht anspruchsvoll, da der Kite fast keinen Zug hat, man aber trotzdem feinfühlig die Leinenspannung halten muss, um ein Klappen zu vermeiden. Das geht im untersten Windbereich ohne eigene Bewegung (mehr oder wenig schnell rückwärts gehen) sonst nicht.


    Kites werden generell grob 3 (bzw. 4) Klassen zugeordnet:

    Einsteiger, (Allrounder), Intermediate, Hochleister.

    Die Grenzen sind natürlich fließend und manchmal ist es auch Ansichtssache, in welche Klasse ein bestimmtes Modell gesteckt wird.

    Sehr pauschal kann man sagen, dass ein Kite um so früher fliegt, je mehr Leistung er hat.

    Bei Leichtwind wird sich ein Hochleister bei gleicher Größe leichter fliegen lassen, als ein Einsteiger (bzw. er lässt sich noch fliegen, wenn es mit einem Einsteiger nicht mehr möglich ist).

    Allerdings ist dann i.d.R. auch das Handling teils deutlich anspruchsvoller, weshalb ich dir von einem Hochleister abraten würde.

    Neben Einsteigermodellen würde ich dir auch welche aus dem Allroundbereich, sowie gutmütige Intermediates empfehlen.


    Darum würde ich dir vorschlagen, deine Liste um das ein oder andere Modell zu erweitern, wie z.B. Lava von Elliot, sowie diverse Modelle von Cooperkites wie z.B. die Nexxt One. (Die Zebra Z1 hat Uli ja schon genannt.)

    Erwähnen würde ich noch, dass es von den von dir genannten Modellen mehrere Generationen gab (Magma I-III, Beamer I-V). Zumindest von der Magma weiß ich, dass beim Schritt auf die 2. Version deutliche Unterschiede gab.


    Lies dich auch bitte durch ältere Threads durch, wo du viele Infos zu ähnlichen Fragenstellungen rauslesen kannst.

    Erst kürzlich gab es einen Thread mit ähnlicher Fragestellung, in dem auch einige Modelle genannt und diskutiert wurden.


    Gruß

    Habe ich das alles richtig verstanden:

    Am besten wäre ein Depowerkite. Dieser kann nur mit einer Depowerbar geflogen werden.

    Ja, soweit korrekt.

    Dabei sind Singleakins günstiger als Doubleskins.

    Nein, kann man pauschal so nicht sagen. Das kommt zum einen auf den Hersteller und das konkrete Modell an.

    Wenn ich mir die derzeitigen Neupreise für Singleskins (Peak 4 oder Peak 5 von Flysurfer; Explore 2 von Ozone) anschaue, so sind diese teilweise sogar deutlich teuerer, als ein grundsolider Doubleskin-Depowerkite, wie z.B. eine aktuelle Apex von HQ4 (die ich als Allrounder, also über den Einsteigerbereich hinaus, einstufen würde).

    Bei Ozone selbst war die Access V7 (gleiche Klasse wie die Apex) ebenfalls günstiger, als der Singleskin aus gleichem Hause.

    (Abgesehen davon waren Ozone und Flysurfer schon immer hochpreisiger. Die Born-Kites dürften günstiger sein, aber dazu kann sicher Uli was sagen.)


    Der Gebrauchtmarkt ist dann teilweise eine Welt für sich, in der andere Regeln gelten.

    Da kommt es mehr auf den Zustand des Kites an und was der Verkäufer für Preisvorstellungen hat.

    Rechnen müssten wir mit mindestens 300 Euro für einen Kite

    Das habe ich deswegen veranschlagt, weil ich neulich beim Stöbern überrascht war, eine Apex mit Bar für den Preis zu finden (war nicht das aktuelle, aber auch kein uraltes Modell).

    Solche Preise sind eher selten und man sollte sich den Zustand schon genauer anschauen (im Idealfall vor Ort und dann am besten auch probefliegen).

    (Auf der anderen Seite sollte man sich den Zustand eines Kites möglichst immer anschauen, denn ein höhrer Preis ist kein Garant für einen mangelfreien Kite. )


    Wie du schon richtig schreibst: "...mindestens 300 Euro...". Eher mehr.

    Dennoch kannst du durchaus Glück haben und einen wenig gefahrenen Kite in sehr gutem Zustand für einen sehr fairen Preis zu bekommen.


    Im vergangenen Urlaub an der Nordsee erzählte uns ein Buggyfahrer, dass er Kites fliegen würde, die um die 150 Euro kosten. Das werden dann wohl keine Depowerkites gewesen sein.

    Korrekt. Für den Preis wäre das der erste Depowerkite auf dem Markt überhaupt.

    An der Küste bei oft sehr gleichmäßigem Wind sind Depowerkites auch deutlich verzichtbarer als im Binnenland.

    Aber selbst dort haben Buggyfahrer i.d.R. gleich einen ganzen Satz an Handlekites, um für die jeweils vorherrschende Windstärke die passende Größe zu haben.

    Mit 2-3 Depowerkites kann man ungefähr den gleichen Windbereich abdecken. Und ist bei böigem Wind nicht so schnell am Limit, wie mit einem Handlekite.


    Nicht falsch verstehen, Handlekites haben ihre Berechtigung und machen auf ihre Weise Spaß.

    Aber für eure Konstellation würde ich euch dennoch einen Depowerkite empfehlen.


    Wahrscheinlich sind aber auch die Flugeigenschaften ganz anders.

    Die Flugeigenschaften nicht so sehr. Eher ist die Steuerung im Detail eine etwas andere.

    Rechts bleibt zwar rechts und links bleibt links.

    Aber das Anpowern und Depowern durch Herziehen und Wegschieben der Bar gibt es halt bei Handlekites nicht.

    Insgesamt eigentlich nichts Weltbewegendes (aber vielleicht merke ich das auch schon lange nicht mehr ).

    Oder wie meinst du "ganz anders"?


    Gruß



    Eine unserer zentralen Fragen ist, ob wir einen Kite kaufen können, der ins Budget passt (gebraucht oder neu ca. 150 Euro)

    Für einen Depowerkite ist das zu wenig, mit Bar sowieso.

    Wenn du ca. 150 € drauflegst, dann bist du so ziemlich im günstigsten Bereich für gebrauchte Einsteiger-/Allrounder-Depowerkites (mit Bar), die dann auch für deinen Sohn passen würden.

    Bei Gebrauchtkites können gute und wenig gebrauchte Exemplare ebenso dabei sein, wie stark gebrauchte Kites, die schon einiges auf dem Buckel haben. Da muss man eben etwas mehr sondieren (ideal wäre, den Kite vorher anzuschauen).


    Wenn ihr euch wegen des Budgets doch für einen Handelkite entscheidet, so sollte für 150 €-200 € ein guter Gebrauchter in der Größe 4-5 m² mit etwas Geduld zu finden sein. Idealerweise sind dann eventuell Leinen und Handles dabei, so dass ihr euch die Quadbar sparen könnt.

    (Wie gesagt, fürs KLB im Binnenland würde ich an eurer Stelle lieber etwas sparen und einen ordentlichen Depowerkite kaufen, der vom Windbereich dann 2-3 Handlekitegrößen abdecken kann.)


    Ist es richtig, dass man mit einer Quadbar nur "quasi" depowern kann?

    Mit einer Quadbar kannst man bei einem 4-Leiner-Handlekite überhaupt nicht depowern.

    Man kann nur das machen, was mit den Handles das leichte bis mittlere Ziehen der Bremsleinen wäre, so dass noch kein Strömungsabriss entsteht. Das wäre ein "Anbremsen", was je nach Modell mit einem mehr oder weniger großen Zuwachs an Zug verbunden ist. Das Lösen der Bremsleinen verringert dann zwar wieder den Zug, ist aber dennoch kein "Depowern".

    Ein echtes Depowern ist, wie auch schon Uli geschrieben hat, mit einer Quadbar nicht möglich.


    Gruß

    Ohne Quadbar wird er den grossen Kite dann wahrscheinlich nicht mit dem Landboard fliegen können, oder?

    Wenn du mit "großen Kite" einen zukünftigen Depowerkite meinst, dann werdet ihr den mit der Quadbar überhaupt nicht fliegen können. An einen Depowerkite gehört eine (passende) Depowerbar. Und nicht eine Quadbar, die für 4-Leiner-Handlekites gedacht ist.


    Soweit ich jetzt verstanden habe, wäre es besser, erst den Kite zu kaufen.

    Richtig. Es ist einfach sinnvoller, erst den Kite zu wählen und dann erst (oder gleichzeitig) die passende Bar dazu.

    (Wenn du nach einem neuen Auto Ausschau hältst, dann kaufst du ja auch erst dieses und erst hinterher einen passenden Satz Winterreifen...nicht andersrum...


    Empfohlen wurden uns dort bis zu 8 qm, das ist uns aber dann doch bissl gross.

    "Zu groß" kann man pauschal nicht sagen.

    Kommt ja auch immer auf den Wind an, bei dem man fährt. Desweiteren auf den Untergrund, denn je mehr Rollwiderstand (z.B. unebene Wiese), umso mehr Zug braucht man, um vorwärts zu kommen.

    Ein Depowerkite mit 8 m² ist für jemanden mit 75 kg schon ein Starkwindkite. Insofern ist das für jemanden mit 64 kg bei weniger Wind schon ok, zumal er ja erst 13 Jahre alt ist und wohl noch wächst.

    Wenn ihr euch bzw. er sich bei 2-3 Bft (ohne große Böen) rantastet und langsam steigert, dann sollte das passen.


    Habt Ihr da Erfahrungswerte, was sich gebraucht gut eignet?

    Ich würde euch etwas im Allroundbereich (zwischen Einsteiger und Intermediate) empfehlen.

    Wenn es, wie gewünscht, kein Singleskin sein soll, dann kommen die Apex (ab Version 3) von HQ-Powerkites (bzw. jetzt HQ4) und die Access von Ozone in Frage.

    Mit der Slope von Zebra hat der ein oder andere auch schon gute Erfahrungen gemacht, wie ich gehört habe.


    Ein altes Surftrapez ist vorhanden.

    Diese sind nur bedingt geeignet, da sie den horizontalen Zug, aber nicht für den Zug nach oben konstruiert wurden.

    Kann funktionieren, aber nicht wundern, wenn es nicht lange hält und kaputt geht.

    Sollte zudem passen. Wenn es ein Hüfttrapez ist und ständig nach oben rutscht weil zu weit, dann macht es keinen Spaß.


    Fahrt am besten mal zu Uli (auch wenn er hauptsächlich Singleskins verwendet) und schaut euch die Sache in Ruhe an.


    Gruß

    Willkommen im Forum.


    Wir haben hier in Oberfranken teilweise recht starken Wind, oft aber böig.

    ....

    ... und ein Kite zum Landboarden.

    Um längerfristig im Binnenland zu fahren kann ich nur zu einem Depowerkite raten (ganz besonders, wenn der Wind stärker ist).

    Steht zwar schon in unzähligen Threads drin, aber zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein Depowerkite (je nach Modell) den Windbereich von 2-4 Handlekites hat.

    Mit einem einzigen 4-Leiner-Handlekite wird euer Sohn auf Dauer nicht glücklich sein, weil er dann nur selten die richtige Größe zum vorherrschenden Wind hat.

    Und bei uns im Süden ist eben die meiste Zeit eher wenig Wind, so dass er mit der 3.1er Paraflex (lt. Hersteller 2,8 m² Fläche) nur selten fahren können wird.

    Der andere Punkt sind die Böen, die man bei einem Depowerkite durch Wegschieben der Bar besser kompensieren kann.


    (Eine Quadbar macht aus einem Handlekite übrigens keinen Depowerkite. Und sie lässt sich auch später nicht an einem Depowerkite weiterverwenden.)


    Ohne zu wissen, welchen nächsten Kite ihr kaufen werdet, würde ich erstmal zu gar keiner Bar raten.

    Die sinnvolle Reihenfolge wäre, erst den Kite auszuwählen und dann erst nach einer Bar zu schauen (bzw. zu fragen).

    Wenn ihr eine Quadbar unbedingt für die vorhandene Paraflex wollt, ok.


    Gruß

    und habe dann eine Suchanzeige in der Drachenbörse auf Facebook geschaltet.

    Ist aus meiner Sicht nur dann sinnvoll, wenn man selber schon weiß, was überhaupt an Modellen in Frage kommt.

    Völlig unbedarft kann es passieren, dass einem etwas angeboten (um nicht zu sagen. angedreht) wird, was mal so gar nicht passt.

    (Hatten wir hier im Forum schon mal, als jemand nach einem gutmütigen, für Einsteiger geeigneten Depowerkite gefragt hat und ein anderer ihm daraufhin einen älteren Hochleister angeboten hat, den er loswerden wollte.


    Das Gute daran war, dass sich hier im Forum dann noch andere Stimmen gemeldet haben, die dem Frager klar und einstimmig davon abgeraten haben.


    Aber mit der Magma bist du gut bedient.


    Gruß