ZitatOriginal von JensF:
(...) Das einzige was wirklich etwas schief geworden ist sind die Kiele aber das bewegt sich auch in einem bereich unter einem zentimeter.
Hoppla, Moooh-ment mal!
Der Drachen ist vergleichsweise klein - Nichts für ungut!
- und du hast Differenzen bis zu 9mm ? (?)
Bedenke: Je kleiner der Drachen, umso größer die Auswirkung auch kleinster Fertigungsdifferenzen!
ZitatWundern tut mich allerdings die aussage von Schimmelpfennig im Buch das sich die Querstrebe(0,8cm) im Flug wölbt. Ich hatte den Drachen nun schon bei starkem wind draussen und da kann man dann mit etwas Phantasie eine leichte Wölbung erkennen aber mehr auch nicht. Die beiden vertikalen Streben wölben sich dagegen enorm weil sie ja auch viel dünner sind(0,6cm).
Kommt ganz darauf an, welches Holz du gewählt hast.
Ein Biegen der Längsstäbe wirkt sich bei diesem Drachen (und auch bei den meisten anderen) destabilisierend aus. Ich verarbeite sehr gerne Rundstäbe aus Buche, auch wenn viele Drachenkonstrukteure mir schon klarmachen wollten, daß Buche viel zu schwer sei. Aber da, wo es auf die Steifigkeit des Stabes ankommt und man leicht erhältliche Baumarktware einsetzen möchte, ist Buche eine gute Wahl. Davon ausgehend, daß der Drachen gemäß Plan eine Länge von 100cm hat, ist die Beschaffung der Stäbe recht einfach. Meine Empehlung: Buchestäbe mit 6mm Durchmesser.
Für den Spreizstab würde ich 8mm Fichte nehmen. Mit Buchestäben habe ich aufgrund ihrer Steifigkeit schon schlechte Erfahrungen gemacht. Da Fichtenholz sehr langfasrig ist, kann man es gut biegen. Ist es sehr trocken, sollte es vorher gewässert werden, damit es nicht bricht.
Da der Spreizstab insgesamt ca. 150cm lang sein muß, kannst du ihn in der Mitte teilen und zum Aufbau mit einer Muffe aus Aluminiumrohr zusammenstecken.
Du solltest darauf achten, daß du keine Stäbe aus Kiefer nimmst. Kiefer ist sehr harzig, und du hast schnell hässliche Harzflecken im Segel. :-/
