Beiträge von KitingTom

    Hi!


    Den Drachen habe ich noch nicht in natura gesehen, daher hier nur meine Gedanken aufgrund der verfügbaren Bilder- und Datenquellen und Marcels (Mörsel) kurzer Beschreibung seiner Erfahrungen:


    Meistens ist es gut, wenn ein Drachen geteilte Segelflächen hat. Die Anzahl spielt eigentlich keine Rolle, dafür aber die Anordnung. Der Flipper scheint aus drei fast identisch großen Segelflächen zusammengesetzt zu sein, die flach ausgelegt, ein Fünfeck ergeben.


    Nun muß das kein Nachteil sein, denn Flachdrachen mit fünf, sechs oder acht Ecken fliegen bekanntlich recht ordentlich, wenn sie gut aufgebaut sind. Dazu bedarf es meistens einer Profilierung des Segels irgendeiner Art und einer Stabilisierung durch einen Schwanz.


    Hier aber scheint die Teilung der Segelflächen missglückt: Die Hauptsegelfläche hat zwei Kiellinien, die V-förmig nach vorne öffnen. Anströmende Luft wird winklig auf die Seitensegel geleitet, die seitlich auf den Drachen einwirkt. Je nachdem, welche Seite gerade minimal stärker im Wind steht, hebt sich diese, und damit gerät die gegenüberliegende Seite in größeren Winddruck. Das führt zu einer sich verstärkenden Taumelbewegung des Drachens, schließlich zu unkontrolliertem Kreisen und zum Absturz.


    Auch der angehängte Schwanz bietet leider keine effektive Stabilisierung. Ein Flachschwanz sieht schön aus, wenn er im Wind flattert oder bei entsprechender Länge tolle Wellenbewegungen an den Himmel zeichnet. Doch gleitet der Wind an einem Flachschwanz einfach entlang, ohne größeren Widerstand zu bieten, der für verschiedene Drachen zur Stabilisierung aber notwendig ist. Darüber hinaus ist der Schwanz an nur einem Punkt am Drachen befestigt.


    Schon der Tausch des Flachschwanzes gegen einen Fransenschwanz ist einen Versuch wert. Dabei kann je nach Windstärke die Länge variiert werden, oder man hängt mehrere Fransenschwänze gemeinsam an. Weiterhin wären zwei auseinanderliegende Punkte, also eine zweischenklige Waage, sicherlich die bessere Wahl der Schwanzbefestigung.

    Zitat

    Original von Centipede:
    Ihr meint die Kabel ???


    Stimmt! Hat ja keinen Zweck, mühsam eine Beleuchtung mit etlichen LEDs anzubringen, um dann bei jedem zweiten Flug Kabel neu zu verlöten oder auszutauschen. :(

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    Original von chewbaka
    (...) und und und...... ;)


    Stimmt: Es muß den dauernden Bewegungen standhalten, also flexibel sein, auch bei Kälte nicht steif werden und oder abknicken, etc., pp.. :(

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    Original von Unjektiv:
    Jetzt nimmer ;)
    7,99 Euro incl. Versand :)
    Zustand : sehr gut
    Seiten : 160
    Erscheinungsjahr : 1999


    Diese Ausgabe hat einen dünnen Einband (Taschenbuch), soweit ich weiß, und es ist eben nicht die Erstausgabe...

    Zitat

    Original von Drachenpfuscher:
    Ich bin für einen SLEDDY, (...) nicht abstimmungsrelevant.


    :-O


    Einen "Eddy aus bis zu 2m langem 4mm Material bauen" bedeutet ganz klar einen Reinfall! :R:
    Begründung:
    Der Eddy braucht steife Stäbe, die das Segel halten. Mit Ø4mm und "bis zu" 2m Stablänge aus GFK ist m.E. bei max. 0.5m Schluss, weil sich die GFK-Stäbe zu sehr biegen. (0.5m passt ja auch noch in den theoretischen Bereich "bis zu"...)

    Zitat

    Original von Delta-T:
    Für sich selbst würde er [Roger] keine Reklame machen (...)


    Hallo, Ulf! Ein toller Tipp! :H:


    Zitat

    (...) "LED-Schlauch" in Aktion


    Sind da denn jetzt die Txxi-Schaumstoffröhreninnenleben verarbeitet? Wenn ja, wie kommst du nun auf acht LEDs (je Hälfte) bzw. sechzehn LEDs? Einfach nur vier Innenleben passend zusammengeschoben? :(

    Hi!


    Seit ich mich dazu durchgerungen habe, es mal mit Heißschneiden zu probieren, arbeite ich mit einem einfachen Lötkolben ("Lötnadel") aus dem Baumarktbereich: Mit einem "Rothenberger" mit 25Watt.


    Das kleine Gerät reicht vollkommen, um die dünnen Stoffe zu "schneiden", manchmal bis zu sechsfach übereinander. Dabei benutze ich die seinerzeit montierte spitze Lötspitze, und mit ein wenig Geduld sind dann auch dickere Materialien wie Gurte oder Taschenstoffe (ohne Baumwollanteile, bitte!) zu meistern.


    Durch Schablonen sind auch kleinste Kurven möglich - es bedeutet eben "nur" die entsprechende Fleißarbeit der Schablonenherstellung. Das dauert mindestens zehnmal so lange wie das Schneiden, lohnt sich daher wohl nur, wenn ausreichend viele gleiche Teile benötigt werden.

    Zitat

    Original von Delta-T:
    Centipede: tolles Teil, leider meilenweit über meinen Fähigkeiten...


    Auch wenn Michael einen Link zur Galerie geschrieben hat, heißt das ja noch lange nicht, daß er auch versteht, wie ein Schieberegister funktioniert und aufgebaut ist...

    Hi, Ulf!


    Es gibt da vielleicht noch eine andere Möglichkeit:
    Im bewußten Laden habe ich sogen. LED-Push-Lichter gefunden. Das sind runde, mit 3 AAA-Batterien betriebene Lichter im Durchmesser von knapp 7cm, ausgestattet mit vier weißen 5mm-LEDs.
    Die LEDs kann man ablöten, um dann daraus eine Kette herzustellen. Da die LEDs im Original nur über einen kleinen Schalter von den Batterien getrennt werden, ist sicher, daß sie mit 4,5Volt direkt versorgt werden können. Ich habe das hier auch schon mehrere Stunden getestet, und hatte bislang keine Ausfälle oder Schäden.


    Leider haben die LEDs einen stark fokussierten Lichtaustritt, sodaß sie von der Seite nicht so deutlich zu sehen sind. Aber hier kann man mit Schleifpapier die Oberfläche der LED anrauhen, und schon sieht's ganz anders aus. ;)