ZitatOriginal von JensF
Wenn ein Biegen der längsstäbe destabilisierend wirkt wäre es dann nicht ebenfalls negativ wenn man den Längsholm vorspannt ?
"Längsstäbe" und "Längsholm" sind aber doch "datt gleiche"... :O
Du meinst wahrscheinlich statt "Längsholm" den Spreiz- bzw. Querstab.
Wenn der gespannt wird, ergibt sich ein Flügelprofil, das du gut erkennen kannst, wenn du den Drachen mal von der Vorderkante (die sogen. Leitkante) aus betrachtest. Das Mittelsegel liegt etwas tiefer als die beiden nun leicht schrägstehenden Flügel. Denke mal an die leichte V-Stellung von Flugzeugtragflächen.
ZitatAlle verwendeten Stäbe sind aus Raminholz also wirklich sehr biegsam. War bzw ist das in dem Fall nicht so die beste Wahl gewesen ?
So sollte man es nennen, ja. Vom technischen Standpunkt gesehen sind wohl CFK-Stäbe derzeit die beste Wahl.
ZitatZum glück ist ein tauschen der Stäbe ja ein leichtes. Ich hätte hier auch noch Carbonröhren diverser Durchmesser zwischen 5 und 10 millimeter da könnte ich auch mal mit herumexperimentieren.
Wenn du solches Material doch schon hast, warum nutzt du es dann nicht?
Ach ja, stimmt: Du fängst gerade erst an mit dem Drachenbau - :sorry:
Falls die vorhandenen Stäbe allerdings aus dem Modellbau stammen, könnten sie zu dünnwandig sein. Nach meiner Erfahrung sind die für den Drachenbau im Bereich der Einleiner eingesetzten Stäbe meistens dickwandiger (1.0mm aufwärts) als die im Modellbau verwendeten (ca. 0.5mm).
Für den Flare würde ich nun Ø5mm CFK-Rohre längs und Ø6mm für den Querstab einsetzen. Da die Stäbe sehr scharfe Kanten an den Enden haben, sollten sie jeweils mit runden Endkappen ausgestattet werden. Wird der Querstab in der Mitte "gemufft", sollten die beiden Stabenden, die in der Muffe stecken, innen aufgefüttert werden. Hierzu kein Holz benutzen, da es garantiert bei Feuchtigkeit oder Nässe aufquillt und den Stab sprengt!
