Beiträge von KitingTom

    Zitat

    Original von Delta-T:
    (...) gibt es eine Methode denen das Blinken abzugewöhnen?


    Klar! :H:
    Schließe die Platine einfach an einer Autobatterie an!
    Danach blinken sie nicht mehr... :T


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    Okay, das war gemein... hat aber Spaß gemacht! :-O


    Jetzt wieder ernsthaft:
    Da die "Blinkeigenschaft" durch die kleine Platine gesteuert wird, kannst du nur Eines tun: Die LEDs ohne die Platine an eine Stromquelle anschließen.
    Aber VORSICHT! (!) Die LEDs haben unterschiedliche Leistungs- und Spannungsdaten! Dazu hat Peter aka Skyware HIER schon präzise Angaben gemacht und geschildert, wie man verfahren muß.

    Zitat

    Original von Unjektiv:
    Vielleicht mit Start an laaanger Leine? ;)


    Wie würde Teal'C (SG-1) jetzt sagen...? "In der Tat!" :-O
    Manchmal sind die langen 100m-Leinen den Standard-100m-Leinen deutlich überlegen.



    Deine Idee, die Windräder irgendwie nützlich ins Drachenfliegen zu integrieren - oder zumindest das, was wir an Informationen erhalten könnten - habe ich auch schon öfter "angedacht". Diese dreiflügligen Riesen müssen doch aus irgendeiner Quelle ihre Informationen über Windrichtung und -geschwindigkeit beziehen! Ich bin überzeugt davon, daß Betreiber- oder Service-Firmen diese Daten sogar online verfolgen können.
    Also: Wie kommt man da ran?

    Zitat

    Original von JensF
    Wenn ein Biegen der längsstäbe destabilisierend wirkt wäre es dann nicht ebenfalls negativ wenn man den Längsholm vorspannt ?


    "Längsstäbe" und "Längsholm" sind aber doch "datt gleiche"... :O
    Du meinst wahrscheinlich statt "Längsholm" den Spreiz- bzw. Querstab.
    Wenn der gespannt wird, ergibt sich ein Flügelprofil, das du gut erkennen kannst, wenn du den Drachen mal von der Vorderkante (die sogen. Leitkante) aus betrachtest. Das Mittelsegel liegt etwas tiefer als die beiden nun leicht schrägstehenden Flügel. Denke mal an die leichte V-Stellung von Flugzeugtragflächen.


    Zitat

    Alle verwendeten Stäbe sind aus Raminholz also wirklich sehr biegsam. War bzw ist das in dem Fall nicht so die beste Wahl gewesen ?


    So sollte man es nennen, ja. Vom technischen Standpunkt gesehen sind wohl CFK-Stäbe derzeit die beste Wahl.


    Zitat

    Zum glück ist ein tauschen der Stäbe ja ein leichtes. Ich hätte hier auch noch Carbonröhren diverser Durchmesser zwischen 5 und 10 millimeter da könnte ich auch mal mit herumexperimentieren.


    Wenn du solches Material doch schon hast, warum nutzt du es dann nicht?
    Ach ja, stimmt: Du fängst gerade erst an mit dem Drachenbau - :sorry:
    Falls die vorhandenen Stäbe allerdings aus dem Modellbau stammen, könnten sie zu dünnwandig sein. Nach meiner Erfahrung sind die für den Drachenbau im Bereich der Einleiner eingesetzten Stäbe meistens dickwandiger (1.0mm aufwärts) als die im Modellbau verwendeten (ca. 0.5mm).
    Für den Flare würde ich nun Ø5mm CFK-Rohre längs und Ø6mm für den Querstab einsetzen. Da die Stäbe sehr scharfe Kanten an den Enden haben, sollten sie jeweils mit runden Endkappen ausgestattet werden. Wird der Querstab in der Mitte "gemufft", sollten die beiden Stabenden, die in der Muffe stecken, innen aufgefüttert werden. Hierzu kein Holz benutzen, da es garantiert bei Feuchtigkeit oder Nässe aufquillt und den Stab sprengt!

    Zitat

    Original von JensF:
    (...) Das einzige was wirklich etwas schief geworden ist sind die Kiele aber das bewegt sich auch in einem bereich unter einem zentimeter.


    Hoppla, Moooh-ment mal!
    Der Drachen ist vergleichsweise klein - Nichts für ungut! :) - und du hast Differenzen bis zu 9mm ? (?)
    Bedenke: Je kleiner der Drachen, umso größer die Auswirkung auch kleinster Fertigungsdifferenzen!


    Zitat

    Wundern tut mich allerdings die aussage von Schimmelpfennig im Buch das sich die Querstrebe(0,8cm) im Flug wölbt. Ich hatte den Drachen nun schon bei starkem wind draussen und da kann man dann mit etwas Phantasie eine leichte Wölbung erkennen aber mehr auch nicht. Die beiden vertikalen Streben wölben sich dagegen enorm weil sie ja auch viel dünner sind(0,6cm).


    Kommt ganz darauf an, welches Holz du gewählt hast.


    Ein Biegen der Längsstäbe wirkt sich bei diesem Drachen (und auch bei den meisten anderen) destabilisierend aus. Ich verarbeite sehr gerne Rundstäbe aus Buche, auch wenn viele Drachenkonstrukteure mir schon klarmachen wollten, daß Buche viel zu schwer sei. Aber da, wo es auf die Steifigkeit des Stabes ankommt und man leicht erhältliche Baumarktware einsetzen möchte, ist Buche eine gute Wahl. Davon ausgehend, daß der Drachen gemäß Plan eine Länge von 100cm hat, ist die Beschaffung der Stäbe recht einfach. Meine Empehlung: Buchestäbe mit 6mm Durchmesser.


    Für den Spreizstab würde ich 8mm Fichte nehmen. Mit Buchestäben habe ich aufgrund ihrer Steifigkeit schon schlechte Erfahrungen gemacht. Da Fichtenholz sehr langfasrig ist, kann man es gut biegen. Ist es sehr trocken, sollte es vorher gewässert werden, damit es nicht bricht.
    Da der Spreizstab insgesamt ca. 150cm lang sein muß, kannst du ihn in der Mitte teilen und zum Aufbau mit einer Muffe aus Aluminiumrohr zusammenstecken.
    Du solltest darauf achten, daß du keine Stäbe aus Kiefer nimmst. Kiefer ist sehr harzig, und du hast schnell hässliche Harzflecken im Segel. :-/


    - Editiert von KitingTom am 17.11.2010, 10:41 -




    - Editiert von KitingTom am 14.11.2010, 13:04 -

    Zitat

    Original von Donnas Dog:
    Fakt ist nun mal Fakt (...)


    :H: Sehe ich genau so! Es muß erlaubt sein und bleiben, Wahrheiten mitzuteilen!


    Es ist allen klar, daß hier keine wissenschaftlich begründeten Untersuchungsergebnisse eines unabhängigen, anerkannten Labors präsentiert werden, sondern Verkaufstexte und Benutzererfahrungen. Auch wenn man feststellen darf, daß einige nicht-kommerzielle Drachenkonstrukteure sehr professionell arbeiten, so sind dennoch sowohl ihre Beschreibungen als auch die kommerziellen Darstellungen allesamt subjektiv.



    Auch der Standpunkt des Betrachters kann eine große Rolle spielen:
    Während Gerhard zu "Schikarex" vor einigen Tagen noch geschrieben hatte, "(...) ich würde es nie mehr verwenden." (Jetzt ist der Text allerdings recht neutral gehalten...), kann ich der Dehnungseigenschaft von Schikarex in Bezug auf einen meiner Drachen durchaus Positives abgewinnen. Durch Feuchtigkeit gedehnt und bei Trocknung merklich stärker geschrumpft, sind die Segelflächen meines (verhältnismäßig kleinen) Multiflairs nun schön straff gespannt. Aufgrund der von vornherein stärker gewählten Bestabung verbiegt sich auch kein Stab, wo's nicht erwünscht ist. Hier finde ich also gut, was Gerhard eher negativ beurteilt.



    Abschließend noch ein paar Links zu Beispielen, wie man verschiedene Stoffe darstellen kann:
    Ripstop Nylon | Ripstop Polyester | Polycarbonate Coated Polyester | Banner Cloth

    Zitat

    Original von Unjektiv:
    Und weil mir so sehr langweilig war gibts gleich Futter für den Quadratdrachenbastelthread [Link entfernt...]


    Aujah, aujah! Qua-drat-dra-chen! Qua-drat-dra-chen! Qua-drat-dra-chen! ... :-O
    (Ich weiß, das Wort muß anders getrennt werden; aber so ruft man es nunmal im Chor!)




    Zitat

    (...) ich vermute dass Maxi, Du und ich hier die Resteverwerter sind ;)


    Och, ich nehm' gerne auch Neuware! ;)

    Hhhhmmm.... Durchlichttisch, eh??? :O
    Da fällt mir ein, mein oller Scanner macht auch Licht, von unten durch die Scheibe und so. Mal ausprobieren... :(


    Nachtrag: (19:50Uhr)
    So, ich habe mal verschiedene Scans von Drachentüchern gemacht. Die waren aber wirklich völlig unspektakulär. :-/ Eine Vorstellung hier lohnt sich nicht.




    - Editiert von KitingTom am 11.11.2010, 19:50 -