Leider geben die Hamburger (siehe Link in vorstehendem Posting) in ihrem Plan keinen Abstand Spitze-Querleine an. Dumm gelaufen! :O
Beiträge von KitingTom
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Hi!
Bei der Eddy-Querkette vom Kiteteam "Plop...and fly!" ist die Leine in einer "Höhe" von 21.43% aufgenäht (Gesamthöhe 42cm, Abstand von der Spitze 9.0cm), also bei etwa einem Fünftel der Drachenhöhe. Leider sind die Seiten von "Plop...and fly!" nicht mehr online. Die Anleitung zur Eddy-Querkette habe ich aber seit Okt.2008 "gebunkert" und sende sie auf Anfrage (Bitte nur PM oder EMail, nicht hier im Thread!) gerne per EMail zu.
Schmidts-Pit zeigt die Querleine bei einem Drittel der Höhe bzw. Längsstablänge. Quelle: Klick!
Ich selbst würde die Leine bei einem Viertel der Drachenhöhe aufnähen. Weiteres Trimmen sollte über die Schwanzlänge und -breite erfolgen.
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@ Dirk:
Danke für die beiden Daumen! Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis... :-O
Du hast völlig Recht mit deinen Ausführungen.@ all:
Die Luftkanäle dienen natürlich als stabilisierende Elemente, die die Segelfläche offen bzw. gestreckt halten sollen. Eigentlich hätten die Luftkanäle die Längsstäbe komplett ersetzen sollen. Doch das funktioniert bei Verwendung leichter, sehr flexibler Segelmaterialien erfahrungsgemäß leider nur bis zu einer Segellänge von etwa 70cm. Darüber hinaus ist die Windlast im vorderen Segelbereich (von LK bis gedachter Linie zwischen den Belastungslinien in den Kielen/Kanälen, also der Verlängerung der Waageleinen) zu groß, die LK klappt nach oben/hinten weg und der Sled fällt vom Himmel. Bei Leichtwind (für den der bestabte Sled Kite in seiner Ursprungsform eigentlich konzipiert war) entsteht oft erst gar nicht genug Staudruck in den Luftkanälen, um den Drachen zu strecken.Man will aber nicht nur solche "Kindergartenzwergenschlittendrachen" haben, sondern große Sled Kites mit "Dampf", eben Drachen für Powerfrauen und echte Männer.
Paradoxerweise müssen darum die Stabilisierungselemente selber auch noch stabilisiert werden. Da kommen halt nur Stäbe infrage, obwohl man die ja eigentlich gar nicht haben wollte. Daher werden sie so dünn wie möglich gewählt. Das hat zur Folge, daß insbesondere der hintere Segelbereich (der übrigens für den Auftrieb eines Sled Kites weitestgehend irrelevant ist) bei auffrischendem Wind oft nicht ausreichend gestützt wird.
Dieses Problem hat Tom aka Widex in seiner Themeneröffnung ja beschrieben:Zitat von Widex(...) Oder kann man gegen die Unruhe, eingebracht durchs Gestänge nix machen?
Da erscheint mir ein Tausch der dünnen, flexiblen Stäbe gegen steifere durchaus sinnvoll.
Gute Informationen zur Entstehungsgeschichte der Sled Kites gibt's u.a. auf der Website The Kite Society of Great Britain, zusammengestellt von George Webster, als PDF-Download: KLICK!
Zum von Dirk erwähnten "Ursled":
Falls du den "Flexible Kite" von Francis M. Rogallo (Klick!) meintest: Das ist doch der Urgroßvater der Delta-Drachen und Gleiter. Oder irre ich mich da?Jetzt ist's doch wieder ein Roman geworden... Sorry!
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- Editiert von KitingTom am 28.09.2013, 09:49 - -
Hi!
Gestern hatte ich mal meine Gedanken und Ideen zu diesem Thema zusammengeschrieben, es war ein irre langer Text. Hab' dann doch alles verworfen und nix gepostet... :L
Jetzt mal die Kurzform:
Ich sehe drei Möglichkeiten:
(1.) Wie schon früher von ??? (Dirk ?) beschrieben, eine weitere Waagereihe anbringen, damit der Anstellwinkel präzise definiert werden kann.
Jürgen aka Drachenmacher hat sich selber einen Powersled gefertigt, der mit zwei Waagereihen sogar bei "Hackwind" erstaunlich stabil am Himmel steht - völlig ohne Schleppanker bzw. Schwanz.(2.) Bei beiden Hauptsegeln zwischen den unteren Ecken, also parallel zur Schleppkante (= SK), eine (dünne) Spannleine anbringen. Die Länge der Spannleinen so einstellen, daß die SK nicht mehr völlig flach liegen kann, sondern gewölbt bleibt. Dadurch entsteht von der LK (Leitkante) zur SK ein nach hinten verengter "Tunnel", in dem sich mehr Druck aufbaut, als wenn die SK flach wäre. Damit könnte eine Stabilisierung erreicht werden.
(3.) Die dünnen, sehr flexiblen Originalstäbe gegen steifere tauschen. Das größte Problem bei den Powersleds ist nämlich m.E. die Labilität in Längsachse. Die würde damit eliminiert.
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Im letzten Jahr war David Solda u.a. für die Abwicklung der Anmeldungen zuständig. Daher habe ich ihm am Freitagmittag mal eine kurze Mail geschrieben.
Warten wir also in Ruhe ab, wie's weitergeht...
Schlimmstenfalls wird's ein riesengroßes freies Kiter Meeting. :-O
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Zitat von Midimaze
(...) der offizielle Anmeldeschluss ist bereits vorbei (...)
Das scheinen die Organisatoren aber noch nicht bemerkt zu haben:
Die Website mit dem Anmeldeformular ist noch online!
Nachtrag 11:36Uhr:
Die Anmeldeseite ist nicht nur immer noch online,
sie läßt darüber hinaus auch noch Eingaben und das Absenden zu.
Habe das gerade getestet und umgehend die Bestätigungsmail erhalten.
Seltsam, seltsam... :O
[hr]- Editiert von KitingTom am 20.09.2013, 11:36 -
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Zitat von Legoman
Ok, ich werde den Rat annehmen.
Ist ja nur ein Tipp, um simpel Kosten zu sparen und zugleich Erfahrungen zu sammeln. Außerdem ist die Materialbeschaffung recht einfach.
Auch die Verarbeitung stellt niemanden vor unlösbare Probleme, denn man braucht u.a. keine Nähmaschine: breites Klebeband (ca. 45...50mm) tut's schon (möglichst klares Klebeband verwenden, weil man's nicht sieht; notfalls geht natürlich auch das braune Paketband); für kleinere Drachen reicht meistens die breitere Büroklebebandvariante mit ca. 18mm Breite.
Wichtig: Beim Aufkleben weder Folie noch Klebeband dehnen, immer schön blasen- und faltenfrei arbeiten!Zitat von LegomanNur wie soll ich die Stärke der Folie messen ?
Naja, auf den Müllsäcken steht sie meistens drauf. Nach einer Weile Umgang mit verschiedenen Folien bekommst du ein Gespür für die Tauglichkeit.
Zitat von LegomanAber ich denke mal eine Lidl oder Aldi Tüte wird schon passen ?
Klar, aber bereits für etwas größere Drachen. Ein Quadratdrachen z.B., der eine Kantenlänge von etwa 50cm hat, darf ruhig schon mit 5mm Rundholzstäben bestückt werden. Aber das ist ein anderes Thema...
Zitat von LegomanWas für eine Schnurstärke empfehlt ihr für:
1) kleine Sleds
2) Eddys
3) Eddykette 3 bis 5 StückDas kommt immer auf die Größe an, und dann natürlich auf die Windverhältnisse. Ich weiß, diese Antwort liest sich etwas blöde, aber ohne irgendwelche Maßangaben kann hier niemand konkrete Angaben machen.
Zitat von LegomanStimmt! Die Trinkhalme eignen sich hervorragend, um extrem leichte Sled Kites zu bauen, die an einem Nähfaden schon bei Schrittgeschwindigkeit im Hausflur oder Wohnzimmer fliegen.
In seiner "Basiskonstruktion" ist der Sled Kite ohnehin ein Leichtwinddrachen. Da die "Drachenevolution" aber auch bei diesem Drachen nicht haltgemacht hat, gibt es, wie du hoffentlich bereits herausgefunden hast, mittlerweile Sled Kites für fast jeden Wind. Naja, ich will mal nicht übertreiben...
Die höchste Windstärke, bei der ein Sled Kite noch erfolgreich geflogen wurde, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls reichen da Trinkhalme als Bestabung schon lange nicht mehr aus. :L
Kreuzen (also überkreuzlegen) solltest du Trinkhalme übrigens auch nicht. Sie knicken dann natürlich sehr schnell ab.Schau doch mal in die sagenumwobene "Kite Plan Base" hinein, und sieh dir die dort verlinkten Sled-Pläne an: KLICK! Natürlich findest du dort auch viele andere Drachenpläne und -beschreibungen.
Viel Spaß beim Stöbern und Basteln!
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Zitat von Legoman
Weder, noch! :L
Meine Empfehlung: Für kleine Sleds nimm Müllbeutel/-säcke oder Einkaufstaschen in einer Stärke von etwa 40µ. Als Stäbe eignen sich Kunststofftrinkhalme. Die kann man gut verlängern, indem man sie 10 - 20mm ineinander schiebt (ziemliche Pfriemelei!) und mit (klarem) Klebeband sichert.
Größere Sleds kann man schön mit Müllsackmaterial in 60µ Stärke herstellen.
Hier kommen dann sog. Sangria-Trinkhalme (ca. 70cm lang) als Bestabung zum Einsatz. -
Hi!
Mit Legos kann man das Ding nicht bauen??? :-O - Nur Spaß...
Hier im Forum gibt's wohl nur diesen einen, bereits älteren Thread: KLICK!
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Hallo zusammen!
Alle, die einen schönen Saisonabschluß suchen, bevor der Herbst
ungemütlich wird, sind sicherlich richtig aufgehoben beim8. Drachenfest Möhnesee am Sonntag, den 20. Oktober 2013.
Informationen findet ihr auf der vom Veranstalter erstellten Website "Drachenfest Möhnesee".
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Zitat von Legoman
Bei mir geht nur der Schablonenlink, der "selber bauen" geht nicht.
Versuch's mal mit diesem hier: Klick! Ich denke, das ist dieselbe Datei.Schau dir mal die Homepage "Minikites" von Ralf an, Link in seiner Signatur.
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Hi!
Zitat von WinstonD.R.G.M
RGSTD 549265
Die Buchstabenfolge "D.R.G.M" steht höchstwahrscheinlich für das "Deutsche Reichs-Gebrauchsmuster" (Quelle: Wikipedia).Die Buchstabenfolge "RGSTD" steht vermutlich für das englische Wort "registered", zu deutsch "registriert". Dies macht Sinn, wenn man davon ausgeht, daß "RGSTD" schon damals international gebräuchlich war, um eine wie auch immer geartete Registrierung von Gegenständen (meistens auf nationaler Ebene) aufzuzeigen. Englisch galt (und gilt) nunmal als Welt- und Handelssprache.
Dazu habe ich allerdings keine eindeutige Erklärung gefunden, kann es also nur vermuten."549265" müsste der Registrierungsnummer entsprechen.
Ordnet man nun diese Registrierungsnummer der DRGM-Zeitlinie von Wolfgang Jordan zu (Quelle: Kleines Werkzeugmuseum; ganz unten), kann man das Jahr 1913 als den wahrscheinlichen Zeitraum annehmen, innerhalb dessen eine Registrierung stattgefunden hat. (Selbstverständlich kann's bereits in 1912 passiert sein, oder aber erst 1914 -- wer weiß das schon?)
Um die letzte Zeile, die nur die "01" zeigt, habe ich mich zunächst gar nicht weiter gekümmert. Ich hatte einfach keine Idee, was das bedeuten könnte.
Doch vor einigen Minuten kam mir ein interessanter Gedanke:
Was, wenn die "01" die Seriennummer dieses Drachenmodells repräsentiert?
Dann wäre dieser Roloplan wohl ein Drachen von fast schon unschätzbarem historischen Wert.Zitat von WinstonDer Steiff Knopf wurde meinen Nachforschungen nach ab 1912 verwendet.
Das könnte die obigen Ausführungen bestätigen. Zumindest passt der Zeitraum..[hr]
- Editiert von KitingTom am 06.09.2013, 02:18 - -
@ Michael: :H:
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Hi!
Das ist mal wieder einer der seltenen Threads, die beweisen, wie gut das WWW im Notfall helfen kann. Auch wenn Jürgen die Werkstatt wohl durch eigene Recherche vor Ort gefunden hat, ist die Info für andere zukünftig vielleicht Gold wert.
Eigentlich müßte man solche Informationen in einer kleinen Fanø-Notfallliste zusammenstellen und diese im oberen dauerhaften Boardbereich speichern.Two Thumbs Up! :H: :H:
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Hi!
An verschiedenen Stellen öfter mal erwähnt, leider nicht vielen bekannt, ist die damals vom DCD (DrachenClub Deutschland e.V.; Ende 2005 aufgelöst) ausgehandelte Haftpflichtversicherung, die seither ehrenamtlich von Matthias Raabe verwaltet wird.
Meine Meinung: :H: Sehr empfehlenswert! ` ` >>> Direkter Link
Jährliche Kosten: EUR 22.- (seit mehreren Jahren unverändert!)

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Zitat von Sitt
(...) So fern es die Bedingung von diesem Jahr ist, da er ja die Versicherung gewechselt hatte.

Zwar sind auf Matthias' Homepage noch nicht alle Texte zu 100% auf den neuen
Versicherer umgestellt, aber Versicherungsschutz besteht selbstverständlich mit
aktuellen Versicherungsbedingungen.Aus der neuen Gesetzeslage werden sich meiner Meinung nach wohl keine
Änderungen in den Versicherungsbedingungen ergeben. -
Zitat von Space
(...) sofern diese nicht mehr als 60m über Boden sind (entspricht ca. 100m Leinenlänge).
Schade eigentlich: Das ergibt Probleme für alle, die "vernünftige" Deltas fliegen, denn die machen bei 100m Leinenlänge oft auch die selbe Höhe.

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Hallo, Bernhard!
Zitat von DrKiteDanke für sachdienliche Hinweise (gerne auch per PM, wenn man es hier im Forum nicht darf).
'türlich darf man's hier im Forum. Dafür isses ja da!
Zitat von DrKiteMan muss sich aber nicht zwingend an irgendwelche Bauplanmaße halten. Flexibilität ist angesagt, und Variation erlaubt.
Sieh dir hier mal die Originalmaße und -materialien an: KLICK!
Das beantwortet dann auch die Holzfrage, denke ich.Sofern du unbedingt die Bauplanmaße einhalten willst - ich nehme an, du hast den Plan von Ralf Dietrich aus der KITE&friends - kannst du die Längsstäbe einfach muffen: Jeweils einen 165cm-Stab mit einem 45cm-Stab zum gewünschten Maß per Muffe verbinden. Die insgesamt 6 benötigten 45cm-Stäbe kannst du aus drei 100cm-Stäben zuschneiden.
Ach was! Lötzinn! (Blödsinn!) Die 10mm-Stäbe gibt's ja gar nicht in der Länge von 165 Zentimetern, oder?[hr]
- Editiert von KitingTom am 14.08.2013, 08:23 -
