Beiträge von Carsten

    Als nächstes kommt dier Reißverschluss -Fuß


    Eigentlich ist er zum Einnähen von Reißverschlüssen gedacht. Er kann rechts- oder linksbündig angebracht werden.

    Dadurch kann man die Nadel ganz an der Fußrand stellen.

    Das ist sehr hilfreich wenn man sehr wenig Platz für den Nähfuß hat z.B. wenn man eine ausgeformte Stabtasche aufnäht, oder beim Aufnähen eines Profils bei einem Lifter oder einer anderen Matte.

    Da kann man das Profil direkt neben der Nadel hochfalten wodurch sich da "Krumme" an das "Gerade" viel besser annähen lässt.


    Grüße carsten

    Und weiter geht es mit dem Applikations-Fuß.


    Den Fuß habe ich hinten ausgefeilt, damit ich ihn mit dem Obertransport benutzen kann.


    Der Fuß ist recht klein, kurz und durchsichtig. Damit ist er sehr gut für Applikationen mit sehr engen Radien geeignet.

    Man sieht wirklich sehr viel!
    Ich nähe oft mit einen schmalen Zick-Zack Stich wenn ich in appliziere. Der Fuß ist unten drunter etwas ausgespart, damit die Naht reibungsfrei unter dem Fuß lang laufen kann.


    Diesen Fuß benutze ich auch sehr gerne um Schnüre aufzunähen. Die Öffnung vorne ist recht breit. Dadurch wird die Schnur super vor der Nadel zentriert.

    Man muß die Schnur praktisch nicht mehr fest halten und kann sich mit 2 Händen um den Stoff kümmern.

    Zum Aufnähen benutze ich gerne einen schmalen Segelmacher-Stich. Da trifft immer ein Stich die Schnur. ;)

    Wenn man die Schnur mit einem normalen Zick-Zack Stich nur umsticht ohne die Schnur zu treffen, kann man sie später einfach unter der Naht heraus ziehen und das ist nicht Sinn der Sache.


    Grüße Carsten

    Hmm, das sollte jetzt eigentlich keine Pfaff Einkaufsberatung werden.

    Außerdem variieren die Bestellnummern je nach Anbieter.

    Bestellnummeren werde ich hier keine veröffentlichen.


    Grüße Carsten

    Anfangen möchte ich mit den Standart-Nähfüßchen.


    Das ist der schmale Standartfuß, er lässt zick-zack Stiche bis zu 6mm Breite zu.

    Hinten hat er den Ausschnitt für den Obertransport.


    Das hier ist im Prinziep der gleiche Fuß, er ist etwas breiter und erlaub zick-zack Stiche bis zu 9mm Breite.

    Er ist eigentlich für die Qulit Expression, da das SnapOn System aber das gleich geblieben ist, passt er auch auf die älteren Maschinen.


    Die älteren Maschinen können meist nur maximal 6mm breite Nähte, warum benutze ich ich also den Fuß mit meiner Tipronic.


    Der ganze Fuß ist breiter und fixiert so den Stoff bei Nähen besser. Gerade beim Applizieren wird der Stoff besser gehalten und zieht sich nicht so zusammen (da hat natürlich auch die Fadenspannung ihren Einfluß).

    Das ist jedenfalls mein Eindruck.
    Auch wenn man einen etwas breiteren Saum näht, sei es mit Saumband oder einen Rollsaum, wird der Saum besser plattgedrückt und wird faltenfreier.


    Grüße Carsten

    Hallo,


    ich werde bei Workshops immer mal wieder nach den Nähfüßchen gefragt, die ich gerne benutz.

    Deshalb möchte ich hier meine Favoriten vorstellen.


    Meine Nähmaschinen sind Pfaff 1222, Pfaff Tiptronic 6230 und Pfaff Quilt Exprassion 720.

    Bei allen Maschinen kann ich die gleichen SnapOn-Füßche von Pfaff verwenden. Bei der 1222 brauche ich dazu allerdings einen Abapter.


    Ich werde hier nach und nach die verschiedenen Füßchen (auch angepasste oder modifizierte von anderen Herstellern) vorstellen und erklären wie ich sie verwende und was ich damit mache.


    Vielleicht kann der ein oder andere damit was anfangen und sein Repertoir etwas erweitern.


    Grüße Carsten

    punta.JPG

    Hat jemand Erfahrung mit der Herstellung solcher oder ähnlicher Segelspitzen/Ecktaschen? Bevor ich stundenlang versuche das irgendwie hinzukriegen wäre ich für einen Tipp/eine Bauanleitung sehr dankbar.

    Also ich sehe das so, dass die äußeren ecken nochmal nach innen gefaltet sind. Dann ist die Spitze komplett geschlossen.


    Ich hab da mal was gefaltet:

    Ich habe zuerst eine rechteckige Vorlage genommen, nach dem Zurechtschneiden ist diese form heraus gekommen.

    ich habe das Komplette Stück umgefaltet und die abstehende Tasche geformt.

    Dann habe ich die äußeren Ecken nach innen zum Steg der Stabtasche gefaltet.

    Erst eine Seite und dann die Andere.

    Dann sind die Segelkanten ganz eingeschlagen und die Tasche bleibt oben ganz geschlossen und kann da nicht ausreißen.


    Sehr ineressante Tasche,

    Die kannte ich bisher noch nicht.


    Grüße Carsten

    Ich habe mal beim Zoll angefragt.

    Es kommt immer auf den Sachbearbeiter an, als was die Sendung eingestuft wird. das ist also totale Willkür.

    Wenn vor der Bestellung eine verbindlichen Aussage will, dann kostet das.


    Habe da schon gute (keine Kosten) und auch schon mega schlechte (das hat sich ja gar nicht gelohnt) Erfahrungen gemacht.


    Grüße Carsten


    P.S. Vielleicht kann ja Jens Schneider seine Erfahrungen mit der Rev-Stab-Sammelbestellung mitteilen.

    Ich habe schon öfters auf 165cm Breite mit Pfeischäften gebaut. Die fliegen gut!

    Wenn du nicht gerade mit sehr viel schwarz arbeiten möchtest, brauchst du nicht unbedingt einen leuchttich.

    Ich drucke meine Schablonen mit 0.7mm strich-stärke. Und durch icarex kann man recht gut durchpausen.

    Dann kannst du nach und nach auf der Schablone alle Teile aufzeichnen, ausschneiden und dann gleich mit ds-klebeband montieren. Danach musst du dann alles nur nachnähen mit einem segelmacher oder wellenstich.

    Grüße Carsten