Beiträge von LastMohawk

    Servus,
    erstmal den Kiel messen, der geht durchgängig von oben nach unten... ich würde da ein 6mm Kohlerohr nehmen.

    dann die Seiten. Miss den Abstand von der Segeltasche innen bis zur Mitte des Drachens. das für jede Seite. auch 6mm Kohlerohr.

    Das "rote Kunstoffteil" nennt sich Eddikreuz, bekommste auch zBsp.: hier Eddikreuz


    der Kielstab, von oben nach unten geht durch das Eddikreuz durch und die Seitenstäbe gehen jeweils von einer Seite dann ins Kreuz rein. Aber beachte, die richtige Stellung des Kreuzes. Es ist richtig, wnn du den Drachen an der Waag hälst und die Flügel dann etwas nach hinten zeigen NICHT nach vorne !!

    Gut 6mm sind jetzt etwas stark, man kann je nach verfügbaren Stäben auch das Ganze in 5mm bauen.

    Ach und vergiss nicht 4 Endkappen für die Stäbe, damit dein Segel nicht kaputt geht.

    die Stäbe sollten mit etwas Spannung in den Taschen sitzen.

    Viel Spaß mit dem hübschen Drachen.

    Gruß
    der Indianer


    Dirk war mal wieder schneller als ich :thumbsup:

    ... bei Kiteconnection?

    Nein,

    der Drache lag beim Zoll und der Zöllner fragte mich was das ist. Ich dann: "Ein Drache" .Ich musste das Paket öffnen und er hat gesehen, dass es ein Drache ist. Dann meinte er: "fällt unter Spielzeug - kein Zoll. Und viel Spaß mit dem Teil."

    Das war schon alles

    Gruß

    der Indianer

    Ihr habt ja alle Recht mit dem Fadenverlauf. Ist schon wichtig bei großen Flächen und entsprechenden Tüchern.
    Aber hier bei dem Drachen und den Mustern, die der gute Admiral da nähen will, spielt der Fadenverlauf überhaupt keine Rolle. Naja außer den von mit beschriebenen Effekt des Glitzerns in der Sonne. Er bekommt so viele Nähte ins Segel, dass ein Verzug quasi überhaupt nur durch die Nähte selber - wenn unsauber vernäht - verursacht wird. Aber nicht vom Wind.

    Gruß

    der Indianer

    ja, der Fadenverlauf ist ein gutes Stichwort.

    Bei den Größen der Teile spielt er für die Dehnung keine Rolle.

    Aber spiel mit ihm, wenn du die Teile so legst, dass der Fadenverlauf immer wieder einen anderen Winkel zum Kiel zeigt, dann zeigt nachher der Drache ein wunderbares Schimmern oder Glitzern, da das Tuch die Sonne immer anders wiederspiegelt.

    Das ist dann ein echtes Highlite am Himmel. Das schaffste mit sauberem gleichmäßigen Fadenverlauf nicht.


    Grus

    Der Indianer

    Servus,

    er hat offensichtlich einen Leuchttisch, Dann erst die dunklen Elemente drauf fixieren (Ich nehm dazu sehr feines Malerkrepp oder Maskierband) dann die nächsten Farben drauf, immer Stück für Stück. Fixieren den Stoff und anzeichnen. Meine Vorgehensweise ist dann entlang der Linien (mit der benötigten Nahtzugabe, hier wohl ne geklebte Segelmachernaht) mit dem Cuttermesser den Stoff schneiden, und ebenfalls auf dem Drachen direkt mit Transferklebefolie fixieren.
    Uns so weiter, bis eben alle ausgeschnitten und fixiert sind.

    Ich hab noch nie heiß geschnitten. Ich nutz immer nur mein Cuttermesser dazu.

    Aber so hat jeder seine Herangehensweise. Manche kleben, nähen und schneiden dann die Reste weg, geht auch.

    Gruß
    der Indianer


    p,s, sehr schöner Rokkaku

    Hallo Stefan,

    schau dir mal die Bilder in dem von dir geposteten Tröötverlauf in den KiteLife Forum an. Wenn das ein originaler Drache ist, dann haben die wohl in den 80ern das X-Kreuz aus einem Plastik geschnitzt und gebohrt. Da würde sich ja was aus dem 3D Drucker anbieten. Die Stäbe sind dann nicht wie von dir beabsichtigt in zwei Dacrontaschen, sondern schon fest geführt.

    Gruß

    der Indianer

    Servus,

    ich habe beste Erfahrungen gemacht mit Gütermann Allesnäher. Das schöne ist, man bekommt sehr viele Farben und auch unterschiedliche Rollen mit 100m 200m 500m und 1000m. Es ist ein reines Polyester Garn. d.h. Nässe macht ihm nichts aus.
    Und das alles im örtlichen Nähgeschäft.


    Gruß
    der Indianer

    Servus,

    Bei der Wahl zwischen beiden, würd ich die Victoria nehmen.


    Und zum Aldizubehör... ist nicht mehr wert als der Preis.

    Habs anfangs auch versucht. Bin aus Frust bei Gütermannfaden (Allesnäher) und Schmelz Nadeln (Mocrotex) geblieben.

    Jetzt arbeitet meine Pfaff sehr ordentlich. Und die Drachen kosten schon ne Stange Geld, da kommts auf die paar Taler mehr für anständige Nadeln und vernünftigen Faden nicht an.


    Gruß

    Der Indianer

    Servus,

    wenn ich die einfachen "Platikschläuche" meiner Peter Powell ähnlichen Lenkdrachen anschaue, dann sind die von dir angesprochenen "Ringnähte" nicht von nöten. Der Schlauch füllt sich auch so beim fliegen. Es bildet sich halt beim Schlauch ein viel schöneres Bild in den Loopings und Kurven, da der Schlauch doch etwas durch den Luftdruck im inneren versteift wird. Dadurch folgt er viel schöner deinen Bewegungen. Der "Fahrtwind" beim Fliegen füllt den Schlauch und dadurch wird er stabil.


    Aber du hast ja jetzt Flatterband für ne ganze Großbaustellen wie Stuttgart21.... versuch doch mal mit ein paar Metern Tesabändern, zwei Flatterbänder aufeinander zu legen und die Kanten zu verkleben und dadurch einen Schlauch zu bilden. Am Anfang würde ich dazu etwas steiferes Material noch drüber kleben, damit direkt die Öffnung offen bleibt. dann zwei kurze Leinen dran 20cm und die rechts und links am oberen Schlauchende verknotet und dann an einen Wirbel dran und ab mit kleinem Karabiner an den Drachen. Die Wirbel und Karabiner aus dem Angelbereich. Dürfte ja bei dir in der Ecke problemlos zu bekommen sein oder?

    Dann haste auch einen Schlauchschwanz gebaut.

    P.s. ich fahr fast nur bajuwarische und von mir umgebaute Mopeds... für ein amerikanisches Eisen bin ich noch zu jung. Und außerdem mag ich Stummellenker sehr gerne haben.

    und fliegen tu ich ach große Stabzweileinern sehr gerne. Nur mit Stablosen hab ichs nicht so. Kannst ja mal auf meiner Homepage nach meinen Drachen schauen :)

    Gruß

    der Indianer