Beiträge von Beholder

    Zitat von Kitewalker

    L...
    Bei wenig Wind sollte man den Adjuster ein kleines bisschen ziehen ,dann ist sie schneller auch im Drehenverhalten.


    Dem kann ich insofern nicht ganz folgen, als ein Kite umso schneller dreht, je angepowerter er ist (Adjuster offen).
    Wenn du den Adjuster etwas ziehst, dann depowerst du ihn ja. Er fliegt zwar schneller, dreht aber nicht mehr so fix.


    Bei der Matrixx kommt bei wenig Wind noch dazu, dass sie die Ohren leicht nach innen kringelt, wenn man sie depowert.
    Darum habe ich bei ihr (im Gegensatz zu manchem anderen Kite) auch bei Wenigst-Wind den Adjuster immer ganz offen.


    Oder habe ich dich falsch verstanden?


    Gruß

    Ich habe beide bisher nur aus dem Stand geflogen. Kann also nur in sehr begrenztem Umfang eine Einschätzung abgeben.


    Aber die Neo II geht definitiv nicht zu stark Richtung Hochleister.
    Die ist sehr gutmütig und verzeiht Fehler ebenso wie die Apex (was wiederum nicht heissen soll, dass beide Kites kraftlos wären).
    Durch die geschlossenen Zellen ist sie auch bei böigen Bedingungen ziemlich stabil. Lässt sich auch leicht rückwärts starten.


    Musst halt für dich selbst wissen, ob du mit 5. Leine und Leash fahren willst. Und ein Closed-Cell-Kite braucht beim Start einen Tick länger, bis er gefüllt ist (besonders bei wenig Wind) und beim Zusammenpacken braucht es, trotz Reissverschluss etwas mehr Zeit, da die Luft wieder raus muss.


    Wie früh die Neo fürs Fahren losgeht, kann ich dir nicht sagen.
    Aus dem Stand ließ sie sich auch noch bei deutlich unter 3 kts fliegen (bis sie diesen Windgeschwindigkeiten gefüllt ist, ist ein anderes Thema ;) )
    (Im Matrixx-Thread steht dazu auf der ersten Seite einiges.)


    Den direkten Vergleich mit der Apex 3 habe ich leider nicht und kann dir daher auch nicht sagen, welcher schneller dreht oder mehr Zug hat.
    Lift und Hangtime hat die Neo II auf jeden Fall, wenn auch sicher nicht so viel, wie diverse Hochleister.
    Für die Apex 3 gilt dasselbe. Davon konnte ich mich letzten Winter mit eigenen Augen überzeugen, als einige mit ihr über eine Schanze gesprungen und schön gesegelt sind.


    Die Neo verkraftet einen Absturz grundsätzlich schon.
    Wenn du aber noch in einem Stadium bist, in dem du einen Kite noch volle Lotte senkrecht auf die Leitkante knallst, dann solltest du vielleicht noch etwas warten mit einer mehrere Hundert Euro teueren Investition.
    Wenn es dumm läuft, kann da auch bei einem Open-Cell-Kite was platzen.


    Ansonsten wirst du mit beiden nicht viel falsch machen.


    Gruß

    Zitat von Bones worst case

    Bei 2 Bft ist, nach meinen bisherigen Beobachtungen, mit 12qm DP nix zu reissen.
    Sicherlich kommen jetzt welche die das Gegenteil behaupten, das will ich dann aber sehen!


    Wenn du schon rufst...hier bin ich. :D


    Habs hier und da schon mal meine Erfahrung vom letzten Januar gepostet, als ich erstaunt war, bei gemessenen 6 kts (laut Windmaster) mit Ski den Berg hochzukommen (Gewicht mit Ausrüstung ca. 81 kg).
    Dass das natürlich mit viel Arbeit (= sinusen und loopen) verbunden war, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen, aber es hat mir erlaubt, vom Fleck zu kommen, wo andere mit ihren 10ern auf mehr Wind warteten.
    Spitzengeschwindigkeiten wird man dabei auch nicht erzielen ;) und je nachdem, wie der Wind variierte, war es ein Stop-and-Go, aber es ging immerhin vor- bzw. aufwärts. Wäre auf einer waagrechten Fläche sicher deutlich besser gegangen.
    Ansonsten waren an dem Tag nur 2-3 19er Flysurfer Speeds unterwegs, sowie eine 13er Frenzy.
    Ob man dabei Spass hat, ist natürlich von Person zu Person verschieden. Es braucht auf jeden Fall mehr, als den Kite nur zu stellen. ;)


    Wenn du mit "nix zu reissen" Freestyle-aciton meinst, da geht natürlich nicht viel, da gebe ich dir recht. ;)


    Zitat

    Denke so 2bft? Würde denn die 12.5m² Montana 6 was taugen? Muss dazu sagen das ich nicht viel wiege,c.a. 65-70


    Von der Leistung her schon und bei deinem Gewicht sowieso.
    Dennoch würde ich dir raten, vor einen Kite zu testen bevor du ihn kaufst. Die Flugeigenschaften und andere Dinge sind teilweise recht unterschiedlich. Der eine liegt einem, der andere weniger.
    Die Montana will z.B. eher bewegt werden, gerade bei wenig Wind. Allein mit Kite-stellen vorwärts zu kommen kannst du dir in dem Windbereich abschminken.
    Ansonsten wirst du speziell zur M6 einiges im Forum finden.


    Gruß
    - Editiert von Beholder am 15.11.2011, 22:45 -

    Zitat von set

    Hmm. die 5er und 6er Montana ist nun einer der (wenigen) Schirme die ich noch nicht in der Hand hatte.


    Dann aber hurtig. Denn jetzt gibt es ja schon die 7er. ;)


    Was für mich verbesserungswürdig an der 6er war, ist das Relaunchverhalten bei wenig Wind. Sowie, dass sie bei böigem, verwirbeltem Wind öfter auf eine Weise geklappt ist, die einen Relaunch oft unmöglich gemacht hat, da sich gern ein Tip um die Leitkante nach hinten legte (in diesem Zusammenhang beziehe ich mich auf die 12.5er; die kleineren Größen mögen da deutlich besser sein).


    Bei halbwegs gleichmäßigem Wind ein stabiler Kite, der noch dazu sehr wendig und drehfreudig ist, der sehr früh losgeht und durch Drehen eine enorme Power enfaltet. Bei diesen Bedingungen ein Traumkite.
    Dafür ist der Lift recht massiv. Muss man wollen. :D


    Wenn der 7er wie der 6er, aber ohne dessen Schwachstellen ist, dann wird das ein Hammerkite.


    Die Matrixx sehe ich für mich als stabilere Montana an, die im Binnenland, bedingt durch ihre Bauweise, spürbar stabiler und einfacher zu relaunchen ist. Fliegt und dreht noch ein Stück schneller. Die gebe ich nicht mehr her. :-O


    Gruß

    Aber auch bei den Opencell-Kites gibt es spürbare Unterschiede.
    Die Frenzy scheint mir einen höheren Grunddruck zu haben wenn sie einfach nur gestellt wird, als z.B. die Montana 6.
    Diese liefert den gleichen (oder mehr) Druck dadurch, in dem man sie bewegt (durch ihre Drehfreudigkeit geht das auch sehr gut). Nur gestellt hat sie etwas weniger und ist damit auch nicht ganz so anstrengend in Böen.
    Über den Daumen also insgesamt gleiche Kraft, die nur anders abgerufen werden will.


    So war zumindest mein Eindruck beim direkten Vergleich mit einer 13er Frenzy aus 2010.
    Bei der Manta soll es ja ähnlich sein, wenn man die Berichte einiger (ehemaliger) Besitzer hier liest.


    Gruß

    Hängt logischerweise auch von den am Spot vorherrschenden Windstärken ab.
    Ganz grob über den Daumen, da ich die Outlaw nicht kenne:
    10 m² wird bei 110 kg eher der Kite für mittleren Wind sein (ab ca. 4 Bft). Mit 12 m² geht es zwar früher los, doch musst du ihn auch früher einpacken als den 10er, wenn der Wind zunimmt (oder wenn es kräftige Böen hat).
    Wenn du etwas für absoluten Schwachwind (ab 2 Bft) suchst, dann wird für dich sehr wahrscheinlich auch der 12er zu klein sein.


    Wenn du auf Dauer Snowkiten willst, dann kommst du um einen zweiten Kite nicht drumrum, wenn du einen vernünftigen Windbereich abdecken willst. Insofern wäre es eine Überlegung, deinen ersten Kite so zu kaufen, dass er sich später mit einem zweiten gut ergänzen lässt.


    Gruß

    Zitat von Grub

    Das mit einer 4er Matte nicht allzuviel passieren kann ist schon mal für mich gut.


    So lange du im Kopf behältst, dass das von den dazu geeigneten Windstärken abhängt, ist deine Aussage korrekt.
    Auch mit einem kleineren Kite kommt man bei entsprechenden Windgeschwindigkeiten gut vom Boden weg. ;)


    Zitat von Grub

    ...
    Mal kurz zusammengefasst sollte ich wenn es in die Höhe geht mich gut an den Handels festkrallen, Ruhe bewaren (also nicht nach unten schaun) und versuchen den Drachen in den Zenit zu bekommen.
    Gibs da noch andere Tips?


    Wie schon erwähnt: Stabilisieren durch anbremsen.

    Zitat von LukasB


    Und was macht man dann, wenn man unter dem Kite durchpendelt und der Kite dann hinter einem ist?


    Wie wäre es mit anbremsen?
    Natürlich rechtzeitig, denn wenn der Kite schon hinter dir ist, dann hast du schwer gepennt.


    Zitat von LukasB


    Das hat meiner Meinung nach sehr wohl was mit der Größe zu tun, da er den Kite nicht mehr unter Kontrolle hat und unbeabsichtigt plötzlich ein paar Meter höher springt.
    Hätte er es unter Kontrolle wäre er nie so hoch gesprungen.


    Hätte er einen Plan gehabt, dann hätte er bei solchen Windbedingungen das Springen schlichtweg sein gelassen.
    Das Problem in dieser Situation war, dass in einem sehr ungünstigen Moment eine ziemlich starke Böe reingeknallt ist und ihn höher gezogen hat, als ihm lieb war. Bei bestimmten Wettersituationen sind solche heftigen Böen deutlich wahrscheinlicher als sonst.
    Wer aber bei stark böigem Wind springen geht, dem muss klar sein, dass sowas passieren kann (und dass es irgendwann auch passieren wird).


    Da er es trotzdem gemacht hat: Auch mit der entsprechenden Kite-Kontrolle wäre er ähnlich hoch gesprungen. Aber mit der nötigen Routine (Kite anbremsen/stabilisieren) hätte es ein (langer) Gleitflug werden können, der ihm eine halbwegs kontrollierte Landung ermöglicht hätte.
    Hört sich sicherlich leicht an und ich wüsste nicht mal, wie ich bei dieser Höhe reagiert hätte.


    Mit der Größe gebe ich dir insofern recht, als er bei solchen Windbedingungen mit einem kleineren Kite nicht so hoch geflogen wäre.
    (Auf der anderen Seite muss man wieder die Frage stellen, ob man bei solch böigen Windbedingungen überhaupt gesprungen sein muss...)


    Zitat von Grub


    Was müsste ich machen, wenn ich unbeabsichtig abhebe und ich zu hoch fliegen sollte (Leide etwas unter Höhenangst). Das beste wäre wahrscheinlich schnell genug loslassen. Es kann aber anscheinend schnell gehen, das man die Höhe noch OK findet und dann plötzlich überhaupt nicht mehr. Mit welchen Mannöver würde ich am sichersten und schnellsten festen Boden unter den Füßen wiederbekommen.
    Ich will mit einer 4er Magma 2 anfangen ohne am Anfang abzuheben. Ich hoffe, dass da solche Extreme erst gar nicht möglich sind. Hab mir auch fest vorgenommen ersteinmal nur bis Windstärke 3 mit der Matte rauszugehen. Später wenn ich die Grundarten behersche macht das springen bestimmt auch Spaß. Aber nur wenn es beherschbar ist.


    Das mit dem Schnell-Loslassen ist eher unrealistisch. Und wenn du gerade dabei bist, kleinere Sprünge zu üben, die von der Höhe innerhalb deines Wohlfühlbereichs liegen, so kann eine Böe im richtigen (bzw. falschen ;-)) Moment dafür sorgen, dass du dich deutlich höher wiederfindest. Das Ganze geht so schnell, dass du schon dort bist, wo du nicht sein willst, bis dir klar wird, dass du loslassen willst. Dann ist es schon zu spät und loslassen ist eine denkbar schlechte Option.
    Da hilft nur, den Kite durch anbremsen zu stabilisieren und die Sache auszusitzen bzw. die Höhe abgleiten. :)


    Wenn du dir nicht nur die Wettervorhersage vorher anschaust, sondern auch direkt vor Ort den Wind eine Weile beobachtest und danach dann eine Entscheidung bezüglich der Kite-Größe triffst bzw. ob du überhaupt fliegst oder nicht, dann stehen deine Chancen recht gut, den Tag ohne Verletzungen zu beenden.


    Insofern ist dein Ansatz, nur bis 3 Bft zu fliegen, genau richtig. :H:


    Gruß



    (Edith meint, dass Gaga schneller war und schon einiges sehr treffend beschrieben hat.)

    Zitat von Ficher

    ...Eigentlich lechze ich ja nach Flysurfer (wer nicht? :D)...


    Ich nicht.
    Auch wenn ich nicht Nein sagen würde, wenn sich eine Testmöglichkeit ergibt. :)


    Also SHA ist von mir 50 km weg, wenn man über Land fährt. Autobahn ist etwas weiter, aber wohl schneller.
    Ich schick dir mal 'ne PM.


    Gruß

    Hallo Andi,


    wenn du es nicht sehr eilig hast, dann würde ich diverse Gebrauchtmärkte (u.a. auch in diesem Forum) im Auge behalten, denn es gibt immer wieder gute Kites zu moderaten Preisen. Da sollte auch einer für dich dabei sein.


    Zur Montana 6 hat Mathias eigentlich schon alles kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Zumindest für den Anfang würde ich dir davon aus verschiedenen Gründen ebenfalls abraten.
    Kites, die dir den Einstieg deutlich leichter machen und dennoch später noch Spass machen können, wären z.B. die Apex 3 von HQ und die Access XT von Ozone. In der größten Größe gibt es beide in 10 m² (die Access für 2012 auch bis 12 m²), was für dein Gewicht auf Schnee ausreichend sein sollte. Später kannst du dir dann immer noch einen größeren Kite kaufen, falls du wirklcih das Ultra-Lowend suchst.
    Vergiss nicht, dass wir hier im Binnenland i.d.R. böigen Wind haben. Bei 12 m² musst du generell früher einpacken, wenn es mal auffrischt, als bei einem kleineren Kite.


    Eine andere Möglichkeit wäre, dir jetzt einen gutmütigeren Kite wie die beiden obengenannten in der Größe 7-8 m² zu kaufen, damit erstmal den Einstieg zu machen und später einen größeren um die 11-XX m² zu kaufen, der dann auch ein Hochleister sein kann.
    Der kleinere wird dir dann später als Kite für stärkeren (böigen) Wind dienen, wenn es mehr auf Stabilität ankommt, als auf Höchstleistung.
    Und glaub mir, hier in Süddeutschland haben wir gar nicht so selten Bedingungen, wo du den kleineren benötigen wirst.


    Der beste Rat (wie immer bei solchen Anfragen) wäre, zu anderen Kitern auf die Wiese zu gehen und freundlich fragen, ob du mal deren Kites testen darfst. So bekommst du am schnellsten ein Gefühl für die Sache und wirst eher in der Lage zu sein, die Spreu vom Weizen zu trennen.


    Süddeutschland ist zwar groß, aber wenn du nicht allzuweit weg wohnst, dann kannst du bei passenden Bedingungen gern mal meine Kites fliegen.


    Gruß

    Zitat

    Wegen Umtausch: Der Elliot-Mensch hat gesagt, das Flugverhalten ist so vorgesehen.


    Komisch, bei anderen Elliot-Matten scheint das offenbar nicht so "vorgesehen" zu sein.
    Auch wenn es ein 4-Leiner ist, bin ich doch froh, dass meine Lava 2.2 von Elliot so ein Verhalten nicht an den Tag legt.
    Am Windfensterrand steht die sehr stabil.


    Aber auch eine 2-Leiner Speedmatte und ein 3-Leiner (beide HQ), die ich immer wieder mal fliege, zeigen nicht das von dir bei der Sigma Race beschriebene Verhalten.
    Normal ist das für mich nicht, egal, was da "vorgesehen" war.


    Aber letztendlich musst du selbst wissen, ob du die dir von Elliot gegebene Erklärung schluckst oder nicht. :)


    Gruß

    Zitat

    ...ich muss dazu sagen, das ich aber auch blutiger Anfänger aufm Board war. Im Stand hatte ich arge Probleme mich überhaupt an einem Fleck zu halten.


    Hast du die Frenzy vielleicht nicht ausreichend lange erstmal nur aus dem Stand geflogen, bevor du aufs Board gestiegen bist?


    Bei verschiedensten Windbedingungen aus dem Stand zu fliegen und auch das richtige Verhalten in brenzligen Situationen immer wieder zu trainieren, hilft später beim Fahren mit Untersatz ungemein weiter. So lernst du allmählich den Kite in- und auswendig kennen und weißt, wie er reagiert.
    Kann ich dir nur empfehlen, bevor du wieder gleich aufs Board steigst.


    Gruß

    Bei einem 3-Leiner mit Bar ist der zur Verfügung stehende Steuerweg konstruktionsbedingt durch eben diese beschränkt (ca. 50-60 cm).
    Dass man bei einer Zweileiner-Matte mit Handschlaufen wesentlich mehr Steuerweg hat und die Matte enger ums Eck herumsteuern kann, ist ja wohl klar.
    Das liegt dann somit weniger an der Matte, sondern zuerst einmal an der Art der Steuerung.


    Was allerdings nicht normal ist, ist die Instabilität am WFR.
    Bei halbwegs gleichmäßigem Wind sollte der Kite schon ruhig stehen bleiben. Anbremsen mittels der 3. Leine kann bei einem 3-Leiner keine Option sein. Der sollte schon so konstruiert sein, dass er das von sich aus macht (ist ja im Prinzip nur ein erweiterter 2-Leiner).


    Ich würde mich an deiner Stelle an den Händler bzw. Elliot wenden, damit die Konstruktion deiner Sigma mal überprüft wird.
    Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Kappe deines Exemplar nicht ganz genau wie vorgesehen vernäht wurde oder dass in der Waage etwas nicht stimmt.
    Eine Hydra 3.5 (auch ein 3-Leiner) kannst du am WFR parken solange du willst. Die klappt höchstens mal bei einem derben Winddreher ein und ist ansonsten bolzstabil.
    Darum würde ich das Verhalten deiner Matte nicht akzeptieren.


    Gruß

    Zitat

    Lowend konnte ich aus dem Ding überhaupt nicht wirklich rausholen, aber das liegt vielleicht auch an mir, hab schon einige mit dem 15er bei sehr bescheidenem Wind ganz gut fahren sehen


    Was ist für dich Lowend?
    Ich kann nur von der M6 12.5 berichten, mit der ich auf Ski und mit viel sinusen und loopen bei 6 kts den Berg hinaufgekommen bin.
    Mangels Schnee habe mit der 15er Matrixx derzeit nur Erfahrung beim Fliegen aus dem Stand. Die hat nochmal mehr Power als die M6 und fliegt auch sehr, sehr früh.
    Wie schon gesagt, bei 5-6 kts kommst du kaum vorwärts, wenn du sie nur stellen willst (geht das da schon mit den großen Speeds?).
    Bei diesen Winggeschwindigkeiten will dieser Kite bewegt werden.
    Und aufgrund seiner Wendigkeit und Agilität geht das auch sehr gut.


    Gruß

    Zitat von set

    Ich halte 33 kn mit einer 9er für unrealistisch.


    Nun, ich habe mit Absicht "realistischer" geschrieben, um auszudrücken, dass es auf Wasser wohl am ehesten möglich ist.


    Auf der anderen Seite: In einigen englisch-sprachigen Foren habe ich bis jetzt hin und wieder lesen können, dass ein paar wenige mit der 15er teilweise bis über 22 kts auf dem Wasser unterwegs waren. Auch wenn es dann sicherlich recht sportlich ist.
    Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass die 9er bis über 30 kts fahrbar ist.
    Dass man das leichter packt, wenn man einen Körperbau ala "bayrischer Volksheld" hat, ist klar. ;)
    (An alle bayrischen Volkshelden: Nicht persönlich nehmen. ;) )


    Gruß

    Deine Frage lässt sich nicht mit JA oder NEIN beantworten.


    Dazu kommt es zu sehr auf das Können und Gewicht des Fahrers an.
    Unter anderem spielen auch die Windbedingungen (böig oder weitgehend laminar), sowie an Land die Beschaffenheit des Untergrunds eine große Rolle.
    Eines der wichtigsten Dinge bei deiner Frage:
    Was für ein Einsatzzweck? Kitesurfen, Snowkiten, ATB?


    33 kts sind auf Wasser sicher realistischer, als mit dem ATB auf der Wiese.


    Letztendlich sind Herstellerangaben nur ein grober Anhaltspunkt, der unter Berücksichtigung sämtlicher Bedingungen sowohl nach oben, als auch nach unten korrigiert werden kann bzw. muss.


    Gruß

    @ Mark533:


    Dir bleibt nur, die Trapeze auszuprobieren. Denn du siehst, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.
    Was Meggi nicht passt, stört mich z.B. überhaupt nicht, da sich bei mir das Trapez auch drehen darf. Auch wenn die Beinschlaufen nicht ganz eng sind, stört mich das nicht.
    Wie es sich für dich anfühlt, wirst du somit nur rausfinden, indem du selbst testest.


    Gruß