Ich zitiere mal den gesamten Textabschnitt der verlinkten Seite:
ZitatSnowkiting wird ein zunehmend populärer Extremsport. Bisher war über Verletzungszahlen und Verletzungsmuster des Snowkiting wenig bekannt.
Man geht davon aus, dass etwa 60% aller Verletzungen beim Snowkiting leicht sind und keine bis wenig Probleme bereiten. Circa 20% sind mittelschwere und weitere 20% schwere Verletzungen.
Insgesamt ist die Schulter in etwa 20% der Fälle beim Snowkiting betroffen, d.h. etwa jeder 5. Snowkiter erleidet eine Schulterverletzung. In der Regel sind es Ausrenkungen der Schulter oder Schlüsselbeinbrüche.
Vorsorge treffen kann man mit dem regelmässigen Tragen von Schulter- und Rückenprotektoren, Quick Release Systemen und einem Helm.
Insgesamt ist Snowkiting ein Hochrisikoverletzungssport, beispielsweise verglichen mit dem konventionellen Skisport ist die Verletzungsrate beim Snowkiting etwa 3 x höher.
Da sind ja auch Weisheiten drin zu finden. :-/
Erst wird geschrieben, dass die Schulter bei ca. 20% aller Verletzungen betroffen ist und im nächsten Halbsatz modelt er es so um,
dass jeder 5. Snowkiter eine Schulterverletzung erleidet.
Man sollte es schon so formulieren, wie es sich tatsächlich verhält, nämlich dass unter allen Verletzungsfällen jede 5. die Schulter betrifft.
Und dass eben nicht pauschal jeder 5. Snowkiter sich an der Schulter verletzt. ![]()
Desweiteren soll man mit einem Quick-Release-System Vorsorge treffen können? Bis zu einem gewissen Grad sicherlich.
Beim Buggyfahreren ist mir eine einzige Vorrichtung bekannt, bei der man tatsächlich automatisch vom Kite getrennt wird, wenn man aus dem Sitz geliftet wird.
Bei allen anderen mir bekannten Systemen muss immer noch der Fahrer das QR-System selbst bedienen.
Macht er das im Falle eines Falles nicht, dann hilft auch das QR-System nicht weiter.
Ob die Schlagwörter "Hochrisikoverletzungssport" und "Extremsport" zutreffen, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Der eine springt meterhoch durch die Luft, ein zweiter zelebriert einen unhooked-Trick am anderen und ein dritter cruist einfach nur entspannt durch die Gegend.
Beim Fahrradfahren ist es ja wohl auch ein ziemlicher Unterschied zwischen einer gemütlichen Fahrt am Fluss entlang und einem harten steilen Downhill durch den Wald.
Wie beim Auto-/Snowboard-/Ski-/xyz-fahren auch: Es kommt doch immer noch auf den einzelnen an, wie er etwas betreibt.
Eine Sportart pauschal mit einem Stempel zu versehen, wird der Sache meiner Meinung nach nicht gerecht.
Gruß
- Editiert von Beholder am 17.04.2013, 15:33 -
