Beiträge von Beholder

    Zitat von David88

    ja das stimmt absolut...ich hab mir die 5er auch schon angeschaut. Sie ist sich eben noch nicht 100% sicher und deshalb habe ich gedacht, je kleiner desto sicherer?


    Ohne dass sie es mitbekommt ;) sie wiegt 58kg.


    Bei dem Gewicht würde ich nach etwas ab wenigstens 5 m² schauen.
    Mit dem kann sie ebenfalls gut lernen (ihr werdet schließlich wohl kaum bei 5 Bft raus gehen) und den wird sie später definitv öfter brauchen können als den 3er.
    Darfst auch nicht außer Acht lassen, dass es sich beim Standkiten immer stärker anfühlt, als später beim Fahren.
    Der 3er wird auch nochmal deutlich quirliger und schneller sein als der 5er. Das ist gerade am Anfang nicht unbedingt hilfreich.


    Aber die Sache kannst auch noch von einer anderen Seite betrachten:
    Wird sie bei Windstärken, die für einen 3er nötig sind, überhaupt kiten wollen?
    Wenn dem später tatsächlich so sein sollte und der Bedarf da ist, dann könnt ihr einen 3er immer noch dazu kaufen.
    Aber eben erst dann. :)
    Bis dahin hat sie von einem 5er mehr.


    Zitat von David88

    Beholder: würdest du/ihr hier über 300 € mitbieten oder ist das für einen gebrauchten Kite zu viel ?


    http://www.ebay.de/sch/i.html?…q+Apex&_sacat=0&_from=R40


    Wenn der Kite in Ordnung ist und keine Beschädigungen hat, dann sind 300 € meiner Meinung nicht zuviel.
    Rechne mal nach, wieviel das vom Neupreis ist.
    Mich würde es ehrlich gesagt wundern, wenn er schon für diesen Preis wegginge. :)


    Zitat von David88

    ...ich möchte ihr den Sport einfach so schmackhaft wie möglich zu machen, ohne dass sie auf Sicherheit und Kontrolle verzichten muss!


    Geht bei den ersten Malen bei maximal unteren 3 Bft raus, dann passt das.
    Auch mit einem 5er. ;)


    Gruß

    Hallo David,


    ich sehe die Sache teilweise ein wenig anders als meine Vorredner.


    Klar kann sie mit der 3er Apex gut lernen, das steht außer Frage.


    Nur:
    Was kommt danach, wenn sie es halbwegs kann?
    Reicht die 3er dann auch noch um sie zu ziehen (je nachdem was sie machen will) oder muss es dann fast schon Sturm haben?


    Ich würde eine Wahl sehr von ihrem Gewicht abhängig machen, in Verbindung mit dem Windbereich, in dem noch gefahren/geflogen werden soll.


    Wenn ihr vorhabt, den Kite nach der Lernphase eh wieder zu verkaufen, dann spielen obige Überlegungen natürlich keine Rolle.
    Will sie allerdings später noch was von der Apex haben, dann würde ich den obersten Windbereich abstecken und in Verbindung mit dem Pilotengewicht die Größe wählen. Sonst lauft ihr Gefahr, dass die 3er nachher nur in der Ecke rumliegt.
    Könnte gut sein, dass sie mit einem 5er besser beraten ist.


    Bei 2 bis untere 3 Bft lässt es sich übrigens auch mit einem größeren Kite gut lernen.


    Gruß

    Hallo Lars,


    willkommen hier im Forum. :)


    Die von dir genannten Matten wären schon geeignet, wobei diese nicht nur "direkt für ein Trapez vorgesehen sind", sondern dass ein Trapez sogar eine Notwendigkeit ist, um die Depowerfunktion überhaupt nutzen zu können.


    Der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass sich auch Handle-Matten prima mit Trapez fliegen lassen. So müsstest du auch da den Zug nicht über die Arme halten. Ob deine linke Hand fit genug ist, dass du auf Dauer mit Handles vernünftig steuern kannst, wirst du selber wohl am besten wissen.
    Wie du sicher schon gesehen hast, sind Handlematten i.d.R. deutlich günstiger als Depower-Kites. Allerdings haben letztere einen größeren Windbereich.


    Es gibt natürlich mehr als einen geeigneten Depower-Kite, doch mit einer Apex 4 (oder 3) machst du keinen Fehler.
    Zur Lynx kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.


    Die Kite-Größe ist abhängig vom Windbereich, in welchem du kiten willst.


    Gruß

    Nimm doch einfach die Maße an einer 2012er der gleichen Größe und bau dir die 3 Waageleinen selber zusammen.
    Die Alternative wäre, bei einem Ozone-Händler deiner Wahl diese 3 Leinen für die entsprechende Größe zu bestellen.


    Gruß

    Kleine Anmerkung noch zu deinem anvisierten Kauf:
    Dir muss klar sein, dass ein Closed-Cell-Kite bei ordentlich Wind nach dem Auslösen mit einer Backstallsafety mehr Restzug hat als mit einer 5.-Leine-Safety.
    Was bei Open-Cell-Kites relativ einfach zu handhaben ist, erfordert dann bei einem Closed-Celler mehr Kraft.


    Wenn es dein Geldbeutel hergibt:
    Die Neo 3 ist ein echt guter Kite, der nochmal spürbar zügiger dreht als die Neo 2.
    Beide sind sehr stabil.
    Zur Neo 1 kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.


    Dir ebenfalls einen guten Rutsch.
    - Editiert von Beholder am 31.12.2013, 23:43 -

    Übriggebliebene werden manchmal als Auslaufmodell mit reduziertem Preis angeboten.
    Meine (aus 2011) habe ich auf diese Weise recht günstig gekauft. Man muss dann halt mehr oder weniger zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Da hilft nur, den Markt und das Sortiment verschiedener Händler zu beobachten.


    Gruß

    Was genau willst du denn mit dem Kite machen?
    Aus dem Stand fliegen? Mit dem ATB rumfahren?


    Ansonsten ist es für mich schon ein Unterschied zwischen "so meistens 20 Knoten" und "10-20 Knoten"


    Bei letzterem würde fürs Fahren ein 7.5er bzw. 8er passen.
    Wobei es bei um die 20 kts auch etwas um die 6 m² sein kann.


    Empfehlenswert ist auf jeden Fall, erstmal bei weniger Wind (<4 Bft) anzufangen.
    - Editiert von Beholder am 27.12.2013, 19:03 -

    Wenn das hier noch aktuell ist...
    https://www.drachenforum.net/f…power-8-10-qm-t84754.html
    ...dann wird es schwierig.
    Depower-Kites sind grundsätzlich nunmal etwas teurer, aber dafür braucht man für den gleichen Windbereich weniger Größen, als bei Handlekites.


    Da du den Windbereich nicht genauer benannt hast, in welchem du den Kite zu nutzen gedenkst, ist es auch nicht möglich, dir eine größenmäßige Empfehlung zu geben.


    An Modellen kommen z.B. die Apex 3 oder 4 von HQ oder auch die Access von Ozone in Frage, um nur mal zwei zu nennen (gibt auch noch andere).


    Zitat

    ...und ich will nicht so schnell einen neuen kaufen müssen.


    "Müssen" musst du gar nichts.
    Das entscheiden allein du und dein Geldbeutel.
    Mit den heutigen Kites, die einem den Einstieg erleichtern, kann man auch später noch viel Spass haben, auch wenn manche meinen, dass es ihrem gesellschaftlichen Status schadet, wenn sie mit einem "Einsteiger"-Kite unterwegs sind. ;)


    Gruß
    - Editiert von Beholder am 26.12.2013, 23:29 -

    @ Jonas und Simon


    Schaut doch mal, was die gängigen Intermediates neu kosten und überlegt danach, ob 50 oder gar nur 30 € als Preisobergrenze realistisch sind.


    Ist wohl sinnvoller, erst noch eine Weile Geld anzusparen.
    (Weihnachten ist ja schon in einem Jahr wieder. :D )

    Naja.
    Wenn es tatsächlich bis 7 Bft gehabt hat, dann ist das mit einem 10er eh viel zuviel, egal ob beim Fahren oder aus dem Stand.
    Im Binnenland ist es noch dazu zu 98 % sehr böig. Da wirst du mit jedem Kite zu tun haben.
    Und Standfliegen ist selbst bei 5 Bft schon eine Ansage und mit einem 10er alles andere als ohne.
    Abgesehen davon verringert sich durch das Ziehen des Adjusters zwar der Anstellwinkel, aber dadurch wird der Kite nicht nur schneller, sondern geht noch etwas weiter an den WFR, wo er zum einen eher überschießen und allein schon dadurch schneller klappen kann.


    Gerade wenn du "alles andere als ein Profi" bist, wäre es erstmal vernünftiger, bei maximal 3 Bft rauszugehen und den Kite in jeder Situation immer unter Kontrolle zu haben. Später dann auch bei 4 Bft, wenn dir danach ist.
    Bis dahin wirst du auch für dich wissen, ob du mit der Apex bei 5 Windstärken tatsächlich noch Spass haben kannst oder nicht.


    Gruß

    Dein Gewicht ist ja jetzt bekannt und damit ist ein 6er definitiv ein Starkwind-/Sturmkite.
    Wenn du ihn dafür kaufen wolltest, dann ok. Für alles andere wird er bei 90 kg zu schwach sein und du wirst nicht vom Fleck kommen.
    Darfst auch nicht die Fläche eines Handlekites mit der eines Depowerkites gleichsetzen, da erstere grundsätzlich mehr Leistung pro m² hat.
    Eine Speed 3 wird von manchen hier immer gleich als erstes genannt, obwohl es sehr wohl auch andere geeignete Kites gibt.
    Für 800 € und weniger wirst du auf jedenfall Kites finden, die das machen, was du willst. Einen ordentlichen gebrauchten Kite in gutem Zustand wirst du jedenfalls schon für deutlich weniger bekommen.


    Wenn du jetzt noch verrätst, ab welcher Windgeschindigkeit du fahren können willst, dann kann man neben dem Kitemodell auch eher eine Empfehlung zur Größe geben.
    Und falls es nicht nur Open-Celler, sondern auch Closed-Celler sein dürfen, dann vergrößert sich die Auswahl auch noch etwas.


    Sprich mit uns. :)

    Zitat

    Ich liebäugele zur Zeit mit der PlasmaII in 6qm von Elliot.


    Ohne die Plasma II oder den Vorgänger geflogen zu sein:
    Von der Fläche her geht ein 6er für die meisten schon als Sturmkite durch.
    Wenn du nicht gerade 40 kg wiegst, dann wirst du ihn, abgesehen von ganz wenigen Tagen im Jahr, kaum zum Fahren benutzen können, da er schlichtweg zu klein ist. Wenn du in einer sehr windreichen Gegend wohnst, dann könnte er eventuell sinnvoll sein, ansonsten eher nicht.
    Wie mein Vorredner schon schrieb, hängt es also hauptsächlich von deinem Gewicht und der durchschnittlichen Windstärke in deiner Region ab.


    Gruß


    Edit: Satzbau :)
    - Editiert von Beholder am 25.11.2013, 17:44 -

    Zitat von David88

    wo ich in der Gegend um Stuttgart überhaupt einen qualifizierten Kitestore finden kann? Kennt jemand zufällig einen?


    In Esslingen gibt es einen, aber ob er Trapeze hat weiß ich nicht. Kenne den Laden nicht und darum kann ich auch bezüglich der Qualifikation keine Aussage machen. Ansonsten sieht es in der Gegend ziemlich mau aus.


    Zitat von David88

    ...
    Beholder: D.h. ich kann mit der Matte schon vorab ohne Kurs auf der Wiese üben (ohne Board) damit ich ein Gefühl bei wenig Wind bekomme, oder würdest du mir das lieber nicht empfehlen?
    ...


    Wenn du schreibst, dass du "schon länger kleine Matten bis 2 m" geflogen bist, dann hätte ich jetzt erstmal keine Bedenken, wenn du bei ca. 2 bis max. untere 3 Bft auf die Wiese gehst und dich mit Verstand langsam rantastest.
    Ich habe auch so angefangen und habe erst Monate später einen Kurs gemacht (den ich mir, als es dann soweit war, auch fast hätte schenken können ;-)).
    Durch das viele Fliegen aus dem Stand habe ich sehr viel gelernt und als ich im folgenden Winter dann schließlich den ersten eigenen Versuch mit Ski gemacht habe, war vieles schon automatisiert und Routine. Darum kann ich diese Vorgehensweise aus positiver eigener Erfahrung nur weiterempfehlen.
    Allerdings hilft es schon, wenn jemand dabei ist, der einem 1-2 wichtige Dinge zum Depowersystem sagt. Insofern war auch mein Kurs damals nicht völlig umsonst.


    Als Alternative zur Apex 4 käme übrigens noch der Vorgänger, die Apex 3 7.5, in Frage oder eben von Ozone die Access (letztere ist bei vergleichbarem Alter und Zustand normalerweise etwas teuerer).


    Gruß
    - Editiert von Beholder am 21.11.2013, 19:34 -

    @ David88


    Die Apex IV ist eine gute Wahl.
    Und die 8er Größe ist insofern ein guter Anfang, als sie dir auch später noch gute Dienste leisten wird, wenn es bei stärkerem Wind böig und unruhig ist, so dass dir möglicherweise Stabilität wichtiger ist, als die letzten Prozent mehr Leistung, die dir ein Hochleister bereitstellt.
    Zu einer 8er wirst du allerdings irgendwann einen größeren Kite dazu holen wollen bzw. müssen, mit dem du auch bei weniger Wind fahren kannst. Aber das eilt ja nicht.


    Solltest du allerdings nur einen einzigen Kite kaufen wollen, der möglichst viel abdeckt, dann ist die 8er zu klein. Da käme eher die 11er in Frage bzw. der Vorgänger in Form der Apex 3 10.0.
    Von 1-Kite -Lösungen halte ich persönlich aber nicht viel, da der Windbereich doch recht begrenzt ist. Und eine 10/11er Apex im Nachhinein sinnvoll und ohne zuviel Überschneidung zu ergänzen halte ich für schwieriger, als bei der 8er.
    Ist zumindest meine Meinung. ;)


    Zitat

    Kann ich das ein und dasselbe Trapez (z.B. Ozone Access Base Trapez) für ATB und Snowkiten Benutzen?


    Ja, das geht problemlos. Ist auch sehr weit verstellbar (one size fits all), so dass es auch bei mehr Klamotten im Winter keine Probleme gibt.


    Zitat

    Verstehe ich das richtig, an der Bar ist der Chicken Loop schon dran (wird am Trapezbügel in den Haken eingehakt), oder muss ich zu dem Apex IV 8.0 RTF Depower Kite außer dem Trapez noch etwas dazu kaufen?


    Richtig. Der Chickenloop gehört zur Bar und außer dem Trapez brauchst du sonst nichts mehr.


    Zitat

    Hast du Erfahrung mit dem Apex IV 8.0 RTF Depower Kite, ist er sehr durchzugsstark?


    Manche sagen zwar Anfängerkite dazu (für Einsteiger ist er tatsächlich gut geeignet), aber ich würde in eher als guten Allrounder bezeichnen, da er durchaus auch Lift hat (selbstverständlich lange nicht so wie ein reiner Intermediate oder Hochleister) und auch später noch Spass machen kann. Kommt eben auch darauf an, in welche Richtung man sich weiterentwickelt.


    Die Neo 3 von HQ ist übrigens auch zu empfehlen.
    Ich konnte sie erst kürzlich testen (bzw. habe sie noch da) und auch wenn sie mehr Leistung und Lift hat, so würde ich sie aufgrund ihres problemlosen Verhaltens einem Einsteiger, der schon etwas Mattenerfahrung mitbringt, durchaus empfehlen, sofern geschlossene Zellen kein Ausschlusskriterium sind.
    Ist jedenfalls ein wirklich guter und problemloser Kite, der sehr agil und flott dreht (auch gedepowert) und seine Leistung im Vergleich zu einem Hochleister sanfter und nicht so schlagartig abgibt.
    Allerdings ist sie auch etwas teuerer.


    Gruß


    Ich würde noch die Toxic von HQ ins Rennen werfen.
    Hatte vor 1,5 Jahren mal die 6.5er geliehen und erst aus dem Stand und anschließend einige Zeit im Buggy geflogen.
    Ein stabiler, sehr gut fliegender und problemloser Kite.
    Vor wenigen Tagen hatte ich sie nun wiederum hier, allerdings nur bei Leichtwind draußen gehabt.
    Bei 2-4 kts (gemessen mit Windmaster) ist da natürlich noch kein verwertbarer Zug, aber sie ließ sich dennoch mit einigen Schritten rückwärts gut starten und durch Achten-fliegen oben halten. Rückwärtsstart ist ebenfalls einfach.
    Wie er im Vergleich zu anderen Intermediates abschneidet kann ich zwar kaum sagen (habe selber nur eine Lava 2.2), aber von meinen bisherigen Erfahrungen und Eindrücken ausgehend kann ich den Kite jedenfalls uneingeschränkt weiter empfehlen.


    Gruß

    Zitat von kneifzange78p

    Beholder..
    Musst nicht böse gucken :-O
    Ich will ja nur dazu lernen ;) war ja ne Frage.. keine Feststellung.


    Danke für das Bild, jetzt verstehe ich das geschriebene viel besser.
    Ich kenne ja sonst nur Flysurfer
    :-/


    Ich guck nicht böse. :)
    Und darum hab ich ja noch den hier -> ;) <- drunter gesetzt.


    Klar, wenn du nur die Flysurfer-Kites kennst, dann ist das verständlich.
    Kannst im Nachhinein aber auch noch selber in die Vorleinen reinbasteln, wenn du so etwas haben wolltest.
    Ich für mich würde es nicht missen wollen.


    Gruß

    Zitat von kneifzange78p

    Beholder... was meinst du mit Bremse ziehen ? Wie bis hinter den rücken ??
    Verwechselst du grade Depower mit Handlekite ?

    Klar verwechsle ich das. Ständig und immer. :(
    ;)


    Guntram hats ja schon kurz beschrieben.
    Zur Veranschaulichung hier noch ein Bild.
    Das breite schwarze Teil knapp oberhalb des Adjusters, das die Backlines verbindet, ist gemeint. Gibt mehr als nur einen einzigen Namen. Ich sag dazu Bremsleine oder auch Bremse.



    @ Kiterider2
    Mit 35 € nur für die Reparatur bist dennoch gut bedient.
    Und selbst wenn der Riss nicht entstanden wäre, so wäre ein neuer Leinensatz für knappe 100 € früher oder später eh angefallen.


    Kannst es auch mal von einer ganz anderen Seite betrachten:
    Lieber jetzt ein Riss im Kite und "nur" 125 € für neue Leinen + Reparatur, als eine alte abgenutzte Hauptleine, die dir genau dann reißt, wenn du gerade ein paar Meter über dem Boden hängst.


    Darum gibt es genug Leute, die ihre Leinen rein vorsoglich regelmäßig (teilweise jährlich) austauschen.


    Gruß


    - Editiert von Beholder am 11.11.2013, 23:58 -

    Zitat von Kiterider2

    ...
    Ich will die "gute" Stimmung jetzt nicht trüben aber trotzdem. Klar muss ich mir einiges gefallen lassen, aber wilde und unbegründete Unterstellungen wie "Aber klar, hohe Sprünge sind natürlich cooler, als seinen Kite wirklich unter Kontrolle haben zu können...". Woher willst du denn wissen, dass ich hohe Sprünge cooler finde als Sicherheit? Hoffentlich klärt es sich jetzt und du/ihr versteht mich...

    Zitat von Kiterider2

    ...
    Wenn jetzt aber Beholder sein vorgehen bei sowas beschreibt, dann ist das auch ok aber ich finde diese Variante erstmal ziemlich riskant, da eine komplette Trennung erst nach ZWEI Handgriffen erfolgen kann. Wenn jetzt aber jemand schreibt, Beholders vorgehen ist eine Grundlage und komplett richtig, dann werde ich das in Zukunft auch so machen. Aber bis jetzt hat nur er diese Vorgehensweise vertreten.

    Nun, wenn man sowieso vorhat, sich komplett zu trennen, dann zieht man natürlich sofort die Safety und Leash. In dem Fall braucht man die Bremse natürlich gar nicht erst anfassen.
    Ich habe mich allerdings auf eine Situation wie in deiner Schilderung bezogen, wenn der Kite am oder in der Nähe des WFR klappt, Richtung Powerzone driftet und dort, oder auf dem Weg dahin, aufzugehen droht. Die Safety zu ziehen ist natürlich eine Option, aber eben nicht die einzige.
    Zum einen ist es recht oft möglich, dass man den Kite mit der Bremse wieder rechtzeitig öffnen und unter Kontrolle bringen kann. Sollte dies dennoch nicht möglich sein, dann kann man mit der konsequent durchgezogenen Bremse den Kite auch dann noch relativ drucklos (bzw. "beherrschbar", je nach Windstärke) halten, falls er in der Powerzone vielleicht doch noch unvermittelt aufgehen sollte und einen dann sonstwohin katapultieren würde.
    Bei mir hat sich dieses Vorgehen jedenfalls bewährt und da ich den Kite in fast allen Fällen wieder öffnen konnte, bin ich vermutlich auch dadurch bis jetzt noch nie in eine Situation gekommen, in welcher das Auslösen die einzige Option gewesen wäre.
    (Es spricht aber nichts dagegen, wenn du gleichzeitig die andere Hand an der Safety hast, so dass du ohne Verzögerung auslösen kannst, wenn du die Notwendigkeit dafür siehst.)


    Offenbar habe ich unterstellt, dass dieses für mich elementare Vorgehen in so einer Situation allgemein bekannt ist. Darum auch mein Kommentar bezüglich "hohe Sprünge / Sicherheit + Kitekontrolle".
    Hoffe, du kannst meine Wortwahl in diesem Licht nun besser verstehen.


    Zitat von Kiterider2

    Wann ich gesehen habe, dass der Kite luft verlor: Wie du weißt hatte ich recht viel Zeit während ich über die Wiese gezogen wurde zum tun/denken/sehen. Und da eben ein Seite zum Glück nach hinten geklappt war, habe ich gesehen wie diese am Anfang noch prall war aber nach einer Leinenlänge schon flach auswehte. Allerdings habe ich in dem Moment noch nicht gedacht, dass sie Kaputt ist. Wie die Zugkraft auf die 5. Leine kam, kann ich leider nicht konkret sagen. Der einzige der das wissen könnte wäre mein Helfer der die Matrixx sofort gesichert hat nachdem sie auf dem Boden war, aber er hatte leider nicht darauf geachtet... Also können wir nur vermuten und meine vermutung ist, dass sich eine Umlenkrolle irgendwie in der 5. Leine verhakt hat. Macht das für dich Sinn? Ich finde das recht warscheinlich. Wie schon gesagt war nichts verdreht, da ich die Leinen vorher einmal abegeknüpft habe und den Kite logischerweise nicht geloopt habe.


    Wenn die Leinen schon wieder frei waren, als ihr den Kite direkt danach am Boden untersucht habt, dann kann man tatsächlich nur spekulieren, an was es lag. Um den Fall dokumentieren zu können (Foto), wäre es natürlich einfacher gewesen, wenn alles verhakt geblieben wäre. ;)
    Wie dem auch sei, sowohl für den Hersteller, als auch für die übrigen Benutzer wäre es interessant zu wissen, ob das nun tatsächlich ein konstruktionsbedingtes Problem ist oder in deinem Fall einen anderen Grund hatte.


    Gruß