Beiträge von Beholder

    Sollte man eigentlich , wenn man keine Erfahrugen mit Depower Kites hat, einen Kurs belegen oder könnte man sich das auch langsam anlernen? Ich stelle es mir nicht ganz so einfach vor da ich nur mit 4-Leiner Kites Erfahrungen habe.

    Es gibt mehr als einen Weg nach Rom.


    Da du ja offenbar schon mit Handlekites Erfahrung hast, spricht nichts dagegen, wenn du bei passenden Bedingungen (<= 3 Bft) die Sache angehst, nachdem du vorher einiges an Information gesammelt und dich in die Materie eingelesen hast.


    Hilfreich ist es natürlich auch, wenn du jemanden kennst, der viel Depowererfahrung hat und der dir bei den ersten Versuchen zur Seite stehen kann und dich auf essentielle Dinge hinweist.
    Das kann dann ebenso effektiv sein (oder sogar mehr, je nach Person), wie ein Kurs bei einer Schule.


    Zu letzterem würde ich auch raten, wenn jemand noch gar keine Erfahrung mit Kites hat (was bei dir ja offenbar nicht der Fall ist).


    Gruß

    Vielleicht läßt sich der Wiesenzustand kategorisieren mit Auswahlkriterien (frisch gemäht / Gras hoch / ...) oder über ein Notensystem.

    Ist das tatsächlich sinnvoll, eine Information einzubauen, die sich ständig ändert?
    Wenn z.B. heute gemäht wurde, dann kann es bei entsprechender Witterung sein, dass man 1,5 Wochen später nicht mehr drauf kann, weil das Gras schon wieder so geschossen ist. Zumindest wenn ein Bauer Heu draus macht, ist er i.d.R. nicht begeistert davon, wenn man da wieder drauf rumläuft oder gar -fährt. (Die Einschätzung, ob das Gras schon "hoch" ist, ist zudem recht subjektiv.)
    Auf Dauer schaut auch sicher nicht jeder regelmäßig vorbei und aktualisiert den Wiesenzustand auf der Karte. Vielleicht im ersten Jahr noch, aber wohl kaum auch die nächsten 6, 7, X Jahre.


    Insofern ist zu überlegen, ob diese Information auf Dauer tatsächlich etwas bringt oder nicht besser gleich weggelassen wird.


    Gruß

    War heute auf der Heimfahrt dort und hab die kleine 4-Leinermatte hochgezogen. In den Böen ging es, aber dann war wieder zu wenig. Bei Westwind muss es deutlich mehr haben, damit man dort was machen kann. Die Bebauung sorgt leider dafür, dass nicht viel reinkommt (und wenn, dann verwirbelt). Ostwind scheint dort am vielversprechendsten zu sein.


    Die Wiese ist zwar gemäht, aber der Klee schießt schon wieder ordentlich und einzelne andere Pflanzen sind schon locker 20 cm hoch.


    Gruß

    Ja, das Ellental ist zum Fliegen nicht wirklich günstig, weil bestimmte Windrichtungen durch die Bebauung kaum noch gehen. Und besser wird es leider nicht.
    Das erste Mal war ich vor ca. 8 Jahren dort und danach erst wieder vor wenigen Monaten. Ist schade, wie das alles zugebaut worden ist (zumindest aus Drachenfliegersicht).


    ...dass dort in der Karte (Open Street Map) 'Drachenwiese' eingetragen ist. Woher das wohl kommt? Hat die Stadt die Wiese als solche definiert?

    Bei OpenStreetMap kann jeder mitmachen und unter gewissen Voraussetzungen Informationen in die Karten einfügen.
    Das muss also nicht notwendigerweise von der Stadt aus geschehen sein und ist vermutlich auf einen Drachenflieger zurückzuführen.


    Gruß

    Genau das war letztlich der einzige Weg, Drachen und Schlaufen an die Schlaufen zu knoten, allerdings fürchte ich fast, dass das nicht im Sinne des Erfinders war...

    Das ist jetzt nicht dein Ernst, dass du die Naht aufgemacht hast, oder?
    Wäre echt schade um die teuren Leinen.


    Einen Buchtknoten bekommst du auch, ohne dass du auf die herkömmliche Weise Daumen und Zeigefinger durch die Schlaufe schiebst. epicuro hat es ja schon beschrieben:
    Lege die Schlaufe um 180° so um, dass sie komplett auf dem vernähten Teil zu liegen kommt. Den vernähten Teil schiebst du dann einfach durch die Schlaufe durch und schon hast du deinen Buchtknoten. Die Schlaufengröße spielt fast gar keine Rolle (ok, die vernähte Leine sollte schon komfortabel durchpassen).


    Und hier noch was zum Nachlesen was das Thema Knotenfestigkeit angeht.


    Gruß

    Gerade wenn man kleinere Teile verliert oder diese zu Bruch gehen kann man kaum für alles Ersatz dabei haben, geschweige denn das notwendige Werkzeug, um mal eben einen neuen Standoff zu sägen. Bei einem Drachen ginge es vielleicht noch, alle möglichen und unmöglichen Teile als Reserve einzupacken.

    Denk doch mal zurück, wie oft du in der Vergangenheit schon Dinge verloren hast oder irgendwas kaputt gegangen ist.
    Wie oft ist das schon passiert? Einmal? Zweimal? Öfter?
    Wenn das bei immer demselben Bauteil häufiger vorgekommen ist (z.B. Leitkante gebrochen), dann lohnt es sich, diese Dinge grundsätzlich immer dabei zu haben.
    Aber wegen etwas, dass noch nie zu Bruch gegangen ist, würde ich mir keinen Kopf machen, nur weil es kaputt/verloren gehen könnte.


    Gruß