Beiträge von Beholder

    Hallo vlieger,


    das sind viele Fragen auf einmal. :)
    Ich fange mal mit dem für mich Offensichtlichen an.


    Laut Datenblättern sollen die Drachen ab 2 Bft fliegen -- sprich ab ca. 10 km/h.

    Generell sollte man die Windbereichsangaben in den Datenblättern der Hersteller mit Vorsicht genießen und nicht auf die Goldwaage legen. Manchmal kommen die Angaben ganz gut hin, aber dort stehen teilweise auch fantastische und manchmal ungenaue Werte, die mit der Realität nicht viel zu tun haben.
    Das gilt gerade für den unteren Windbereich.


    Wenn in der Wetterapp jedoch eine Windgeschwindigkeit von 10 km/h angegeben ist

    Das einzige, was wirklich relevant ist, ist die tatsächliche Windgeschwindigkeit an der Wiese, auf der du stehst.
    Die Topografie des Geländes um den Platz herum, Hindernisse in Luv und Lee, lokale Eigenheiten...all das kann die Windgeschwindigkeit und die Windturbulenz sehr beeinflussen.
    Echte Messwerte einer Station, die einige Kilometer weiter ist, sind bestenfalls ein Anhaltspunkt.
    Und vorhergesagte Windgeschwindigkeiten können zwar zur groben Einschätzung durchaus hilfreich sein, aber die tatsächlichen Windwerte weichen oft genug deutlich davon ab. Gerade im Binnenland.
    Und ja, 40 km von der Küste entfernt gilt schon als Binnenland, da du dort i.d.R. schon mehr als genug Hindernisse hast, die den Wind verwirbeln. :)


    Unterschätze nicht, wie weit Hindernisse in Luv den Wind nach Lee beeinflussen können. Bestenfalls schwächen sie den Wind nur ab, normalerweise und je nach Beschaffenheit und Höhe des Hindernisses wird der Wind aber auch mehr oder weniger stark verwirbelt.
    Fliegst du in so einer Zone, dann klappt der stabilste Kite immer wieder mal oder fliegt zumindest sehr unruhig, besonders in der Nähe des WFR.


    (Würde eine oder mehrere eurer Matten allerdings auch an der Küste bei deutlich mehr Wind schlecht fliegen und immer wieder klappen, dann liegt es nahe, dass mit dem Kite etwas nicht stimmt.)



    Nun zu deinen Fragen:

    1) Gibt es im Sommer auch in unserer eigentlich recht windigen Gegend nicht wirklich viele Tage an denen der Wind stabil genug ist, dass man die Matten sinnvoll fliegen lassen kann? Wir haben hier oft zwischen 20 und 30 km/h, aber selbst das hat nicht gelangt, ...

    Ich kenne eure 3 Matten nicht, aber ein kleiner 1.5er 2-Leiner ist normalerweise kein Leichtwindwunder (die Größenangabe bei 2-Leinern bezieht sich übrigens nicht auf die Fläche, sondern auf die Spannweite; bei 4-Leinern ist es genau andersrum).
    Es spielen mehrere Faktoren mit rein, wie früh eine Matte fliegt. Größe, Konstruktion, Profil, Gewicht...
    Ein kleinerer Hochleister kann durchaus früher fliegen, als ein größerer Einsteigerkite.


    2) Könnten wir mit anderen Leinen die Hornet besser bei knappem Wind fliegen lassen? Welche Länge und welche Stärke wäre dann passend? Evtl. auch nur als 2-Leiner, um Gewicht zu sparen?

    Du kannst mit dünneren Leinen bei quasi jedem Kite das Leichtwindverhalten verbessern. Wie groß die Verbesserung ist, hängt einmal von den neuen Leinen, aber auch vom Kite an sich ab. Und unterhalb einer gewissen Windgeschwindigkeit bringen auch leichtere Leinen nichts mehr, wenn der Kite einfach an seiner Grenze angekommen ist.


    Klar kannst du Gewicht sparen und den Luftwiderstand weiter verringern, wenn du die Bremsleinen entfernst. Wieviel das dann in der Praxis bringt, musst du ausprobieren.
    Die Frage ist eher, ob das Fliegen bei solch schwachen Windverhältnissen mit diesem Kite dann noch Spaß macht, wenn er an 4 Leinen schon nicht mehr richtig fliegt. ;)
    Aber wie gesagt, probier es aus. An Erfahrung kannst du dabei nur gewinnen. :)


    3) Wären andere Matten und / oder Schnüre eine dicke Empfehlung für wenig Wind? Dann eher 2- oder 4-Leiner und mit welchen Leinen?

    4) Machen 2-Leiner oder 4-Leiner bei wenig Wind mehr Sinn oder Spaß?

    Es gibt sowohl 2- als auch 4-Leiner, die bei wenig Wind gut gehen. Es kommt eher auf das einzelne Modell an.
    Was mehr Spaß macht, hängt vom Piloten ab.
    Die einen fliegen lieber 4-Leiner, andere ausschließlich 2-Leiner und wieder andere fliegen beides gern. :)


    Eine konkrete Empfehlung will ich hier nicht geben. Zu groß sind die Möglichkeiten, von denen ich zudem nur die wenigsten kenne. Daher nur ganz allgemein:
    Wie oben schon erwähnt, kannst du mit dünneren Leinen den Windbereich nach unten erweitern.
    Auch ist grundsätzlich ein größerer Kite geeigneter.
    Und mit einem Hochleister hat man bei Leichtwind ebenfalls bessere Karten, als mit einem Einsteigerkite.
    (Dennoch will ich dir hier nicht pauschal zu einem Hochleister raten, denn es gibt, verglichen mit Einsteigerkites, teilweise auch deutliche Unterschiede im Flugverhalten, was von dem ein oder anderen als Nachteil empfunden werden könnte.)


    Ich kann hier nur einen regelmäßig wiederholten Ratschlag nennen, der auch nach vielen Jahren nichts von seiner Berechtigung verloren hat:
    Triff dich mit anderen auf der Wiese und frage dort, ob du den ein oder anderen Kite mal fliegen darfst.
    So kannst du rausfinden, wie sich andere und auch größere Modelle bei einem bestimmten Wind fliegen und bekommst dadurch mit der Zeit ein Gefühl dafür, was für dich/euch als Ergänzung sinnvoll sein könnte.
    Zudem kann dir ein erfahrener Flieger auch den ein oder anderen wertvollen Tipp geben.


    5) Wann fliegt man eine Vierleiner-Matte mit längeren Leinen als 18m, wann 2-Leiner mit anderen Längen als 25m (dann länger oder kürzer)?

    Normalerweise hat man eher längere Leinen, wenn man (nur) aus dem Stand fliegt. Leinenlängen unter 20 m werden aus verschiedenen Gründen häufig von Buggyfahrern eingesetzt, da der Kite dann u.a auch weiter nach vorne läuft als mit längeren Leinen.
    Aber beim Standfliegen ist bei 18 m-Leinen der Bereich, in dem man die Matte fliegen kann, relativ klein. Je nach Kitegröße kannst du da auch gut 25 m lange Leinen nehmen.


    (Beim Snowkiten bei sehr wenig Wind (4-6 kts) habe ich an meinem 12 m²-Handlekite z.B. 25 m lange Leinen dran, vor Jahren auch mal 35 m, weil ich dadurch an meinem Spot den Wind in der Höhe besser nutzen konnte (wäre an der Küste eher nicht relevant). Das nur als Beispiel dafür, dass man oftmals auch probieren muss, was am besten in einer speziellen Situation funktioniert.)


    Auf der anderen Seite kann man bei 2-Leinern, die man aus dem Stand fliegt, auch dann längere Leinen nehmen, wenn es mehr Wind hat und der Kite die Leinen dennoch durchzieht.
    Hängen die Leinen etwas durch, dann sind sie bei den vorherrschenden Windverhältnissen zu lang/zu schwer. Dadurch wird der Kite ausgebremst.


    Generell würden wir auch noch ein oder zwei weitere Matten und / oder auch Leinensets kaufen, wenn die mit Spaß zu fliegen ist und idealerweise auch einen großen Windbereich abdecken können -- nicht zuletzt auch den unteren Bereich mit Spaß füllen kann. Gedacht hatte ich an...

    Die von dir aufgezählten Matten sind allesamt sehr klein und eher für mehr Wind gedacht. Das passt nicht so gut zusammen mit deinem Ziel, auch bei wenig Wind noch gut fliegen zu können.
    Da solltest du eher auf mehr Fläche gehen, was natürlich bedingt, dass du dann auch mehr Zugkraft hast (sollte bei wenig Wind aber noch beherrschbar sein).


    An dieser Stelle nochmal der Verweis auf obigen Ratschlag, dich mit anderen auf der Wiese zu verabreden und unterschiedliche Matten probezufliegen.
    Du gewinnst dabei an Erfahrung, lernst neue Leute kennen und ersparst dir eventuell einen Fehlkauf. :)



    Gruß


    Versteh dein Problem nicht hab nicht gesagt das ich die Bar schlecht finde!

    Da hast du was falsch verstanden. Ich hab kein Problem.
    Du hast geschrieben, dass dir die Bar nicht zugesagt hat und dazu habe ich mit einer Anmerkung, was man an der Bar verbessern könnte, nur geschrieben, dass das Ansichtssache ist. Dem einen sagt sie zu, dem anderen eben nicht. Punkt.
    Ich sehe da kein Problem. :)


    Am besten kommst Mal ins Allgäu und testest den Nova selber und es wird dir der Unterschied sofort auffallen wenn du deinen Empulse kennst!

    Grundsätzlich gerne. Müsste vorher nur eine Empulse organisieren, denn ich hab die bisher nur als Testkite geflogen und besitze selbst keine. Könnte zwar auch einfach so den Nova fliegen, aber ein Vergleich wäre dann nur begrenzt möglich, wenn der andere Schirm nicht auch vor Ort ist und in den selben Bedingungen geflogen werden kann.


    Aber denk mein Fazit zum Schirm war positiv ist halt klar ein anderer Ansatz!

    Ja, das kam rüber. :)



    Gruß

    Negativ aufgefallen ist mir das die Ohren manchmal etwas leicht einklappen

    Hm...konnte ich bei den Exemplaren, die ich hatte, nicht feststellen.


    Die Bar hat mir persönlich nicht zugesagt ist allerdings ausreichend und funktioniert.

    Ist natürlich Ansichtssache. Sie funktioniert gut, aber ich finde, dass man sie noch verbessern könnte.
    Mir persönlich gefallen die Barmulden nicht, da diese meiner Ansicht nach nicht tief genug sind, so dass gern mal der ein oder andere Schlag Leinen runterrutscht. Lässt sich nur durch straffes Aufwickeln halbwegs ausschließen.
    Allerdings ist das so ziemlich das einzige, was mir gerade einfällt und es wäre für mich kein Grund, die Bar nicht zu kaufen (zumal sie über einen Hunderter günstiger ist als manches Produkt anderer Hersteller).


    Das vorfüllen dauert etwas länger als beim Nova, ebenso behält er gefühlt weniger lang die Luft.


    Insgesamt hat mir der Empulse gefallen, im Vergleich zum Nova ist er aufgrund der geringeren Leistung einfacher zu handeln, der Nova macht im Buggy bei gleichem Wind schon deutlich mehr Druck!

    Hattest du den Nova in Südfrankreich denn dabei?
    In deiner Kite-Auflistung stehen 3 HQ4- und 2 FS-Kites, aber nichts vom Nova.


    Da du den Nova doch schon viel am Haken hattest, wäre es schade, wenn du ihn nicht dabei gehabt hast, um die Kites in den gleichen Bedingungen direkt miteinander vergleichen zu können.
    Denn so hast du einen HQ4- oder FS-Kite am Haken und vergleichst diese immer mit dem Nova aus deiner Erinnerung.
    (Ich hoffe, ich liege falsch. :) )


    Montana in 12 (Opencell) hatte zwar ordentlich Leistung, allerdings war der Schirm wirklich sehr instabil, es waren leider immer wieder sehr starke Klapper dabei... Und das bei eigentlich relativ konstanten Wind... (Find das darf nicht sein), denk das macht fast jeder Schirm besser Empulse ja, Montana für mich klares nein ... Apex war ok

    Dann stimmt mit diesem einen Schirm definitiv was nicht!


    Ich habe sowohl die 12er, als auch die anderen 3 Größen auch bei recht böigem Wind gefahren und das ist einer der stabilsten Openceller in dieser Leistungsklasse, die mir bisher untergekommen sind (die stabilste Montana-Generation sowieso).
    (Früher hätte ich als kleine Größe im Bereich um die 8 m² nur einen Allrounder wie die Apex akzeptiert (nie eine Montana), weil mir alles andere zu zickig gewesen wäre. Hätte ich nicht schon eine 7.5er Apex für diesen Windbereich, dann würde ich definitiv die aktuelle 8er Montana X holen, weil die deutlich mehr Spaß macht, sich sportlicher fliegt, aber dennoch mit ihrer Stabilität an die Apex fast rankommt.)


    Nochmal:
    Wenn die 12er, die du hattest, "stark klappt" und das auch noch bei konstantem Wind, dann ist damit etwas nicht in Ordnung.
    Als Schule und Händler sollte Wind-Kind-Allgäu dir eigentlich funktionierendes Material in die Hand geben.
    Vielleicht war nur etwas am Kite falsch angeknüpft?
    Aber wenn der 12er schon immer so flog, dann ab damit zu HQ4, die schauen sich das an.
    (Mich wundert dabei etwas, dass auf der Seite von Wind-Kind-Allgäu nur Kites von Ozone und Plynn vertrieben werden.)


    Gruß

    Und eine 6.5 ist bereits angemeldet...falls noch mal eine reinkommt, aber da die Fahrer von Libre nicht mehr auf Speedy reiten, ist das doch eher unwarscheinlich.

    Offenbar hast du dich ja auf eine Speedy eingeschossen, denn ich wollte dir eben schon vorschlagen, dass es auch noch andere 6.5er auf der Libre-Seite gibt. Aber wenn du letztes Jahr schon eine Vampir 3 hier in den Gebrauchtmarkt reingestellt hast, dann weißt du zumindest, was du NICHT willst. :)


    Leider kann man bei Quoka oder eBay-KleinAnzeigen keine "Gesuche" einstellen! ....es wäre sonst sehr einfach kundzutun, dass man etwas Bestimmtes sucht!

    Du kannst aber hier in deine Signatur dein Gesuch reinschreiben. ;)


    Und bei den Kleinanzeigen habe ich es auch schon gesehen, dass jemand in ein normales "Angebot" einfach reingeschrieben hat, dass er was Bestimmtes sucht.
    Probier dein Glück, mehr als dass es nichts bringt kann dir ja nicht passieren. :)


    Gruß

    Ok, 100 € für eine 4er Method in neuwertigem Zustand ist ein sehr fairer Preis.
    Auf der anderen Seite könnte man aber auch argumentieren, dass man gerade dann, wenn man nicht so viel Kohle übrig hat, das Geld gezielt in das steckt, was man später hauptsächlich auch machen will.
    Idealerweise wäre das dann ein Kite, denn du später auch auf dem Wasser fahren kannst.
    So günstig die Method jetzt auch war, für später fehlen dir dann die 100 € (plus eventuell eine Turbobar) beim Kauf eines Kites fürs Wasser (und das ist ja das, für was du üben willst, oder?).
    Außer wenn du einen Kite (deine Method) explizit nur fürs Land und einen oder mehrere andere fürs Wasser willst, hättest somit zweimal gekauft.


    Hast du derzeit eigene Kites fürs Wasser? Oder mit was bist du bisher immer gefahren?


    Ist der shop vertrauenswürdig also habt ihr da mal bestellt oder ist das so ne art Gebraucht markt wie E-kleinanzegen? ich bin da etwas vorsichtig was das angeht habe mal schlechte erfahrungen gemacht

    Das ist ein Laden in Holland, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe. Habe mir vor über 7 Jahren zwei 12er Handle-Kites kommen lassen, den behalten, der mir besser gefallen hat und den anderen zurückgeschickt. Und erst DANACH bezahlt. Fand ich sehr fair von Bert.
    Kann den darum nur weiterempfehlen.


    Gruß

    Kommt halt drauf an, was er will:
    Ganz allgemein mit einem beliebigen Kite an Land fliegen (dafür ist es tatsächlich nicht so wichtig, mit was man steuert) oder eben ganz gezielt mit einem Depowerkite zu fliegen, um fürs Wasser in der Übung zu bleiben.
    (Dazu müsste man wissen, was konkret mit "meine Kitesurf-Skills" gemeint ist.)


    Aber das muss er selbst wissen und entscheiden. :)


    Gruß

    ich möchte meine Kitesurf-Skills auch außerhalb des Wassers weiter verbessern daher habe ich mir den Ozone Method in 4qm gekauft.

    Hast du vor, damit aus dem Stand zu fliegen oder willst an Land auch damit fahren?


    Wenn du schon auf dem Wasser unterwegs warst, warum kaufst du dir dann zum Üben nicht einen passenden Depowerkite, bei dem wenigstens die Bewegungsabläufe und das Flugverhalten die gleichen sind? (Oder hast du auf dem Wasser etwa Handlekites an Turbo-/Quad-/Powerbars geflogen? ;) )
    Die Method ist ein guter Handlekite, aber sie wird durch das Drantackern einer Turbobar nicht zum Depowerkite.
    Bar ist nicht gleich Bar.
    Für den von dir beschriebenen spezifischen Einsatzzweck mit den Abläufen, die man bei einem Depowerkite hat (egal ob Tube oder Softkite) hast du leider einen klassischen Fehlkauf gemacht.


    Wenn du dein Ziel ("Kitesurf-Skills auch außerhalb des Wassers weiter verbessern") konsequent verfolgen willst, dann müsstest den Kite eigentlich wieder verkaufen oder zumindest zusätzlich etwas Passendes holen. (Die feineren Steuerungsmöglichkeiten mittels Handles hast du ja leider schon ausgeschlossen.)
    Das wären zumindest Nägel mit Köpfen, bevor du auch noch Geld für eine Bar versenkst, die einen Handlekite zwar kastriert, aber trotzdem nicht zum Depowerkite macht.


    Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen ruppig, aber niemand tut dir einen Gefallen, wenn er (d)eine Illusion unterstützt.


    Gruß

    Ich habe hier im Forum gelesen:"Wenn du willst das du mit dem Drachen krasse Manöver machst dann einen Stabdrachen, wenn du willst das der Drachen krasse Manöver mit dir macht dann eine Matte."

    Diese Aussage wäre mir viel zu undifferenziert und pauschal, als dass ich sie unterschreiben würde.
    Das kommt viel zu sehr auf das einzelne Modell und die jeweilige Größe an.


    kontrollieren lassen sich beide "Arten" recht gut. Weder ein (Rev)Basic noch ein Dropkick ist eine Zicke.


    Die Frage führt unweigerlich zu subjektiven Antworten - bezogen auf die Flugeigenschaften.

    Der letzte Satz stimmt absolut. :)
    Ob man den Dropkick (ich habe mit der ersten Version das 4-Leiner-Stabdrachenfliegen gelernt) als unzickig bezeichnen will...ok...kann man mal so stehen lassen. Ich finde ihn aber recht sensibel (eben weil er, wie du schreibst, alles sehr direkt umsetzt und fast nichts puffert) und er benötigt sehr kleine Lenkausschläge. Klar kann man mit ihm lernen. aber es gibt definitiv Drachen, die einem das einfacher machen.
    Ich konnte vor einigen Wochen den Nemesis (danke an Starkiter) probefliegen und fand ihn einfacher und ruhiger zu fliegen, was nicht heißt, dass es nicht noch ruhigere gibt.


    ich hatte zB als ersten einen Rev EXP und danach erst den Dropkick und hatte mir damals gedacht umgekehrt hätte ich mehr Spass gehabt.

    Nachdem ich den Dropkick 1 eine Weile hatte, hatte ich damals genau andersrum gedacht.
    So unterschiedlich sind die Eindrücke und Ansichten. :)
    Aber da ich jahrelang keinen anderen 4-Leiner-Stabi in der Hand hatte, kann ich letztendlich nicht sagen, ob dem tatsächlich so gewesen wäre.


    Allerdings kann es auch durchaus sein, dass der Nachfolger der ersten Dropkick-Version tatsächlich etwas anders und weniger sensibel fliegt.
    Wenn ja, dann sind meine Aussagen hier mit Vorbehalt zu sehen. ;)


    Gruß

    es soll ein Stabdrachen werden, ich verspreche mir davon mehr Geschwindigkeit und eine präzisere bzw schnellere Steuerung liege ich da richtig?

    Nicht zwingend.
    Es gibt eigentlich die ganze Bandbreite. Also sowohl langsam fliegende Stabdrachen, als auch (sehr) schnelle Matten.
    Auch bei der Steuerung gibt es spürbare Unterschiede in jeder Fraktion.


    Du musst nur die Eckpunkte setzen, die dir wichtig sind.
    Aus deinem Text lese ich heraus, dass es also grundsätzlich ein Stabdrachen sein soll, der schnell ist, nur wenig Zug hat und dennoch schon bei weniger Wind fliegt.
    Wenn das so richtig wäre, dann müsstest noch etwas genauer angeben, bei wieviel Wind er schon fliegen soll, wie wichtig dir Geschwindigkeit ist und auch, was dein Budget ist.
    Diese und ähnliche Fragen kommen früher oder später bei einer Beratung auf. :)


    Gruß

    Er hat sich nicht mehr gemeldet und den U.R.O 82 offenbar verkauft. Der letzte Beitrag ist schon 10 Monate her.


    Dennoch frage ich mal hier in den Raum:
    Kann es nicht sein, dass der Drachen eventuell zu steil eingestellt war?
    Als ich meinen U.R.O 65 das erste Mal bei 5-6 Bft gestartet hatte, flog der ähnlich wie es Justins Drachen4711 bei seinem 82er beschrieben hat. Mein 65er war nur äußerst schwer in Strömung zu bringen, verlor diese auch schnell wieder, enge Spins waren aus diesem Grund gar nicht möglich und der Start an sich war extrem schwierig (bei Wind unterhalb 5 Bft war gar nicht daran zu denken). Da der 65er keine Knotenleiter hat, habe ich ihn nach Rücksprache mit Herrn Fokken am Waageknoten etwas flacher gestellt.
    Und siehe da, nun flog er richtig gut. Starts bei weniger Wind sind zwar noch anspruchsvoll, aber er ist nun auch bei oberen 3 Bft gut zu fliegen und von 4 Bft aufwärts geht er immer mehr ab, je mehr Wind anliegt.
    Meiner war definitiv zu steil eingestellt.
    Und vielleicht war das bei Justins 82er ebenso.


    Gruß

    Moment, moment....ihr redet gerade alle nur von dem durchaus beeindruckenden Höchstwert.
    Aber mir ging es ja um den Gesamtwindbereich.
    Fliegen eure genannten Drachen darum auch bei 7 km/h (knappe 4 kts) schon?


    (Von meiner Frage mal abgesehen: Ich glaube nicht, dass heute das Fliegen Spaß gemacht hätte, da die Böen imnerhalb von Sekundenbruchteilen reingekommen sind, dass alles zu spät war. Extrem heftig und weitgehend spassfrei.)


    Gruß

    Während den Gewittern heute in Baden-Württemberg habe ich bei Wetteronline diesen Messwert gefunden :) :




    War zwar selber räumlich weit davon weg, aber die Böen hier vor Ort waren derart heftig, dass der gemessene Wert im Diagram absolut glaubhaft ist.


    Gibt es eigentlich Drachen, die diesen riesigen Windbereich abdecken (können)?
    (Ob man bei solchen Windbedingungen überhaupt fliegen kann (die Gewittergefahr mal außen vor), steht wieder auf einem ganz anderen Blatt. :D )


    Gruß