Beiträge von Beholder

    Wenn wir den Quantum mal als Zwischenschritt oder "Urlaubsliebschaft" betrachten, ich das Budget auf 250 EUR aufweite und die Präferenz klar in Richtung Leichtwindfähigkeit und "gut um Tricks zu lernen" geht, welchen hättet ihr mir dann Empfohlen?

    Jetzt halt doch mal inne und lass das bisherige Revue passieren.
    Du hast deine Neuanschaffung noch gar nicht in ihrem eigentlichen Windbereich geflogen, kennst den Drachen also noch nicht wirklich und denkst nun schon an den nächsten Drachen (bei gleichzeitiger deutlicher Überschreitung deines ursprünglichen Budgets)?


    So toll das Drachenforum auch sein kann:
    Wenn man zuviel liest, theoretisiert und sich in kurzer Zeit zu sehr einen Kopf macht (und dann noch ungeduldig ist ;) ), dann ist es offenbar auch nicht hilfreich.


    Hast doch selber das folgende geschrieben:

    Wie gesagt - es ist nicht seine Windstärke. Das werde ich erst beurteilen können wenn ich wieder im Inland bin, wenn wenig Wind ist. Dann, wenn mein DH gar keien Spass mehr macht.


    Ich wollte die Trickfähigkeit, daher ist es keine Überrschung dass es ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Für einen Moment habe ich mich schon gefragt ob das jetzt so klug war (die Ungeduld...), ob ich doch lieber zu einen Speed/Power Drachen a la Arrow hätte greifen sollen. Das ist aber der Eindruck an diesem endlosen Drachenstrand bei 5 bft.


    Ich glaube, dass ich die Entscheidung zuhause - bei weniger Wind - nicht bereuen werde, denn da ist nunmal kein racing Strand...

    Ganz genau.
    Gib dir und dem Drachen doch erstmal die Gelegenheit, euch unter anderen (passenderen) Bedingungen bei weniger Wind ausgiebig kennenzulernen.


    (Bei 5 Bft würde ich meinen Zodiac gar nicht erst aufbauen und ob der Prism Ozone das unbeschadet überstehen würde, wage ich sogar zu bezweifeln. Ist einfach nicht der falsche Windbereich. Darum darf es dann auch nicht verwundern, wenn solche Drachen bei mehr Windstärken nicht ihre Stärken zeigen (können).)


    Und dann beherzige das, was schon mehrmals genannt und auch hier völlig zurecht wiederholt wurde:

    Nach meiner Meinung, ist immer noch die beste Beratung, sich Leute zu suchen und mit denen fliegen zu gehen.

    Sonst pickst dir wieder aus 1000 Empfehlungen eine raus, ohne dass auch nur einen Meter geflogen bist und stehst anschließend mit dem nächsten Schnellschuss da. Nur dass dann eben 250 € ausgegeben hast.


    Drachen hast ja für den Moment genug.
    Einfach einige Male in Ruhe fliegen gehen und sich mit anderen Leuten treffen, um weitere Drachen VOR einem Kauf zu fliegen. ;)
    Und wenn du DANN für dich merkst, dass dir ein anderer Drachen wesentlich besser liegt, DANN ist es Zeit, über einen weiteren Kauf nachzudenken.
    Alles andere ist "Aktionismus". (Ist nicht bös gemeint. :) )


    Gruß

    Wären nicht Signaturen, in denen die "Beratenden" die Drachen, die man besitzt, besessen hat oder ausführlich testfliegen konnte, auflistet, möglicherweise sinnvoll, um besser bewerten zu können, wer überhaupt eine qualifizierte Empfehlung abgeben kann?

    Kann man machen (wobei einige genau das in ihrer Signatur schon drinstehen haben).


    Aber was heißt schon "qualifizierte Empfehlung"?
    Du wirst immer eine subjektive Ansicht zu einem Drachen hören. Geht gar nicht anders.
    Und eine Auflistung in der Signatur garantiert rein gar nichts.


    Bewusst etwas überspitzt formuliert:
    Der eine lobt einen Drachen in den höchsten Himmel, der andere kann rein gar nichts mit ihm anfangen.
    Beide haben eine saubere Drachenauflistung in ihrer Signatur.
    Und nu? :)


    Gruß

    Ihr macht dit schon mit der Beratung, viel Spaß mit dem Kite! Ick bin raus aus Beratungen, Peace!

    Och komm. :)
    Allein, wenn man von seinen Erfahrungen auf der Wiese berichtet, kann das einem Fragenden schon weiterhelfen.
    Man muss aus einer Beratung ja nicht gleich einen Halbtagsjob machen. ;)


    Ich für meinen Teil bin schon zufrieden, wenn jemand Ratschläge auch aufnimmt (was nicht heißt, dass jemand alles machen soll, was ihm gesagt wird) und reflektiert. Letzteres merkt man an den Antworten und das war hier der Fall.


    Wir hatten es ja erst kürzlich, dass eine bestimmte Person tagelang Fragen stellt, um nach einer Woche wieder alle nochmal zu stellen und von den haufenweisen Antworten so ziemlich gar nichts zu beherzigen...... DAS nervt in der Tat.
    Aber hier war das anders, auch wenn es nun ein Spontankauf geworden ist (sei ja jedem zugestanden). :)


    Gruß

    Wahrscheinlich reicht da ein Bindfaden als Leine...

    Bei meinem Minimaster waren Dynema-Leinen in der Stärke 4 DaN dabei. Davor wusste ich nicht einmal, dass es sowas dünnes überhaupt gibt.


    Sicher ...

    Der Anblick im Video erinnert mich an bestimmte Mücken in der Sonne, die man oft an einer Stelle hin und her schwirren sieht. :)


    Einen TJF habe ich auch und kann das nur bestätigen das die tatsächlich gut fliegen. Habe mit dem Winzling schon echt witzige Situationen an Stränden gehabt wo fliegen nicht erlaubt war und daraufhin die "Strandwacht" zu mir kam um mir zu sagen das Drachen fliegen nicht erlaubt sei. Die haben ja eindeutig gesehen das ich Schlaufen an den Fingern hatte. Wenn sie dann vor mir standen und sich umgedreht haben um am Himmel den Drachen zu suchen, aber keinen gefunden haben, kam meist Gelächter als sie dann den Winzling gesehen haben. :D Ich durfte auch jedes Mal weiter fliegen weil das ja kein Drachen wäre. :P :D



    Lustige Geschichte. :D
    (Der Drachen hat übrigens genau meine Farben. :) )



    Gruß

    ...Daher ist auch meine Empfehlung, wie von einigen Kollegen hier, wenn es irgendwie geht mit jemandem Fliegen zu gehen und mal unterschiedliches zu testen. Ich hab auch vor einiger Zeit wieder angefangen, leider fliegt in meiner Ecke kaum noch jemand und beim Tricksen lernen ist das sehr schade, das ist als Alleinkämpfer dann echt schwer am Anfang.


    Ich bin östlich von Stuttgart angesiedelt. Der Reiner meine ich im Bereich Calw, wir wollten eh mal zusammen raus gehen. Er hat dir gemeinsames Fliegen ja auch schon angeboten. Ich kann dir BadAss std und UL, nen X-Race, ne wilde Hilde, neuerdings einen Infinity Vented, einen Revolution (BasIcarex, also Stab-Vierleinerdrachen) anbieten und damit auch schon recht verschiedene kites. Was ich nicht fliege ist ein ganz klassischer Allrounder, für mich hat sich gezeigt, dass ich sowas eher nicht brauche. Aber Trick-Kites für wenig und max. mittleren Wind und eher Speed für mehr Wind sind für mich eine gute Ergänzung. Wobei der Leichtwindbereich in unserer Region wirklich wichtig ist!


    Also, wenn du das irgendwie annehmen willst wenn du wieder daheim bist meld dich gern jederzeit.

    Volle Zustimmung.
    Das Testen von Kites habe ich im zweiten Beitrag dieses Threads schon erwähnt.
    Das Angebot, den in diesem Thread schon häufiger genannten Hot Stripe zu testen (zusammen mit dem großen Zodiac) hat er ebenfalls, so dass er sich weder auf meine Aussage, noch auf die anderer verlassen muss, sondern selber "erfliegen" kann, ob das sein Drachen ist oder nicht.


    ("Östlich von Stuttgart" ist für mich jetzt auch keine Weltreise. Vielleicht klappt es mal mit einem Treffen auf einer Wiese zum Fliegen. Wenn der Threadersteller dann noch dazukommen mag, dann hätte er einiges zum Ausprobieren, um festzustellen, wohin die Reise am ehesten gehen könnte.)


    Und Fehlkäufe (für einen selbst) lassen sich meistens über die Börse relativ gut wieder verkaufen.

    Das ist wohl wahr.
    Noch besser ist meiner Ansicht nach, sie von vornherein zu vermeiden.
    Eine Möglichkeit dazu ist das oben erwähnte Testfliegen.


    Es hängt im Prinzip davon ab, ob jemand einen Drachen jetzt und so schnell wie möglich benötigt (mit Metropolis als einem größeren Händler vor Ort wäre das die eine Option).
    Oder ob er für den Moment was zum Fliegen hat, nur noch andere Leinen dazukauft und sich für die Auswahl des nächsten Drachens etwas mehr Zeit lässt (auch angesichts eines begrenzten Budgets keine verkehrte Wahl ;) ).


    Aber das muss er selbst entscheiden. Die Möglichkeiten sind da.


    Gruß



    Edit: Da habe ich wohl zu lange geschrieben, der erste Kauf ist schon getätigt. :)

    Ich muss sagen dass ich vom Marketing / Webauftritt und aber vorallem dem Design von Spacekites echt angetan bin. Die machen echt einen super job. Am liebsten würd ich den den Laden leer kaufen

    Dann hat er entweder marketingtechnisch alles richtig gemacht oder du bist sehr empfänglich für gut gemachte Werbung. ;)
    (Bevor es jetzt einer in den falschen Hals kriegt:
    Die Drachen sind sehr gut verarbeitet, da gibt es nichts zu meckern.)
    Ich will nur andeuten, dass du vielleicht vorher mal einen fliegst um einen Eindruck zu bekommen, bevor du dich nur auf das stützt, was auf Papier oder auf dem Monitor steht.
    Denn es bestehen deutlich spürbare Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen (ich kann diesbezüglich nur zu meinen beiden was sagen).


    Der Hot Stripe liest sich tatsächlich genau so wie das was ich brauche.

    Kann gut sein, dass er dein Drachen ist. Vielleicht aber auch nicht.
    Ich kann jedenfalls den unteren Windbereich von 1 Bft (oder auch die von Migge genannten 3 kts) nicht nachvollziehen. Auch mit leichten Leinen ist er meiner Ansicht nach für diesen Windbereich einfach zu schwer, werde es aber nochmal einem Leichtwindtest unterziehen und den Windmaster dabei haben.
    Unabhängig vom tatsächlich gemessenen Wind kann man aber definitiv sagen, dass der Zodiac 2.5 weiter runter geht und noch Spaß macht, wenn man den Hot Stripe mit Ach und Krach irgendwie in der Luft halten kann.
    Letzterer braucht einfach mehr Wind.
    Kannst du hier gerne selber testen und dir ein Bild machen. Ist ja nicht so weit weg.


    Was Lernen und Üben von Tricks angeht, so gebe ich von den genannten beiden Spacekites dem Zodiac 2.5 klar den Vorzug, was nicht heißen soll, dass jemand, der es besser kann als ich, es nicht auch mit dem Hot Stripe hinbekommen kann. Ich tue mich jedenfalls schwer damit, das, was ich mit dem Prism Ozone (mein erster Stabdrachen in der Richtung) gelernt habe, auf den Hot Stripe zu übertragen, während es mit dem Zodiac sofort geklappt hat.
    Ist zu einem gewissen Grad sicher auch Übungssache, aber ich wage die Behauptung, dass es zum Lernen von Tricks deutlich geeignetere Drachen gibt als den Hot Stripe, der dafür meiner Ansicht nach aber auch gar nicht gebaut wurde.


    Ich glaube dass ich Präzision/Trick vielleicht doch eher vor speed/power gewichten sollte, denn ich denke dass so so am besten neues lernen/fühlen/erfahren kann. Der zweite Drachen muss ja nicht unbedingt in die gleiche Kerbe schlagen wie der erste

    Vergiss auch nicht, dass beide Drachenklassen ihren Schwerpunkt in teilweise unterschiedlichen Windbereichen haben (wenige Ausnahmen mag es geben). Von einigen Spezialisten abgesehen tricksen die allerwenigstenbei 4 Windstärken aufwärts und Speed ist i.d.R. nicht im Leichtwindbereich angesiedelt. (Letzteres gibt es zwar, aber ob das dann wirklich noch "Speed" ist, muss jeder für sich entscheiden.)


    Ich sehe es wir Rodge, dass sich Power/Speed und Trick ausschließen und dass allein von dieser Seite her eine Ausrichtung auf wenigstens 2 Drachen (die dann nebenbei auch gleich unterschiedliche Windbereiche abdecken) wohl sinnvoller sein wird, als nach dem einen zu suchen, der alles ein bisschen kann aber nichts so richtig.


    Ich mag den Hot Stripe, so wie er ist.
    Aber für den Speed-Bereich wäre er mir zu langsam und um Tricks zu üben nicht geeignet genug.
    Rein persönliche Ansicht, die der eine teilen mag, der andere vielleicht nicht. :)


    Gruß


    P.S.: Ganz allgemein sollte man die Windangaben der Hersteller gerade im unteren Bereich nicht auf die Goldwaage legen. ;)

    Willkommen im Forum. :)


    Wenn deine Leinen geknotet und nicht vernäht sind, dann kannst du sie relativ einfach reparieren, indem du den Mantel auf das lange Ende der gerissenen Leine ziehst (z.B. mittels einer dünnen Spleiß- oder auch Stopfnadel) und einen neuen Knoten machst (es bietet sich der doppelte Überhandknoten an, da er die Bruchlast der Leine weniger stark herabsetzt). Anschließend musst dann noch die intakte Leine kürzen, indem du den Knoten löst, die Mantelschnur verschiebst und die Leine so knotest, dass sie die gleiche Länge wie die reparierte hat.
    Auf jeden Fall solltest du immer eine Ummantelung in der Schlaufe und am Knoten haben.


    Sind deine Leinen vernäht, dann wird es etwas komplizierter.


    Zu Punkt 2 können sicher andere was sagen, dazu kann ich nichts beitragen.


    Zu Punkt 3 fällt mir folgendes ein:
    Wenn du es nicht eilig hast und deinen zukünftigen Drachen nicht jetzt schon in Dänemark benötigst, dann kannst dir ja die Zeit nehmen und dich in der Umgebung deiner Heimat mit anderen auf der Wiese treffen (--> Regionale Stammtische" im internen Forum) und verschiedene, für dich interessante Drachen probefliegen.
    So findest schnell raus, was dir liegt und was nicht und kannst dich nebenbei mit Gleichgesinnten austauschen.


    Bei Drachen, die bei schwächerem Wind Druck aufbauen und eine gewisse Trickeignung haben, würde ich mich an deiner Stelle darauf einstellen, dass es auf 2 Modelle hinausläuft.
    (Erfahrungsgemäß bleibt es auf Dauer eh nicht bei einer einzigen Neuanschaffung. ;) )


    Aber es gibt hier genug Leute, die sich in diesen Bereichen besser auskennen als ich und denen vielleicht ein Modell einfällt, das beides gut kann.


    Gruß

    Lass das mal mit den Korken.
    Kuck mal genau hin, auf was du da antgewortet hast...

    Mein Beitrag bezog sich auf einen, der direkt vor meinem stand und inzwischen offenbar von den Admins gelöscht wurde.
    So ergibt das natürlich gar keinen Sinn und darum hätte der entsprechende Admin konsequenterweise meinen gleich mitlöschen müssen.
    Also, nicht zu früh urteilen... ;)


    Edit: Scanner war schneller. :)

    Zitat

    Hallo Leute. Ich bin brandneu hier und habe erst vor kurzem angefangen zu handeln, daher wären alle Ratschläge dankbar



    Ganz klarer Fall.
    Alle gebrauchten und auch neuen Kites so teuer wie möglich einkaufen.
    Nur so kannst du sicherstelen, dass du eine hohe Investition tätigst. ;)




    (Für meinen 1500sten Beitrag habe ich mir eine sinnfreie Antwort auf eine sinnfreie Frage genehmigt. ;) )

    Gut beobachtet, MOLLI. 8)
    Das ist mehr als auffällig.
    Die Art der ewigen Fragerei, verbunden mit dem offensichtlichen Unwillen, sich selbst Infos zu erlesen, die im Forum mehrfach vorhanden sind, sticht schnell hervor, wenn man den Thread vor fast 2 jahren Suche guten Einsteiger Depower Kite überfliegt, in welchem dem Ersteller damals schon nahegelegt wurde, die Suchfunktion zu bemühen.


    (Der Thread endete übrigens ergebnislos, da nie mehr eine Rückmeldung kam. Da der TE derzeit nun auch seine kleinen Matten verkauft und angekündigt hat, auf Speedmatten umsteigen zu wollen (wenn es denn jemals dazu kommt :whistling: ), war die damalige Beratung und investierte Zeit seitens der Forenmitglieder komplett für den Ar...!!!)


    Darum habe ich für mich persönlich in dem Thread Suche guten Standkite auch recht schnell die Reißleine gezogen, als ich gemerkt habe, in welche Richtung das Ganze läuft.



    Welche von den beiden deckt mehr Windbereiche ab welche macht bei Windstärke 4-5 vllt 3 -6 am meisten Spaß?
    ich schließe nicht aus die andere später noch dazu zukaufen aber möchte erstmal nur mit einer Lycos beginnen

    Bei der 1.8er ist der Windbereich grob über den Daumen ca. 0,173 Bft größer. Darum würden wir dir ganz dringend zu dieser Größe raten.... :S


    Meine Güte......kauf dir einfach eine. :rolleyes:
    Und wenn du damit nicht zufrieden sein solltest, dann kaufst die eben andere dazu (wenn du einen weiteren Kauf sowieso in Erwägung ziehst). Da wird die richtige dann schon dabei sein.
    Sonst kommst nicht mal zum Fliegen, wenn du 60 bist.


    Gruß

    In dem Produktionsjahr war die Stelle der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten vakant.

    Auch wenn die Kameraführung im oben verlinkten Trailer nicht immer neutral ist ;) , so kannst es auch mal von einer anderen Warte aus betrachten:
    Im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts haben Frauen dafür gekämpft, nicht mal ein Viertel so freizügig am Strand sein zu können. Das galt damals als großer Schritt aus der Einschränkung heraus. Das Tragen eines Bikinis war später dann ein weiterer (damals unerhörter) Schritt, was uns seit Jahrzehnten als völlig normal erscheint.
    Und heutzutage (wie auch in den 90ern) genießen sehr viele Frauen das Privileg, sich so zeigen zu können, wie sie wollen. (In nicht wenigen Fällen allerdings auch geradezu geschmacklos schlampig, aber das ist meine ganz persönliche Ansicht.)
    Da jetzt eine Gleichstellungsbeauftragten zu vermissen, ist auch wieder am Ziel vorbei. :)

    Ich würde wetten, dass bei den Aufnahmen kein einziges der Mädels tatsächlich einen Drachen geflogen hat, geschweige denn, dass die gar den Teamflug gemacht haben.
    Da man einzelne Sequenzen schneiden und nach Belieben zusammenfügen kann, überlässt man jeden einzelnen Bereich den Profis, sowohl im Bereich Drachenfliegen als auch........ ;)

    Ich glaube es ehrlich gesagt nicht, dass es in Zukunft vermehrt größere Handle-Kites geben wird.
    Seit dem flächigen Auftauchen der Depower-Hochleister (eingeleitet durch den Ozone Chrono ab ca. 2014) gerade auch bei den Buggy-Rennen fahren offenbar nur noch wenige mit Handlekites. Auch im Freizeitbereich sehe ich fast nur noch Depowerkites, gerade auch im Binnenland.
    Ich denke, dass die Nachfrage einfach zu gering geworden ist, dass Hersteller Handlekites ab mittleren Größen auf Dauer im Sortiment behalten oder gar neu entwickeln.
    Einerseits zwar verständlich, auf der anderen Seite natürlich auch schade, wenn etwas immer weniger wird, das seine eigene Faszination hat.


    Gruß

    Gern geschehen.


    Was die Fläche angeht, so muss man wissen, dass bei den Herstellerangaben immer die Fläche des auf dem Boden ausgelegten Kites gemeint ist. Diese ist immer größer, als die sogenannte projezierte Fläche des aufgespannten, sich in der Luft befindenden Kites. (Letztere würde man erhalten, wenn man senkrecht von oben auf einen sich senkrecht über dem Piloten befindenden Kite draufschaut.)
    Diese projezierte Fläche ist von Modell zu Modell teilweise sehr unterschiedlich, da sie u.a. auch stark von der Form des Kites und da speziell von der Kappenkrümmung abhängt.
    Handlekites haben schon immer eher wenig Krümmung gehabt.
    Das Extrem am anderen Ende sind C-Kites aus dem Tubekite-Bereich, die ihren Namen nicht ohne Grund bekommen haben. ;)
    Und irgendwo dazwischen liegt das breite Spektrum der sogenannten Foilkites oder auch Depower-Matten, die in der Regel immer etwas mehr Krümmung hatten bzw. haben, als Handlekites.
    Je nachdem ist dann eben auch ein Unterschied zwischen Depower-Matten der Größe 12 m² spürbar, eben je nach Auslegung.


    Das ist so der wichtigste Punkt, der mir auf die Schnelle zum Thema einfällt. Andere dürfen das Thema gerne weiter ergänzen. :)


    Kurz gesagt, darf man sich nicht nur von einer angegebenen Quadratmeterzahl beeindrucken lassen, sondern muss auch hinschauen, um was für einen Kite es sich handelt und in welcher Leistungsklasse er angehört.
    Ein 12 m²-Hochleister geht eben nochmal anders zur Sache als ein 12 m²-Einsteiger.


    Gruß

    Ich hab mir gedacht ich fange aus Sicherheitsgründen mal mit der kleinsten an.

    Ich glaube ohne jemanden der weiß was er tut werde ich den flysurfer nie starten. Hab da echt Respekt davor.

    Du hast bis jetzt so gut wie alles richtig gemacht.
    Leider hat nicht jeder diese Einstellung und manche überschätzen ihre Fähigkeiten was dann nicht selten zu unschönen Folgen führt.


    Mal ganz ehrlich, ich hab Videos gesehen, also ich weiß das es geht. Aber ich kann mir trotzdem beim besten Willen nicht vorstellen das es möglich ist so eine Zugmaschine zu fliegen! Wie soll das gehen?? Und das war "nur" der 6er. Was passiert mit mir wenn ich der 12er starte? Das geht doch gar nicht!!!

    Zwei Sachen sind dabei wichtig zu verstehen:
    Zum einen fühlt sich der Zug im Stand immer stärker an als beim Fahren. Denn beim Fahren gibst du ja diesem Zug (bzw. dem Kraftvektor, der in deine Fahrtrichtung zeigt) nach, indem du dich eben mit ziehen lässt, während du im Stand auch diesem Teil des Kraftvektors Widerstand leistest.
    Der Umkehrschluss ist, dass (grob über den Daumen) eine Kitegröße, die dich aus dem Stand beim Flug durch die Powerzone nicht wegzieht, zu klein zur Fortbewegung ist (zumindest bei der vorherrschenden Windstärke).


    Zum anderen hängt alles auch von der eben erwähnten Windstärke ab.
    An manchen (wenigen) Tagen ist selbst die 2er-Vierleinermatte zu groß zum Fliegen.
    Wenn der Wind dagegen 1-2 Bft hat und 4-5 kts nicht übersteigt, dann ist es (mir zumindest) gut möglich einen 12er Handlekite aus dem Stand zu fliegen (kann im oberen Bereich zwar anstrengend sein, aber wenn man das eh nicht will, dann packt halt gar nicht erst aus).
    Bei 2-3 kts ohne größere Böen macht das durchaus Spaß und man kann sehr viel dabei lernen. (Klar sollte sein, dass man schon einiges an Routine mit kleineren Matten haben sollte und nicht mit einer großen anfängt.)


    Ein weiterer Punkt, den man noch erwähnen sollte ist, dass ein 12er Depowerkite (wenn es nicht gerade einer der gestreckten Hochleister ist), nicht mit einem 12er Handlekite zu vergleichen ist.
    So auch bei deiner Pulse 2, die eher mit einem Handlekite um die 8 m² vergleichbar wäre (grobe Schätzung meinerseits).
    Dennoch ist es gut, dass du die Pulse erstmal weglässt und dir erst Erfahrung und Wissen aneignest, bevor du dich mittels Trapez mit einem Kite fest verbindest.


    Aber so wie es sich bis jetzt anhört, bist du auf einem guten Weg. :)


    Gruß