aber ich der Meinung bin , das z.B. Long oder RaceStar so stabil fliegen, auch gut Leistung bringen, und sich mit denen gut Kreuzen lässt, das für mich kein Bedarf an Closed Cell an Land besteht.
Selbst im bockigsten Starkwind gehen bei mir die kleinsten Größen ohne zu klappen.
Das ziehe ich nicht in Zweifel.
Auch bei den Kites mit offenen Zellen gibt es Modelle, die so stabil sind, dass ich an Land, was diesen Aspekt angeht, nicht dringend einen Closed-Cell-Kite bräuchte.
Aber Schattenpinguin hat es schon sehr treffend zusammengefasst.
Es kommt auf den Flugcharakter des Kites an. Und da gibt es (zum Glück) deutlich spürbare Unterschiede, so dass jeder sich das raussuchen kann, was ihm am besten liegt und gefällt. 
Das mit dem Wasser habe ich nicht gewusst.
Das konnte auch keiner von uns wissen, da der Thread-Ersteller im ersten Beitrag nur von "Landboarden" und dem Einsatz an Land geschrieben hat.
Wenn es um genaue Modelle geht, so nehmen wir mal die HQ Montana 2 12qm und die HQ Neo 2 11qm ins Visier.
Auch wenn ich die Montana erst ab der Version 6 kenne und alle Versionen davor nie geflogen habe, so würde ich dir von der Montana 2 abraten. Nicht nur, weil das Modell von 2007 und auch vom Stand der Entwicklung über 14 Jahre alt ist (das für sich allein müsste nicht in jedem Fall ein Auschlusskriterium sein), sondern auch, weil ich aus meiner rein persönlichen Erfahrung heraus (somit natürlich rein subjektiv) die Montana frühestens ab der Version 8 überhaupt in Betracht ziehen würde.
Guten Gewissens wirklich empfehlen kann ich sie tatsächlich erst ab der Version 10 bzw. X (mit Abstrichen eventuell noch die Version 9).
Allein schon von der Stabilität her. Denn diese war bei den früheren Versionen in böigem Binnenlandwind teilweise recht bescheiden (an der See bei gleichmäßigem Wind ist das weniger relevant).
(Fällt mir zwar jetzt erst ein, aber wenn du nun einen Kite für Land und Wasser suchst, dann ist ein Kite mit offenen Zellen wie die Montana eh schon raus.
)
Eine 11er Neo 2 wäre von der Modellversion her zwar in Ordnung, aber ich würde dir dennoch klar den Nachfolger, die Neo 3 empfehlen. Beide Versionen habe zwar mittlerweile einige Jahre auf dem Buckel (und werden schon seit Jahren nicht mehr produziert), aber es sind grundsätzlich stabile (und im Vergleich zu Matrixx und Montana) eher gutmütige Kites, die ihre Leistung sanfter bereitstellen (gilt auch für den Lift), als z.B. die Montana-Serie (wobei das bei letzterer je nach Version auch variiert).
Und da wir gerade bei den Versionen der verschiedenen Modelle sind:
Bei der Matrixx würde ich die Version 1 auslassen (ich habe selber noch eine 15er), da diese beim Depowern gerne die Tips einkringelt (klappen kann man es nicht nennen). Das kann man zu einem guten Teil in den Griff kriegen, wenn man weiß, wie man die Waage tunen muss, aber wenn du einfach nur ausrollen und fliegen willst und derzeit vor der Wahl stehst, dann würde ich dir wenigstens die Version 2, eher aber die Matrixx 3 empfehlen. Letztere ist eindeutig am ausgewogensten.
Egal, ob Neo, Montana oder Matrixx: Wenn du dennoch eine der Versionen, von denen ich abgeraten habe, kaufen willst, dann schau, dass du den entsprechenden Kite wenigstens vorher gründlich probefliegst (so wie Schattenpinguin es schon geschrieben hat), um einen Eindruck davon zu bekommen, ob er dir liegt oder nicht (das gilt aber grundsätzlich für jeden Kite, auch für die von mir empfohlenen). Dadurch kennst du zwar noch nicht alle Facetten des Kites, aber so ist die Chance für unliebsame Überraschungen geringer.
Zum Windbereich:
10 km/h sind ca. 5,5 kts und da bräuchtest du mindestens eine 12er Montana/Matrixx (eher schon eine 14er/15er). Und bei unebenem Untergrund könnte das schon knapp werden, aber da sollen die reinen Landboarder was dazu sagen (ich bin hauptsächlich mit Ski/Board im Schnee und zu einem geringeren Teil mit dem Buggy auf der Wiese unterwegs).
Einen größeren Kite kannst du früher stellen, dafür musst du ihn bei mehr Wind halt früher einpacken.
Klar muss dir sein, dass du bei so wenig Wind mit dem Kite arbeiten und ihn bewegen musst.
Für einfach nur hinstellen sind 10 km/h zu wenig Wind.
Eine 11er Neo geht übrigens nicht so früh los, wie eine 12er Montana oder Matrixx. Das hat weniger mit der geringeren Fläche zu tun, sondern eher mit der Form und Auslegung der Neo (geringere Streckung und dickeres Profil, was zwar Vorteile an anderer Stelle hat, aber den Kite im unteren Windbereich nicht an erster Stelle stehen lässt
). Wenn du drei aufeinander abgestimmte Größen wolltest, dann könnte eine 11er Neo die mittlere sein. Aber nicht diejenige für den Bereich ab 10 km/h.
Was den Lift angeht, so ist die Neo sanfter, als Matrixx und Montana. Letzter kann, je anch Version, recht explosiv sein (wobei ich nochmal drauf hinweise, dass ich die Versionen vor der sechsten nicht kenne).
Ich möchte deine Aufmerksamkeit auch auf einen bisher noch nicht genannten Aspekt lenken: Die Safety.
Ohne jetzt darauf einzugehen, welche gut oder weniger gut ist, muss dir bewusst sein, dass du, je nach Modellversion, völlig unterschiedliche Safetys an Bar bzw. Kite hast.
Neo 2 und 3, sowie die Matrixx 1 kamen serienmäßig mit einer 5.-Leine-Safety (mag ich persönlich am wenigsten). Matrixx 2 und 3, sowie die Montana ab der Version 9 hatten eine FLS-Safety.
Die Montana bis Version 8 hatte eine Backstallsafety.
Je nach Modell gab es mehr weniger gut gelungene Ausführungen (so wie bei anderen Herstellern auch).
Da ist es nicht verkehrt, zu wissen, was man möchte und was nicht.
Ansonsten muss man sich halt anpassen und damit leben. (Oder umrüsten.
)
Auch wenn ich nicht alle Fragen beantwortet habe, lass ich es an dieser Stelle mal gut sein.
Ist eh schon ein halber Roman geworden. 
Gruß