Beiträge von Beholder

    Ich habe da noch eine Frage: Was ist denn eigentlich der Unterschied bei den Flugeinschaften- und einsatz und im Allgemeinen zwischen einer Closed cell und anderen Powerkites?

    Uli hat das Wesentliche ja schon gesagt.
    Erwähnen könnte man noch, dass ein Closedcell-Kite etwas mehr Zeit benötigt, bis er befüllt ist. Ebenso dauert es länger, bis man ihn zusammengepackt hat, da die Luft durch eine mehr oder weniger große Öffnung wieder aus dem Kite raus muss.
    Wichtig zu wissen ist allerdings, dass ein gelandeter Closedcell-Kite beim Rückwärtslanden nicht wie ein Opencell-Kite zusammenfällt, sondern wie eine Schrankwand im Wind steht und je nach Windstärke wenig bis deutlich mehr Zug hat.
    Das ist normalerweise zwar gut handelbar und fällt bei Leichtwind überhaupt nicht auf, aber je mehr Wind ist, umso stärker ist dieser Zug des geparkten Kites. Bei Starkwind ist das nicht ganz ohne.


    Gruß

    Grundsätzlicht gebe ich dir da recht, Juan.
    Aber das ist nur die eine Betrachtungsweise
    Die andere wäre, dass man auch Kites dazunehmen kann, die nicht mehr gebaut werden. Denn es gibt davon auf dem Gebrauchtmarkt durchaus immer wieder gute Exemplare zu kaufen und der Threadersteller hat sich auf diese Weise (so vermute ich zumindest ;) ) schließlich selber seine derzeitige Speed 3 beschafft.


    Unabhängig davon, wie gut oder schlecht man nicht mehr produzierte Kites noch irgendwo rankommt, könnte man somit noch einige weitere Closedcell-Kites aufzählen, wie z.B. FS Speed 4/5, HQ Matrixx 1/2/3, HQ Empulse, HQNeo 1/2/3, Zebra Revolt/Revolt Ultra, ...
    (Die Hochleister habe ich gleich außen vor gelassen.)


    Wieviel Ahnlichkeit der ein oder andere zu einer Speed 3 hat, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.
    Das muss der Threadersteller selber herausfinden, zumal ich nach wie vor keinen blassen Schimmer habe, wie "ähnlich" ein anderer Kite einer Speed 3 sein muss, damit er für ihn interessant ist.


    Gruß

    Die aktuellen Closedceller sind alle viel weiter entwickelt - am ehesten würde wahrscheinlich noch der Flysurfer Soul passen, vielleicht auch der Ozone Hyperlink.

    Da stellt sich für mich wieder die Frage, wie diesbezüglich in diesem Thread "grundlegende Gemeinsamkeiten" und "ähnliche Flugeigenschaften" definiert sind.
    Denn eine Speed 3 und ein Ozone Hyperlink haben meiner Ansicht nach als Hauptgemeinsamkeit Konstruktion mit geschlossenen Zellen. Das wars dann aber auch schon fast und vom Flugcharakter sind sie völlig verschieden.
    Darum habe ich bisher auch keine weiteren Kites genannt, da diese sich teilweise deutlich von einer Speed 3 unterscheiden was den Charakter angeht.


    Zudem ist die Ansicht, was "ähnlich" oder "verschieden" ist, teilweise doch etwas subjektiv.


    Gruß

    ich selber habe eine Speed 3 und bin vollkommen überzeugt von dieser..
    Nun habe mich mal ein wenig weiter umgeschaut, finde aber keine richtigen Antworten auf diese Frage:
    Gibt es auch Alternativen zur Speed?

    Da solltest du präzisieren, was du mit "Alternative" meinst.
    Einen Kite, der ähnliche Eigenschaften hat und dir genauso gut gefällt wie deine Speed 3?
    " , der einfach nur die gleiche Zugstärke hat?
    " , der genauso schnell (bzw. langsam ;) ) dreht, wie deiner?
    " , der einfach nur geschlossene Zellen für den Wassereinsatz hat?
    " , ...


    Auch sollest du erwähnen, ob die Alternative fürs Wasser, nur fürs Land oder eben für beides geeignet sein soll.


    Gruß

    Selbstverständlich habe ich den zusammengenähten Teil durch die Öse gesteckt und diese Schlaufe dann über die Wage gelegt. Jedoch zog sich (durch das "harte" zusammengenähte Ende) der Knoten nie so zu, dass ich die Matte starten konnte. Mehr noch, durch das "steife" zusammen genähte Ende, stellte sich der Knoten zwei mal wieder "auf" wodurch beim Start schlicht die Leine von der Wage rutschte.

    Ich kenne es zwar, dass Schlaufen so eng genäht sind (was ich ebenfalls nicht verstehe), dass man den Knoten nicht auf die übliche Weise bilden kann, aber mit der oben schon beschriebenen Methode klappt das dennoch gut.
    Selbst, wenn das Material sehr steif ist, habe ich bisher noch jede solche Leine am Stopperknoten der Waage befestigt bekommen, wenn ich den Buchtknoten mit etwas Kraft richtig festgezogen habe.
    Glaub mir, das hält. Auch wenn es am Anfang in der Tat etwas ungewohnt ist.


    Vielleicht hilft es dir für den Anfang auch, wenn du an der Waage einen voluminöseren Stopperknoten anbringst.


    Auf jeden Fall hat das Problem weder mit einem Mattenkauf an sich, noch mit dem Verkäufer zu tun (dieser ist der letzte, der etwas dafür kann). Vielleicht magst du deine diesbezügliche Aussage etwas revidieren. :)


    Gruß

    Stand jetzt ist das günstigstes Angebot mit knapp 125 € wieder von Marketgold.
    Und wieder ist "nur noch 1 Stück auf Lager"... :rolleyes: :thumbdown:
    Naja, so wird es wenigstens für alle offensichtlich, wie Kunden verar**** werden.


    Das ist leider nicht so eindeutig und für mich ein Grund mehr, lieber bei einem seriösen Händler zu bestellen.

    Du hast recht.
    Entweder ist mir das beim ersten Mal entgangen oder der Text ist jetzt etwas anders.
    Ich bin mir zwar aufgrund der anderen Angaben ziemlich sicher, dass die Matte mit Leinen und Handels geliefert wird, aber das Angebot unterstreicht meine Ansicht, dass der Artikel eben nur einer unter zig-tausend anderen ist, die einfach nur irgendwie an den Mann gebracht werden sollen (i.d.R. über den Preis).
    Auskennen tut sich dort mit Sicherheit niemand, weder bei Kaufland, noch bei Marketgold (die Fimra ist übrigens kein Drachenladen, sondern ebenfalls ein Discounter, der alles mögliche über günstigste Preise vertickt :thumbdown: ).


    Gruß

    nachdem meine Bestellung durchgegangen ist, ist der Preis im Link hochgegangen

    Ja, und jetzt sind auf einmal 3 Stück verfügbar, während es zuvor nur noch einer war.
    Ist aber nun auch ein anderer Anbieter (ebenfalls aus Frankreich), der zuvor 2 € teuerer war als der günstigste und nun den Preis mal eben um über 50 € angehoben hat.
    (Wieder so ein Laden, der, ähnlich wie Amazon, so ziemlich alles vertickt. Unter anderem eben auch 2-3 Kites. Fachkompetenz darf man mit Sicherheit nicht erwarten).



    Ich vermute, dass es schon RTF ist

    Beim augenblicklichen Angebot steht an zwei Stellen RTF dabei, zudem wird die Leinenlänge mit 18 m angegeben. Würde mich auch wundern, wenn Elliot das auf einmal "kite only" ausliefert.


    vom Schnitt identisch zur Cooper VR 1,6, von der Beholder wohl redet

    Ich bezog mich sogar noch auf den Vorgänger der VR 1.6. :)


    P.S. wär vllt. gut, wenn noch der eine oder andere "alteingesessene" Handlekiter seine Erfahrungen zu versch. Kites weitergeben könnte... (irgendwie so ruhig in letzter Zeit im DF )

    Naja, bei dem Preis des angefragten Angebots war es fast schon an 5 Fingern abzuzählen, auf was es hinausläuft.
    Da würde ich mir auch keine große Mühe mehr machen, was zu anderen Kites zu schreiben...


    Wegen Dirt Outs würde ich mich nicht Heiss machen, meine Cooper (Classic ) 2.1 hat auch keine, da habe ich in den beiden äußeren Ecken des Innensegels je ein Loch mit ner glühenden Zigarettenkippen gemacht

    Jeder tunt seine Drachen, wie es ihm gefällt. Und du eben mit Zigarettenkippen... ;)



    Gruß

    Puh....wie sag ich es...


    Das aus meiner Sicht für dich einzig Positive zuerst: Ja, der Preis ist sehr günstig.
    Und zwar so günstig, dass kaum ein normaler Drachenladen hier in Deutschland damit konkurrieren kann. X(


    Unter anderem auch wegen solcher Dumping-Angebote von großen Ketten und Konzernen (Amazon lässt ebenso grüßen :evil: ), ist die Zahl der echten Drachenläden, die allein davon leben, im Lauf der Jahre immer weiter zurückgegangen.
    Somit auch die Zahl der Anlaufstellen, wenn mal etwas klemmt und man Unterstützung benötigt. All das bieten solche Alles-Anbieter nicht.
    Wenn ich schon "Vierlinien-Matratzenflieger" lese... :whistling:


    Ich habe ehrlich gesagt ein paar Sekunden gebraucht, um dem Angebot zu entnehmen, dass Kaufland nur die Plattform stellt und der Verkäufer mit Namen "MARKETGOLD" seinen Sitz in Paris/Frankreich hat.


    Würde mich interessieren, wie sich eine Reklamation gestaltet, wenn mit einem Produkt mal sein sollte.
    Nichts gegen dich, aber im Interesse der Drachenläden hier bei uns hoffe ich, dass die Rekla dann auch über Frankreich läuft und entsprechende Portokosten dazu kommen.


    Gruß

    Stephan hat es ja schon geschrieben: Seit vor ca. 6-7 Jahren sehr gestreckte Depower-Hochleister auf breiter Front in den Buggyrennen eingesetzt wurden, ist die Zahl der Handlekites und die gesamte Handlekite-Entwicklung zurückgegangen.
    Ozone hatte schon vor mehreren Jahren aufgehört, Handlekites überhaupt noch zu produzieren. Bei Elliot und HQ sind es noch 1 bzw. 2 Handlekites im Einsteiger-/Allroundbereich.


    Um dir nun auch ein paar Modelle zu nennen, die für dich potentiell in Frage kommen, so fange ich mal mit der ElliotMagma III in 1.5 oder 2.0 an.
    Bei Invento-HQ (bzw. HQ4) findest du die Alpha in 1.5 und 2.5, die als Einsteiger platziert wird.
    Dazu noch die Beamer 2.0, die wohl etwas höherwertiger sein soll, wie ich gelesen habe.
    Von Cooperkites käme die Rookee in 1.5 oder 2.0 in Frage, eventuell auch die Nexxt ONE in 150 und 200 (die offenbar der Nachfolger der ONE ist)
    Die Alpha und Rookee werden von den Herstellern als Einsteiger dargestellt, die Magma III, Beamer und Nexxt ONE als Allrounder eine mehr oder weniger kleine Stufe höher.
    (Es gibt sicher noch Modelle vom ein oder anderen Hersteller, aber das dürfen dann andere ergänzen.)


    Aus eigener Erfahrung kann ich dir zu keinem der genannten Modelle was sagen, da ich bisher keines in den Händen hatte. Ich würde an deiner Stelle darauf achten, dass der Kite Dirtouts hat (hatte meine kleine Cooper 1.6 z.B. nicht), um Sand und sonstigen Dreck leichter wieder rauszubekommen
    Eventuell findest du bei einem Händler auch noch ein Vorgängermodell zu einem fairen Preis.
    Oder eben auf die Schnelle einen guten Gebrauchten hier in der Börse.


    Gruß

    Naja, grob über den Daumen irgendwas, was um die 2 m² hat.
    Genaueres ist etwas schwierig zu sagen, da wir nicht wissen, wie du am liebsten fliegst (mit viel Zug oder eher weniger?) und was deine Vorlieben beim Charakter einer Matte sind. Wenn du in dem Windbereich auf Hochleister stehst, dann kann es auch kleiner sein.
    Und 2 m² sind nicht das gleiche wie 2 m².
    Um bei Cooperkites zu bleiben: Dort gibt bzw. gab es unterschiedlich gestreckte Modelle, die verschiedene Ansprüche bedienen bzw. bedient haben. Vergleiche nur mal die Rookee mit der Motor.
    Du kannst also einen eher weniger gestreckten gutmütigen Allrounder oder gar Einsteiger nehmen oder aber einen gestreckten Hochleister, der dann aber auch andere Leistungsspitzen hat und Böen ganz anders umsetzt. Ist auch einfach ein anderes Fluggefühl.
    Das sind jetzt nur Beispiele, denn es gab in der Vergangenheit von mehreren Herstellern verschiedene Modelle, bei denen jeder fündig geworden ist.
    Bevor du dich auf die Suche machst, solltest du dir im Klaren darüber sein, was du willst.


    Leider ist der Handlekite-Markt in den letzten Jahren stark geschrumpft.
    Manch ein Hersteller hat die Produktion sogar ganz oder fast ganz eingestellt. Die Auswahl an neuen Kites ist jedenfalls deutlich geringer, als noch vor mehreren Jahren. Am ehesten findet man noch Einsteiger/Allrounder.


    Die Handles und Leinen vom Twister sollten passen, aber das geht eigentlich immer oder?

    Ja, sollte grundsätzlich passen, wenn die Leinen gleich lang sind oder kleinere Unterschiede über eine Knotenleiter an den Handles ausgeglichen werden können.


    Gruß

    Letzten Endes ist es jetzt meine erste Matte geworden und zwar die Symphony Speed II 200.

    Wenn es eh auf eine 2-Leiner-Matte rausgelaufen ist, dann hast du mit dem Kauf nichts verkehrt gemacht.
    Ich habe die Vorgängerversion in der selben Größe. Das Flugverhalten ist bei dieser absolut problemlos und die Matte fliegt sehr stabil. Bei weniger Wind (ca. 3 Bft) würde ich sie auch einem Einsteiger in die Hände geben, da die Geschwindigkeit noch moderat ist. Schnell wird sie für mich erst ab ca. 5 Bft.
    Die Lenkwege sind nicht zu lang (im Vergleich zu einer Lycos 3.0 PS, die ich vor wenigen Jahren nach kurzer Zeit wieder verkauft hatte).
    Sie ist, im Vergleich zu den Lycos-Modellen, auch robuster ausgeführt und sollte daher unempfindlicher als diese sein.
    Inwiefern sich nun die zweite Version der Symphony Speed 2.0 fliegerisch von der ersten unterscheidet (vom Design mal abgesehen), vermag ich allerdings nicht zu sagen.


    Guten Flug und viel Spaß im Urlaub. :)


    Gruß

    Gute Tarnung, wenn man als Bruce Lee-Jünger einen auf drachenbegeistert macht... :D ;)


    Im Ernst, wenn es nicht gerade das Handgepäck war, so wäre das doch für den Flug irrelevant, wenn du in deinem normalen Koffer tatsächlich ein Nunchaku dabei hättest.


    Gruß

    Ich finde übrigens alle Safetysysteme vollkommen gut

    Hast du auch alle schon in der Praxis eine Weile geflogen?
    Und auch mal bei mittlerem Wind ausgelöst, wieder zusammengebaut und anschließend versucht, den Kite zu starten?


    und auch das alte oben an den Leinen

    Was meinst du damit? Welche Safety ist das für dich?


    Dann werde ich mal schauen müssen, was in nächster Zeit der Markt hergibt.

    Ja, schau dich in Ruhe um und überstürze nichts.
    Denn bei gebrauchten Kites wäre noch wichtig, dass die Waage nicht verzogen ist (kommt durch häufigen Gebrauch, dass im Laufe der Zeit bestimmte Waageleinen weniger stark schrumpfen, als andere).
    So kann es durchaus sein, dass du an einen wenige Male geflogenen älteren Kite gerätst, der besser fliegt, als ein neueres Modell, das deutlich mehr Stunden auf dem Buckel hat.
    Und die Waage verzieht sich früher oder später bei jedem Softkite.
    So mancher hat seine gebraucht erstandene Matte fluchend wieder verkauft, weil sie durch eine verzogene Waage nicht richtig geflogen ist.


    Gruß

    aber ich der Meinung bin , das z.B. Long oder RaceStar so stabil fliegen, auch gut Leistung bringen, und sich mit denen gut Kreuzen lässt, das für mich kein Bedarf an Closed Cell an Land besteht.
    Selbst im bockigsten Starkwind gehen bei mir die kleinsten Größen ohne zu klappen.

    Das ziehe ich nicht in Zweifel.
    Auch bei den Kites mit offenen Zellen gibt es Modelle, die so stabil sind, dass ich an Land, was diesen Aspekt angeht, nicht dringend einen Closed-Cell-Kite bräuchte.
    Aber Schattenpinguin hat es schon sehr treffend zusammengefasst.
    Es kommt auf den Flugcharakter des Kites an. Und da gibt es (zum Glück) deutlich spürbare Unterschiede, so dass jeder sich das raussuchen kann, was ihm am besten liegt und gefällt. :)


    Das mit dem Wasser habe ich nicht gewusst.

    Das konnte auch keiner von uns wissen, da der Thread-Ersteller im ersten Beitrag nur von "Landboarden" und dem Einsatz an Land geschrieben hat.


    Wenn es um genaue Modelle geht, so nehmen wir mal die HQ Montana 2 12qm und die HQ Neo 2 11qm ins Visier.

    Auch wenn ich die Montana erst ab der Version 6 kenne und alle Versionen davor nie geflogen habe, so würde ich dir von der Montana 2 abraten. Nicht nur, weil das Modell von 2007 und auch vom Stand der Entwicklung über 14 Jahre alt ist (das für sich allein müsste nicht in jedem Fall ein Auschlusskriterium sein), sondern auch, weil ich aus meiner rein persönlichen Erfahrung heraus (somit natürlich rein subjektiv) die Montana frühestens ab der Version 8 überhaupt in Betracht ziehen würde.
    Guten Gewissens wirklich empfehlen kann ich sie tatsächlich erst ab der Version 10 bzw. X (mit Abstrichen eventuell noch die Version 9).
    Allein schon von der Stabilität her. Denn diese war bei den früheren Versionen in böigem Binnenlandwind teilweise recht bescheiden (an der See bei gleichmäßigem Wind ist das weniger relevant).
    (Fällt mir zwar jetzt erst ein, aber wenn du nun einen Kite für Land und Wasser suchst, dann ist ein Kite mit offenen Zellen wie die Montana eh schon raus. :) )


    Eine 11er Neo 2 wäre von der Modellversion her zwar in Ordnung, aber ich würde dir dennoch klar den Nachfolger, die Neo 3 empfehlen. Beide Versionen habe zwar mittlerweile einige Jahre auf dem Buckel (und werden schon seit Jahren nicht mehr produziert), aber es sind grundsätzlich stabile (und im Vergleich zu Matrixx und Montana) eher gutmütige Kites, die ihre Leistung sanfter bereitstellen (gilt auch für den Lift), als z.B. die Montana-Serie (wobei das bei letzterer je nach Version auch variiert).


    Und da wir gerade bei den Versionen der verschiedenen Modelle sind:
    Bei der Matrixx würde ich die Version 1 auslassen (ich habe selber noch eine 15er), da diese beim Depowern gerne die Tips einkringelt (klappen kann man es nicht nennen). Das kann man zu einem guten Teil in den Griff kriegen, wenn man weiß, wie man die Waage tunen muss, aber wenn du einfach nur ausrollen und fliegen willst und derzeit vor der Wahl stehst, dann würde ich dir wenigstens die Version 2, eher aber die Matrixx 3 empfehlen. Letztere ist eindeutig am ausgewogensten.


    Egal, ob Neo, Montana oder Matrixx: Wenn du dennoch eine der Versionen, von denen ich abgeraten habe, kaufen willst, dann schau, dass du den entsprechenden Kite wenigstens vorher gründlich probefliegst (so wie Schattenpinguin es schon geschrieben hat), um einen Eindruck davon zu bekommen, ob er dir liegt oder nicht (das gilt aber grundsätzlich für jeden Kite, auch für die von mir empfohlenen). Dadurch kennst du zwar noch nicht alle Facetten des Kites, aber so ist die Chance für unliebsame Überraschungen geringer.


    Zum Windbereich:
    10 km/h sind ca. 5,5 kts und da bräuchtest du mindestens eine 12er Montana/Matrixx (eher schon eine 14er/15er). Und bei unebenem Untergrund könnte das schon knapp werden, aber da sollen die reinen Landboarder was dazu sagen (ich bin hauptsächlich mit Ski/Board im Schnee und zu einem geringeren Teil mit dem Buggy auf der Wiese unterwegs).
    Einen größeren Kite kannst du früher stellen, dafür musst du ihn bei mehr Wind halt früher einpacken.
    Klar muss dir sein, dass du bei so wenig Wind mit dem Kite arbeiten und ihn bewegen musst.
    Für einfach nur hinstellen sind 10 km/h zu wenig Wind.


    Eine 11er Neo geht übrigens nicht so früh los, wie eine 12er Montana oder Matrixx. Das hat weniger mit der geringeren Fläche zu tun, sondern eher mit der Form und Auslegung der Neo (geringere Streckung und dickeres Profil, was zwar Vorteile an anderer Stelle hat, aber den Kite im unteren Windbereich nicht an erster Stelle stehen lässt ;) ). Wenn du drei aufeinander abgestimmte Größen wolltest, dann könnte eine 11er Neo die mittlere sein. Aber nicht diejenige für den Bereich ab 10 km/h.


    Was den Lift angeht, so ist die Neo sanfter, als Matrixx und Montana. Letzter kann, je anch Version, recht explosiv sein (wobei ich nochmal drauf hinweise, dass ich die Versionen vor der sechsten nicht kenne).


    Ich möchte deine Aufmerksamkeit auch auf einen bisher noch nicht genannten Aspekt lenken: Die Safety.
    Ohne jetzt darauf einzugehen, welche gut oder weniger gut ist, muss dir bewusst sein, dass du, je nach Modellversion, völlig unterschiedliche Safetys an Bar bzw. Kite hast.
    Neo 2 und 3, sowie die Matrixx 1 kamen serienmäßig mit einer 5.-Leine-Safety (mag ich persönlich am wenigsten). Matrixx 2 und 3, sowie die Montana ab der Version 9 hatten eine FLS-Safety.
    Die Montana bis Version 8 hatte eine Backstallsafety.
    Je nach Modell gab es mehr weniger gut gelungene Ausführungen (so wie bei anderen Herstellern auch).
    Da ist es nicht verkehrt, zu wissen, was man möchte und was nicht.
    Ansonsten muss man sich halt anpassen und damit leben. (Oder umrüsten. ;) )



    Auch wenn ich nicht alle Fragen beantwortet habe, lass ich es an dieser Stelle mal gut sein.
    Ist eh schon ein halber Roman geworden. :)


    Gruß

    Ist es möglich auch mit einer 12 qm bei 20 km/h zu fliegen? (auf Land)

    Ich wollte schon schreiben, dass das bei 20 km/h (ca. 11 kts) grundsätzlich möglich sein sollte. Aber da spielen auch noch andere Faktoren mit rein, wie z.B. der Rollwiderstand (Untergrund eben oder uneben?), sowie dein Gewicht. Es macht einfach einen großen Unterschied, ob jemand 60 kg auf die Waage bringt oder 20 kg mehr. Ohne diese Infos ist es sinnlos, irgendwelche Größenempfehlungen für eine bestimmte Windstärke abzugeben.


    Auch solltest du schon sagen, von welcher Version eines bestimmten Kites du nun sprichst.
    Von der Matrixx gab es 3 Versionen, von der Neo ebenfalls.


    Darum werde ich nur zur folgenden Frage eine konkrete Aussage machen können, da ich sie als allgemeingültig ansehe, auch wenn relevante Infos von deiner Seite aus fehlen:

    Ist der Kite dann bei gleichen Verhältnissen viel stärker als z.B. eine HQ Apex 10.0?

    Eine 12er Matrixx, egal welche Version, hat definitiv mehr Kraft, als eine 10er Apex.
    (Wobei du auch hier wieder erwähnen solltest, welche Apex-Version du meinst; die fünfte Version ist derzeit die aktuellste.)
    Beide Kites sind im Charakter und im Flugverhalten übrigens recht unterschiedlich. Da würde ich nicht nur die reine Zugkraft vergleichen.


    Wäre es trotzdem möglich mit z.B. einer HQ Montana 9.5 zusammen zu fahren ohne vollkommen wegzufahren?
    Hat das Teil depower oder ist der Kite im sehr böigen Inland eher zu vermeiden?
    Hat diese Lift?

    Kannst du den ersten Satz präzisieren? Wer fährt was und wer soll wem nicht wegfahren? ?(
    Und wessen Depower bzw. Lift ist in der zweiten und dritten Frage gemeint? Montana? Matrixx?
    (Auch hier der Hinweis an dich, dass es von der Montana 10 (zehn!) Versionen gibt. Und die erste wirst du hoffentlich nicht mit der letzten vergleichen wollen. ;) )


    Die Neo ist denke ich mehr der Allrounder:

    Könnte man grundsätzlich so sagen. Ich würde sagen, das "Konzept Neo" ist gutmütiger, stabiler und fehlerverzeihender. Auf Details kann ich nicht eingehen, so lange ich nicht weiß, auf welche Version du dich beziehst.
    (Kannst ja mal in einem Auto-Forum nach "VW-Bus" fragen. So lange du nicht angibst, ob T1, T2, etc. wird dir niemand eine genaue Antwort geben können.)


    Ist diese eher wie die Apex eine Einsteiger Matte für die closed-cells?

    Sofern man alle 3 Versionen zusammenfassen kann, könnte man sagen, dass sie unterhalb der Matrixx anzusiedeln ist. Ich würde die Neo aber nicht als reine Einsteigermatte ansehen und sie auch über der Apex ansiedeln (meine persönliche Einschätzung mit den Versionen 2 und 3).


    Ist sie besser zum Langobarden geeignet?

    Das kommt auf dich an.
    Keiner weiß, wie du fährst und mit was du besser zurechtkommst.


    Wird diese irgendwann langweilig?

    Kommt wiederum auf dich an. Keiner kann wissen, wie schnell du von etwas gelangweilt sein kannst und was dich überhaupt langweilt.


    Was würdet ihr nehmen, wenn ihr euch eine Aussuchen dürftet?

    Völlig unwichtig, weil du von jemandem hier im Forum, den du nicht mal kennst, nicht auf dich schließen kannst.
    Eine Antwort wäre weitestgehend sinnfrei, da die Anforderungen an die Kites so unterschiedlich sein können, wie die Leute hier im Forum es sind. :)


    Wozu brauchst Du auf dem Landboard Closed Zell?

    Ich kann nur für mich sprechen und diejenigen, die ich kenne.
    "Brauchen" ist relativ. Wenn du ClosedCell ausschließlich mit Wassereinsatz verbindest, dann "braucht" an Land so gesehen niemand einen ClosedCell-Kite. ;)
    Aber es gibt ja auch andere Gründe wie z.B. die Stabilität oder einfach nur ein bestimmter Flugcharakter.
    Kannst ja auch mal die Sonic- oder Chrono-Piloten fragen, warum sie ihre Kites an Land fliegen. :)


    Neo habe ich noch nicht testen können,aber Matrix I in 14.0,

    Die Matrixx 1 gab es nur in der Größe 9, 12 und 15. ;)



    Gruß

    Ich habe für meine Freundin gebraucht zum Schnäppchenpreis eine wenig geflogene,gut erhaltene Hydra I 3.0 erworben. ...

    So wie du jahrelang immer über 3-Leiner und Trainerkites hergezogen hast, wundert es mich, dass du über einen Kauf überhaupt nachgedacht hast... ;) :D


    Wir probieren die erst mal so, wie sie ist ( wird Scheisse fliegen, wie jeder 3 Leiner Trainerkite)

    Die Hydra ist im Prinzip ein 2-Leiner (plus einer dritten Leine als Safety) und fliegt genauso gut oder schlecht wie jede andere 2-Leiner-Matte. (Genau genommen ist sie durch die geschlossenen Zellen sogar stabiler, als eine mit offenen Zellen.)


    Die Hydra3.0 , die ich vor kurzem gebraucht für meine Freundin gekauft ist heute bei wenig Wind eingeflogen wurden, und hat Ihr grossen Spass gemacht

    Siehste... ;)


    Du darfst sie einfach nicht mit 4-Leinern vergleichen (wie jeder andere 2-Leiner kann und will sie mit diesen gar nicht konkurrieren). Dann geht das schon. :)


    Gruß

    Bei Verbindern oder anderen Teilen, die mehr oder weniger Weichmacher enthalten, kann ich mir das gut vorstellen.
    Doch es gibt ja auch Kunststoffe, die auch nach vielen Jahrzehnten keine Anzeichen der Alterung zeigen (ich denke da z.B. auch an eine ältere Küchenmaschine von Braun, bei der das äußere Hartschalenmaterial auch nach vielen Jahren noch einwandfrei ist (Herstellung irgendwann in den 1960ern :) )).


    Und konkret ging es ja um (Dyneema?) Leinen, bei denen ich ehrlich gesagt nicht weiß, ob da im Laufe einer längeren Zeit sich irgendwas ändert oder verflüchtigt. Hätte ich jetzt eher nicht vermutet, aber ich kenne das Material nicht gut genug, um mehr zu wissen, als dass UV-Licht die Lebenszeit definitiv zu verkürzen scheint.


    Gruß