Die Empfehlung von Stephan passt fürs Standkiten ganz gut.
Wenn du allerdings den Anspruch hast, mit dem gleichen Kite nachher Landboarden zu gehen, dann beißt sich das insofern, als eine Größe von <= 3 m² schon ein Starkwindkite ist (bei 90 kg erst recht). Soll heißen, nur sehr wenige Tage im Jahr, wo du damit überhaupt fahren kannst. Und dann ist es i.d.R. so böig, dass der Spaß dabei ziemlich fragwürdig ist.
Im Binnenland braucht du die allermeiste Zeit deutlich mehr Fläche, um zumindest ins Rollen zu kommen (auf Wiese sowieso).
Aber eine deutlich größere Matte, die zum Fahren nötig wäre, ist am Anfang wiederum zum Üben nicht so hilfreich, da sie beim Standfliegen auch recht schnell zu stark werden kann.
Auch wenn du es im Moment nicht gerne hören magst:
Mit einem einzigen Kite (noch dazu einem Handlekite) kommst du nicht weit bzw. nur selten ins Fahren.
Ein Hinweis noch:
Versteife dich, zumindest was das Kite-Landboarden angeht, nicht so sehr auf eine 4-Leiner-Matte.
Diese Kites haben bauartbedingt einen wesentlich kleineren Windbereich als Depowerkites (je nach Modell deckt ein Depowerkite den Windbereich von ca. 3-4 Matten ab).
Selbst an der See bei gleichmäßigem Wind braucht man mehrere Größen, um für unterschiedliche Windstärken die jeweils passende Größe aufbauen zu können.
Und wir sind hier im böigen Binnenland, wo der Wind in der einen Minute passt, in der anderren schon wieder nicht.
Mit einem Depowerkite kannst du Böen bis zu einem gewissen Grad kompensieren, während du mit der 4-Leiner-Matte total überpowert bist und es dich vielleicht sogar übers Board zieht.
Eine kleine Matte, wie von Starkiter empfohlen, ist nie verkehrt.
Alles weitere schau dir am besten in Ruhe auf der Wiese an.
Gruß
