@ Gerd1954
Man kann durchaus "Glück" haben mit Discounterware.
Im besten Fall stimmt die Waage und durch das höhere Gewicht fliegen die Teile wenigstens bei viel Wind halbwegs zufriedenstellend.
Doch die Chance, einen Griff ins Klo zu tätigen, ist leider relativ hoch, weswegen ich davon abraten würde.
Ich habe ebenfalls schon die Erfahrung auf der Wiese gemacht, dass die Familie mit Kindern die kleine Disounter-Matte nicht zum Fliegen gebracht hat.
Bei einer geknoteten, unsymmetrischen Waage konnte ich dann leider auch nicht weiterhelfen und nur den Tipp geben, im Fachgeschäft was passendes für den Einstieg zu holen.
Das ist zwar mehr als die 10 € für die Billig-Matte, aber kostet dennoch kein Vermögen.
Dafür kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass man funktionierendes Material für den Anfang bekommt, mit dem man lernen und Spaß haben kann.
Matten hatte ich bisher gar nicht richtig auf dem Schirm. Ich dachte eher an einen klassischen Stablenkdrachen, weil ich das Bild davon noch aus der Kindheit im Kopf habe. Ganz ausschließen würde ich Matten aber nicht.
Beides macht Spaß, beides hat gewisse Eigenheiten bzw. Vor- und Nachteile.
Bei Stabdrachen können bei einem härteren Aufprall Stäbe brechen (die man dann austauschen kann/muss).
Matten sind zwar recht robust, aber unkaputtbar sind sie ebenfalls nicht, wenn bei einem frontalen Aufprall mit entsprechender Wucht Kammern platzen können (Brötchentüteneffekt).
Dafür haben Matten aufgrund der fehlenden Stäbe ein deutlich kleineres Packmaß.
Sowohl Auf-, als auch Abbau gehen ebenfalls spürbar schneller.
Gruß