Die 7pt könnten etwas weich sein. Die Original Spannweite ist 215 cm im aufgebauten Zustand.
Die Skyshark 8p Spreizen haben je 106,7 cm.
Einfach mal testen würde ich sagen.
Hier die Griffe:
Die 7pt könnten etwas weich sein. Die Original Spannweite ist 215 cm im aufgebauten Zustand.
Die Skyshark 8p Spreizen haben je 106,7 cm.
Einfach mal testen würde ich sagen.
Hier die Griffe:
Ok - habe den Text jetzt paar mal gelesen und weiß nicht so recht auf was Du hinaus willst. Also nur mal um etwas mehr Information dazu von damals weiterzugeben:
"Umständliche Messung" ?:
Bitte geh mal davon aus, dass wir damals im Orgateam und der "Community" uns wirklich EXTREM viele Gedanken gemacht und auch SEHR VIELE praktische Tests mit unterschiedlichen Ansätzen ausgeführt haben wie man die Geschwindigkeit(en) eines aus besonderen Materialien (Kunststoffen und Carbon) bestehenden, sich schnell bewegenden (und dazu noch drehenden) Objekts an Leinen, in einem nicht 100% fixen Kegel (Arme bewegen sich, Pilot wird nach vorne gezogen, korrigiert, Leinendehnung usw.) / Windfenster zuverlässig erfassen kann. Das Orgateam und Helfer bestanden nebenbei erwähnt aus Informatikern/Softwareentwickler, Physiker, Ingenieuren, Kaufläute, Handwerkern, Beamte, Eventveranstalter, Installateuren, Rettungshelfer(in) (alle erfahrene Drachen -Bauer, -Piloten und -Entwickler). Keiner von uns wohnte in der Nähe der See und alle waren/sind vom Binnenlandwind geprägt/geschädigt und jeder genießt den tollen Wind an der See WENN MÖGLICH...
Btw: Messungen zwischen auf Strecke mit feststehenden Objekten als Referenz haben sich als zu ungenau für unsern Zweck hier erwiesen. Weil wie erfasst Du das? Mit einer Stoppuhr?!, Optischem resp. Unterbrechungs- Sensor / Chronograph bzw. Lichtschranke (optoelektronisch)? etc. - alles schon getestet und für genau diesen Zweck als wenig praktikabel resp. ungenau festgestellt. Über den COSINE EFFECT musst dich dann auch mal einlesen. Das würde hier den Rahmen sprengen. Wir wollen ja die Geschwindigkeit über einen möglichst großen Bereich erfassen und nicht nur genau an diesem einen Punkt wo das Messgerät steht oder nur den Durchschnitt. Eine ausreichend schnelle Laserzielerfassung-Geschwindigkeitsmessung ist extrem schwierig und überfordert schnell wenn man das von Hand macht bei Kites die über 200 km/h fliegen können. Eine automatisierte Laser-Zielerfassung zu bauen ist zwar möglich, aber vom Aufwand und Budget extrem teuer und aufwändig (zumindest damals). Das Dingen einfach aufs Statif stellen und hoffen, dass der Pilot genau in den Messstrahl des Lasers fliegt kannst praktisch vergessen. Die Geschwindigkeitsmessung von Drachen wurde von den Kollegen aus Frankreich (die vor uns die Events aufrecht hielten) liefen über optische Auswertung einer Video-Kamera per Bilder pro Sekunde und Distanz dazwischen Fixpunkten. Getestet wurde auch die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Methode zur Flugabwehr und von Peter Rieleit (siehe dazu sein Buch "Leistungsstarke Lenkdrachen zum Nachbauen") bekannte Geschwindkeitsmessung durch Fotoauswertung über die Verschlusszeiten und Skalierung. Nebenbei erwähnt hat sich da dann gezeigt, dass das sehr Situationsabhängig ist und es kann zu relativ großen Abweichungen bei der Messung führen und es sind vor allem nur wenige Messungen pro Durchgang möglich.
Pitot-Rohr Messung oder GPS am Kite bringen erhebliche Probleme mit der Gewichtsverteilung des Messgeräts/Sensors am Kite. Ja - selbst 10-38 Gramm sind da ein großes Problem.
Ein weiteres Problem ist auszuschließen, dass nur bestimmte Teile des sich mehr oder weniger stark rotierenden Kites erfasst werden. So kann es z.B. vorkommen, dass nur die Flügelspitze bei einer heftigen Lenkbewegung / Spinn kurz vorm Messgerät erfasst werden. Resultat ist dann eine Messung die bis zum Faktor x3 von der tatsächlichen Geschwindigkeit des eigentlichen gesamten Kites abweicht.
Bei ganz vielen Sportarten werden ja die Objekte gemessen um bessere Trainingsergebnisse / Performance zu erziehen z.B. Baseball -> Abschlaggeschwindigkeit, Tennis / -> Aufschlags, Bogenschießen, Waffen/Schützensport / Munitionstests, Golf, Handball, Fußball, etc. Natürlich ist der höchste Wert der Messung dabei interessant.
Wegen der Leinenlänge: Die 35 m haben sich, um besser vergleichen und bauen zu können, durchgesetzt. Die meisten "echten Speedkites" sind auf diese Leinenlänge gebaut und abgestimmt und erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit genau damit (gibt natürlich Ausnahmen!). ABER wir haben in der Freien Klasse keine Leinenlängen Vorgaben gemacht damals (nur das Flugfeld resp. der Sicherheitsbereich waren das Limit). So haben wir auch bis zu 60 m Leinen gemessen damit und natürlich auch kürzere Leinen bis runter auf 20 m.
Abschließend -> nicht alles was schnell aussieht, sich schnell anfühlt oder sich schnell anhört ist auch wirklich "schnell"!
Zitat"einer hat sich aufgeregt weil ich den little arrow an langer Leine bei Leichtwind fliege (macht richtig Spassss) und von Performens schreibt, stimme ich zu, der Kite bringt dieselbe!!!(Performens=Leistung ?) naja das wärs jetzt mal .....
Etwas OT: Der wo Dir da geschrieben hatte war Matthias Franke - der Entwickler des Little Arrow für Invento HQ. Einer der besten und erfahrensten Drachenbauer/Entwickler den ich kenne. Er hat sich halt gewundert warum das jemand machen würde. Er hatte den Kite für was anderes entwickelt. Die ggf. überlangen Leinen bremsen den kleinen Flügel ein, sprich der Speedkite verliert an Performance aka Geschwindigkeit. Das lässt sich problemlos messen... Wobei wie gesagt ich auch sehr gerne die kleinen Dinger an langen Leinen fliege. Spaß am Fliegen kann / sollte auch Performance sein.
Wusste garnicht, dass Andy Wardley bzw. Tim Benson den Airbow "freigegeben" haben. Anbieten tut Tim ihn glaub ich auf seiner Webseite nicht mehr. Evtl. weil es die original dafür vorgesehen Stäbe nimmer gibt.
Bin gespannt ob der Nachbau auch für etwas mehr Wind hält. Der Original Airbow hat die ursprünglichen langen "Skyshark 8p" als Spreize. Diese ersten 8p waren um einiges steifer (weil dickwandiger) als was dann später als Skyshark II 8p kam. Was für Stäbe hast Du genommen dafür? Hat der Nachbau die selbe Spannweite wie der Original?
Beim Original Airbow ist bei mir so bei Ende 4 - Anfang 5 Bft Schluss leider. Er verzieht sich dann leider schnell. Er braucht auch gute 2-3 Bft damit er sich vernünftig steuern lässt. Wichtig sind die korrekten Griffe dafür. Die normalen Rev-Griffe tun es nicht so gut. Ich empfehle keine zu langen Leinen zu nehmen - max 25 m.
Egal wie wünsche Dir viel Erfolg beim Erstflug! ![]()
Im Video sieht man auch die passenden Griffe. Wenn Du willst kann ich Dir auch mal ein Foto davon machen und sie ausmessen.
Dann ist die Abspannung falsch, weil nicht nach Vorgabe.
Schau mal ob Du die Saumschnur nicht an der Schlaufen der Schwalbenschwänze rausziehen kannst. Wie schon mehrfach geschrieben sollte die Saumschnur über die Splittkappen der Schwalbenschwänze bzw. auch übers Kreuz gespannt werden.
Bei den Kleinen mag das auch anders gehen (auch wenn es nicht optimal ist), aber der Große sollte schon so sein.
Für weniger Wind würde ich dann maximal die Waage am Kreuz etwas länger machen.
Da könntest Du auch an was dran sein! JA!
Mir ist aufgefallen, dass Deiner etwas mehr Profil hat wie sollte. Also könnte es gut sein, dass die Spreizen zu kurz sind, oder an der falschen Position. Er hat ja selbstgedruckte Verbinder genommen. Die Längen der Spreizen laut Bauanleitung waren für APA B Verbinder ausgelegt damals...
Schau mal die Verbinder Positionen nach. Sollte das stimmt würde ich längere Spreizen empfehlen. Schau auch mal, dass die Stand-Off nicht weich geworden sind. Meine 2 mm gewickelte GFK dafür sind zudem in Schrumpfschlauch gefasst.
Unbedingt mal alle Stäbe kontrollieren - kann schon sein, dass einer weich geworden ist ...
Länge der Stand-Offs sollte 18 cm sein, aber auch hier spielen ggf. die Verbinder eine Rolle wie tief der Stand-Off reingeht.
Die uQS sollte ziemlich gerade verlaufen - maximal einen ganz kleinen "lachenden" Bogen nach oben...
Hier die Positionen (gemessen von Nasenspitze MITTE GERADE (Zollstock nicht biegen!) bis MITTE Verbinder):
Die oQS wirkt auf Deinem Foto ein wenig zu tief und zu kurz... kann mich auch irren. Normal sollte die 56 cm Länge haben.
Das sollte so nicht sein dann... Vorgesehen an dem Kite ist, dass die Saumschnur den Saum bei den Schwalben-Schwanz-Abspannung verlässt, über diese gespannt wird und dann zurück in den Saum geht. Nachstellen/Spannen dann über den Kiel dann. Siehe Fotos.
Wie sieht das bei den Schwalbenschwanz Nocken und Kielstab Nocke aus?
Wenn dann dort abspannen und nicht über die Leitkanten Nocken.
Die Abspannung sollte auf jeden Fall über die Splitt-Kappe laufen.
Schau mal ob sich die Saumschnur im Bereich der Schleppkante (wo der Stand-Off reindrückt) reinzieht oder am Rand bleibt (siehe Foto von mir wo ich es vernäht habe).
Waage würde ich an der oQS nix anpassen. Wenn dann nur am Kreuz. Ich hatte die Knotenleiter an der oQS nur für ggf. Gespannflug Einstellung gemacht und ggf. Feintuning.
Ich habe Dir mal ein paar Bilder von der normal vorgesehenen Abspannung gemacht.
Was auch noch möglich wäre, dass ein paar der Flach-CFK Segellatten verloren gegangen sind.
Ansonsten was für Spreizen hat Tobi da verbaut? Normal kommen Matrix HG rein (auch in der leichten Version). Wenn Du diese nicht bekommen kannst sollten es mindestens Spreizen sein mit einem 200er Spine.
Thorsten hatte damals Aerostuff Gold verbaut, die waren zu weich... Auch die Nitro Strong halten nicht genug aus (Bruchgefahr).
Bei der echten XSUL Cuben Ausführung (bis 2-3 Bft max) wurden damals glaube ich Skyshark Nitro Lite (ungeschliffen) genommen. Der flog damit dann aber schon bei 3-4 km/h satt!
Ansonsten - was hast Du an der Waage "angepasst"? Steht er evtl. auch zu flach?
Grundeinstellung sollte sein: oQS 79, Kreuz 84,5, uQS 80 cm
Sollte von 8-20 km/h gut passen damit.
Der Flügel ist normal leise.
Da ist was lose. Zur Not die Saumschnur neu einziehen.
Ich weiß nicht wie Tobi das gemacht hat. Normal soll das so sein, dass die Saumschnur am Stand-Off Halter Verstärkungsbereich an der Schleppkante vernäht ist und abgespannt wird über den Schwalbenschwanz Nocke und Kielstab.
Ich weiß nicht was für eine Saumschnur er genommen hat. Vorgesehen ist ne leicht dehnbar Dacron Leine als Saumschnur. 25-40 daN.
Schöner, kleiner, schneller und gut verarbeiteter Allrounder. Mag die Teile sehr. ![]()
Habe einige ähnliche Kites in 160-170 cm Spannweite wo ich immer wieder mal gerne fliege. ![]()
Muss unbedingt mal wieder einen meiner 3 Topas 1.7 (Spacekites) und den Aviator (auch von Wolkenstürmer - siehe Foto) an die Luft lassen. Die fliegen beide top und man kann auch den einen oder anderen Trick damit raushauen. Das hat mit den "modernen" Kites alles nix tun - aber macht mir persönlich sehr viel Spaß so. Jedem das Seine.
Yup, hatten wir schon.
Dennoch super interessantes Flugobjekt.
Ich kenne den "Helix" nicht als Stabvierleiner. Gibt es ein Foto davon bitte?
Flowdown ist nicht mehr erhältlich, Avalanche UL ist nicht von einem kommerziellen Anbieter (startet und fliegt sich sich aber auch sehr gut btw!), Trinity UL startet und fliegt sich wesentlich schwieriger/anspruchsvoller (Thema Binnenland usw.) ... just my2cents.
Wo ähnlich früh geht fällt mir in der Größe nur Das Leichte Schantalle von Nasenbaer0815 ein.
Wie meinen?
Ja Supertox fliegt seht früh und ist einfach zu starten und zu fliegen
Wichtig sind hochwertige und dünne Leinen. Bei 10 km/h kannst mit 25 daN Leinen fliegen. 25-30 m oder auch 35 m.
Natürlich brichst Du da bei dem Wind keine Geschwindkeitsrekorde. Aber er fühlt sich schon agil genug an.
Mehr Wind mehr Spaß natürlich - ist ein Speedkite!
Ne Hilde finde ich fliegt auch im Binnenland gut wenn sie mindestens 3-4 Bft hat.
Wenn's so einfach wäre...
Thema Lokale Bestimmungen, Anmeldung bei den nicht Deutschen Behörden, Versicherungsbedingungen im Ausland, Stromversorgung, notwendige Absperrungen... usw. usw. usw. ... Ein Drachenfest ist kein Wettkampf (da gibt's andere Bestimmungen für - Thema Versicherung wieder/leider) Fanö ist halt auch für viele die nicht im Norden wohnen wirklich weit. Da fängt es erst an... Nur mal so. Da ist ein Wochenendtrip nahezu ausgeschlossen auch leider.
Denke wenn wir das neu aufziehen müssen wir erstmal wieder "klein" anfangen und sehen was überhaupt noch geht und was überhaupt noch erlaubt ist. Heutzutage auch nimmer so einfach mit der immer größer werdenden Bürokratie.
Ich möchte hier noch an andere schlimme Dinge erinnern die passiert sind und die massive Auswirkungen hatten.
Der Tod von Thomas Hewing und Andre Eibel haben sehr sehr weh getan. Beide super außergewöhnliche Konstrukteure und klasse Piloten! *Wir denken an euch da oben!*
Konnte am WE die Schablonen für den Chimera Speed (oben der auf dem Bild) mit 165 cm Spannweite fertig stellen.
Auch hier soll er als Zwei- und Vierleiner funktionieren. Ich habe den Shape etwas angepasst und auf mehr Speed auf der Gerade getrimmt - insbesondere als Zweileiner auch. Am neuen Waagekonzept habe ich lange gegrübelt und bin zuversichtlich, dass es funktionieren wird.
Hoffe ich finde demnächst etwas Zeit um ins Nähzimmer zu kommen. Bin aber schon sehr gespannt wie der Flügel sich später macht:
