Beiträge von Mark O2

    Erstflug bei 1-3 Bft und hackigem Wind:


    Nachdem ich kurz die Waage angepasst hatte lief der Flügel schon richtig satt.


    Ersteindrücke:

    Er fliegt schon sehr früh für seine Größe und ab 3 Bft hängt er schön satt am Gas. Super stabiler Rückwärtsflug. Fliegt wie auf Schienen! Sideslides gehen, ABER sehen wegen der Form schei*e aus! :D

    DAFÜR ABER: RICHTIG satter Zug und super Speed! :thumbup:


    Der Druckaufbau ist aber auf jeden Fall angenehm linear und der Sweetspot über die Griffe ist schön zu halten.

    Der Rückwärtsflug hat mich total überrascht. Habe noch nie einen so sauberen Rückwärtskreis geflogen! :)


    Er ist natürlich kein Highend-Präzisions-Rev - > dafür ist er nicht gebaut! Bin aber sogar ne Clock geflogen damit. GING! :P Auch Divestops gingen, aber es sollten mindestens 3 Bft+ dafür sein.


    Aktuell hat er ja kein Schenkel an die Leitkantenspitze! DA wollte ich noch einen Schenkel mit dazu packen und sehen wie sich das auswirkt auf die Präzision.


    Als Zweileiner habe ich kurz probiert über die Steuerleinen mit den Vierleinergriffen, aber 25 m Leinen sind zu kurz dafür (viel zu kleines Windfenster damit bei dem Wind). Er hatte auch noch etwas geruckelt dabei. Braucht noch Feintuning. Evtl. muss ich Schenkel verlängern oder längere Knotenleitern machen. Etwas mehr Wind wäre sicher besser gewesen zum Testen.


    Zweileiner versuchte ich aktuell mit Schiebeknotenlösung, also ohne Verlängerungs-Zusatzschenkel wie beim Großen, aber 25 m Leine waren auf jeden Fall unpassend.


    Also - DA GEHT NOCH WAS! :thumbsup:

    -> Freue mich auf das Feintuning im Urlaub dann! 8)

    Gute Idee, aber ich bin ja Fan von "frei verformbaren" Teilen ^^ . - Kann man aber auf jeden Fall versuchen - ggf. für ne "Race" Version! hmmmmmm :) :whistling:


    Ich bin mir aber sicher, dass der Flügel auch ohne oQS problemlos fliegt (auch als Zweileiner). Der Große macht das ja auch. Die Idee mit der oQS ist einfach um ihm einen noch größeren Windbereich zu geben. Bin immer über Kites happy die einen gewaltigen Windbereich abdecken.


    Im Übrigen habe ich auch beim Kleinen darauf geachtet, dass ich ihn auf 65 cm Packmaß bringen kann. Also perfekt als Reisekite. Der Große hat ja auch ein super kleines Packmaß.

    Danke Carsten! Da der Flügel extrem gestreckt ist (für einen Zweileiner... - was er ja nicht alleine ist... :S ) ist die extrem weit oben. Die Verbinder würde sich schräg verbiegen und die Spreize rausdrücken.

    -> Lösung des Problems: ... auf die Rückseite packen! Zumal da oben eh kaum Profil ist.


    Das sieht dann auch optisch besser aus finde ich.

    Es ist schon ne Weile her, aber ich konnte endlich an dem Konzept weiter machen.


    - Chimera Speed 170


    Ich habe das Konzept für mehr Speed auch im Zweileiner-Betrieb etwas angepasst. Als Vierleiner sollte er insbesondere auf der Gerade schneller werden damit und noch spurtreuer werden. Wie es mit dem Rückwärtsflug und Sideslides usw. aussieht muss man dann sehen, weil etwas Profil hat er natürlich (sonst ginge es nicht als Zweileiner). Ob ich ihm noch die Einleiner-Option gebe weiß ich noch nicht. Dafür wären evtl. weichere uQ-Spreizen sinnvoll. Ich habe auch das Waagekonzept weiter angepasst und hoffe damit Switch von 4 auf 2 Leiner und umgedreht schneller zu machen.


    Aktuell fühlt sich der Flügel sehr sehr solide an! Gewicht liegt bei 270 gr, was ziemlich OK ist denke ich.


    Segel Material: Bainbridge MP70 und Cuben-Hybrid

    Gestänge: 400er Pfeilschäfte für die Leitkante(n), Skyshark 7pt für die Spreizen und Vertikale + Kiel, sowie 5,5 mm Matrix für die obere HINTERE Querspreize (für den Zweileinerbetrieb)...


    Ich schätze, dass der Windbereich sehr groß sein wird. Die große Version davon geht ja von 2-8 Bft und man fühlt, dass der Pilot die Grenze ist.


    Freue mich auf ausgiebige Tests in der 2. Mai Woche am Brouwersdam. Werden dann auch sicher ein paar Videos machen und hier weiter berichten.



    Konnte endlich etwas Zeit finden um neues Spielzeug für den Urlaub am Damm zu haben in 2,5 Wochen:


    - Chimera Speed 170


    Ich habe das Konzept für mehr Speed auch im Zweileiner-Betrieb etwas angepasst. Als Vierleiner sollte er insbesondere auf der Gerade schneller werden damit und noch spurtreuer werden. Wie es mit dem Rückwärtsflug und Sideslides usw. aussieht muss man dann sehen, weil etwas Profil hat er natürlich (sonst ginge es nicht als Zweileiner). Ob ich ihm noch die Einleiner-Option gebe weiß ich noch nicht. Dafür wären evtl. weichere uQ-Spreizen sinnvoll. Ich habe auch das Waagekonzept weiter angepasst und hoffe damit Switch von 4 auf 2 Leiner und umgedreht schneller zu machen.


    Aktuell fühlt sich der Flügel sehr sehr solide an! Gewicht liegt bei 270 gr, was ziemlich OK ist denke ich.


    Segel Material: Bainbridge MP70 und Cuben-Hybrid

    Gestänge: 400er Pfeilschäfte für die Leitkante(n), Skyshark 7pt für die Spreizen und Vertikale + Kiel, sowie 5,5 mm Matrix für die obere HINTERE Querspreize (für den Zweileinerbetrieb)...


    Ok - habe den Text jetzt paar mal gelesen und weiß nicht so recht auf was Du hinaus willst. Also nur mal um etwas mehr Information dazu von damals weiterzugeben:


    "Umständliche Messung" ?:

    Bitte geh mal davon aus, dass wir damals im Orgateam und der "Community" uns wirklich EXTREM viele Gedanken gemacht und auch SEHR VIELE praktische Tests mit unterschiedlichen Ansätzen ausgeführt haben wie man die Geschwindigkeit(en) eines aus besonderen Materialien (Kunststoffen und Carbon) bestehenden, sich schnell bewegenden (und dazu noch drehenden) Objekts an Leinen, in einem nicht 100% fixen Kegel (Arme bewegen sich, Pilot wird nach vorne gezogen, korrigiert, Leinendehnung usw.) / Windfenster zuverlässig erfassen kann. Das Orgateam und Helfer bestanden nebenbei erwähnt aus Informatikern/Softwareentwickler, Physiker, Ingenieuren, Kaufläute, Handwerkern, Beamte, Eventveranstalter, Installateuren, Rettungshelfer(in) (alle erfahrene Drachen -Bauer, -Piloten und -Entwickler). Keiner von uns wohnte in der Nähe der See und alle waren/sind vom Binnenlandwind geprägt/geschädigt und jeder genießt den tollen Wind an der See WENN MÖGLICH...


    Btw: Messungen zwischen auf Strecke mit feststehenden Objekten als Referenz haben sich als zu ungenau für unsern Zweck hier erwiesen. Weil wie erfasst Du das? Mit einer Stoppuhr?!, Optischem resp. Unterbrechungs- Sensor / Chronograph bzw. Lichtschranke (optoelektronisch)? etc. - alles schon getestet und für genau diesen Zweck als wenig praktikabel resp. ungenau festgestellt. Über den COSINE EFFECT musst dich dann auch mal einlesen. Das würde hier den Rahmen sprengen. Wir wollen ja die Geschwindigkeit über einen möglichst großen Bereich erfassen und nicht nur genau an diesem einen Punkt wo das Messgerät steht oder nur den Durchschnitt. Eine ausreichend schnelle Laserzielerfassung-Geschwindigkeitsmessung ist extrem schwierig und überfordert schnell wenn man das von Hand macht bei Kites die über 200 km/h fliegen können. Eine automatisierte Laser-Zielerfassung zu bauen ist zwar möglich, aber vom Aufwand und Budget extrem teuer und aufwändig (zumindest damals). Das Dingen einfach aufs Statif stellen und hoffen, dass der Pilot genau in den Messstrahl des Lasers fliegt kannst praktisch vergessen. Die Geschwindigkeitsmessung von Drachen wurde von den Kollegen aus Frankreich (die vor uns die Events aufrecht hielten) liefen über optische Auswertung einer Video-Kamera per Bilder pro Sekunde und Distanz dazwischen Fixpunkten. Getestet wurde auch die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Methode zur Flugabwehr und von Peter Rieleit (siehe dazu sein Buch "Leistungsstarke Lenkdrachen zum Nachbauen") bekannte Geschwindkeitsmessung durch Fotoauswertung über die Verschlusszeiten und Skalierung. Nebenbei erwähnt hat sich da dann gezeigt, dass das sehr Situationsabhängig ist und es kann zu relativ großen Abweichungen bei der Messung führen und es sind vor allem nur wenige Messungen pro Durchgang möglich.

    Pitot-Rohr Messung oder GPS am Kite bringen erhebliche Probleme mit der Gewichtsverteilung des Messgeräts/Sensors am Kite. Ja - selbst 10-38 Gramm sind da ein großes Problem.


    Ein weiteres Problem ist auszuschließen, dass nur bestimmte Teile des sich mehr oder weniger stark rotierenden Kites erfasst werden. So kann es z.B. vorkommen, dass nur die Flügelspitze bei einer heftigen Lenkbewegung / Spinn kurz vorm Messgerät erfasst werden. Resultat ist dann eine Messung die bis zum Faktor x3 von der tatsächlichen Geschwindigkeit des eigentlichen gesamten Kites abweicht.


    Bei ganz vielen Sportarten werden ja die Objekte gemessen um bessere Trainingsergebnisse / Performance zu erziehen z.B. Baseball -> Abschlaggeschwindigkeit, Tennis / -> Aufschlags, Bogenschießen, Waffen/Schützensport / Munitionstests, Golf, Handball, Fußball, etc. Natürlich ist der höchste Wert der Messung dabei interessant.


    Wegen der Leinenlänge: Die 35 m haben sich, um besser vergleichen und bauen zu können, durchgesetzt. Die meisten "echten Speedkites" sind auf diese Leinenlänge gebaut und abgestimmt und erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit genau damit (gibt natürlich Ausnahmen!). ABER wir haben in der Freien Klasse keine Leinenlängen Vorgaben gemacht damals (nur das Flugfeld resp. der Sicherheitsbereich waren das Limit). So haben wir auch bis zu 60 m Leinen gemessen damit und natürlich auch kürzere Leinen bis runter auf 20 m.


    Abschließend -> nicht alles was schnell aussieht, sich schnell anfühlt oder sich schnell anhört ist auch wirklich "schnell"!


    Zitat

    "einer hat sich aufgeregt weil ich den little arrow an langer Leine bei Leichtwind fliege (macht richtig Spassss) und von Performens schreibt, stimme ich zu, der Kite bringt dieselbe!!!(Performens=Leistung ?) naja das wärs jetzt mal .....


    Wusste garnicht, dass Andy Wardley bzw. Tim Benson den Airbow "freigegeben" haben. Anbieten tut Tim ihn glaub ich auf seiner Webseite nicht mehr. Evtl. weil es die original dafür vorgesehen Stäbe nimmer gibt.


    Bin gespannt ob der Nachbau auch für etwas mehr Wind hält. Der Original Airbow hat die ursprünglichen langen "Skyshark 8p" als Spreize. Diese ersten 8p waren um einiges steifer (weil dickwandiger) als was dann später als Skyshark II 8p kam. Was für Stäbe hast Du genommen dafür? Hat der Nachbau die selbe Spannweite wie der Original?


    Beim Original Airbow ist bei mir so bei Ende 4 - Anfang 5 Bft Schluss leider. Er verzieht sich dann leider schnell. Er braucht auch gute 2-3 Bft damit er sich vernünftig steuern lässt. Wichtig sind die korrekten Griffe dafür. Die normalen Rev-Griffe tun es nicht so gut. Ich empfehle keine zu langen Leinen zu nehmen - max 25 m.


    Egal wie wünsche Dir viel Erfolg beim Erstflug! :thumbup:


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    Im Video sieht man auch die passenden Griffe. Wenn Du willst kann ich Dir auch mal ein Foto davon machen und sie ausmessen.

    Dann ist die Abspannung falsch, weil nicht nach Vorgabe.

    Schau mal ob Du die Saumschnur nicht an der Schlaufen der Schwalbenschwänze rausziehen kannst. Wie schon mehrfach geschrieben sollte die Saumschnur über die Splittkappen der Schwalbenschwänze bzw. auch übers Kreuz gespannt werden.


    Bei den Kleinen mag das auch anders gehen (auch wenn es nicht optimal ist), aber der Große sollte schon so sein.


    Für weniger Wind würde ich dann maximal die Waage am Kreuz etwas länger machen.

    Habe ein Foto gefunden von Tobi selbst. Wenn ich das richtig sehe sind dort die Positionen der Verbinder eher wie es sollte. Die oQS sitzt mal ein gutes Stück weiter oben und auch die uQS wirkt gerader und insgesamt das Profil flacher.


    Da könntest Du auch an was dran sein! JA!


    Mir ist aufgefallen, dass Deiner etwas mehr Profil hat wie sollte. Also könnte es gut sein, dass die Spreizen zu kurz sind, oder an der falschen Position. Er hat ja selbstgedruckte Verbinder genommen. Die Längen der Spreizen laut Bauanleitung waren für APA B Verbinder ausgelegt damals...


    Schau mal die Verbinder Positionen nach. Sollte das stimmt würde ich längere Spreizen empfehlen. Schau auch mal, dass die Stand-Off nicht weich geworden sind. Meine 2 mm gewickelte GFK dafür sind zudem in Schrumpfschlauch gefasst.


    Unbedingt mal alle Stäbe kontrollieren - kann schon sein, dass einer weich geworden ist ...


    Länge der Stand-Offs sollte 18 cm sein, aber auch hier spielen ggf. die Verbinder eine Rolle wie tief der Stand-Off reingeht.


    Die uQS sollte ziemlich gerade verlaufen - maximal einen ganz kleinen "lachenden" Bogen nach oben...


    Hier die Positionen (gemessen von Nasenspitze MITTE GERADE (Zollstock nicht biegen!) bis MITTE Verbinder):



    Die oQS wirkt auf Deinem Foto ein wenig zu tief und zu kurz... kann mich auch irren. Normal sollte die 56 cm Länge haben.

    Die Abspannung sollte auf jeden Fall über die Splitt-Kappe laufen.


    Schau mal ob sich die Saumschnur im Bereich der Schleppkante (wo der Stand-Off reindrückt) reinzieht oder am Rand bleibt (siehe Foto von mir wo ich es vernäht habe).


    Waage würde ich an der oQS nix anpassen. Wenn dann nur am Kreuz. Ich hatte die Knotenleiter an der oQS nur für ggf. Gespannflug Einstellung gemacht und ggf. Feintuning.

    Ich habe Dir mal ein paar Bilder von der normal vorgesehenen Abspannung gemacht.



    Was auch noch möglich wäre, dass ein paar der Flach-CFK Segellatten verloren gegangen sind.


    Ansonsten was für Spreizen hat Tobi da verbaut? Normal kommen Matrix HG rein (auch in der leichten Version). Wenn Du diese nicht bekommen kannst sollten es mindestens Spreizen sein mit einem 200er Spine.

    Thorsten hatte damals Aerostuff Gold verbaut, die waren zu weich... Auch die Nitro Strong halten nicht genug aus (Bruchgefahr).


    Bei der echten XSUL Cuben Ausführung (bis 2-3 Bft max) wurden damals glaube ich Skyshark Nitro Lite (ungeschliffen) genommen. Der flog damit dann aber schon bei 3-4 km/h satt!


    Ansonsten - was hast Du an der Waage "angepasst"? Steht er evtl. auch zu flach?


    Grundeinstellung sollte sein: oQS 79, Kreuz 84,5, uQS 80 cm

    Sollte von 8-20 km/h gut passen damit.

    Der Flügel ist normal leise.


    Da ist was lose. Zur Not die Saumschnur neu einziehen.


    Ich weiß nicht wie Tobi das gemacht hat. Normal soll das so sein, dass die Saumschnur am Stand-Off Halter Verstärkungsbereich an der Schleppkante vernäht ist und abgespannt wird über den Schwalbenschwanz Nocke und Kielstab.


    Ich weiß nicht was für eine Saumschnur er genommen hat. Vorgesehen ist ne leicht dehnbar Dacron Leine als Saumschnur. 25-40 daN.

    Schöner, kleiner, schneller und gut verarbeiteter Allrounder. Mag die Teile sehr. :thumbup:


    Habe einige ähnliche Kites in 160-170 cm Spannweite wo ich immer wieder mal gerne fliege. 8)

    Muss unbedingt mal wieder einen meiner 3 Topas 1.7 (Spacekites) und den Aviator (auch von Wolkenstürmer - siehe Foto) an die Luft lassen. Die fliegen beide top und man kann auch den einen oder anderen Trick damit raushauen. Das hat mit den "modernen" Kites alles nix tun - aber macht mir persönlich sehr viel Spaß so. Jedem das Seine.