Beiträge von KitingTom

    @okie:


    Wenn du mit einer Zugabe von 0,8 bis 1,5cm arbeitest, bist du nach meiner Ansicht auf der sicheren Seite. Eine Zugabe von etwa 0,8cm ergibt sich bei den meisten Nähmaschinen schon fast von selbst, wenn die Schnittkante beim Nähen genau unter der Nähfußaußenseite geführt und die Stichlage (Nadel links/Mitte/rechts) auf die gegenüberliegende Seite gestellt wird.


    Eine Zugabe von etwa 1,5cm ermöglicht ein zusätzliches Umfalten der Schnittkanten ins Innere der Nähte, falls du unsicher bist, ob das Segelmaterial zum Ausfransen neigt. Ich selbst bevorzuge derartig geschlossene Nähte, auch wenn das natürlich zusätzliche Arbeit bedeutet.


    Die Verjüngungen der Lufteinlässe sind mit dem angegebenen Radius durchaus richtig beschrieben. Mehr brauchts nicht!
    Aber der Pilot fliegt auch völlig ohne diese Einlassverjüngung.


    Alle diese Fragen (und viele mehr) wurden mit großer Wahrscheinlichkeit bereits in diesem Thread behandelt.


    Gruß,
    Karsten

    @okie':
    Wie du oben ja bereits geschrieben hast, in der Anleitung von Peter steht bei beiden Schablonen „as cut“. Das solltest du einfach wörtlich nehmen! Die "as cut"-Bemaßung von Peter Lynn bietet dir die echte Zuschnittgröße.


    Gruß,
    Karsten

    Hallo Helge,
    ich befürchte, dass du auf dem falschen Dampfer bist!
    Und das unabhängig davon, wieviele und welche starken Medikamente du eingeworfen hast... (Dass du solche Medikamente einnehmen musst, tut mir allerdings leid.)



    Zitat von Helge...

    (...) Auf raten meines Anwaltes habe ich die Sportarten handscriftlich eingetragen auf deutsch und auf englisch damit das eindeutig ist welche Sportarten ich genau versichert habe.

    So, so... Du hast also handschriftliche Eintragungen gemacht? Schön für dich, aber irrelevant für den Versicherungsumfang, sofern die handschriftlichen Eintragungen nicht auch ihren Niederschlag in der Versicherungs-Police gefunden haben.



    Zitat

    (...) Ich habe auch beim Segeln noch viele zusätze mit Hand eingetragen um sicher zu gehen.

    Wo genau hast du denn diese handschriftlichen Zusätze eingetragen? Im Antrag? Sind sie vom Versicherer bestätigt und in die Police aufgenommen worden?



    Zitat

    Falls ich mich nicht klar genug ausgedrückt habe, wenn ich mit dem Auto über rot fahre und einen unfall baue zahlt doch meine Auto _ Haftplichtversicherung auch beide Autoschäden ( mein kaputtes auto und den des unfallgegner ) ) und nicht nur den einen.

    Das ist nur halb richtig: Im Falle eines durch dich verursachten Unfalls wird der Schaden des Unfallgegners durch deinen Versicherer zunächst geregelt. Möglicherweise wird man sich später an dich wenden, um entstandene Aufwendungen bei dir einzufordern.
    Schäden an deinem eigenen Fahrzeug werden durch den Haftpflichtversicherer definitiv nicht geregelt!


    Zitat

    Meine krankenkasse zahlt doch auch meine und die Krankenkosten vom unfall gegner.

    Auch das ist wieder nur halb richtig: Eine Krankenversicherung übernimmt stets nur die Heilbehandlungskosten der versicherten Person(en), nicht aber die Kosten Dritter. Ein geschädigter Unfallgegner ist ein solcher Dritter. Diese Person(en) hat (haben) ihre eigene Krankenversicherung. Und, wie oben bei der Haftpflichtversicherung beschrieben, könnte man sich später möglicherweise an dich wenden, um entstandene Aufwendungen bei dir (als Unfallverursacher) einzufordern. Das wiederum regelt dann hoffentlich deine Haftpflichtversicherung.


    Ich nehme an, du hast das auch so gemeint. Es fiel dir nur momentan schwer, das klar zum Ausdruck zu bringen.


    Gruß,
    Karsten

    Zitat von gerard61

    Du kannst dir ja die Enden mit Sekundenkleber versiegeln , dann kommt die Feuchte nicht rein .


    Netter Vorschlag, ist aber eher ein Lotteriespiel: Kann funktionieren, muss aber nicht!
    Genau das hatte ich versucht, hat damals aber offensichtlich nicht geklappt...


    Gruß,
    Karsten

    Zitat von Chryz

    (...) Kam leider etwas spät, (...) Ich habe gestern passend geschliffene Rundhölzer reingesteckt - fixiert mit ein paar Tropfen Sekundenkleber. Ich werde sehen, wie es hält! (...)

    Oh jeh, böser Fehler!
    Leg' schon mal 'n paar "Kröten" auf die hohe Kante, denn die wirst du brauchen...
    Warum? Ganz einfach: Holz nimmt liebend gerne Feuchtigkeit auf, und dann quillt es. Als Folge daraus sprengt's dir die Stabenden, und manchmal kann man's sogar hören, wenn's passiert. :huh:
    Spätestens nach dem ersten Flug im Regen weißt du, was ich meine.
    Leider hab' ich's hier zu spät gelesen, um rechtzeitig darauf hinweisen zu können. Falls es dich tröstet: Auch ich musste das auf die "harte Tour" lernen... X/


    Gruß,
    Karsten

    Zitat von AndreasL

    (...) In zwei Jahren soll das fliegende Kraftwerk auf den Markt gebracht werden. (...)


    ...und dann kommt zwischendurch so eine Amazon-Drohne auf ihrem Lieferflug vorbei, schaut sich das an und säbelt versuchsweise mal an den gebündelten Leinen herum. Könnte ja funktionieren... :evil: Na dann, alles klar!


    Gruß,
    Karsten

    Hi!



    @PRH:
    Nun zu deiner Frage, warum ich im vorigen Beitrag den Verlauf der Leitkante "dieses Drachens" beschrieb. Wenn man sich z.B. einen simplen zweizelligen Kastendrachen ansieht, hat der je Zelle vier Segelstücke, also insgesamt acht. Und jedes dieser Segelstücke hat eine Leitkante. Der Unterschied zum "Wala" dürfte klar sein, oder?


    Zur Thematik "Dehnungsverhalten" des Segelmaterials gibt's tolle Informationen auf der Homepage von Gerhard aka Donnas Dog: KLICK!



    Gruß,
    Karsten

    Ouh Schiet! Hätt' ich doch gestern mal etwas dazu geschrieben... :/ Das Thema ist mir nämlich nicht unbekannt. Ich wollte aber nicht oberlehrerhaft hier hineintexten. Und jetzt hab' ich ehrlich Gewissensbisse deswegen.



    Zu deinem Beitrag:


    • (Jetzt wird's eben doch oberlehrerhaft:) Du irrst, wenn du (sinngemäß) schreibst, dass die Leitkanten gebrochen sind. Die Leitkanten dieses Drachens beginnen an der Drachennase und enden an den Flügelspitzen. Demzufolge sind eben nicht die Leitkanten gebrochen, sondern die LK-Stäbe.
    (Ja, stimmt: Vom Verbindungsstück bis zur Muffe sind es de facto Rohre, und erst danach folgen Vollstäbe bis zur Flügelspitze. Da allgemein aber von der Bestabung eines Drachens gesprochen wird, gilt "Stab" übergreifend sowohl für Voll- als auch Hohlstäbe (Rohre).)


    • Dein Gedanke, das CFK-Rohr durch GFK-Vollmaterial zu ersetzen, wird höchstwahrscheinlich zu einem unbefriedigenden Ergebnis führen. Die Vollstäbe sind flexibler als die Rohre. Darum sind die LK-Stäbe bereits in der Originalausführung mit den unterschiedlichen Stäben zweigeteilt (siehe Beschreibung weiter oben). Dabei sind die Unterschiede zwischen CFK und GFK noch gar nicht berücksichtigt.


    • Deine Idee, die ersten paar Zentimeter der CFK-Rohre aufzufüttern, ist m.E. die richtige Vorgehensweise. Dabei kannst du problemlos auch GFK einsetzen. Auf diese Art verstärkte Stäbe (Rohre) sind in verschiedenen meiner Drachen seit Jahren im Einsatz. Wichtig: Nicht nur einschieben, sondern kleben (Sekundenkleber).



    Nochmal: Sorry, dass ich nicht bereits gestern mit warnend erhobenem Zeigefinger unterwegs war. Der erneute Stabbruch hätte vermieden werden können.


    Gruß,
    Karsten

    Gewichte im "Wala XL" :?:
    Das ist mir allerdings völlig neu! Die muss ich damals völlig übersehen haben... (Reparatur der Leitkanten). Hat die sonst noch jemand gefunden?


    Zur "Haltbarkeit" des Drachens kann ich dir bestätigen: Nicht so toll.
    Das wirkt teilweise eher nachlässig konstruiert (insbesondere die stark gespannte Nase) und leider zu sehr an kommerziellen Bedürfnissen ausgerichtet.


    Gruß,
    Karsten

    Zitat von Tiggr

    Jetzt muss ich ich mich nur noch für eine Leine entscheiden!


    Och, da geh'n bestimmt auch mehrere (dünne Leinen) drauf! :D



    Schöner Entwurf von @Carsten. Und natürlich bestens montiert von dir, Marcus. :thumbup:


    Wenn ich mich richtig erinnere, hat Carsten hat diese Rolle(n) hier im Forum vor langer Zeit auch vorgestellt. Leider weiß ich aber nicht mehr, ob die Rolle ausgewuchtet ist (Kontergewicht ggü. Kurbel), und wenn ja, wie. Das interessiert mich aber nur aus reiner Neugier. :whistling:


    Gruß,
    Karsten

    Hi!


    Aus leidvoller Erfahrung weiß ich, dass die kurzen geknoteten Gummibänder an den Stabenden schnell überlastet sein können. So kann sich bei starkem Wind der Gummiring am Leinenpunkt so weit dehnen, dass der Stabverbinder, an dem die Flugleine angebracht ist, die Splitkappe vom Stab drückt. Somit löst sich also die Flugleine vom Drachen.


    Ich rate daher dringend, die Gummibänder durch geeignete Waageleine zu ersetzen. Es ist knifflig, auf diesem engen Raum gute, feste Knoten anzubringen, aber es bringt die nötige Sicherheit.


    Ach ja, noch etwas: Stopperknoten nicht vergessen! ;)


    Gruß,
    Karsten

    Danke fürs Schulterklopfen und Mutmachen!
    Die kurzfristige Absage vor einer Woche war - so habe zumindest ich es empfunden - mit mehr Frust verbunden als die neuerliche Entscheidung, auch den erhofften Nachholtermin platzen zu lassen. Hierauf war ich irgendwie "vorbereitet".
    Und schließlich muss das Leben ja weitergehen. Wie weiter oben bereits geschrieben: Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!


    Aber die Dreizehn lassen wir uns nicht nehmen! Aberglaube und Unglückszahl hin oder her: Es ist ein Sonntag, an dem unser Drachenfest stattfindet, und nicht Freitag, der 13.! ;)



    Nun muss ich wohl noch ein wenig "Aufklärung" betreiben:
    Ich bin nicht der Veranstalter, sondern war damals (anno 2006) der Ideengeber zu diesem Drachenfest. Und natürlich hänge ich irgendwie daran, und daher unterstütze ich die Veranstaltung, so gut ich irgend kann. Aber mein persönliches Risiko ist, um ehrlich zu sein, minimal.
    Das volle wirtschaftliche Risiko liegt nunmal beim Veranstalter, der Familie Schulte, die ihren Gasthof in Theiningsen führen.


    Gruß,
    Karsten

    Hallo zusammen!


    Nun ist's raus: KEIN Neustart am kommenden Sonntag.
    Vor zwei Minuten erhielt ich den entsprechenden Anruf. Die Wetteraussichten, die vor einigen Tagen noch recht positiv stimmen konnten, sind jetzt leider überhaupt nicht mehr schön. Ausgerechnet der Sonntag wird eben nicht das, was sein Name verspricht: Ein Tag mit Sonne. Vielmehr muss man von ganztägigem Regen ausgehen. Sehr schade!


    Nun heißt's "Vorwärts blicken!" und auf gutes Wetter im nächsten Jahr hoffen. Wir freuen uns jetzt schon, euch im Oktober 2020 hier begrüßen zu dürfen.


    Gruß,
    Karsten