Moin Jochen!
Da der Genki grundsätzlich als Leichtwind-Drachen konzipiert ist (...kein Grundsatz ohne Ausnahmen, wie wir ja alle wissen
), soll er bereits bei schwachem Wind einen möglichst großen Leinenwinkel erreichen. Hast du deinen Genki gut gebaut, und ist der Wind nicht zu stark (sodaß er den Drachen nach hinten treiben könnte), wird er nach der Startphase regelmäßig mit leichtem Leinenzug auf dem Wind liegen. Dabei reicht schon das Eigengewicht, um den Anstellwinkel zu bestimmen. Daß dabei die hinteren Waageleinen nicht mehr gespannt sind und die hintere Kielreihe leicht flattert, ist völlig normal.
Ähnliches kann man bei den meisten Drachen beobachten, die mehrere Kielreihen haben, wenn sie ihren optimalen Leinenwinkel eingenommen haben, z.B. bei MultiFlares (in der Regel mit drei Kielreihen).
Allerdings muß man auch wissen, daß diese Drachen schnell in einen Überflug gehen können (besonders gerne wenn Thermik mitwirkt), und bei den meisten Genkis bedeutet das: Kein Zug mehr auf der Leine, Abkippen über die Leitkante, Winddruck auf die obere Segelseite, Absturz!
Ein Überflug ist 'ne tolle Sache, wenn man ihn kontrolliert. Also immer Kontakt zum Drachen halten über die Leine; ein minimaler Zug muß jederzeit vorhanden sein. So kann ein Überflug mit einem großen Kreis abgeschlossen werden, dem dann sofort ein nächster folgen kann... :-O
Gibt's denn schon ein paar Fotos zu bestaunen? Her damit! :-O
