Hi Stevie!
Deltas sind grundsätzlich sehr gutmütige Drachen, die einfach zu starten und leicht zu fliegen sind. Insbesondere Schleierdeltas fliegen auch bei auffrischendem Wind weiterhin stabil, während viele andere Deltas bereits besser niedergeholt werden müssen.
Der von Jürgen aufgeführte Anlegepflock ("Riesenkorkenzieher") kann bei "normalem" Boden (Wiese, Ränder von Feldwegen, Mittelspur unbefestigter Feldwege u.ä.) unbedenklich eingesetzt werden.
Allerdings ist er ungeeignet bei lockerem oder sandigem Boden (z.B. am Strand), da er zu leicht herausgezogen werden kann. Unbedingt testen durch kräftiges Ziehen!
Bei steinigem Untergrund kann dieser kleine Bodenanker selten eingedreht werden.
Ich starte meine Deltas meistens aus der Hand. Nur bei sehr wenig Wind lege ich die Leine in Windrichtung lang aus und starte per sogenanntem Hochstart.
Eine Leinenlänge von 100m darf in Deutschland nicht überschritten werden. Ausnahmen können bei einer Höhenfreigabe z.B. bei Drachenfesten bestehen. Dann wird vom Veranstalter die max. erlaubte Flughöhe bekanntgegeben.
Die von Jürgen vorgeschlagene Leinenstärke finde ich ziemlich groß. Ich fliege meine Deltas mit bis zu 3,20m Spannweite fast immer mit 40daN-Leinen. Eine stärkere Leine kommt nur bei größerer Windstärke zum Einsatz.
Wirbelkarabiner benutze ich an meinen Leinen gar nicht! (Befestigung am Drachen mit sog. Buchtknoten.) Das setzt natürlich voraus, daß die Leinen immer drallfrei auf- und abgewickelt werden.
Viel Spaß beim Testen, und immer unfallfreien Flug! ![]()
