Beiträge von KitingTom

    Zitat

    Original von HoKo:
    (...) daraus ergibt sich dann eine Tabelle (...)


    Das Tolle ist, daß sogar eine Plausibilitätsprüfung erfolgt, und im Falle unsinniger
    (weil nicht realisierbarer) Datenvorgaben eine Korrektur durchgeführt wird. :H:
    Allerdings erfolgt dies ohne irgendeinen Hinweis an den Benutzer. Doch das ist m.E. zweitrangig! ;)

    Hi Torsten!

    Zitat

    Original von tux_linux:
    Hmm, dazu ein mag ich ein entschiedenes Jein geben: (...)
    Wenn man sich den Bauplan und vor allem den Segelplan dazu anschaut, stellt man schnell fest, dass die Teile des Ninja ebenfalls keinen Bauchschnitt haben.


    Das stimmt nicht, Torsten! :O Das Kielprofil des Ninja ensteht durch keilförmige Zugaben der oberen und unteren Segelstücke. Das obere Segelstück trägt mit 22mm, das untere immerhin noch mit 12mm zur Profilierung bei.
    Thomas hat auf seiner Konstruktionsseite u.a. die drei Segelstücke präzise dargestellt, da kann man es gut erkennen. ;)

    Zitat

    Original von tux_linux:
    hmmm, ich werde die beiden heute Abend mal aufeinander legen. Spontan würde ich behaupten, der Zero ist eine 80% Version des Ninja.


    Hi Torsten!


    Obwohl du offenbar beide Drachen hast, schreibst du hier etwas Falsches: Der Zero 1.1 ist keine verkleinerte Urban Ninja-Version (!)


    Die Mittellinie des Urban Ninja ist bauchig, bedingt durch den Schnitt der jeweils drei Flügelpaneele.
    Für den Zero 1.1 stimmt Jans Darstellung: Er ist aus einem Stück geschnitten.

    Hi!


    Nette kleine Löcher kann man sehr schön einschmelzen bzw. durchschmelzen. Ich bevorzuge dabei eine alte Fahrradspeiche, per Seitenschneider auf ca. 20cm gekürzt, die ich in einer Kerzenflamme gut erhitze. Dann kann man in aller Ruhe zielen und jeweils ein Loch durch Segel und Verstärkung schmelzen.
    Braucht man mehrere Löcher, muß die Speiche unbedingt vor jedem einzelnen Schmelzvorgang erhitzt werden. So hat man genug Zeit zum genauen Zielen, und auch mehrere Lagen Segel und Verstärkungen werden sauber durchdrungen.

    Zitat

    Original von Bea:
    Du willst jetzt aber nicht damit androhen das Du nach Rodgau zum Fest kommst :( :-O


    Nee, keine Sorge! Ich werd' dir doch die Schau nicht stehlen! :L



    Zitat

    Original von Kiteman:
    Aber seinen Drachen schickt er zum gewinnen.


    Das wäre ja mal ein Hammer - ist aber sehr unwahrscheinlich. Der Geier ist noch nicht flügge, hat offenbar Flugangst... :O
    Aber selbst, wenn der Drachen letzten Endes wirklich nicht fliegen sollte, werde ich ihn dennoch zusenden, damit ich wenigstens eine Idee beitragen kann.

    :O Ist ja gar nicht nett, daß ich aus der Liste geflogen bin!
    Dabei bin ich hier voll im Stress, um dem Geier das Fliegen beizubringen. :(


    Aber so einfach werdet ihr mich nicht los - ich häng' mich wieder hintendran! :L



    01. Frank Schmidt
    02. Sabine Schmidt
    03. Thomas Häusser
    04. Jan Machacek
    05. Manuel Horch
    06. Tim Diederich
    07. Jürgen Schneider
    08. Alex
    09. Nico (ist der mit der Brille )
    10. Artur Pawletko
    11. Graznya Pawletko
    12. Christian Hartmann
    13. Frank Kramm
    14. Karsten (KitingTom)

    Zitat

    Original von Dragon:
    Tolles Teil wie lange hast du dafür gebraucht. (?)


    Hi, Dennis!
    Lasse deinen Blick einfach mal ein paar Postings nach oben wandern - da steht schon die Antwort auf deine Frage! :)

    Zitat

    Original von Olja:
    Aber mal ne Matte in die Hand nehmen und drüber nachdenken kann man ja mal.


    Har-harr-harr! Du unterschätzt die Magie der Einleiner: Jedesmal, wenn ich Matteleinen in zwei Händen halten muß, überlege ich fieberhaft, wie ich die Waage umknoten kann, um die Matte an nur einer Leine zu stabilisieren! :-O

    Mal zwischen Einleiner-Fan und "auf-zwei-Rädern-Übungsfahrer" ;) :


    Das ist mal ein wirklich gelungener Bericht! :H:


    Zunächst wußte ich mit dem Thema nichts anzufangen. Doch deine lockere Art, die Situatuionen zu beschreiben, und die nette Ehrlichkeit, eigene Unzulänglichkeiten offen zuzugeben, machten das Lesen interessant.
    Nun werde ich allein durch deinen Bericht bestimmt nicht zum Buggy-Fahrer, aber ich glaube, ich verstehe die Begeisterung dafür jetzt ein bißchen besser!


    Danke dafür! :)

    Zitat

    Original von tux_linux:
    (...) da könnte man theoretisch ja jede Leine hernehmen die einem begegnet, auch wenn sie nie für Drachen vorgesehen war...


    Das würde ich mir nochmal überlegen. :(
    Eine leichte, dicke Leine wird sehr locker geflochten (oder schlimmer: gedreht) sein. Folglich wird sie sich stark dehnen. Doch für eine gute Kontrolle braucht man eine möglichst dehnungsarme Leine. Wie sonst willst du die Steuerimpulse vernünftig zum Zero "transportieren"???

    Zitat

    Original von Kiteman:
    Entweder Du kaufst Dir ein Hochfreuqenz-Schweißgerät :-O


    ...und dann verkaufe ich die Adler massenweise auf eigene Rechnung, damit ich die Anschaffungskosten wieder 'reinkriege! :L


    Zitat

    oder Du nimmst einfach einen Lötkolben mit Stahllineal (ob das aber hält....................)


    Ja, hält! Aber eben nicht "einfach".


    Da habe ich dich gewissermaßen ins offene Messer laufen lassen, wofür ich mich nun entschuldige. :sorry:
    Als Wiedergutmachung verrate ich mal mein "Rezept" fürs Folienschweißen, womit ich mich in letzter Zeit öfter beschäftigt habe. (Siehe "Der Müllsack ist tot!" )


    Die Arbeitsfläche, auf der man Folien verschweißen will, sollte möglichst hitzebeständig sein. An und für sich ist das logisch, doch wird die Hitze einer Lötkolbenspitze schnell unterschätzt.
    Außerdem darf die Arbeitsfläche weder dicke Kratzer noch Löcher haben. In ihnen würde sich die Lötkolbenspitze verhaken und dadurch die Plastikfolie(n) wegschmelzen. :-/
    Daher kommt bei mir die Glasscheibe eines entsorgten Wohnzimmerschranks zum Einsatz.


    Nun kann man nicht simpel mit einer heißen Lötkolbenspitze über zwei Folien fahren, ohne diese zu zerstören. Im besten Falle sind sie heiß geschnitten, aber nicht miteinander verbunden. Also legt man Backpapier (günstigste Qualität ist völlig ausreichend) über die gedachte oder markierte "Nahtlinie" der Folien. So trifft die Hitze der Lötkolbenspitze nicht direkt auf die Folien, sondern wird durch das wesentlich hitzebeständigere Backpapier weitergeleitet. Hierauf kann die Lötkolbenspitze auch dann noch gleiten, wenn die darunterliegenden Folienschichten bereits gar nicht mehr vorhanden sind.
    Ich führe die Spitze in Form vieler aneinandergehängter "&"-Zeichen über das Backpapier, sodaß eine messerscharfe Linie vermieden wird.



    So, das ist das ganze Geheimnis ums Folienschweißen für Heimwerker. ;)
    Und natürlich ist das Verfahren nicht alleine auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe irgendwann irgendwo etwas dazu gelesen, und als es soweit war, erinnerte ich mich daran und probierte aus, wie's am Besten funktionierte.


    Viel Spaß beim Adlerschweißen! :-O