Hi zusammen!
Von den Trapezdrachen habe ich noch 17 (in Buchstaben: siebzehn) auf Halde liegen.
Die Stäbe sind alle entfernt, Waageleinen 'rausgerissen (Nee, ordentlich die Knoten geöffnet!), Alu-Ringe gesammelt - übrig bleibt zusammengerollt ein kräftiges buntes Bündel Material, das auf Weiterverarbeitung wartet.
Einen einzigen (Nr.18) habe ich provisorisch flugfertig gemacht. Und wenn ich mir die obigen Beiträge so durchlese, vermisse ich einen der wichtigsten "Pimphinweise":
(!) Sichert die geschlossenen Enden der Stabtaschen!
Sie sind zu 90% nur einmal quer genäht und mit nur zwei, drei Stichen rückwärts verriegelt (Ha-ha, höhnisches Gelächter). Mein Tipp: Etwa 25 bis 30 Millimeter lange Stücke einfaches Gurtband (ca. 15mm bis max. 20mm breit) auf halbe Länge falten und über die Enden der Stabtaschen schieben, mit der Stichelmaschine oben und unten kurz hin und hernähen - fertig!
Am unteren Mittelstab hinten (also Schleppkante) näht ihr gleichzeitig ein etwa 10cm langes Stück Leine (ø=2mm) ein - einfach mit in das gefaltete Gurtstück einlegen und drübersticheln. Nach dem Nähen in das herausguckende Ende einen dicken Stoppknoten machen, und schon habt ihr ein sogen. "pigtail", an das ihr per Buchtknoten einen Schwanz anbringen könnt.
Edit 1:
Zitat
Original von Hermann:
Noch besser: Alle Stäbe austauschen gegen dünnere CFK (4mm), auch den Kielstab.
Hermann meint natürlich nicht den Kielstab, sondern den Querstab!
Er führt weiter aus, daß der ihn auf 87cm kürzen würde. Allerdings macht das nur Sinn, wenn der vorliegende Drachen genauso schief gefertigt wurde wie der, dem Hermann das Fliegen beigebracht hat.
Um nun seine (Hermann's) Ehre zu retten, muß ich noch schnell schreiben, daß die von ihm gelieferte Begründung, den Stab zu kürzen, selbstverständlich richtig ist! :H: 
(Wer Hermann kennt, weiß natürlich, daß es nur wenige Menschen gibt, die ihm in Sachen Drachenbau das Wasser reichen können.) - - - Puh, gerad' noch mal die Kurve gekriegt...
Edit 2:
» Waage:
Im Gegensatz zu Kit-flyer aka Harald habe ich nur die Einstellung der vorhandenen Waage geändert. Dazu muß der winzige Knoten :-/ , der den Alu-Ring in seiner Position fixiert, natürlich aufgefummelt werden.
Grundeinstellung der Waage: Den vorderen Waageschenkel so lang abmessen, daß er bei leichter Spannung beider Waageschenkel in etwa einen 90-Grad-Winkel zum Kielstab bildet. Bei der für meinen Drachen bislang gefundenen besten Waageeinstellung befindet sich der Anleinpunkt in Flugrichtung etwa 2cm hinter dem oberen Knoten des vorderen Waageschenkels. Die individuell beste Einstellung muß man eben durch "try and error" herausfinden.
Allerdings wirkt mein Drachen nach wie vor instabil, kippt schnell zur Seite weg und macht dann Loopings. Ich gehe davon aus, daß der Schwerpunkt einfach zu weit vorne und zu hoch liegt. Allerdings verwende ich noch die Originalstäbe, die einen beträchtlichen Anteil an der Gewichtsverteilung haben.
Einen stabilen Flug erreiche ich daher nur mit einem angehängten Fransenschwanz, ca. 2m lang. Dann braucht's aber auch wieder mehr Wind, um die Flugmaschine in die Luft zu bringen...
[hr]
- Editiert von KitingTom am 12.10.2010, 12:31 -