Beiträge von Achim X

    Das Modell ist komplexer. Ich habe von einer Excel Tabelle gehört, die die Aufgabe gut lösen soll. Dabei sind als Parameter mindesten die Abstände der unteren QS/Mittelkreuz, ober QS/Mittelkreuz, Abstand der Spreizverbinder , sowie Position der Standoffs ( Abstände zu den Bezugspunkten)und Länge der Standoffs maßgebend, wenn ich mich nicht irre. Das ganze ergiebt ein räumliches Gebilde aus Dreiecken. Berechnet wird der "Schwerpunkt" der Dreiecksprojektionen und daraus resultierend den optimalen Anlenkpunkt im Raum.
    - Editiert von Achim X am 27.10.2006, 14:01 -

    Arbeitswaage:
    - vom Mittelkreuz bis zum Kielstabende messen/anhalten.
    - und weiter vom Kielstabende bis zum oberen Verbinder messen anhalten.
    - beide Enden anknüpfen.
    - Dann die angeknüpfte Waageschnur entlang der uQS spannen.
    - der gefunden punkt ist der Anknüpfpunkt.
    - den anknüpfpunkt in etwa über den äußeren Standoff halten
    - jetzt den aüßeren unter Schenkel abmessen.


    Funktioniert in den meisten Fällen. Davon ausgehend dann optimieren!

    Zitat

    ....weit wesentlicher ist da schon die Geschichte mit Länge und Position der Standoffs. Wenn man in diesem Bereich experimentiert kann man nicht nur die Backflipstabilität sondern die Trickflugcharakteristik eines Drachens grundsätzlich verändern...


    Schön, das du meine Annahme bestätigen kannst. In diesen Bereich gehört dann auch die Spannung des Segels. Nicht die Abspannung an den Nocken, sondern die Spannung, die auf das Segel wirkt, wenn man in die Kombination aus Länge der uQS, Standoffs, auch noch die Bauchung und Spannung des Segels mit einbezieht.


    Ich denke , das die Standoffs länger werden können/müssen, wenn sie mehr zusammenrücken, bzw. die untere Querspreize entweder länger wird, oder etwas weiter nach oben rutscht.


    Zitat

    Meine Prototypen haben daher so ca. 10 Löcher für die segelseitigen Standoffaufnahmen, dann warte ich auf gute Windverhältnisse


    So, die Verstärkungen an der Schleppkante sind aufgenäht. Jetzt sind jeweils 4 Löcher auf jeder Seite zusätzlich vorhanden. Die Lochzange wird eingepackt. Der Wind...,hm....... ? dann warte ich mal...
    - Editiert von Achim X am 27.10.2006, 09:32 -

    @Mojo,
    Nichts was auf den ersten Blick auffällig wäre:- Drachen Bild nicht mehr verfügbar -
    Es muß konstruktionsbedingt sein, aber ist es auch von Nachteil?
    Wenn ich mir überlege, das bei anderen Drachen bis 30 Gramm an das Kielstabende gebabt werden, muß ich diese Frage einfach stellen.


    Also, ich habe bis jetzt immer angenommen, das ein Drachen erstmal so ausgewogen sein sollte, das der neutrale Punkt in der Mitte der Standhöhe liegt. Vielleicht ist das aber Mumpitz und das Optimum sieht ganz anders aus.
    Wer weiß es?


    - Editiert von Achim X am 27.10.2006, 08:06 -

    So, heute war zwar Seuchenwind abeer für einen kleinen Test hats gelangt.
    Äußere Standoffs und Gewichte raus und der Drachen gammelte penetrant im Backflip rum. Selbst bei Böen um 4Bft. hat ihn nicht rausgehauen.
    Ok, die Axel sahen aus wie ein Frosch im Flug, aber die Tendenz stimmt schonmal.
    Ich habe einmal die Mitte der Standhöhe markiert und von da aus gesucht an welchem Punkt der Drachen in Waage liegt. Der Punkt liegt deutlich in Richtung Kielende.
    Andere Drachen im Vergleich liegen genau in der Mitte ausgewogen. (z.B. Tsunami)
    Ich habe keine Ahnung warum der Drachen so hecklastig ist.

    - Editiert von Achim X am 27.10.2006, 08:02 -

    2 Lagen Gurtband + 3 Lagen Cordura + Flauschband, dann gibt die Nadel gelegntlich nach (110er ). Ansonsten quetsche ich auch schon mal ein paar lagen Cordura mit Klett und Isomatte unter den Fuß. Das ist dann aber schon grenzwertig.
    Wer eine Maschine mit großem Fußhub sucht, kann sich einmal die Maschinen von Janome ansehen.

    Bernina hat früher verdammt gute Nähmaschinen gebaut. Die neuen elktronischen kann man getrost vergessen.
    Ich habe eine 931electronic und bin komplett zufrieden damit. Wobei sich der Zusatz nur auf die Motorsteuerung bezieht. Was mir manchmal fehlt ist ein Obertransport. Das gute Stück sieht so aus:- Drachen Bild nicht mehr verfügbar -


    wenn du diese Maschine meinst: Bernina 1008, die sieht so aus wie der direkte Nachfolger. wenn sie rein mechanisch ist, dann lass dir im Laden einmal den oberen Deckel abnehmen, weil die Maschinen zum Schluß ein paar Kunstoffzahnräder bekommen haben. Das ist keingravierender Nachteil. Du solltest aber darüber Bescheid wissen.


    Meine Erfahrungen sind sehr gut. kraftvoller Motor, zwei Geschwindkeitsbereiche, leiser ruhiger Lauf, eine erstaunliche hohe Nähgeschwindigkeit, usw.
    Allerdings ist da noch der Preis!


    Ich habe meine relativ günstig bekommen, für eine gebrauchte Bernina legt man aber durchaus 500-700,- Euro auf den Tisch. Das Angebot im Link ist schon fast ein Schnäppchen.

    Zitat

    Original von scanner
    ...eine Oberflächenveredelung mit Lotuseffekt geordert. So perlt der Flugrost fein ab!
    8-)


    gerade wollte ich eine bischen ´klugscheißen und muß feststellen, das es in der deutschen Fachwelt auch schon Blüten treibt. ts.
    Der Effekt stammt von der Lotospflanze, einer Seerosenart.
    Lotus ist ein Hersteller von Sportwagen.
    Ich wollte fragen, ob die Matte durch den Lotusseffekt schneller wird? ;)
    Jetzt muß ich mit Erschrecken feststellen, das dieser Fehler in der Aussprache schon Einzug in die Fachliteratur gehalten hat. Also nix mit klug sch... :-o
    - Editiert von Achim X am 25.10.2006, 15:05 -

    Im Moment kann ich keine praktischen Tests durchführen.
    Zum Hintergrund der Frage:


    Ich hatte einen Drachen, dem wollte ich etwas mehr Präzision verpassen und etwas bremsen.
    Dazu habe ich die untern Querspreizen um ca. 1cm gekürzt und die Standoffs etwas verlängert.
    das Ergebnis war verblüffend: Die Präzisionwurde nur minimal verbessert. Gravierender war das Trickverhalten. Der Drachen drehte unwillig um die Querachse(UQS). FlicFlacs haben ganz viel Raum gebraucht. Und eine Jacobs Ladder, die vorher flüssig zu fliegen war, ging fast gar nicht mehr.
    längere Querspreizen rein und alles war wieder schön.
    Jetzt, wo ich den Text schreibe, komt mir ein Verdacht: Kann es an der Bauchung des Segels liegen? Im Zusammenspiel mit den Standoffs?
    Das das Segel etwas mehr "Spannung" braucht? Auf den Bildern Im WildChild Thread kann man sehen, das entlang der UQS/Standoffs das Segel Spannung hat, aber darüber ist es recht schlabberig. Das ist auch so gewollt, aber kann das dazu führen, das aus dem Backflip fällt?
    Ich habe jetzt einfach mal die Gedanken, die mir durch den Kopf gingen getippt.
    Tippfehler bitte ich zu entschuldigen.

    Bevor jetzt ganz viele Drachenempfehlungen folgen, sollten wir an der Basis bleiben. Drachen sind immer eine Sache des Gefühls. da kommt mir einer mit glänzenden Augen und seinem neuen Franzosen entgegen und ich kann damit nüscht anfangen, weil ich den Zugang gar nicht finde zu diesem Drachen und er nicht zu mir passt. Genauso geschieht es andersrum.
    Deswegen:

    Zitat

    Zäum das Pferd anders herum auf:
    Wo wohnst du? Wie mobil bist du? Wer wohnt in deiner Nähe?
    Das Beste ist es, wenn du erstmal einen Vergleich bekommst, wie sich andere Drachen fliegen, wie sie sich an den Leinen anfühlen und ( jetzt kommt der wichtige Teil) du andere Trickflieger triffst, die dir etwas zeigen können und mit dir sprechen.

    Hallo,
    Nach dem Wochende taucht ein altes leidiges Thema wieder auf, die Backfliplage.
    Vom Wild Child gibt es jetzt noch zwei neue . einen STD und einen Vented. Beide sind etwas im Segelschnitt geändert, weil die neuen Stäbe nur in 32" zu bekommen sind (81.28cm).
    dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.


    Der Drachen fliegt sauber geradeaus, Ecken sind knackig und definiert. Wie ich jetzt gelernt habe geht damit ein schöner Rising Fade und man kann ihn auch lange halten, Axel, Kaskaden, FlicFlac etc. alles drin.


    Jetzt komme ich zum Problem: Backflip und alles was anschließt. Er legt sich auf den Rücken. fällt aber gerne raus. Bei wenig Wind bleibt er einen kleinen Augenblick im Backflip, nimmt aber die Nase nicht richtig runter.
    Bei mehr wind fällt er raus und/oder fährt Fahrstuhl nach unten.


    Nach dem ich verschieden Modifikationen ausprobiert habe, denke ich, eine Optimierung der Standofflängen und Position kann am Problem beteiligt sein.
    Was mich stutzig macht, ist der Fahrstuhleffekt. Anders kann ich es nicht beschreiben.
    der Wind scheint auf die Oberseite zu gelangen und den Drachen dann zu Boden zu drücken.
    Das könnte doch auf etwas zu lange Standoffs hinweisen. Marcel hat am WE die inneren Standoffs schräg gestellt, damit war eine positive Tendenz zu spüren.
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Tuning der Standoffpositionen?


    PS: Gewichte verlagern das Problem nur in andere Bereiche

    Aber gerade was diese Bereichsangaben angeht, kacke ich Korinthen, die sind so groß wie Fußbälle ( auch wenn es unästhetisch ist) und spalte Haare solange bis jedes hHaar ein hübsches Büschel ist. ;)


    PS: wer Spliss hat,.....ich wars nicht :D


    - Editiert von Achim X am 24.10.2006, 17:15 -

    Zitat

    Die Explosion vom Space Kites geht ab einer halben Windstärke ganz gut


    Was ist eine halbe Windstärke? ;)
    Windstärke0 geht von 0-1km/h halbe Windstärke= 0-500m/h ? Nein, oder?
    Windstärke1 geht von 1-5km/h halbe Windstärke= 0,5-2,5km/h ?


    Mooment 0,5km/h ist doch Windstärke 0 ! und jetzt


    mal sehen wie es mit 1,5 Windstärken aussieht
    Windstärke2 geht von 4-6km/h halbe Windstärke= 2-3 km/h ? nein, das waäre dann 2,5 . Nix da, 2,5Bft muß doch mehr sein, als 2Bft. jetzt komme ich durcheinander.
    aber jetzt:
    1,5 Bft also windstärke 1 mal 1.5 das sind: 1,5-7,5 km/h
    Aber


    Windstärke 3 geht von 7-10km/h dann sind ja 1,5 Bft schon Windstärke 3
    also irgenwas ist da faul!


    Es gibt gar keine halben Windstärken. ;)