Ach ja, stimmt, vergessen zu schreiben.
Geflogen an DC60 und 37,5m.
Ich bin bekanntermaßen nicht ängstlich bei der Leinenwahl ... aber die DC60 brauchte er.
Gruß, Jörg
Ach ja, stimmt, vergessen zu schreiben.
Geflogen an DC60 und 37,5m.
Ich bin bekanntermaßen nicht ängstlich bei der Leinenwahl ... aber die DC60 brauchte er.
Gruß, Jörg
Ich wollte ein kurzes Feedback zu meiner Curve 138 geben.
Am Wochenende waren wir spontan am Brouwersdam und Samstag früh morgens
(der Frühnebel lag noch in der Luft) hatten wir dann auch 4-5 Bft.
Erster Start ... er flog auf anhieb, aber wenig druckvoll.
Gelandet, am Kreuz einen Knoten steiler ... und ab ging die Post :
Das Video ist 1:1 ohne Schnitt vom Handy hochgeladen.
Eine Sache werde ich ändern. Als Verbinder auf der UQS habe ich APAs verbaut ... ich weiß gar nicht
warum, denn ich weiß ja von meiner anderen Curve, dass der Verbinder für die UQS eine möglichst lange Führung braucht.
Ich bin super zufrieden.
Die Curve ist mein Fred99-No-One-Kite !
Gruß, Jörg
Ob das reicht, kann ich Dir nicht sagen.
Vom Bild her würde ich sagen .... ja, denn
der Drachen hat wenig Segel für die Spannweite und dazu noch Bauch.
Daher denke ich, dass eine gute 60daN Leine das schaffen sollte.
Ob das bei 7 Bft noch der Fall ist ? Keine Ahnung.
Vielleicht wären dann 80daN angebracht ? Auf keinen Fall sehe
ich eine 100daN Leine an dem Drachen.
Ich würde mir aber auch die Frage stellen, ob ich so einen Oldtimer noch bei
7 Bft der Umwelt aussetzen möchte.
Ohne die nächste Diskussion um das Altern zu starten ... es könnte ja sein,
das auch der Stoff nicht mehr der frischeste ist.
Mein Tipp:
Fliege ihn ... nicht zu weit nach oben.
Für Sturm kannst Du Dir lieber noch einen weiteren Drachen gönnen.
Da gibt es auch kostengünstige, mit denen man Spaß haben kann.
Gruß, Jörg
Bei bergfreunde.de kann man dazu folgendes lesen:
[....]
Nachteile von Dyneema
[....]
Ein größeres Problem kann der schnellere Alterungsprozess sein. Durch ihr geringes Gewicht und Durchmesser altern sie schneller als breite Bandschlingen aus Nylon. Tests haben gezeigt, dass bereits nach 3-5 Jahren (je nach Beanspruchung) die Bruchlastwerte auf 13-15kN gesunken waren.
[....]
Ich würde das jetzt nicht zu wissenschaftlich aufziehen.
Ich denke, alle künstlichen Materialien altern im Laufe ihres Lebens - so viel kann man sagen.
Wer sich mit seinem ganzen Körpergewicht an eine Leine hängen möchte, die das evtl nicht mehr hält, darf das gerne tun.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen ... besser nicht, denn das kann auch weh tun.
Wenn man eine 40 oder 60 daN Leine aber bis zu ihrem Ableben fliegen möchte, ist das bestimmt kein Risiko.
Die Struktur von Materialien ändern sich auch ohne
die genannten Einflüsse.
Z.B. flüchtige Inhaltsstoffe aus den chemischen Verbindungen.
Nehme einen 30 Jahre alten Drachen, der ständig dunkel und trocken gelagert war ....
.... mit großer Wahrscheinlichkeit zerbröselt dir beim ersten Aufbau der eine oder andere Verbinder.
Gruß, Jörg
Es gibt Drachenflieger, die gepolsterte Schlaufen bevorzugen.
Von den Leuten, mit denen ich fliege, nutzen 100% Powergrips.
Es gab schon unzählige Diskussionen über die Gefahr beim Nutzen von
Handschlaufen - man kommt in einer Notsituation halt schlecht raus.
Und: Am Anfang sind gepolsterte Schlaufen vielleicht bequemer, mit zunehmender
Flugzeit kommen allerdings Schmerzen im Handgelenk.
Zugstarke Drachen würde ich selber nicht mit Schlaufen fliegen.
Gruß, Jörg
Ich kenne den Tatchdown nicht wirklich, aber anhand von Form und Größe würde ich Dir
ein dünneres, kürzeres Set für wenig Wind (40daN/30m) und ein stärkeres, längeres Set (60daN/35m)
empfehlen.
Gehe doch vor dem Urlaub mal zu Hause auf die Wiese und teste.
Dann weißt Du, ob die Leinen noch ihren Zweck erfüllen.
Gruß, Jörg
Eins hatte ich noch vergessen.
Früher wurden gerne Wirbel genutzt oder die Schlaufen waren ungemantelt.
Sauber abgelängte Leinen, beidseitig gemantelt (die dann an den Griffen und
am Drachen angebuchtet werden) sind eine gute Voraussetzung für Spaß beim Fliegen.
Auch die Leinenstärke ist extrem wichtig.
Zu dünn ist doof (selbsterklärend), zu dick ist aber auch nichts.
Zu stark dimensionierte Leinen haben einen extrem großen Einfluss auf das Flugverhalten
eines Drachens.
Gruß, Jörg
Moin.
20-25 Jahre alt ist schon eine Ansage, aber grundsätzlich können die Leinen noch in Ordnung sein.
Natürlich ist die Haltbarkeit von Leinen nicht unendlich.
Inbesondere bei zugstarken Drachen wäre ich etwas vorsichtig.
Welche Farbe haben die Leinen ?
Sind sie grau/gelblich oder schwarz ? Dann könnten es Kevlar-Leinen sein. Die nutzen Lenkdrachenflieger
heute nicht mehr, weil sie für andere Drachenflieger oder Mitmenschen nicht ungefährlich sind
(bei Berührung mit anderen Leinen oder Köpfen, Ohren, etc.)
Griffe sind Geschmacksache.
Ungepolsterte Schlaufen, leicht gepolsterte Schlaufen, voll gepolsterte Schlaufen oder Powergrips.
Die meisten Leute fliegen zugstarke Drachen mit Powergrips, einige mit gepolsterten Schlaufen.
Zugarme Drachen und Trickflieger nutzen beistens leicht oder ungepolsterte Schlaufen.
Spulen nutzt eigentlich niemand.
Bei wenig ziehenden Drachen sicher auch kein Problem, aber mein erster Drachenhändler hatte
wegen einer gebrochenen Spule und einer sich zuziehenden Schlaufe damals ein Stück von seinem
Finger verloren.
Außerdem ist eine sauber abgelängte Leine, die ganz abgerollt ist, einfach präziser als Rollen, die Du nach
Gefühl abrollst.
Viel Spaß beim Fliegen !
Gruß, Jörg
Wieso dank mir ?
Hast Du das "Für-Kinder-Sammelpaket" Deinen Kindern gezeigt ?
... sehr schön.
Gruß, Jörg
Alles anzeigenSchick geworden das Teil.
![]()
Da kenne ich noch jemanden dessen Farben das auch genau sind.
Die Skalierung gab es so noch nicht.
Die 140er sind ja schon eher die Diven unter den Curves.
Da gibt es schon die ein oder andere start Zicke in der Groesse.
Und da deiner noch gestreckter ist bin ich auf das Tänzchen gespannt.
Wäre nett wenn ein Video von futzis go Holland 2021 das Flugverhalten vom bisher kleinsten Curve zeigt.
Danke Bernd.
Ehrlich gesagt habe ich auf jeder Seite einen Stopperclip unter die UQS-Verbinder gepackt .
Wenn ich den wegnehme, sieht das Segel deutlich anders aus - so wie auf Deinen Fotos.
Und sofern er fliegt, das Wetter passt, meine Gesundheit passt ... und alles passt gibt es NATÜRLICH ein Video.
Und ich weiß auch, wessen Farben das sind ... ![]()
Gruß, Jörg
@Reaktivator:
Ich schiebe den Stoff auch immer bis in die Falz bei meinen Drachen.
Das Einkleben mit Abstand hat keinerlei grundlegende Vor- oder Nachteile.
Nachteil aus meiner Sicht:
- komplizierteres Handling
- schwierige Kommunikation bei verschieden breiten Leitkantentaschen (der eine nimmt 5cm Dacron, der andere vielleicht lieber 6cm)
- ich vertue mich ....
![]()
Vorteil:
- Nimmt man einen Segelstoff mit Aramid oder Kohlefasereinlagen (wie z.B. GP CZ) ist es definitiv einfacher, die LK-Ausschnitte
herzustellen, wenn der Stoff nicht oder nur wenig in die Ausschnitte hinein ragt
Es ist eigentlich egal ... man muss nur dran denken ![]()
Gruß, Jörg
Es lohnt sich auch noch mal, über den Startthread zu schauen - es sind noch 2 Drachen dazu gekommen.
Und dann gibt es auch noch dieses Paket, was oben noch nicht aufgeführt wurde.
Patrick möchte das als Gesamtpaket mit verlosen:
Und auch hier noch einmal der Hinweis auf die beiden Verkaufsangebote für das CZ GP und
die Edelstahlauschnittschablone hier im Forum (von 2 verschiedenen Mitgliedern gestiftet).
Der Erlös aus dem Verkauf kommt 1:1 mit in die Spendendose.
Gebt reichlich !
Gruß, Jörg
@Cheetah : Ja, hatte ich ja geschrieben .... 1cm zur Falz ... ich hätte es 1,5cm einschieben müssen .... egal ... passiert.
Ich hatte dann beschlossen, das Segel nicht wegzuwerfen ....
.
Wenn Du mich in Holland Deinen neuen Vogel fliegen lässt, darfst Du den auch mal fliegen
.
@Mark O2 ... ja ... damit hast Du recht. Wenn man den Püh-Ta-Goras einbezieht, ist das Segel sogar geringfügig gestreckter.
Gruß, Jörg
So, es hat ewig gedauert .... 4 Monate, nachdem die Schablonen bei mir angekommen sind,
ist meine (140er) 138er Curve endlich fertig geworden - was ein Akt.
Es ist letztendlich eine 138er statt einer 140er geworden, da ich trotz vorherigem Gespräch mit Bernd das Segel ganz in die Falz des
Leitkantendacrons eingeschoben habe, statt mit 1cm Abstand zur Falz. Macht der Gewohnheit.
Ist jetzt halt die kleinste, jemals gebaute Curve ...
... ich hoffe, Du verzeihst mir die nicht abgesprochene Skalierung, @fred99 ....
.
Ein paar Daten:
Segel: orange Contender SK90 / blau AirX700 / Mittelteil CZ Polyant
Dacron : beschichtet schwarz von Polyant
Saum : ODL (umfassend) & PG45 (3cm hinterlegt auf Rückseite)
Leitkanten und OQS : Exel Cruise 6mm
Kiel : Exel Cruise 6mm + 4mm GFK gezogen
UQS : Aurel Oryx mit 6,28mm Durchmesser und 350er Spine
Segellatten : 2mm GFK gewickelt
Verbinder UQS : APA hart (Elliot)
Verbinder OQS : APA weich (nicht Elliot
)
Whisker : TAPA 5,5/4,5
Kreuz : Elliot (baugleich Kersch), aufgebohrt auf 6,3mm in der UQS
Waage : Liros DSL140 (DSL70 für Nasenabspannung)
Wenn alles klappt & nix dazwischen kommt ist in 4 Wochen einfliegen an der holländischen Küste geplant.
Gruß, Jörg
Zwischendurch habe ich es geschafft, noch mal einen Drachen für mich zu schneidern.
Gerade eben fertig geworden .... nach bestimmt 5 Wochen Bauzeit mit vielen Unterbrechungen.
Mein neuer Curve 138 :
Nähere Infos für technisch Interessierte gibt es gleich im Curve Thread.
Gruß, Jörg
