Beiträge von Guido

    Hallo Jan,


    du kannst dir sicher sein:

    Hier wird niemand meckern, schon garnicht bei den ersten Gehversuchen an der Nähmaschine ;) .

    Im Gegenteil! Kompliment für das, was wir hier sehen. Das sieht schon mal sehr gut aus. Prima gemacht!

    Klar kann man über Geschmack diskutieren. Aber: pink is beautiful. Mir gefällt's.


    Kleiner Tipp: beim Annähen der gebogenen LK-Taschen langsam arbeiten und evtl. in kleinen Abschnitten mit DS-Tape fixieren. Ansonsten verrutscht es gerne und Ober-/Unterkante sind nachher nicht gleich. Musste ich leidvoll selbst erfahren:S


    Schablone Nase?

    Meine (meine heißt nicht wissen!), dass ich die rund 8cm Durchmesser gemacht habe.

    Frag aber bitte zur Vorsicht nochmal Jörg, wie es richtig ist.


    Viel Spaß weiterhin. Das wird! Und wenn es nachher prima fliegt -tut es- kommst du sowieso nicht mehr von der Maschine los.

    Nach mehreren Monaten Pause habe ich endlich mal wieder an der Maschine gesessen und einen Escape LW gebaut.



    Pink is beautiful 8o


    Bis auf die OQS (5mm DPP) besteht das Gerüst komplett aus Crystal Stäben.

    LK S3

    Kiel T2

    UQS Z1


    Das war mein 6. Selbstbau und hat einen weiteren Schub in der Lernkurve gebracht. Bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden :)

    Dieser eine Moment, an dem es einem schwer fällt, die passenden Worte zu finden ;)


    Über Diamondkites habe ich hier im Forum viel und gerne gelesen; vorstellen, dass ich mal einen bekommen würde, konnte ich mir allerdings nicht.

    Dazu kam der Wunsch nach braunem Icarex, von dem es leider nur noch wenige Restbestände gibt. Diejenigen, die es haben, hüten es wie ihren Augapfel.


    Um so mehr freue ich mich hierüber:



    Ein neuer Diamondkites Enzo in der Farbkombi gold, braun u. weiß.

    Bestabt ist er mit Aurel Agil u. BD 5PT.


    Riesen Dank an Thorsten Axmann (ich hoffe, du liest mit) für den mega netten Kontakt und dein Zuvorkommen.

    Pinkas

    Die von dir auf Bild 1 eingezeichnete Bruchstelle liegt unmittelbar vor (oder evtl. sogar in) der Verbindungsmuffe (das ist das Teil mit dem die beiden Stäbe zusammengehalten werden).


    Eine Reparatur ist möglich, erfordert aber ein wenig Grundkenntnisse im Drachenbau. Dafür eine Schritt-für-Schritt Anleitung an die Hand zu geben (wenn die Muffe getauscht werden muss) wäre umfangreich.


    Empfehlung: Es gibt Drachenbauer, die für kleines Geld auch Fremdfabrikate reparieren. Vllt. bietet sich hier jemand an; oder du nimmst das Angebot von Matthias Franke in Anspruch und schickst ihm den Drachen. Ob das für dich aus finanzieller Sicht Sinn ergibt, musst du bei einem Kite in der Preisklasse des Jive III selbst entscheiden. Ich wage mal eine grobe Einschätzung: 40-60 € inkl. Porto, es sei denn, jemand bietet dir einen Gefälligkeitsdienst.

    Einfacher in der Beschaffung (gibt's in jeder Apotheke) ist DracoFixiermull.

    Klebt gut (nicht so gut wie das Teufelszeug Blenderm) und ist wasserfest.

    Etwas fummelig ist es, beide Trägerschichten sauber abzulösen; mit Geduld u. einem Skalpell klappt es aber.

    Aufgeklebt ist es so gut wie nicht sichtbar.

    Die Schleppkante wieder abmachen ist m.E. keine gute Option, da du dann ein perforiertes Segel mit vielen kleinen Löchern hast.


    Wenn du das Segel nicht neu machen möchtest (meine Empfehlung! Nähfehler passieren manchmal auch geübten Selbstbauern), musst du dich mit dem Faltenwurf arrangieren.

    Du könntest mit einer zweiten und dritten Näht der Schleppkante mehr Stabilität verleihen. Das sieht z.B. so aus:



    Die Stichbreite musst du in deinem Fall auf die höchste Stufe stellen und auch einen größeren Abstand zwischen den einzelnen Nähten wählen.


    Fliegen wird es auch mit einer 25mm breiten Schleppkante; mit welchen Auswirkungen, kann ich dir allerdings nicht beantworten.


    Wenn du es richtiger machen möchtest, machst du das Segel neu.

    Soweit meine Einschätzung. Vllt. hat ein erfahrener Selbstbauer einen anderen Tipp?

    Natürlich ist das möglich, nur eben nicht mit einem Lötkolben. Man müsste die Öffnungen mit einem Cuttermesser o.ä. schneiden und anschl. die Schnittkanten mit einem Feuerzeug versiegeln. Dabei besteht die Gefahr, dass man das Dacron -im schlimmsten Fall sogar das Segel selbst- versengt.

    Diese Herangehensweise möchte ich einem Nähanfänger -dazu zähle ich mich übrigens selbst- nicht empfehlen. Ich habe aus Fehlern gelernt und gebe nur das weiter, was auch wirklich funktioniert.

    Anfängerfragen gehören hier ohne Zweifel hin!

    Schließlich ist das Forum auch eine Lernplattform.


    Die Ausschnitte macht man vor dem Annähen in das Dacron. Im angenähten Zustand ist es unmöglich, mit dem Lötkolben diese herzustellen. Entfernt wird da nichts. Die Stabführung ergibt sich nachher von ganz alleine. Es gibt nur diese eine Möglichkeit, den Stab einzuführen und die Seitenverbinder aufzufädeln. Tipp: Nimm Seitenverbinder mit leichtem Übermaß, z.B. Apa Db o. Fa. Das erspart dir schmerzende Finger.

    2 Umdrehungen Gfk-Tape auf dem Stab an der korrekten Position halten den Verbinder zuverlässig, ohne dass es wackelt.

    Aufdoppeln brauchst du nicht. Das Dacron hält auch ohne zweite Schicht.


    Wenn du es mega korrekt machen möchtest, kannst du die LK-Ausschnitte umnähen. Das sieht dann z.B. so aus:


    Aber selbst das ist in 98% nicht erforderlich; schon garnicht bei deinem erstes Nähprojekt.

    Probiere erst einmal, die Leitkantentasche sauber anzunähen. Langsam, Zentimeter für Zentimeter; dabei das Icarex immer schön in die Falz des Dacron legen und mit beiden Händen führen.

    lieber den Kiel etwas länger lassen und am fertigen Drachen einpassen. Dazu baut man den Kiel zunächst ohne Mittelkreuz ein und ermittelt die korrekte Länge; korrekt ist es dann, wenn die Saumschmur sauber durch die Nocke geführt wird und diese (die Nocke) bündig mit dem Segel abschließt. Wenige mm Überstand sind durchaus erlaubt, gerade so, wie es deine Saumschnur erfordert.

    Wenn man die 6mm Splitkappe mit einem Heißluftfön erwärmt, geht der 6er Messingstab mit leichten Hammerschlägen in die Kappe und sitzt bombenfest. Aufbohren wird bei mir meist krumm und schief, weil ich keine Ständerbohrmaschine zur Hand habe ;)