Beiträge von TobiasSch

    Hallo - Für mich und meine Bernina 335:

    https://www.bernina.com/assetgen/2/de/Resources/bernina-products/zubehoer/naehfuesse/teaser_overview/products_naehfuesse_teaser_01.jpgRücktransportfuß (#1), für alles "normale"


    https://www.bernina.com/assetgen/2/de/Resources/bernina-products/zubehoer/naehfuesse/teaser_overview/products_naehfuesse_teaser_04.jpgReissverschlussfuß (#4) für Nähte direkt neben einem Hindernis (z.B, Segellatte)

    https://www.bernina.com/assetgen/2/de/Resources/bernina-products/zubehoer/naehfuesse/teaser_overview/products_naehfuesse_teaser_21.jpgSchnuraufnähfuß (#21) zum Aufnähen einer Flechtschnur (hat einen Kanal unter der Sohle, der die Schnur führt)


    Daneben benutze ich noch einen Suisei Saumapparat für 25mm Spi-Saumband - zusammen mit dem Fuß #1 von oben.


    Der #34er, den Jörg oben erwähnt sieht interessant aus - gibt es ja auch für die neueren Berninas.


    Gruß, Tobias

    Zum Thema Zoll gab es neulich was in den Nachrichten. Bisher ist es ja so, das die Versender (z.B. auch bei Elektronik aus China) oft sehr kreative Zolldeklarationen machen (als Geschenk deklariert, viel zu geringer Warenwert, etc.).
    Zum Wert lässt sich der Zoll hierzulande ja dann meist Kaufrechnungen zeigen um den echten Preis zu haben. Dabei war es bisher egal, wenn die Deklaration des Versenders falsch war.

    Bei dem konkret berichteten Fall ging der Zoll aber gegen den Käufer hier in Deutschland vor. Ich kenne die Details nicht und vermute mal, dass man dem Käufer unterstellt hat, dass er die vom Verkäufer gemachte falsche Deklaration veranlasst hat.

    Trotzdem sollte man vll. vorsichtig sein, wenn etwas völlig falsches deklariert wurde.


    Mit der Zuordnung von Komponenten zu Zolltarifen hatte ich auch schon lustige Ratepiele mit dem Bearbeiter beim Zollamt - er kannte die Ware nicht recht und ich seine Warengruppen (und natürlich auch die Zolltarife) nicht. Es ging hier aber nicht um Drachen.


    Schlechte Erfahrungen habe ich mit den Premium-Versanddiensten gemacht, die die Verzollung als Dienstleistung beinhalten. Da lag dann entsprechend keine Kaufrechnung vor und der Zoll ist der Wertangabe auf dem Paket auch nicht gefolgt.

    Er hat stattdessen den Warenwert an Hand von inländischen Warenpreisen festgelegt und das war für mich in dem Fall sehr nachteilig - man kann da im nachhinein Einspruch einlegen, aber da hat man bei diesem Premium-Service dann mehr Aufwand als bei der Standard-Prozedur mit Besuch beim Zollamt.


    Gruß, Tobias

    Hallo zusammen,


    heute mal ein Miniprojekt für alle Einsteiger und die, die sich nicht zu schade sind, so was Simples wie eine Spinsock noch selbst zu bauen - viel Zeit kostet das wahrlich nicht und man ist frei in der Farbwahl.



    Da ich gerade wieder ein Exemplar als Schleppe für einen Einleiner baue dachte ich mir, ich schreibe mal etwas zu dieser welligen Spinsock, die man nicht so oft sieht - weshalb ich darauf auch schon verschiedentlich angesprochen wurde. Ich hatte die Anleitung irgendwann mal aus dem Netz, aber ich kann sie bei bestem Willen nicht mehr finden und besitze nur noch mein Template, dass ich jetzt mal (re-)digitalisiert habe. Wenn einer einen Link findet oder hat - bitte melden.


    Es geht hier um die handliche Größe von 30cm Durchmesser x 260cm Länge - gebaut aus nur 4 Panelen.

    Die Allermeisten kennen den Bau der normalen (glatten) Spinsocks, für die es zahlreiche Baupläne gibt, z.B.: HIER


    Das Panel für unser Exemplar sieht nun wie folgt aus:



    Für die Form bekommen die langen Kanten "Cosinus"-Wellen, die dann bei der fertigen Turbine für die "Beulen" sorgen.


    Dafür drucken oder zeichnen wir uns ein Template (Koordinaten und pdf in 1:1 liegt bei), nehmen uns Spinnakertuch in mindestens 2,6m Länge (und mindestens 2 Farben) und schneiden unsere 4 Panele zu - Nahtzugaben brauchen wir für diese Spinsock nicht extra anzuzeichnen. Die Eintrittsöffnungen und die Spitzen am Ende der Spinsock bleiben nachher ungesäumt - bei gutem Tuch ist Heißschnitt m.e. nicht nötig, aber das ist wie so oft Geschmacksache. Aus 2 Stücken 1,5m breitem Tuch in je 3m Länge können wir 2x6 Panele schneiden - genug für 3 Socks.



    Jetzt werden die Panele rechts auf rechts mit offenem Saum (8-10mm) entlang der langen Kanten vernäht - von einer Markierung zur anderen. Dabei auf den Versatz der Panele achten und die Tüte schließlich zusammennähen.


    Danach umstülpen und ein Stück 50mm oder 60mm breites Dacronband von 1m Länge bereitlegen. Das Band der Länge nach falten und ringsum die Vorderkanten aller Panele mit leichter Überlappung (1cm) in das gefalzte Dacron legen und den Dacrontunnel zunähen - das Bandende dabei gern ein paar cm über den Anfang nähen.


    Ganz nach Geschmack kann man in den "Ring" der Spinsock einen dünnen GFK-Stab (mit Muffe), einen Teflonschlauch (mit Stabrest als Innenverbinder) oder einfach nichts einfädeln - ich bevorzuge 2mm gewickelten GFK-Stab. Vier gleich lange Waageschnüre (ca. 30cm) werden in gleichmäßigem Abstand auf den Ring verteilt und befestigt - in die Mitte kommt ein Wirbelkarabiner - fertig.


    Hier die Templatedateien:

    spinsock-wavy.pdf

    spinsock-wavy-daten.pdf


    Viel Spaß beim bauen und fliegen!

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade über dieses Monsterchen beim Ali gestolpert. Hat das schon jemand ausprobiert?


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    Da ist Dir ein sehr sehr schöner Drachen gelungen.


    Ist ja quasi ein Rogallo Corner Kite (mit ineinandergeschobenen Zellen) + die vier "Klüver" - und natürlich mit innenligendem Gestänge.

    Den Rogallo muss man ja mit Spannschnüren daran hindern, dass sich die Zellen zueinander um die Längsachse verdrehen.

    Ist das bei Deinem Drachen ein Thema oder ist der von allein stabil genug gegen verdrehen?


    Rogallo Corner Kite

    Hallo Carsten,


    bei meinem "normaleren" Crossdeck habe ich an den Aufstellkreuzen mit Ringen gearbeitet, in die ich direkt die Splitkappen führe (s.Bild).

    Die Ringe schnappen richtig ein in die Kappen und rutschen beim Aufbau nicht heraus. Allerdings ist das vermutlich keine Lösung für die 4 Punkte an Deinem Drachen, wo sich 2 Kreuze (und 5 Segelteile) treffen.


    Das ich Saumbandschlaufen statt Schnur verwende ist m.e. reine Geschmacksache.


    Hallo Luchop86 - die Diskussion um die Kielmaße ist weiter oben in diesem langen Thread (hier).


    Wenn Dein Drachen sehr sorgfältig gebaut ist (also vor allem symmetrisch), dann kontrolliere bitte nochmal die Waageleinen - manchmal schleichen sich da Fehler ein und der Drachen zieht schief.

    Hallo, zu Deinem 3D-Druckteil.


    Das Teil selbst ist leicht zu drucken, wenn die "Rückseite" flach ist und damit genügend Auflagefläche da ist.

    Problematisch ist das lange Loch mit 1mm Durchmesser, selbst mit nachbohren wird das sehr, sehr dünn. Was für eine Leine soll da durchlaufen?

    Ich würde diesen Durchmesser etwas dicker wählen und dann entsprechend auch das Teil ein wenig dicker, also vll. 1,5 oder 2mm und das Teil dann 4mm dick.

    Das kann ich Dir auch gerne drucken, wenn Du das Porto übernimmst.

    Den Maßen von oben nach hat der Kastendrachen an den betreffenden Ecken 70° Innenwinkel?


    Gruß, Tobias

    Ja, die Bemaßung wurde offenbar von "außen" begonnen, Höhenmaße sind für die Positionen bei 10,20,30, ... 160 cm angegeben.

    Ich bevorzuge auch den Pritt Stift, funktioniert bei mir auch hervorragend. Habe es auch schon mit Klebe Stiften anderer Marken versucht, die waren aber bei weitem nicht so gut, der von Uhu war die reinste Katastrophe da er zu weich war.

    Das hab ich auch schon hinter mir. Das Uhu-Produkt schmiert wie verrückt und verbraucht sich sehr schnell. Ich werde mal mit Pritt arbeiten - hab ich bisher nur bei den Faltsternen gemacht.

    Hallo - einmal eine Frage an die erfahrenen Näher von Applikationen: Bei Applikationen mit schwarzen Kontraststreifen kann mit DS-Klebeband vielleicht "im Drachen" lassen.

    Spätestens bei hellen Applikationen ist das aber deutlich sichtbar und ich würde versuchen, Klebebänder zum fixieren von Stofflagen da anzubringen, wo ich sie beim freischneiden wieder entfernen kann -

    leider gibt es dann oft Kleberrückstände, die spätestens dann wieder sichtbar werden, wenn Sand ins Spiel kommt.


    Wie fixiert ihr die Stofflagen, so dass nach dem freischneiden hinterher keine sichtbaren Klebebänder oder Klebebandreste zurückbleiben?

    Habt ihr spezielle Tips für Sprühkleber oder DS-Klebebänder, die sich rückstandsfrei entfernen lassen?


    Rokaku mit Bo Bendixen Kamel

    Vielen Dank für den tollen Workshop an Marcus und Johannes und alle, die dazu beigetragen haben. Das war ja meine Workshoppremiere und ich hab mich in der Runde sehr wohl gefühlt.

    Der Flaky ist inzwischen auch komplettiert.