Was ich bei der ganzen Sache nicht verstehe. Was soll der Vorteil davon sein, die Messgeräte in die Luft zu bringen?
Ihr wollt optische Messungen machen? Dann sollte es eigentlich egal sein, ob ihr ein paar hundert Meter näher an der Sonne seid oder nicht? Um die Atmosphäre als störenden Faktor zu reduzieren müsstet ihr schon wesentlich höher kommen und damit nimmt leider der Auftrieb immer mehr ab. Wäre es daher nicht zielführender eure Geräte auf einen Berg zu bringen?
Rein aus Interesse habe ich mir mal überlegt, was bei eurem Aufbau an Gewicht zusammen kommt, dass der Drache heben muss. Ist aber echt nicht so schlimm. Da sind die 15 Kilo Nutzlast. Sagen wir plus 2 weiter Kilo für die Aufhängung. 3000 Meter Dyneema mit 190 daN Zugfestigkeit wiegen angeblich auch nur 2,7 Kilo. Bliebe als große unbekannte das Eigengewicht des Drachen.
Somit würde ich das Projekt schon als machbar ansehen, nur wo genau der Sinn darin liegt entzieht sich mir.
Ein weiterer Punkt der mir noch eingefallen ist. Ihr müsst den Drachen ja auch erstmal in die Luft bekommen. Je näher am Boden, desto schwieriger. In höheren Luftschichten herrscht eigentlich immer Wind, aber am Boden kann das ganz anders aussehen. Am besten wäre es den Drachen ohne Ballast zu starten und dann die Geräte hoch zu ziehen. Macht aber alles noch umständlicher. Und was ihr bei Flaute? Per Helium Ballon den Drachen die ersten Meter aufstiegen lassen?
