So nun kommt der 2 der 4er Kette.
Leider hatte ich noch keine Zeit einen Probeflug zu machen, deshalb müsst ihr euch mit einen Foto vom Nächtisch begnügen.
Das Flugbild wird nachgeliefert.
Grüße Carsten
Beiträge von Carsten
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ohne Worte

wenn ich bedenke, dass ich die schwänze mit der Schere nach Augenmaß geschnitten habe, fange ich gerade an mich ein bisschen zu schämen wegen meiner Schlamperei.
aber nur ein bisschen
.Gruß Carsten
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dieser Saumfuß ist für Spinnaker nicht geeignet. Da haben sich schon etliche Drachenbauer (inklusive mir) die Zähne dran ausgebissen. Der funktioniert nur für unbeschichteten, dehnbaren Stoff wie man ihn z.B. für Kleidung verwendet. Für Organza funktioniert er auch sehr gut wie ich hier gezeigt habe.
Gruß Carsten
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Da sieht man das die beiden Drachen nicht identisch sind. Die Spitze ist ganz anders und er hat eine Spreitze vorgesehen, der Old Wobble nicht.
Gruß Carsten -
Wenn es ein Old Wobble wäre, hätte er keinen Spreitzstab. Da sind die Leitkantenstäbe an der Spitze durchgehend.
In Skyworks II heist ein ähnlicher Drachen Razor Blade.
Hab keine Ahnung wie der bei HQ hieß.
Gruß Carsten
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Es wehte ein laues, beständiges Lüftchen, leider war die Richtung doof, sonst hätte ich die Sonne hinter dem Drachen gehabt.
Naja man kann eben icht alle haben.Zum Flugverhalten:
In Bodennähe bricht er beim langsamen Strat gerne nach rechts oder links aus und legt sich auf die Seite. Wahrscheinlich ist die Spreitze etwas zu schwer.
Ein kräftiger Zug, damit der Schwanz frei ist und er steigt willig und gerade in die Höhe.
Ich habe den Drachen recht flach gestellt, dementsprechend ist der Leinen winkel nicht so sehr hoch.
Er fliegt aber sehr ruhig und gerade. Durchaus ein Drachen den man anbinden kann.Der Wind war fast optimal an der unteren Grenze. Ich bin gespannt wie der Drache sich bei mehr Wind verhält.
Auf jeden Fall werde ich die anderen 3 Designs noch umsetzen.
Würde euch gern noch ein Video zeigen, aber das bekomme ich irgendwie nicht hin.
Gruß Carsten
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Hallo Marcus,
Risse in Drachen habe ich schon mit Pattex-Transparen überzogen. Das hält ganz gut.
Die Paneele austauschen ist oft aufwändig und auch nicht schön. Ein kleines Stück drüber nähen geht auch.Und jetzt die abgedroschen Phrase: "Ab 20 Meter sieht das eh keiner mehr"

Eine richtige Patentlösung habe ich auch nicht.
Grüße Carsten
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Schritt 4.
Verstärkungen, Schwanz annähen und Stäbe
Zuerst habe ich an allen Ecken halbrunde Verstärkungen aufgenäht. Da ich kein Dacron mehr hatte habe ich 70g Spinnaker doppelt gelegt.
die Schleppkante habe ich mit 2,5cm Saumband mit dem Saumfuß eingefasst und dann den Organza-Schwanz mit Segelmacherstich auf den Saum genäht.
Die beiden Seiten zur Spitze hin habe ich mit 5cm Saumband eingefasst, in diesen Saum passen später bequem 6mm Stäbe rein.
Dem Einleiner habe ich eine Lenkdrachen-Spitze verpasst. Der Kielstab wird mit einer Klettband-Tasche gespannt.
Die Leitkantenstäbe enden ebenfalls in Klettband-Taschen. Das Saumband habe ich ca 1cm vor der Klett-Tasche geöffnet, damit lies sich die Klett-Tasche leichter aufnähen und ich musste sie nicht vorher in die Leitkantentasche integrieren.
Die Leitkanten sind aus 5mm GFK und werden durch eine Spreize und ein Eddy-Kreuz gespannt.Der Drache soll an einer 2-Punkt Waage fliegen.
Sobald ich Zeit für den Jungfernflug habe werde ich ein Foto und einen Flugbericht einstellen.
Gruß Carsten
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So nun der schwierige Teil:
Organza zuschneiden und säumen.Da ich noch ein paar andere Designs im Kopf habe, habe ich den Organza 4lagig ausgelegt und mit dem Roll-Messer geschnitten.
Die Webkanten habe ich genau übereinander gelegt und mit kleinen Klammen fixiert damit nichts verrutscht.
Die Ecken habe ich mit Türstoppern beschwert, dann habe ich eine Gummi über das Tuch gespannt. Dieser dient als Linie zum Schneiden.
Ich habe meine Schneidmatte Stück für Stück unter dem Stoff vorgeschoben, ein Lineal an den Gummi angelegt und mit dem Roll-Messer aller 4 Lagen auf einmal durchgeschnitten. Ging besser als gedacht.Jetzt musste ich den Organza säumen. Das war ganz schön fummelig. Ich habe mich dafür entschieden, das mit dem 3mm Rollierfuß der Nähmaschine zu machen. Für Spinnaker funktioniert der überhaupt nicht aber mit Organza geht's. Ich habe einen Zick-Zack Stich mit sehr schmaler Stichbreite (also fast Gerad-Stich) entschieden. Das hat den Vorteil, dass die Naht ein wenig elastisch bleibt.
Ich habe erstmal das Reststück gesäumt um mich etwas auf den Stoff einzustellen und auszuprobieren wie lange der Unterfanden reicht.
Der Stoff läuft recht faltig in den Fuß. Was hinten raus kommt ist aber trotzdem recht annehmbar. -
2. Schritt
Freischneiden:Nun werden die einzelnen Farben frei geschnitten, d.h. alle überschüssigen Segelteile werden von vorne und von hinten weg geschnitten.
Durch das Schwarz leuchten die Farben. Stück für Stück kommt das Muster zur Geltung.
Hier ein paar Details von Vorder- und Rückseite im Vergleich.
Auf der Vorderseite sind die Nähte mit Schwarz hinterlegt. -
1. Schritt
Die Farbigen Segelteile werden auf der Schablone Zusammengeklebt.
Dafür verwende ich am liebsten Scotch Magic Tape. Das lässt sich wunderbar wieder entfernen, auch wenn man mal drüber genäht hat.
Die Stoffteile klebe ich grob zusammen.
So wächst das Bild. Wenn alles fixiert ist zeichen ich alle Linien nach.
Dann drehe ich den Stoff um, damit die Linien auf der Rückseite sind und verteile doppelseitiges Klebeband auf der Vorderseite, denn da kommt eine Lage schwarzes Spinnaker drüber. Das ds Klebeband klebe nicht über die Linien , dann habe ich es beim späteren entfernen leichter.Hier seht ihr wieder die Rückseite mit den Näh-Linien.
So kommt der Stoff unter die Nähmaschine. Ich habe alle Linien mit einen schmalen Zick-Zack Stich nach genäht. -
Hallo,
ich möchte mich auch mal an einem Baubericht versuchen.
Schon länger beschäftigen mich die Ornamente von Kirchenfenstern mit ihrem farbigen Glasteilen, die schöne Muster auf die Wände werfen wenn das Sonnenlicht den Raum flutet.Also habe ich mal ein bischen gezeichnet:
Der Drache soll 1 Meter Spannweite haben und einen 5 Meter Schwanz aus Organza.Die Schablone habe ich mit CorelDraw gezeichnet und auf Din A4 Blätter ausgedruckt und dann zusammengeklebt.
Das Segel habe ich mit Hilfe der Sandwich-Technik genäht.
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@G.Eheim
Bei "Cast away" gibt es ein ähnliches Problem. Tom Hanks kommt mit seinem Floß gegen die Brandung nicht an und wird ständig zurück an den Strand gespült, obwohl der Wind ablandig ist. Erst als er ein Segel aus einen Klohäuschen aufstellt wird er über die Brandungswellen geblasen und kann entkommen.Gruß Carsten
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Da gibt es eine ähnlich Szene in einem bekannten Film in der nichts schief geht:
Ist narürlich total unrealistisch, dass ein Cody in so eine kleine Kapsel passt

Gruß Carsten
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Es gibt auch eine Sled variante wo oben die Kante als Halbkreis ausgeführt ist. Dann müssen keine Löcher ins Segel geschnitten werden.

Gruß Carsten
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...und nach 240 Meter einfachen gerade Saum kannst du sicher gerade nähen
da muss ich jetzt einfach mal das Wort "Saumfuß" in den Raum werfen

Einfachen Band-Schwänze lassen sich damit sehr schnell und schön einfassen.
Und zum Rollmesser: Das Werkzeug hab ich in Rodgau für mich entdeckt. Hab mir jetzt ne Din A0 Schneidmatte zugelegt. Passt genau auf mein Tisch und erleichtert das zuschneiden ungemein.
Gruß Carsten

