Beiträge von Carsten

    Um die dauerhafte Stabilität solcher neuen Designs aber sicher auszutesten, müsste man möglichst viele Drachenflieger finden, die sich als Betatester zur Verfügung stellen. So einfach ist es also leider nicht.

    Ich plane gerade einen 2-Leiner bei dem die käuflichen Winkelverbinder wahrscheinlich nicht passen werden. Außerdem schwebt mir eine Verbindungsvariante zwischen Leitkante und Segellatte vor bei der ich flache, breite Verbinder aus weichem, elastischen Material brauche.
    Als Betatester für Filamentmaterial wäre das sozusagen eine Win-Win Situation. Ich bekäme die passenden Verbinder und du den Materialtest :D


    Gruß Carsten

    Hallo,
    heute konnte ich den N'Nose bei etwas mehr Wind fliegen.


    Folgende Veränderungen habe ich vorgenommen:


    1. äussere UQS ebenfalls um ein Clip auf dem Kreuz verlängert
    2. Powerlines zu den Enden der beiden Kiele hinzugefügt.
    jetzt hat der Drachen eine 4-Punkt Waage


    Daraufhin musste ich den Drachen wieder etwas flacher stellen, damit er überhaupt startbar war.


    Hier ein miserables Video da der Bildschirm von Grashalmen abgedeckt wurde. Leider konnte ich das auf der Wiese nicht sehen da es so hell war.
    Aber man bekommt einen Eindruck:


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    Ca. ab Minute 2 hat der Wind nochmal etwas zugelegt.
    Der Drachen hat mich fast weg gezogen und ich hatte etwas Angst um meine 60kg Schnur.
    Die Powerlines sorgen dafür, dass sich die Kiele nicht mehr unter dem Winddruck verbiegen und der Drachen behält super den Druck. Von Umklappen ist nichts mehr zu spüren.
    Als der Wind aufgefrischt hat, konnte man sehen, das sich die Leitkanten leicht nach innen gebogen haben.
    Das verwendete Material kam an seine Grenzen.
    Wenn man als Segel Mylar und steiferes Gestänge verwendet geht da sicher noch viel mehr.


    Ich habe immer noch ein fettes Grinsen im Gesicht und bin mit dem Flugverhalten jetzt sehr zufrieden.


    Grüße Carsten

    Hier noch ein kleines Video auf dem man das Farbspiel des Schwanzes gut sehen kann.


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    Grüße Carsten

    Hallo,
    heute konnte ich nochmal fliegen, der Wind war etwas stärker (1-3 BFT), leider wieder ein bischen Hackwind.
    Ich konnte noch 3 Knoten steiler stellen. Der Drachen war wesentlich druckvoller und wurde immer agiler.
    In den Loops behielt er den Druck und den Speed sogar besser als auf der Geraden.
    Ich muß unbedingt Powerlines an den Enden der Kiele anbringen. Vermutlich biegen die sich nach hinten und der Drachen verliert etwas an Strömung.
    Aber sonst war ich sehr begeistert. Er starte sehr einfach, lässt sich auch bei Flauten noch gut in der Luft halten und macht richtig Laune. Für starken Wind muss ich wahrscheinlich stabileres Gestänge wählen.


    Aber seht selbst:


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    Grüße Carsten

    Hallo,
    folgendes habe ich nach dem ersten Flug geändert:


    1. Alle Kebebandfixierungen durch aufgeklebte Clips ersetzt,
    UQS und UQS Verbinder durch weitere Clips etwas nach oben geschoben für mehr Streckung
    2. Die UQS-Mitte etwas verlängert (einen Clip auf die Innenmuffen an den Kreuzen gesetzt).
    3. Äußerer Waageschenkel um ca 10cm verlängert innerer ca 10cm verkürzt
    Oberer Waageschenkel gleich.


    Jetzt war alles etwas straffer.


    Der Wind war heute wieder bescheiden, aber was macht man wenn man kurz Zeit hat. Man geht trotzdem fliegen.


    Nach dem ersten Startversuch war ich etwas enttäucht. Ich konnte den Drachen beim einlenken noch schneller aus dem Wind ziehen. Also verkürzte ich den äußeren Waageschenkel wieder etwas und das Lenkverhalten wurde besser.
    Einfach um zu sehen was passiert habe ich die inneren Schenkel um 5 Knoten kürzer genmacht und oben 2 Konten gekürzt damit der Auftrieb wieder stimmt. Dann wurde es noch besser. Der Drachen war etwas druckvoller und lies sich auch besser lenken.


    Dann wurde der Wind etwas stärker. Also schnell landen, 2 Knoten steiler und wieder starten.


    Und dann war es da!! Die 60er Leinen pfiffen leicht, der Drachen begann teif zu fauchen und zischte los.
    Beim einlenken behielt er den Druck und drehte schön eng. Zug war wesentlich presenter als beim ersten Flug und ich hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Jetzt weiß ich was die ganze Zeit gefehlt hat, genug Wind!


    Nun warte ich auf stärkeren wind und teste dann weiter. Die Waagepunkte weiter in die Mitte zu bringen war jedenfalls der richtige Tipp.


    Gruß Carsten


    P.S. Bilder gebts heute leider keine, denn die gute Böe war einfach zu schnell wieder vorbei.

    Hallo,
    hier wollte ich kurz noch die Näh-Technik von Walter erläutern:


    Er macht es so wie die Hespler Brüder:



    Zuerst fertigt er eine 1zu1 Pappschablone an.
    Diese schneidet er dann auseinander, jede einzelne Paneele.
    Als nächstes schneidet er sich schmale Streifen aus Klebespinnaker.
    Dann schneidet er die einzelen farbigen Paneelen mit dem Lötkolben entlang der Pappsegmente zu.
    Das Spinnaker schmilzt dann etwas an der Pappschablone an und bleibt haften, was gewollt ist.
    Dann legt er die Pallschablone wieder zusammen und flxiert die Pappe von der Rückseite.
    Auf der Vorderseite liegen die Spinnakerpaneele dann auf Stoß.
    Dann klebt er sie Paneele mit den Klebespinnakerstreifen zusammen. Bei Kurven schneidet er die Streifen ein, damit es keine Falten gibt.
    Als nächstes wird das Motiv als Ganzes aus dem Drachen ausgeschnitten und die Paneele dann auch mit Klebestreifen wieder eingesetzt.
    Nun wird der gesammte Drachen vorsichtig von der Pappschablone gelöst.
    Walter verklebt die Paneele dann auch noch von der Rückseite mit schwarzen Spinnakerstreifen.
    Jetzt muss er nur noch alle schwarzen Konturen vernähen.
    Er erhält so ein unglaublich glattes Segel ohne Verzug oder Beuelen.


    Grüße Carsten