Beiträge von Carsten

    Beginnen möchte ich mit der Baudoku für den Rev da dieser schon fertig ist.


    Danach werde ich auf die Vorgehensweise beim Rokakku eingehen.



    Beim Rev habe zuerst 3cm breite Spinnakerstreifen zugeschnitten und diese dann 3x gefaltet. Dann waren sie 1cm breit. Die Streifen habe ich rechts und links mit Geradstich abgenäht. Das ergab stabile dünne Bänder.


    Die Bänder habe ich auf meine 1:1 Schablone gelegt. Damit nichts verrutscht habe ich die Bänder an beiden Enden mit Stecknadeln auf meinen Holztisch genagelt.

    Ich habe mich für diese Methode entschieden, damit ich die Bänder vor dem Nähen fixieren kann und damit beim Anbringen der farbigen Stoffstücke sich nicht alle verschiebt.

    Wo sich die Bänder kreuzen, habe ich mit doppelseitigem Klebeband fixiert.

    Dann habe die Stoffstücke so ausgeschnitten, dass sie bis in die Mitte der Bänder reichen, also 5mm größer als das Loch. Die habe ich ebenfalls mit doppelseitigem Klebeband fixiert.

    Da man ja dann von hinten die Nähte der Stoffstücke gesehen hätte, habe ich noch schwarze Streifen drüber fixiert.



    Dann habe ich die alle Kreuzungen und die Stoffstücke nachgenäht.

    Ich habe zuerst die eine dann die andere Hälfte des Drachens genäht und dann das ganze zusammengefügt, einfach aus Platzgründen



    Die Leitkante ist recht stark vorgebogen, trotzdem kann man ein gerade Stabtasche aus Dacron gut annähen.


    Die Ausschnitte für die Verbinder der Vertikalstäbe ich gerade passend klein gehalten. Die Ausschnitte habe ich mit LKW Plane verstärkt. Das hat den Vorteil, dass die Verbinder von der Leitkante an Ort und Stelle gehalten werden und ich muss keine Stopper auf die Stäbe kleben. Die Verbinder selbst rutschen auf dem Stab, sodass der Drachen sich auch gut zerlegen lässt.

    Das hat sich für mich bewährt.



    Bestabt habe ich den Rev mit Skysharks P300.


    Ich fand es ganz ok. Nordland der ihn im Urlaub testen konnte hätte sich eine etwas steiferen Stab gewünscht, deshalb werde ich sie gegen Aurel agil 300 tauschen.



    Hier habe ich ein Video vom 2. Flug.


    Also ich bin sehr begeistert vom Flugverhalten. Er fliegt sich sehr entspannt, auch bei mehr wind wird er nicht sehr schnell. Der Rückwertsflug ist besser als beim normalen Rev.



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    Grüße Carsten

    Ich bin ein Binnenlandflieger und deshalb habe ich bisher eher Leichtwinddrachen gebaut.


    Bis 3 BFT ist mein Komfortzone und wenn ich ans Meer fahre, hoffe ich immer auf ein paar Schwachwind-Tage.


    Deshalb habe ich mich entschlossen ein Segeldesign zu entwerfen, dass bei viel Wind ohne viel Zugkraft funktioniert.


    Flechtdrachen nach Willi Koch gibt es ja schon in allen Formen und Farben und hier ist noch zu viel Segelfläche vorhanden. Außerdem war mir das alles zu regelmäßig.


    Herausgekommen ist der String ist Rev



    Der Rev fliegt sehr gut (darauf gehe ich in diesem Thread später noch einmal genauer ein)

    und deshalb habe ich mich entschlossen das Segeldesign auf Einleiner zu übertragen.


    Da der Rokakku meiner Meinung nach einer der unkompliziertesten Einleiner ist, möchte ich mal damit angefangen.




    Ich werde hier eine Baudoku starten und zeigen welche Techniken ich anwende.


    Vielleicht kann ich den ein oder anderen dazu ermutigen kreativ zu werden.



    Grüße Carsten

    Hallo Norbert,

    Du möchtest die Flugschnur über die mittlere der 3 waagepunkte nach hinten zum nächsten Drachen weiterleiten der dann aber wieder seine eigene Waage hat.


    Bei Carsten hat nur der erste Drache eine Waage. die beiden hinteren werden einfach mit koppelleinen verbunden wie beim lenkdrachen.


    Das funktioniert beides.


    Gruß Carsten

    eventuell hat Heinrich die Stäbe zusammengesteckt in die Tasche geschoben und das abgeschnitten was rausstand. (das glaub ich allerdings nicht)

    Normalerweise würde ich rechts und links gleimäßig kürzen.

    ich kenne die Unterschiede der Stäbe nicht, würde dir aber folgendes raten.

    falls der kürzere gesplittet ist, kauf den Typ des längeren nach und kürze dann gleimäßig.

    Falls der längere gessplittert ist, kauf 2x den leichteren und Kürze gleichmäßig.


    vielleicht ist der Drache aber auch falsch aufgebaut gewesen und der kürzere Stab gehört eigentlich in die Mitte. Das würde auch das unterschiedliche fabrikat erklären. kontrolliere mal den 3. Stab.


    Gruß Carsten

    Hallo Gerd,

    ich kenne die ursprüngliche Waage des Wolf-Genki auch nicht, würde es aber aus dem bach heraus folgendermaßen machen:



    Da mir die drei unteren Kiele auf einer Ebene zu liegen scheinen, würde ich den mittleren Kiel unten mit einbinden.

    An dem blauen Waagestück kannst du dann den Flugwinkel einstellen.

    Die roten und blauen Schnüre würde ich jeweils erstmal auf 4 meter ablängen, den mittleren auf 2 meter.

    Bei meinen Genkis ist ein schöne Vorspannung nach hinten gut fürs Flugverhalten. Also Spanne ihn ordentlich vor, bevor du die unteren Waageleinen aufeinander abstimmst, sonst gerät dir die Mitte zu lang.

    Gruß Carsten

    Wenn du das X etwas anders genäht hättest, hätte ich es so bestabt:


    Das blaue sind Stäbe, orange sind Spannschnüre. Ob das besser funktioniert hätte weiß ich nicht.


    Um das "nach innen wandern" der Spitzen bei deiner Bestabung zu verhindern, könntest du den waagrechten Stab verlängern und die Spitzen darauf abspannen, wie es bei Totem-Drachen üblich ist.


    Tolles Projekt, das regt den Hirnschmalz an :thumbsup:


    Gruß Carsten


    Gruß Carsten

    Hallo Stephan,

    du hast den Shape so gewählt, dass die Außenkanten des Kreuzes nicht durchgängig sind, sonst hättest du 2 Leitkantenstäbe diagonal einbauen können. dann wäre er zwar nicht vorwärts wie rückwerts gewesen aber mit seitlichen abspannungen wäre er vielleicht etwas gespannter gewesen.

    Wenn er sich gar so stark verzieht kannst du noch 2 senkrechte Stäbe jeweils auf der hälfte einbauen.

    Freue mich auf die ersten Flugbilder.

    Gruß Carsten

    Hallo

    bei der Quadrifoil Competition (handlekite) war es tatsächlich so, dass die Bremsleine durch einen Ring der Steuerleine gezogen wurde. Das sollte verhindern, dass die Bremsleine so durchhängt und sich deshalb die Matte bei stärkerem Wind selbst einbremst. Auch der Anstellwinkel der Matte hat sich dadurch ganz leicht verändert. Ich hab damals mal probiert ob sie auch ohne durchfädeln fliegt und ich fand es durchgefädelt tatsächlich besser.

    Gruß Carsten

    Ich hab auch mal wieder was gebaut.

    Ein weiterer Kaleido4 ist entstanden.

    Diesmal habe ich in die Mitte einen kleinen "knick" ins Segel genäht, wie bei den Revs.

    Außerdem haben ich den Streifen unter der Leitkante mit Dacron verstärkt um ihn etwas leiser zu machen.


    In 14 Tagen gehts an die Nordsee. Da werde ich ihn ausgiebig fliegen können.



    Gruß Carsten