Beiträge von Carsten

    Ja der Hebel ist das woran man das letztendlichen merkt.

    Was schwergänging war, ist die Stange an der das Füßchen sitzt. Die geht durch die Maschine nach oben und ist mit der Mechanik für die Oberfadenspanmnung verbunden.

    Das Fett an der Lagerung war eingetrocknet und hart geworden (danke Niclaus das Wort hatte ich gesucht).


    Gruß Carsten

    Sowas hatte ich bei meiner Pfaff Tiptronic auch.

    Sie hat sogar nachher ganze Stiche ausgelassen, auch beim normalen ZickZack.

    Habe Sie daraufhin beim Pfaffhändlier meines Vertrauens in Reparatur gegeben.

    Der Fehler lag wohl daran, dass der Füßchenheber schwergängig geworden war. "Verharzt" ist das falsche Wort dafür, aber das richtige hab ich vergessen :D

    Dadurch wird die Oberfadenspannung nicht mehr zum korrekten Zeitpunkt nachgelassen bzw wieder straff gestellt.

    Dann kann es im schlimmsten Fall sogar dazu kommen, dass der Faden in der untersten Nadelstellung nicht mehr vom Greifer mitgenommen wird, dann fehlt ein Stich.

    Die Schlaufenbildung kann auch ein Symptom sein.

    .

    niclaus bitte korrigiere mich wenn ich Schwachsinn geschrieben habe.


    Bei meiner Maschine hielt der reparaturerfolg jedoch nicht lange an und bevor ich gutes Geld schlechtem werkzeug hinterher werfe, habe ich mir eine neue Maschine gegönnt.


    Gruß Carsten

    Die beiden Videos sind sehr interessant.

    Das mit den Löchern hatte ich schonmal gesehen.

    Jeder Drucker ist anders und erfordert andere Einstellungen, deshalb gibt es natürlich nicht DEN TIPP der bei allen funktioniert.

    Ich habe meinen Drucker jetzt seit einem Monat und übe noch damit. Ich bin noch weit davon entfernt, die sauberen Ergebnisse zu erzielen, die der Vorbesitzer hatte. Gut in der Zeit die ich zum Probiere verwende, hätte sonst einen Drachen genäht.

    Heinketschup hat mich da schon vorgewarnt 8o.

    Ich denke dieser Thread passt ganz gut um eigene Erfahrungen zu teilen und vielleicht Verbesserungen durch Erfahrungen anderer zu erzielen.

    Ich bin auch gerne bereit meine Dateien zu teile. Die 12er Standoffhalter gibt es z.b nicht mehr als Spritzguß zu kaufen.


    Grüße Carsten

    So jetzt hab ich das ganze nochmal optimiert.

    1. Druckgeschwindigkeit auf 20 bei den Wänden reduziert


    Die Oberfläche ist jetzt wunderbar




    2. Eigene Stützstrucktur für das 12er Loch programmiert.

    Das Loch habe ich mit 0.4mm Wänden nach der Verrenkungen verschlossen und noch 2 zwischenwände eingezogen. Das bewirkt, dass sich die "arme" des Lochs während des Druckvorgangs nicht bewegen können. Das Loch ist dadurch beim Druck maßhaltig.

    Ausserdem noch 3 Stützen längs des Lochs hinzugefügt um die Decke des Lochs beim Druck zu stützen.


    Dann habe ich mir aus einem Stück Metallrahmen mit 12mm außendurchmesser ein Stecheisen hergestellt indem ich ein Ende v8n innen her angeschafft habe. Das Spanne ich in den Akkuschrauber und kann damit nach den Druck die stützstruckturen relativ sauber rausschneiden.



    Jetzt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

    Alles passt saugend. So soll es sein.


    Gruß Carsten

    Hier kommt das Foto.


    Ich habe das Teil aufrecht gedruckt. Mit der Oberfläche bin ich voll zufrieden. Oben im 12er Loch knuddelt der Drucker etwas, da er hier ins Leere drucken muß. Das flexible Material verhält sich an der Stelle beim Drucken leider auch flexibel ;(

    Bin mit dem Ergebnissen ganz zufrieden.


    Ach ja fast vergessen.

    Filament: Polymaker Polyflex TPU95

    Extruder 225 grad

    Druckbett 50 grad

    Kühlung 100%.

    Slicer: Cura


    Mit der Z-Naht hatte ich ein paar Probleme.

    Einstellung: Zufall und intelligent verbergen war Mist. Überall aussen butzel.

    Rechtsvorne und intelligent verbergen war super.


    Gruß Carsten

    Das Teil habe ich mit onshape erstellt.

    Es ist für eine 12er spreitze und einen 4er Standoff konzipiert.

    Ich habe mit 80% infill gedruckt.

    Das war eine Anfrage von mic. Ich selbst baue keine großen 2-leiner.


    Die Windstärke des 12er Lochs habe ich inzwischen von 3 auf 4mm erhöht. Das macht einen stabilere Eindruck.


    Die ersten probedrucke sind schon fertig.

    Bilder folgen

    Im Einleinerbereich machen wir oder zumindest ich sowas öfter.

    Auf der Vorderseite kommt zum Schluß eine lage schwarzer Stoff drüber und erst dann wir genäht. Nach dem Nähen werden die Farben dann wieder frei geschnitten.

    Vom Verschnitt her ist das zwar ein Horror aber von der Optik her lohnt sich das auf jeden Fall.

    Selbst nur ein schwarzer Außensaum bringt die Farben im Inneren zum Leuchten.

    Ich mag zwar das Flickwark-Design nicht so besonders aber mit den leuchtenden Fraben kommt es gut.

    Gruß Carsten

    Hallo Helmut,

    Für das Übertragen einer Schablone gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder du scannt einen Bauplan ein und vectorisierst ihn dann. Das bedeutet du zeichnest am PC neue lienien drüber und schiebst solange bis sie mit dem Scan deckungsgleich sind.

    Oder du konstruierst neu nach dem Bauplan. zb bei einem rokakku zeichnest du ein Rechteck in der Mitte, das kannst du milimetergenau bemaßen. Dann zeichnest du die kielline ein, zentrierst das ganze und verbindest die kielline mit den Ecken des Rechtecks.

    Das ist recht einfach.

    Wenn du die Schablone einmal erstellt hast, kannst du ihr einfach eine andere Größe zuweisen und dann auf a4 Blätter zum zusammenkleben ausdrucken. Wie Tobias schon beschrieben hat.

    Gruß Carsten