Bis auf den Burnout habe ich alle drei anderen Spacekites und würde zwei davon ganz besonders ans Herz legen.
Der Tauros ist ganz einfach in meinen Augen der beste Spacekite.
Leicht zu starten ist der Tauros bei 2-3 bft ein druckvoller Schönflieger und macht ab hohen 3 bft zunehmend Dampf und fordert den Piloten kräftenäßig schön stark. Ab Mitte 4 bft empfehle ich Arschleder. Ab hohen 4 bft, spätestens ab 5 bft ist Poporutschen angesagt. Der Tauros ist für seine Größe schnell unterwegs und entwickelt in den Spins noch mehr Power. Er fordert aber überfordert nicht. Er bleibt immer gut beherrschbar. Er geht wohl bis 7 bft.
Ich habe es noch nicht probiert, nicht aus Angst um den Drachen, sondern um mich. ![]()
Der Zodiac hat den kleinsten Windbereich. Ein absoluter Lowwindschönflieger zum Chillen am Abend.
Trotz seiner Größe läßt er sich gemütlich mit 2 Fingern fliegen. Er geht schon ab 1 bft. Aber mehr wie 3 bft tut man ihm nicht an. Trotzdem würde ich auch ihn nicht abgeben wollen. Denn wenn nix mehr aus meiner Tasche bei Hauchwind fliegt, dann kommt Zodiacs große Stunde.
Der 3er Topas ist auch ein klasse Drachen, aber er kommt von den Dreien am seltensten zum Einsatz.
Der Wind- und Powerbereich ist ähnlich wie beim Tauros. Mir macht der Tauros mehr Spaß, weil er flotter ist.
Der Topas macht alles behäbiger, ist absolut easy zu händeln, geht aber trotz Fläche nicht ganz so früh wie der Zodiac.
Mein Topas 3.0 ist praktisch mein Zugpferd, wenn im Winter Schnee liegt und ich bei gutem Wind mit meinem Schneeteller rutschen will.
Ich hoffe, dir die Charaktere der drei tollen Spacekites einigermaßen erklärt zu haben.
Wenn du weißt, was du willst, käufst du eh den Tauros. :-O
Deine Begeisterung für Spacekites teile ich voll und ganz und Michael Tietdke berät auch gut am Telefon.
Ich denke, er wird meine Ausführungen bestätigen.
