Beiträge von Willewatz

    Der Gummi hat ja nur die Funktion, die beiden Knotenenden zusammen zu halten.
    Ich knote die Gummis an der oberen Vertikalen wie bei einen Anknüpftampen zusammen.Das wird nicht dicker wie die beiden Knotenenden zusammen wären und du brauchst keine Scheibe. Das hat sich bei mir bewährt und hält auch sehr gut. Man muss nur darauf achten, dass der Knoten hinter der Endkappe auf der Leitkantenrückseite ist (rein optisch). :D

    Hallo Freunde,
    ich wollte die drei nicht einzeln vorstellen, daher direkt das Familienfoto.

    von links nach rechts


    Willepolo S, als Standard mit Revolution 3-Wrap-Leitkante 180 Gramm, mit 2-Wrap-Leitkante als UL 160 Gramm.
    Vertikale sind Skyshark P100, weil sie nicht so am Tuch reiben wie die Rev-Stäbe.


    Willepolo M, als Midvented mit Revolution 3-Wrap-Leitkante und Skyshark 3PX als Vertikale 250 Gramm.


    Willepolo F, als Fullvented mit Revolution 4-Wrap-Leitkante und Skyshark 3PX als Vertikale 275 Gramm.


    Ich hoffe, ich habe keine technischen Daten vergessen? ;)
    Achso. Alle 3 sind aus Icarex P31. Die Ventilierten haben eine 70-daN-Waage und der Standard eine 38-daN-Waage und beim Standard sind die schwarzen Striche aus Gewichtsgründen mit Edding gezeichnet.


    Bevor jetzt jemand beim Thema "Gewichtsgründe" meint, dass er leichtere UL oder Standards kennt, ja es gibt deutlich leichtere und dem sei hinzugefügt, dass ich nicht auf Robustheit verzichten wollte und die Leitkante aus stabilem Dacron mit Verstärkungen an den Kappen- und Waageaufnahmen ist und nicht auf eine Mittelventilierung verzichtet wurde und die unteren Spitzen der Segel ebenfalls gut verstärkt sind. :P


    Ich habe aus einem Fehler beim damaligen Skytex27-SUL gelernt, dessen Kappenaufnahmen wegen unzureichender Verstärkung eingerissen sind. ;(

    Ich denke, man sollte das Anforderungsprofil des Anfragenden beachten.


    Auch wenn 4-Leiner tolle Drachen sind, kann ich nur 2-Leiner-Matten in diesem Fall empfehlen.


    HQ Symphonie sind gute 2-Leinermatten, besser finde ich die Wasabi 2.0.
    Nicht ganz so schnell und damit auch nicht so überfordernd, wie es die ebenfalls tolle Lycos sein könnte, aber insgesamt deutlich besser und dauerhaft spaßiger als die Symphonie, die mir schnell langweilig wurde.


    Ich empfehle die Wasabi 2.0. gibt es auch ready to fly. :thumbsup:

    Ich habe heute dann gleich mal den Tauros und den Devil Wing 3-2.5 nacheinander geflogen. Der Tauros macht mehr Power, der DW ist dafür schneller unterwegs. Insgesamt hat mir der DW heute sogar besser gefallen. Er hat halt einen sahnigen Druck- und Geschwindigkeitsaufbau.

    @Moonraker,
    deine Erfahrung deckt sich mit meiner und genau deswegen liegt der DW 2.5 ein wenig vor dem Tauros in meiner Empfehlung.

    Meine persönliche Empfehlung geht eindeutig zu dem o.g. Devil Wing 2.5. :thumbsup:
    Sollte dieser schon vergriffen sein, wäre als nächstes der Tauros aus der Börse eine gleichwertige Top-Empfehlung aus der Börse. Nicht umsonst einer der beliebtesten und besten Spacekites seit Jahren. Wer einen hat, gibt ihn äußerst selten wieder her. :thumbsup:
    Nicht ganz so zugkräftig wie die zwei Vorgenannten ist der Gladiator 2.4 aus der Börse ebenfalls eine sehr gute Empfehlung, aber erst an 3. Stelle dieser genialen Spacekites. :D


    Die Größe um 2,5 m ist meine mit Abstand am häufigsten Geflogene bei den Stabzweileinern. :thumbup:
    Das Startverhalten ist besser als bei den Kleineren. Sie brauchen weniger Wind, um Spaß zu machen und diese 3 Spacekites bieten schon sehr schöne Power, die aber auch noch im arschlederpflichtigem Windbereich gut zu kontrollieren ist.


    Aber auch hier gilt, wie immer: Erst mal an die oberen Windbereiche herantasten, sonst kann es eine heftige Überraschung geben. ;)

    Hallo Jörg,


    das ist ja genial und wirklich schön erklärt.
    Momentan baue ich noch 3 Revs (Fullvented schon fertig, Midvented, Standard und einen 1.2er Standard), aber im Herbst wird es mal wieder Zeit für einen Zweileiner
    und wenn ich das hier so lese, steht "Dat Schantalle" bei mir auf der Liste.
    Es wird mir eine Ehre sein, deinen Drachen nachbauen zu dürfen. :thumbup:

    Hallo Andreas,


    am längsten habe ich für das Ausschneiden der Panele und das Zusammenkleben gebraucht. Da ging ne Woche drauf. Auch die schwarzen Akzentstreifen sind geschnitten und geklebt und genäht. Das Nähen waren 2 Abende und heute Nachmittag die LK und Saum.
    Insgesamt bin ich seit knapp 3 Wochen (seit Zeichnung) mit dem Projekt beschäftigt gewesen.

    Zur Haftpflichtversicherungsfrage nur so viel.


    Eine allgemeine Privathaftpflichtversicherung wird für solche Schäden nicht aufkommen, da der Lenkdrachensport zu den Sportarten gehört, die grundsätzlich ausgeschlossen sind, es sei denn (und das dürfte im seltensten Fall zutreffen) der Schädiger hätte hierfür eine Zusatzversicherung abgeschlossen bzw. dieses Risiko sich ausdrücklich mitabsichern lassen.


    Wessen Haftpflichtversicherung aufkommt, hängt letztendlich von der Schuldfrage ab und da bleibe ich bei meiner Aussage, dass der Pilot sich das "Unglück" anrechnen lassen muss.
    Sollte tatsächlich im Streitfall dem Starthelfer eine geringe Mitschuld treffen (was ich mir nicht vorstellen kann, aber die Gerichte sind manchmal schon sehr speziell), dann wird die Haftpflichtversicherung des Starthelfers allenfalls den gequotelten Anteil des Schadens entsprechend der Feststellung des Gerichtes über den Anteil der Mitschuld tragen.

    Bei 3 bft fliege ich den Topas 3.0 an 100 daN Climax Profiline 40 m, wie auch meine anderen Großen (Feuerwatz mit 3,20m und Wolsing Long Dart Magnum mit 4,20m) in der Kategorie. :thumbup:
    Egal ob 70 kg oder meine 90 kg brutto. :D
    Mehr ist da noch überdimensioniert.


    Bei unteren bis mittleren 4 bft nehme ich, wenn auf der Wiese Platz ist, auch 50 m mit 130 daN.

    OK. Ich habe verstanden. :thumbup:
    Erst mal danke und direkt eine Zusatzfrage:


    Da im Bereich der beabsichtigten Verstärkung ohnehin eine lange Naht verläuft, die ich auf der Vorderseite mit einem schwarzen Akzentstreifen aus Icarex optisch hervorhebe, könnte ich da nicht auf der Rückseite einen schmalen Streifen schwarzen DACRON als Verstärkungsstreifen alternativ nehmen?

    Ich habe in einigen Threads zuletzt gelesen, dass im Bereich der Vertikalstäbe mit Mylarklebestreifen hinter dem Segel verstärkt wurde, die zusätzlich angenäht wurden.
    Insbesondere für Fullvented-Revs hört sich das auch sehr sinnvoll an und einen solchen will ich gerade bauen.


    Meine Frage:
    Muss es unbedingt Mylar sein, oder funktioniert das auch mit Gfk-Tape, welches man dann zusätzlich annähen würde, damit sich nicht der Klebstoff irgendwann löst?
    Oder evtl. auch Klebedacronstreifen?

    Fransen dann die Löcher nicht mit der Zeit aus?

    Beim Dacron hatte ich mit dieser Methode noch keine Probleme.
    Ich mache es regelmäßig in den Leitkanten sowie die unteren Vertikalstabaufnahmen an Revs und Blasts.
    Wichtig bei den unteren Enden ist, dass das Segeltuch fest mit dem Dacron verbunden ist.
    Das leichte Segeltuch solo ohne feste Dacronverstärkung franst schnell aus oder reißt. Da lieber heiß das Loch schneiden.