Beiträge von Willewatz

    Zitat von Zion

    Ich glaube er sollte das ersma lassen als absoluter Anfäger den Topas bei 5 bft. in die Luf zu jagen :D


    Ich glaube, so ängstlich muss man jetzt auch nicht sein. ;)
    Wenn man ein paar mal bei mittleren Winden mit dem Topas geflogen ist,
    ist man schnell mit ihm warm und brauch sich nicht vor 5 bft zu fürchten.
    Der Zug ist dann zwar schon eine Hausnummer, aber mir hatte es von Anfang an Spaß gemacht,
    wenn mein erster (damals für mich großer) Hot Stripe (ähnlich vom Zug und Flugverhalten) bei mehr Wind
    (hier meine ich ca. 5 bft) anfing zu fordern und mir ein paar Laufschritte abzwang.
    Diese beiden Spacekites (Topas und Hot Stripe) sind jedoch so gutmütig und berechenbar,
    dass man da wirklich keine Angst haben muss.
    Allerdings würde ich mit 6+ bft sicherlich noch warten, da gebe ich dir gerne Recht.
    Da sollte man schon ein paar Flugstunden mehr Erfahrung haben.


    Wie hat man mir hier anfangs immer gepostet: Erst mal rantasten. ;)


    PS: Nasenbärs Schnurempfehlung finde ich passend.
    Und wenn das Geld für 3 Schnursets genügt, dann zum 70er und 100er noch ein Set für weniger Wind (50 daN).

    Alleine macht der Limbo mir keinen Spaß. :R: :-/
    Da ist er mir zu hibbelig. Er braucht relativ viel Wind für einen Einsteiger.
    Als 3er-Gespann legt der Limbo ganz andere (Schönflieger-)Qualitäten auf´s Parkett. 8-) :H:
    Das 3er-Gespann macht richtig Spaß. Aber ein Einsteiger wird da beim Starten Probleme haben.

    Die von Topidi genannte HQ Symphony Beach 2.1 ist für den Ostseeurlaub sicherlich eine gute Wahl.
    Den Limbo würde ich nicht empfehlen.
    Stabil und in der Preisklasse bis 50 Euro dann schon eher von HQ den Yukon oder Bolero.
    Die sind gutmütig, sehr robust, aber richtig Zug entwickeln diese Beiden eigentlich nicht.
    Der anfangs genannte HQ Delta Hawk ist für den Ostseeurlaub auch eine gute Wahl.
    Ebenfalls sehr robust, wird bei mehr Wind auch schön zugkräftig, benötigt allerdings mind. 3 bft.


    Bei dem genannten Budget und Flugzweck ist wohl eine Zweileinermatte wie die HQ Symphony Beach 2.1,
    oder wenn es 20 Euro mehr sein dürfen die qualitativ bessere HQ Symphony 2.2 keine schlechte Wahl.

    Als Binnenlandflieger kann auch ich dir nur den Topas 2.2 von Zion zum Einstieg ans Herz legen.
    Der geht schon bei wenig Wind, ist nicht langsam und ab mittleren Wind entwickelt er zunehmend guten Zug, bei stärkeren Wind wird er dich fordern, aber nicht überfordern. :H:
    Der Topas hat auch ein großes Windfenster und wird dich süchtig nach mehr Drachen machen.
    2 Leinensets dazu und du bist ready to fly.


    Batkite und Fazer sind sicherlich sehr gute Kites von HQ, die ich bestens kenne und die an der Küste, wo es öfters und beständiger windet, auch viel Spaß machen, aber erst ab hohe 3 bft.
    Vorher machen diese Beiden einfach noch keinen Spaß.
    Beim Batkite wirst du ebenfalls mindestens 2 Leinensets dazu holen müssen und auch der Fazer wird ein weiteres Leinenset für weniger Wind benötigen, da die mitgelieferten 100 daN Schnüre total überdimensioniert sind. Bis Anfang 4 bft fliege ich meinen Fazer an 50er, bis 5bft an 70er Schnüre. Erst darüber (also im Binnenland so gut wie nie) kommen die mitgelieferten 100er Schnüre dran.


    Wenn du mit dem Topas 2.2 eine Zeit lang geflogen bist und süchtig nach mehr geworden bist,
    dann würde ich als Steigerung den Torero von Spacekites dem Fazer und Batkite vorziehen.
    Der Torero ist genauso easy zu fliegen, macht aber viel mehr Spaß, ist schneller, präziser und hat mehr Power (bleibt dabei gut kontrollierbar). :H:


    Hallo Jörg,


    ich habe heute bei 3-4 bft den Tauros an die Leinen genommen und deinen Tipp befolgt.
    Statt wie üblich auf dem Speedknoten habe ich den Tauros heute auf den Powerknoten gestellt.
    Ich kann deine Aussage zu dieser Einstellung, die du in einem anderen Thread gemacht hast,
    voll und ganz unterschreiben.
    Mein Tauros fliegt auf dem Powerknoten nicht nur spurtreuer und kräftiger, sondern auch stabiler am Windfensterrand, wenn ich nach den bodennahen Groundpässen den Tauros nach unten wende.
    Ich bin einfach nur begeistert und werde ihn nicht mehr auf den Speedknoten stellen. :D :H:
    Er fliegt tatsächlich nicht langsamer (finde ich). Die Spins sind sogar enger und zugkräftiger. :D
    Das macht stierisch Spaß und das Arschledern beginnt schon bei 4 bft (Pilot 85 kg). :O
    Und die ganze Power lässt sich super gut kontrollieren ohne Angst, den Vogel zu verlieren. :H:
    Ich möchte ich für diesen geilen Tipp einfach nur bedanken.

    Zitat von Nasenbaer0815

    Die ganzen "Old School" Drachen wie Speedwing, Delta Flizz, Delta Hawk sind zwar nett, aber irgendwie
    machen sie ehrlich gesagt nicht so viel Spaß, wenn man einen "State of the art"-Drachen direkt im Vergleich fliegt ....


    Stimmt absolut. Der Delta Hawk ist bei mir nur noch Taschenhüter und im Vergleich zu Topas 1.7 oder Torero nur ein müder Trecker, zugstark aber nicht so flott und vor allem nicht so präzise wie die anderen Beiden.

    Also ich schließe mich Topidi an.
    Der Topas 1.7 in der Strong-Variante (also komplett 6er bestabt) ist bei mittleren bis sehr starken Wind der ultimative Spaßvogel. Er ist super leicht zu starten und ungewöhnlich schnell, obwohl es ja eigentlich ein Allrounder ist. Mir jedenfalls macht der Topas 1.7 bei mehr Wind richtig viel Spaß, ohne dass man arschgeledert wird. 8-) :H:
    Der soll sogar 9+ bft aushalten, was ich allerdings noch nicht ausprobieren konnte. ;)
    Mark hat mal ein Video eingestellt, was im Topas 1.7er Thread verlinkt ist.


    Soll es doch noch schneller und dabei ruhig etwas zugkräftiger sein und trotzdem alltagstauglich sein, dann heißt meine Empfehlung Torero, ebenfalls von Spacekites und genial, wenn bodennahe Groundpässe geflogen werden. :D

    Zitat von Nasenbaer0815

    Ach ja - ich fliege ihn lieber auf dem Powerknoten ... er ist da spurteuer !!!


    Hallo Jörg,
    ist er auf dem Powerknoten wesentlich langsamer oder überwiegend nur kräftiger und (wie von dir berichtet) spurtreuer?

    Diesen Artikel habe ich heute in der Rheinzeitung gefunden:


    Mainzer schlagen wegen eines Ufos Alarm


    M Mainz. Ein Ufo (unidentifziertes fliegendes Objekt) im nächtlichen Himmel hat die Polizei in Mainz beschäftigt. Entpuppt hat es sich letztlich als zwei Meter großer Drache mit grün-rot blinkenden Leuchtdioden. Mehrere besorgte Bürger hatten die Polizei alarmiert. Auf ihrer Suche trafen die Beamten am Rheinufer auf einen Mann, der die 300 Meter lange Schnur eines Drachens in der Hand hielt.



    Ich finde den Artikel einfach köstlich :-O

    Schöne Aufnahmen von einem seeeeehr schönen Topas. 8-) :H:


    Nur mal so ´ne Frage:
    Kann man den 3.0er Topas direkt mit dem 1.7er zu einem 2er-Gespann koppeln?
    Hält der 1.7er (6er Bestabung) das aus und harmonieren die Beiden überhaupt?
    Bis dato hatte ich nur von 3er-Gespannen inkl. 2.2er in der Mitte gehört. Geht´s auch ohne 2.2er?

    So. Heute hatte ich Gelegenheit, Christian´s Tipp in die Tat umzusetzen.
    Tauros einen Knoten flacher und einen Knoten weiter am Mittelkreuz.
    Und was soll ich sagen: Der erste Start hat sofort geklappt. :-O :H:
    Er kippt zwar beim Start seitlich weg, nimmt aber schnell Strömung auf
    und lässt sich dann im Groundpass einfangen und dann hochziehen.
    Vielen Dank für den tollen Tipp. Der heutige Flugtag war ein Spaß und was für die Mukkies.



    - Editiert von Willewatz am 24.05.2012, 09:55 -

    Sorry Dominik,


    dass der SAS 165 kein kleiner Drachen ist, sondern 165 cm Leitkante hat weiß ich.
    Mit größerem Vogel habe ich auch nicht den Vergleich zum SAS 165, sondern zum zuvor genannten Batkite oder Fazer gemeint, die ich persönlich sehr gut kenne und für den Regelwind nicht empfehlen würde, da sie erst bei mehr Wind Spaß machen.


    Da hast du mich vielleicht ein wenig falsch verstanden. Ich bin den SAS 165 zwar noch nicht selbst geflogen, denke aber, alleine aufgrund seiner Fläche/Größe ist er ähnlich "leichtwindtauglich" wie z.B. der Tauros oder der Fazer XL. Das entnehme ich zumindest euren Flugberichten. Mehr hatte ich eigentlich nicht sagen wollen, sondern wollte dir eigentlich nur zustimmen.
    Vielleicht habe ich mich auch nur ein wenig unglücklich ausgedrückt. Nichts für ungut. Sorry nochmal. ;)

    Hallo Christian,


    danke für deinen Tipp.
    Die Verbindung Mittelkreuz werde ich mal um einen Knoten verlängern, die ist wirklich stramm.
    Außerdem hatte ich den Tauros total steil auf den letzten Knoten eingestellt. Auch hier werde ich einen Knoten flacher probieren und dann hoffentlich aus dem Dauergrinsen nicht mehr raus kommen.
    Denn eins sei gewiss: Das TT-Gespann ist der absolute Hammer und ersetzt die Mukkibude. :H:

    Heute habe ich bei 2 bft erstmals meinen Torero an meinen Tauros gekoppelt.
    Der Wind war nicht so ideal, sehr wechselhaft (mal da, mal nicht, leicht drehend).
    Aus Respekt vor der erwarteten Power habe ich 100er Protec (35 m) gewählt.
    Das Wetter (dem gebe ich einfach mal die Schuld) hat den Erststart nicht gerade einfach gemacht.
    Das Gespann dreht jedes mal beim Starten nach rechts ab, obwohl ich gleichmäßig gezogen und dabei auch rückwärts gegangen bin. Mein Hot Twin schießt dagegen immer senkrecht hoch.
    Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen kann (falls nicht am Sch...wetter)?


    Als aber das Gespann nach dem 3. Versuch stabil Strömung aufgenommen hatte, ging die Post ab.
    Ich muss sagen, dieses Gespann macht richtig viel Laune und lange Arme, besonders wenn dann mal 3er Böen rein drückten. Dann ging es auch schon mal nach vorne - saugeil!!!
    Vor allem begeistert mich, wie harmonisch die beiden T´s im Gespann fliegen.


    Leider hat mich später der Regen überrascht und ich hänge mit meinen Drachen nun zum Trocknen in der Wohnung. ;)
    Ich hoffe, demnächst dieses Gespann wieder an die Leinen nehmen zu können und dann hoffe ich, dass der Start besser klappt (ich meine ohne Fehlversuche ;) )


    Vielleicht sollte ich mir noch nen Torero für ein Torero-Torero-Tauros-Gespann zulegen? :D

    Hallo tracker,


    ich denke wir haben in der Regel eher 2-3 bft, ab und zu auch mal 4 bft, aber 5 bft und mehr wirklich nur sehr selten und wenn, dann meistens mit Regen.
    Bei unseren Winden macht mir der Tauros sehr viel Spaß, der aber mit über 200 Euro ohne Schnüre deutlich über deinem Budget liegt.


    Der hier genannte Batkite wie auch der Fazer benötigen schon hohe 3 bft, besser 4 bft, um wirklich Spaß zu machen.


    Dominik´s Angebot halte ich für sehr interessant, auch wenn ich den SAS 165 selbst nicht kenne.
    Aber es sollte schon ein größerer Vogel (Dimension Tauros, Gladiator 2.4 oder Fazer XL) sein, der bei unserem "Regelwind" dann auch Power entwickelt.
    Allerdings werden diese Drachen bei über 4 bft dann schon gewaltig, d.h. ein Arschleder gehört ab 5 bft dazu, macht aber auch richtig viel Spaß.

    Zitat von Zion

    ;) Und meienr erfahrung bedeutet das Singen der Schnüre auch nicht das sie kurz vorm reißen sind.


    Stimmt.
    Meine Schnüre haben dann einfach gute Laune, weil sie so schöne Drachen ausführen dürfen. ;)


    Anfangs habe ich auch oft zu schwere Leinen aus Angst vor Brüchen gewählt, was den Drachen doch mal mehr mal weniger aber auf jeden Fall spürbar ausbremst. Bei weniger starken Wind war da schon mal Frust angesagt, wenn der Vogel nicht so flott wie gewünscht unterwegs war.
    Zuletzt habe ich, auch aufgrund der hiesigen Posts :H: , häufiger dünnere Schnurstärken genommen, als von den Herstellern empfohlen und die Drachen haben deutlich mehr Spaß dank besserem Feedback und Speed gemacht.
    Ok. Man sollte es nicht übertreiben und manchmal ist es ganz schön grenzwertig und man versucht den Drachen noch vor einem möglichen Leinenbruch sicher zu landen und stärkere Leinen anzuknüpfen.
    Aber nach meinen letzten Erfahrungen denke ich, lieber so, als mit einem trägen Vogel sich rum zu ärgern.