Beiträge von HeinzKetchup

    @ Jochen,


    es geht nicht gegen dich, deine Frage war halt nur ein Anstoßpunkt einer Diskussion, die öfter mal auftritt ;) Brauchst dich also nicht zu entschuldigen :H:


    Das mit den Zackenbändern kann funktionieren, muss aber nicht. Die Position läßt sich halt nur nach Try an Error ermitteln, dafür muss man mehrere Prototypen bauen, oder einen Proto immer wieder modifizieren. Und das ist mit ein Punkt, um den es bei der Kiteeintwicklung geht, wie bau ich einen Proto sinnvoll auf, das ich Modifikationen leicht einfliessen lassen kann, wie teste ich sie aus, dann wieder, was übernehme ich mit auf einen neuen Proto, was verwerfe ich, usw usw.Um dann aber noch das Optimum ermitteln zu können, bräuchte man eine Meßanlage, um auch wirklich sehen zu können, welche Modifikation was gebracht hat.


    Um einen Kite wirklich bis ans Limit zu entwickeln, bedarf es somit viel Zeit, viel Geld, und viel Geduld.


    Aber das man sich über sowas Gedanken macht, ist nichts verwerfliches ;) Ich denke jeder versucht irgendwo Ideen und Lösungen von wo anders auf Kites zu transferieren. Nur manche Sachen lassen sich eben nur sehr schwer bis gar nicht an Kites verwirklichen, ohne das der Kite-Charakter flöten geht. Wenn irgendwie starre Teile anlaminiert werden, ist das nicht mehr im Sinne des Erfinders. Die Winglets von Long Duong bestehen nur aus "Drachenbautypischen" Materialien und drachenbautypischer Verarbeitung.


    Darin besteht für mich der Reiz, einen schnellen Kite zu bauen, ruhig mit neuen Ideen, ob sie nun sinnvoll sind oder nicht, und das aber mit Mitteln, die irgendwie noch kitespezifisch sind.

    Ich denke jeder der in das Thema Involvierten sollte ungefähr ein Gespür dafür haben, was noch ein Kite ist, oder was ein umgebautes Segelflugzeugzeug etc ist. Und eine der Haupteigenschaften von einem Kite ist für mich eine gewisse Flexibilität des Segels, und diese Eigenschaft ist sowohl bei Stabdrachen als auch bei Matten gegeben. Rogallo und Jalbert sind diejenigen, die für mich die Prinzipien des Drachenfluges "definieren"


    Und somit fallen für mich laminierte Flächen direkt raus, weil denen eben die Flexibilität fehlt. (Und jetzt keine Klugscheisserei von wegen, die haben ja noch Restflexibilität oder so). Und wenn sich jemand mit 168 Segellatten an den "Idealtypus" starre Segelfläche annähert, von dem ich noch nicht mal sicher bin, ob es den das anzustrebende Ideal ist, so bleibt es im Endeffekt immer noch ein flexibles Segel.

    Richtig flott bei wenig Wind ist sowas wie der heilige Gral, datt gibbet nicht ;)


    Die 28+ ist da so schon fast das Optimum, da sie den vorhandenen Wind optimal umsetzt. Die große Wasabi ist , sofern sie fliegt, auch schon nicht wirklich langsam, aber schnell geht halt anders.

    Hi und willkommen im Forum,


    die Suchfunktion legt ich dir jetzt mal direkt nahe, Fragen wie deine gibt es wie Sand am Meer ;)


    Aber trotzdem gebe ich dir auch ein paar Infos an die Hand, mit denen du z.B. die SuFu füttern kannst


    zu 1.) Ein Einsteiger-Kite mit 3-4qm wäre das passende für dich, Buster, Beamer, Magma, Flow, Imp, usw usw


    zu 2.) Das ist Geschmackssache, Vierleiner offerieren halt mehr Möglichkeiten, ob diese nun zwingend mehr Spass machen, sei dahin gestellt. Aber grade in diesen Größenregionen um die 3-4qm gibt es zum einen wenig Zweileinermatten, und zudem ist das der Sicherheitsbonus der Vierleinerschirme nicht unpraktisch. Und nein, es ist nicht wirklich anspruchsvoller als das Erlernen bei Zweileinermatten.


    zu 3.) Matte 1: bei Zweileinerschirmen ist es in der Regel so, das die Zahl die ungefähre Größe in Metern angibt, hier also 2m, und nicht die Fläche, wie bei 4-Leinern an der Regel. Ist somit für deinen Zweck etwas klein, und auch aufgrund ihrer Auslegung auf Speed recht speziel


    Matte 2: Bloß nicht, vergiss es, das ist Kernschrott, Ressourcenvernichtung vom Feinsten, dann lieber was schönes Gebrauchtes hier aus dem Forum, damit könntest du auch dein Budgetplan einhalten...


    Dann mal frohes Einlesen in das Thema, und wenn dann noch Fragen sind, einfach fragen 8-)

    Mir sind keine Berechnungsvorschriften bekannt, ich mach es auch aus dem Bauch heraus und probiere es aus.


    Manchmal funktioniert ein Scheitelpunkt im ersten Viertel, mal auf einem Drittel, mal auf der Hälfte, mal im hinteren Drittel, usw usw

    Dem RTF-Set der Wasabi 2.6 liegen dicke gepolsterte Schlaufen bei. Schlaufen sind aber nicht jedermans Sache, viele greifen gerne auf Powergrips zurück. Eine Bar ist nicht zwingend notwendig, sie schränkt eher noch die möglichen Lenkimpulse ein.

    Sie fühlt sich einfach etwas agiler an, läßt sich präziser fliegen, usw...


    Was RTF dabei ist unterscheidet sich von Kite zu Kite, von 20-30m gibt es da viele Varianten.


    Aber wenn dir die Sport zusagt, kauf sie dir doch einfach, gibt definitiv schlimmeres Flugmaterial :-O

    Ein Profil bildet sich in beiden Fällen, nur im erste Fall nicht zwingend ein erstrebenswertes ;)


    Im Klartext, Version 1 baut kein wirklich sinnvolles Profil aus, man rafft das Segel ja im Endeffekt in der Mitte zusammen. Version 2 macht Sinn, nur über die Position des Scheitelpunktes, dem Verlauf der Profilzugabe und der Höhe gilt es sich Gedanken zu machen


    Man kann sich einfach mal mit ein paar Stoffresten veranschaulichen, wieviel eine gewisse Profilierung an welchem Ort wirklich ausmacht wirklich ausmacht.


    Grade im Bereich der Nase kann man sich leicht verschätzen und nachher wundern, wie wenig Profilierung eine "wunderschöne" Geiernase erzeugen :-O