Beiträge von Zelebrator

    Kurze Rückmeldung: Ich habe jetzt den Batkite bekommen und noch gestern Abend bei schönem knackigen Wind ausprobiert. Was soll ich sagen, er passt. Er fliegt sich so, wie ich es mir vom Jet Stream gewünscht hätte. Hinreichend schnell, präzise genug, und bei gutem Wind zieht er auch ein bißchen. Kein Powerkite, aber das war ja auch nicht gesucht.


    Der Batkite ist aus meiner Sicht bestens für (Wieder-)Einsteiger geeignet und bietet unkomplizierten Spaß.


    Ein zugstärkerer Drachen kommt dann demnächst mal zu mir, aber dafür muss ich erst noch geeignete Flugreviere ausmachen.


    Grüße
    Thomas

    Wahrscheinlich wird das ohne Probefliegen nichts. Allerdings ist München Drachen-Diaspora, und die hier im Faden genannten Drachen kennt, anders als Massenprodukte wie von HQ und Co., außerhalb des Forums kaum jemand. Es würde also so oder so auf eine Blindbestellung hinauslaufen. Die Beschreibung der Eigenschaften der Drachen variieren stark, jeder hat da seine Sicht.


    Insgesamt sind die Drachen der kleinen Internetanbieter anscheinend leistungsfähiger als die Massenprodukte, dafür aber auch weniger gutmütig. In meinem Fall würde der Drachen wohl eher selten, vorwiegend im Urlaub, geflogen werden. Der Wind und die sonstigen Umstände sind in München nicht berauschend, da würde ein hochgezüchteter Drachen wohl noch seltener ausgeflogen werden können.


    So gesehen dürfte der Batkite als Gelegenheitsdrachen für mich ganz gut passen. Und vielleicht ergibt sich irgendwann mal irgendwo eine Gelegenheit, einen SAS, nFinity oder Wilden Willy auszuprobieren.


    Danke für die vielen Beiträge.
    Thomas

    Aha, da hat sich doch tatsächlich etwas getan in Sachen Hosenbodenproblematik, sogar in den entsprechenden Wikipedia-Eintrag hat dieses Ding Eingang gefunden...


    Weil es jetzt schon häufiger zur Sprache kam: Wie startet man denn am besten so eine Startzicke? Bei dem schwachen Wind heute hatte selbst der Jet Stream zumindest in der steilsten Waageposition Starthemmungen. Wollte partout nicht steigen.

    Ja, der würde ganz gut passen. Wobei ich nach den Videos zu urteilen einen gehörigen Respekt vor dem 150er habe. Möglicherweise würde ein 125er besser passen, schnell, aber nicht ganz so brachial bei gutem Wind.


    Edit: Wo bekommt man eigentlich diese "halbe Hose" zum Unterschnallen? Unter "Lederwindel" und "Bobbesschoner" bin ich nicht fündig geworden :)

    Hm... Trübes Wetter heute. Wird vielleicht noch.


    Bin gerade wieder mal über den Batkite von HQ gestolpert. Wäre das ggf. eine Option? Oder eben Dust Devil. Beim N-Finity 0.9 bin ich noch skeptisch. Das wäre wohl ein reiner Urlaubsdrachen, den werde ich in München kaum fliegen können.

    Ich bin jetzt mal so frei. Wenn ich das so lese solltest du dich wirklich erstmal mit deinen Jet Stream beschäftigen. Da du scheinbar noch keine Erfahrung im einstellen von Waagen hast, wird dich jeder kite frustrieren...


    Der Hinweis ist sicher nicht verkehrt. Allerdings kenne ich mich schon ein klein wenig aus. Wie gesagt, vor langer Zeit habe ich ein paar Drachen gebaut (und geflogen), z. B. Hawaiian oder Spin-Off, vielleicht kennt noch jemand das legendäre Buch von Peter Schimmelpfennig. Als ich den Jet Stream damals, 2010, gekauft hatte, hatte ich die drei Waage-Einstellungen durchprobiert, bei verschiedenen Windverhältnissen. Habe das dann bei der mittleren Einstellung belassen, weil die Unterschiede eher unspektakulär waren. Testfeld war damals Römö.


    Allerdings habe ich das dann nach dem Einfliegen so belassen. Insofern meinte ich oben, dass ich an die Verstellung der Waage nicht mehr gedacht habe. Könnte ja sein, dass sich da jetzt doch noch etwas optimieren lässt.


    Vielleicht erwarte ich aber auch zuviel von diesem Massenprodukt...

    Habe das letzte Licht genutzt. Zur Waage: Drei Knoten in der Leiter, Einstellung war mittlerer Knoten. Habe das jetzt mal verlängert auf den letzten Knoten. Drachen hängt nun deutlich mit der Nase nach unten, sichtbar unterhalb der Flügelspitzen.


    Zum Abstand Spreize-Segel: Kann die Angaben aus dem Datenblatt oben nur bestätigen (danke für den Link). Die zwei entnehmbaren Standoffs (oder heißen die Whiskers?) bestimmen den Abstand. Er beträgt beim Standoff Richtung Flügelspitze ca. 18,5cm, beim Standoff Richtung Mittelstange ca. 17,5cm.


    Werd' ich morgen mal versuchen, danke auch für den Link zu den Grundeinstellungen und den Modellen, die Nilseman empfiehlt.


    Standoffs hat der Jet Stream ja diverse. Vier davon kann man verschieben, muss nochmal nachsehen. Bauchig ist er schon. Das könnte man ja ggf. mit den Standoffs anpassen. Trotzdem fürchte ich, dass aus dem Ding kein Jet im Wortsinn mehr wird. Ist ja auch schon ein etwas besagtes Modell.

    Ich muss zugeben, dass ich auf den Gedanken mit der Einstellung der Waage noch gar nicht gekommen bin. Der Jet Stream ist aber tatsächlich träge und langsam. Das Windfenster schien mir von Anfang an recht klein. Was er gut kann, sind schnelle Spins, quasi um den Punkt an der jeweiligen Flügelspitze herum. Ansonsten habe ich immer den Eindruck, einen Sack nasse Wäsche zu fliegen. Ziehen tut er auch nicht sonderlich, und ich bin nicht gerade groß oder schwer.


    Leider finde ich keine Dokumentation zu der Waage des Jet Stream. Dafür den einen oder anderen Hinweis auf völlig vergurkte Einstellungen bei Auslieferung. Meiner ist von 2010.

    Stabbruch muss nicht sein, auf Basteleien bin ich nicht aus. Ich schätze es schon, wenn nicht jeder Absturz gleich zu einem Schaden führt.


    Den Fazer hatte ich schon in einigen Shops gesehen. Allerdings scheinen mir die Produktbeschreibungen der Hersteller eher wenig hilfreich zu sein. Danach wäre nämlich auch der Jet Stream ein schneller und zugkräftiger Vertreter. Ist er aber nicht. Allenfalls für Anfänger interessant.