Beiträge von Moonraker

    Ich hatte am Wochenende wieder viel Spaß mit meinen beiden Leih-Schantallen - vielen Dank nochmal dafür an Jörg @Nasenbaer0815. Das sind doch mal wirklich sinnvolle und viel genutzte Leihgaben :) . Dat (normale) Schantalle zog bei 5 Bft die 100 daN stramm und machte super Speed und Dampf. Klasse :)


    Und dat Große Schantalle war bei verschiedenen Winden immer eine Freude - sie gefällt mir immer besser. Dat große Mädel hat vier Flugbereiche (meiner Meinung nach):


    6-9 km/h - der Führ- und Schönflugbereich - sie fliegt schon erstaunlich gut, flach eingestellt und an dünnen Leinen, will aber noch behutsam geführt werden.


    10-15 km/h - der Wohlfühlbereich - auch steil gestellt gut auf Strömung zu bringen, druckvoll flott, agil, zum Genießen.


    15-25 km/h - der Sportbereich - schnell, zugstark, engste Spins - hier kann man sich richtig reinhängen und auspowern


    >25 km/h - der Kampfbereich :D - jetzt muss man wissen, was man tut, vor allem auch beim Start. An 35 m langen Leinen wird es brutal, an 50 m ist es etwas entspannter (da geht's dann ab 5 Bft los). Arschleder dringend zu empfehlen. Und Vorsicht in den Kurven weiter außen im Windfenster!

    So, nachdem ich vom Fliegen zurück bin, kommt auch die letzte der drei alten Neuerwerbungen in den Thread:



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    Der Zebra wurde ursprünglich 1991 entworfen, mein - übrigens neuwertiges Exemplar - stammt aus dem Jahr 1999 und ist die amélioré (verbesserte) Version. Der Zebra fliegt sehr druckvoll und auch ordentlich schnell, wenn er die Leinen durchzieht. Das tat er heute mit den 100 daN bei 5 Bft, und da ging schon gut die Post ab. Spins machte er auch sehr eng und schnell. Der Zebra ist nicht ganz so schnell wie die moderneren Longs, z. B. wie der nur wenig kleinere Panthère II, aber er dürfte Anfang der 90er Jahre - genau so wie der York - viel Aufsehen erregt haben. Die Spannweite ist 245 cm, der Kiel ist 107 cm lang. Der Zebra steht daher auf Kiel und einem LK-Ende, aber der Start ist ziemlich einfach. Auch den Zebra habe ich übrigens gute 3 cm steiler gestellt, damit er ordentlich auf Touren kam. Bestabt ist der Zebra komplett in 8 mm.



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    Detail der Näharbeiten am Kiel






    Auch der Zebra hat, genau wie der York, vier Antiböensysteme, 2x oben, 2 x unten.




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    Hier kommt die zweite alte Neuerwerbung von




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    Der York ist als neuwertig zu bezeichnen, scheint kaum geflogen worden zu sein. Die Waageeinstellung war auch schon recht gut, ich musste nur wenig Millimeter steiler stellen, um mich über druckvolles und wirklich schnelles Flugverhalten bei 3-4 Bft an 75 daN-Leinen zu erfreuen. Liegt ordentlich Zug an, lässt der York schon mal ein leichtes "Tigerfauchen" hören. Sympathisches Kerlchen :) . Spannweite 205 cm bei 85 cm Standhöhe. Bestabung durchgehend in 6 mm (abgesehen natürlich von den zwei dünnen A-förmigen Segellatten von 2 mm, auf die die Antiböensysteme aufgeklickt werden).






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    Natürlich ist der York auch mit je zwei Antiböensystemen ausgetstattet oben und unten.





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    Es wäre verständlich, wenn du auf Grund deiner Situation auch mal keine Sonntagsbilder posten würdest
    Daher "Hut-ab" dass du das trotzdem Woche für Woche durchziehst und ganz lieben Dank dafür

    Absolut - lass' Dir nur Zeit Günther, wir freuen uns auch über die Wiederholungen. Es gibt immer noch Neues zu entdecken.


    Euch allen einen schönen Sonntag!

    Es gibt Zuwachs in meiner Sammlung historischer Drachen von Long :) ^^ :)


    Zunächst stelle ich den



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    vor.



    Leider ist das Baujahr nicht auf dem Kite vermerkt, aber er dürfte aus den frühen bis mittleren 90er Jahren stammen. Fliegen tut er schnell und sehr agil (nachdem ich ihn etwa 2 cm steiler gestellt hatte) und auch die Spins kommen schön eng. Spannweite 196 cm, Standhöhe 67 cm, bestabt komplett in 6 mm.





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    Antiböensysteme hat er an OQS und UQS.




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    Ich hatte heute Dat Schantalle an 75 daN geknüpft, der Windmesser zeigte zu der Zeit mittlere bis obere 3 Bft. Sie war dann auch gut unterwegs, machte Spaß. Dann frischte der Wind auf einmal auf mittlere bis obere 4 Bft auf. Dat Schantalle zog die Leinen gnadenlos stramm, ich musste sie mehrfach ablaufen. Aber was machte sie jetzt für einen Speed :) . Sehr ansprechend!!! Leider musste ich dann doch schnell die 75er-Leinen retten und flog an 100ern weiter. Auch das machte noch viel Freude.


    Dat große Schantalle flog ich ebenfalls bei dem Wind, diesmal aber an 35 m 130 daN. Boah, was wird die böse an den kurzen Leinen =O Sie wollte mich doch glatt immer wegreißen :D Und liften tut dat Mädel auch ^^ Netter Workout nach der Arbeit!

    Heute war ein richtig schöner S-Kite Tag. Wind von 1-3 Bft, also genau richtig für die Großen :) . Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, diese Kraft zu schon bei wenig Wind zu spüren (und am besten auch zu kontrollieren :D ). Es war also wieder wunderbares Leichtwindpowern angesagt, besonders viel Spaß machte der 5.6 in einer Phase mit unteren 3 Bft - die Hacken eingegraben, voll nach hinten gelehnt, Popo 20 cm über der Grasnarbe, und der 5.6 donnert durchs Windfenster und zieht enge Loops - yeah!!!


    Hier noch zwei Bilder:


    1. S-Kite 7.8 und S-Kite 6.8




    2. S-Kite 5.6 und S-Kite 4.5


    Heute bin ich Dat große Schantalle bei 2-3 Bft geflogen. Zunächst startete ich sie fast maximal steil eingestellt (oben vierter Knoten, ganz kurz am MK). Das hatte ein Tänzchen von ungefähr 30 Sekunden zur Folge, bis ich sie aus ausreichender Höhe im schnellen Rückwärtsschritt auf Strömung ziehen konnte. Dann lief Dat große Schantalle aber so was von stabil, selbst bei Wind deutlich unter 10 km/h war sie an den dann überdimensionierten 100 daN 35 m nicht aus der Ruhe zu bringen. Frischte der Wind mal auf, lag gleich ordentlich Druck an und dat Mädel machte ordentlich Dampf auf der Geraden. Sehr schön waren wieder die Spins um die Flügelspitze und das tiefe Fauchen.


    In den Spins legt Dat große Schantalle nochmal an Zug zu, so dass ich denke, dass sie durchaus noch steiler eingestellt werden könnte bei mehr Wind. Ich würde daher vorschlagen, die obere Knotenleiter noch um ein-zwei Knoten zu verlängern, damit die Powerjunkies ab 4 Bft so richtig auf ihre Kosten kommen.


    Ich habe dann oben noch einen Knoten flacher gestellt, um mal einen Vergleich zu haben. Nach dem Kippstart ging Dat große Schantalle jetzt senkrecht in den Zenit (Start bei um die 7 km/h Wind). Sie hatte jetzt natürlich etwas weniger Zug, wurde aber bei mehr Wind kaum schneller und war nur wenig agiler als einen Knoten steiler. Meine bevorzugte Einstellung ist also die steilere. Aber gut zu wissen, dass Dat große Schantalle über die Knotenleitern von sanft und einfach beherrschbar bis zugstark und herausfordernder zu trimmen ist.