Heute hatte ich wieder ein paar Schantallen mit auf die Wiese genommen. Zunächst leinte ich Dat riesige Schantalle an, und zwar zu einem Zeitpunkt, als ich das Devil-Wing-Dreiergespann gerade gelandet hatte, weil der Wind immer mehr zunahm. Es dürften um die Zeit 15 km/h und mehr gewesen sein.
Als ich die Handles an den 50 m 130 daN-Leinen aufnahm, merkte ich sofort, dass ordentlich Druck im Segel war. An einen Kippstart war nicht zu denken. Was blieb mir also übrig, als beherzt anzuziehen, um Höhe zu gewinnen. Ich war ja auf ordentlich Gegenwehr vorbereitet, und das war gut so, denn es gab ein doppeltes Tänzchen. Vorn drehte DRS, hinten hüpfte der Pilot in den Impulsen. Es war schon ein arger Kampf, aber dann hatte ich sie endlich auf Strömung (wenn steil gestellte Schantallen einmal drehen, hat man was zu tun, vor allem bei dem Geschoss
).
Was dann folgte war beeindruckend. Gefühlt hatte ich gar nicht so viel mehr Wind als am letzten Flugtag, was ein paar Kilometerchen mehr doch ausmachen. Heute gab es kaum mal ein Halten. Vielfach flog ich DRS weit oben im Windfenster, denn die Powerzone war keine gute Idee. Da hieß es dann schnell zu rennen, um die Kräfte einigermaßen kontrollieren zu können. He, he, he
Also - über 92 kg lacht DRS nur. Notfalls kann man mit der über den Deich fliegen. Echt krass, diese Power. Eine Liga mit dem gleich großen 3.14 XXL, vor dem man auch die rechte Portion Angst haben sollte.
Danach frischte es noch etwas mehr auf, so dass selbst DGS an denselben Leinen ziemlich herausfordernd wurde. Auch sie konnte locker wegreißen und liften. Ach was war das schön heute ![]()
DHS strong flog ich dann bei wieder etwas weniger Wind and 35 m 100 daN, die aber gut stramm gezogen wurden und entsprechend groß war der Spaß.
Dann noch Dat Schantalle zur Entspannung ![]()





