Ich finde es großartig, dass Du auch den Bauplan dieses tollen Flitzers freigibst, Bernd!
Ich kann allen nur empfehlen, sich dieses Modell vorzunehmen, die Flugeigenschaften rechtfertigen alle Mühe!
Beiträge von Moonraker
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Das Freiparken wurde abgeschafft. Gleichzeitig kosten jetzt nicht mehr 24 h 3 €, sondern 10 Stunden 4 €. Aber ausreichend Plätze sind noch vorhanden.
Was ich mich immer frage ist, wie man in seinem Wohnmobil vor der Drachenwiese länger als einen Tag verbringen Tag. Und diese von der EU geförderte Anlage heißt auch noch Nordseeblick...
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Boah, was für ein Lärm
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Also der Flaki 12.0 und 9.0 sind auf jeden Fall die beiden größten jemals gebauten Lenkdrachen.
Der S-Kite 12.5 hat etwa 8,20 m Spannweite, der 11.5 dürfte auf ungefähr 7,80 m kommen. 10.5 und 10.25 dürften bei über 7 m, aber weniger als 7,6 m liegen. Der S-Kite 7.8 hat 6,3 m Spannweite, der 6.8 liegt bei knapp über 6 m.
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lies nochmal genau @Moonraker deswegen hat Thomas "nicht" vor die Aufzählung gesetzt und darunter die eigentliche Bedeutung dargelegt
Das "nicht" bezog sich darauf, dass die 5 Sterne nicht dafür stehen. Ansonsten sprach er von den fünf größten Lenkdrachen der Welt und zählte nur die fünf Wolsings auf. Vielleicht ist das missverständlich, aber ist ja auch egal... Günthers Großdrachen sind und bleiben jedenfalls einzigartig...
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die big five, d.h. die 5 größten Lenkdrachen der Welt (Flaki 12.0, Flaki 9.0, Flaki 7.6, Flaki 7.0 und Flaki 6.0) aus Günther´s Schmiede.
Ohne Günthers phantastische Leistung schmälern zu wollen, zwischen Flaki 9.0 und 7.6 passen noch der S-Kite 12.5 und 11.5, zwischen den 7.6 und 7.0 die S-Kites 10.5 und 10.25 und zwischen den 7.6 und den 6.0 noch die S-Kites 7.8 und 6.8.
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Heute kam mein
in der Farbe Citron an. Aus dem robusten Köcher, der auch aufgerollt und mittels eines Karabinerhakens an der Hose befestigt werden kann, kommt folgendes zum Vorschein: der aufgerollte Kite, Winder mit 2 x 23 m 23 kg Leinen (geflochtene Dynema) inkl. Fingerschlaufen, auf dem auch der knapp 20 m lange Drachenschwanz angeknöpft und aufgewickelt werden kann. Zusätzlich gibt es noch den prism Dual-Line Pilot's Guide und das Neutrino Flight Manual.
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Das Manual enthält - komplett in Englisch - verständliche Aufbauhinweise. Auch die Funktion des Schiebeknotens wird oberflächlich erklärt (wie man den genau öffnen kann wird nicht erwähnt). Die Waageeinstellung wird aber ansonsten gut erklärt.
Nachdem man die 3 mm Vollstab-LKs in das nach vorn offene Ende der LK-Tasche hineingedrückt und -gefummelt hat (die Öffnung ist offensichtlich nicht optimal gearbeitet, hier fransen Dacron und Segelstoff bereit aus), können die 2 mm Vollstab OQS und die durchgehende 3 mm Vollstab UQS in die Verbinder eingeführt werden. Vorsicht vor allem bei der UQS, die sehr stramm in den Verbindern sitzt. Bloß nicht abrutschen und ein Loch ins Segel stoßen!
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Die UQS wird in das nach unten offene MK geklipst und zusätzlich durch die gut eingespannten Standoffs gesichert.
An dem Druckknopf unten am Kielbereich lässt sich der Drachenschwanz schnell und einfach einrasten.
Und so sieht der Vogel aufgebaut aus:
Die Waage des Neutrino ist mit einem Schiebeknoten ausgestattet, der sich kinderlicht öffnen und verschieben lässt. Die Grundeinstellung ist durch eine gut sichtbare Markierung gekennzeichnet. Man würde sich wünschen, dass auch die kleinen Flitzer anderer Hersteller mit dieser Lösung, nicht aber mit fummeligen einfachen Buchtknoten ausgestattet wären.
Prism hat zwei Knoten in den Waageschenkel als Begrenzungen des Schiebeknotenverstellbereichs hineingeknüpft, die etwa 5 cm auseinander liegen. Was für ein großer Bereich... Prism gibt im Manual auch an, dass man in Halbzollschritten verstellen soll... Ich habe heute einen knappen cm steiler gestellt, was sich gut aufs Flugverhalten auswirkte. Mal sehen, ob man wirklich den Verstellbereich ausnutzen kann.
Doch nun zum ersten Testflug. Auch 1 cm steiler gestellt lässt sich der Neutrino einfach starten, solange man nicht zu doll anzieht, denn das Kerlchen hat kurze Lenkwege. Ich flog ihn an 35 m 25 daN, die erst ab 4 Bft nicht mehr überdimensioniert waren. An den mitgelieferten kürzeren Leinen wäre der Kite sicher noch etwas flotter unterwegs gewesen. Dennoch konnte ich schon einige - völlig subjektive - Eindrücke gewinnen.
Hat man sich an die kurzen Lenkwege gewöhnt, fliegt der Neutrino ziemlich präzise und lässt sich genau dirigieren. Seine Spezialität - bei ausreichend Wind - sind extrem enge Spins. Der dreht sich wahnsinnig schnell um den Segelmittelpunkt über dem Kielstab und wird zu einer farbigen Scheibe. Das macht Spaß!
Super Fast??? Na ja... OK, hier schreibt ein Speedjunkie, aber ich habe mir das Testobjekt natürlich genau wegen dieser Bewerbung durch prism geordert. Langsam ist er nicht, ist aber weit entfernt von echten Speedkites in der gleichen Größenklasse. In den wirbelnden Spins erreicht er schon eher Ebenbürtigkeit. Dafür bleibt der Neutrino auch bei Windstärke zwei noch in der Luft und ist dann vergleichsweise schnell, wenn die reinen Speedies vom Himmel fallen.
Und der lange Drachenschwanz? Angeklipst und los. Obacht - der Neutrino bricht jetzt wechselseitig aus durch das ordentliche Zuatzgewicht. Aber einmal in der Luft, lässt er sich bestens fliegen mit dem Anhängsel. Er wird natürlich langsamer, aber bleibt selbst bei 2 Bft noch fliegbar mit etwas Unterstützung der Pilotenarme. Toll wie der Schwanz die immer noch sehr engen Loops nachzeichnet. Auch das macht Spaß!
Weniger schön finde ich, dass man dem Neutrino keine Saumschnur spendiert hat. In den Phasen mit unteren 4 Bft wurde er schon ziemlich laut. Ich konnte schon den Bremseffekt dieses Schleppkantenflatterns spüren. Mal sehen, wie die Geräuschkulisse bei 5 Bft wird und wie sehr das den Vortrieb einbremsen wird.
Auch bin ich skeptisch, dass der Neutrino tatsächlich die oberen 5 Bft für die er noch angegeben ist, ohne LK-Flattern hinnimmt. Aber vielleicht hilft der riesige Einstellbereich für den Schiebeknoten. Ich werde berichten, sobald die Bedingungen stimmen.
Erstes Fazit: sicher kein Super-Fast-Speedkite, aber sehr quirlig und extrem spinfreudig. Ich denke, prism hat nicht umsonst den Wohlfühlbereich des Neutrino mit 15-20 km/h Wind angegeben. Da reichen dann aber auch dünnere Leinen als 23 kg.
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Danke für den Tipp Bernd! Der Vogel steht jetzt wie er ankam oben auf dem 2. Knoten und unten auf dem ersten. Ich denke das sollte passen oder ?
Das sollte erstmal passen, denn es ist auf keinen Fall zu steil.
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Klasse @wurst91 und @Cheetah. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei, herauszufinden, was der 7.8 so alles mit Euch anstellt.
Steffen, passe bitte auf beim Start, damit der Vogel nicht direkt Dein Leichtgewicht zum Spielen nutzt
Jetzt ohne Quatsch, der zieht schon heftig in der ersten Seitwärtsbewegung.
Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe, auch vorgestern wieder bei hohen 1 Bft, ist der Kippstart. Wenn der Vogel auf maximal 60° gekippt ist, ziehst Du an und gehts etwas nach hinten, um die Leinen auf Spannung zu halten. Dann nur noch die Hacken in den Boden graben, dann geht der 7.8 gerade in den Zenit. Oben Obacht geben, dass er nicht überschießt und Dir dann unkontrolliert abschmiert.
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Heute gelang es mir ein weiteres Exemplar der Wutz in freier Wildbahn zu stellen, und zwar die von @Gabry
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Sehr schön, alle drei
Dann sind sicher alle ganz aufgeregt, die Baupläne zu bekommen.
Ich denke auch, dass der Jackdaw sich in 200 und 170 gut machen würde -
Hier noch zwei Bilder von meinem Quoth. Wird Zeit, dass ich den mal in der Luft fotografieren lasse
... und bewegte Bilder produziere...
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Bin bis jetzt leider nur den ersten Proto geflogen.
Das war ja damals der Erstflug mit den Haldenfuzzis. Da war er noch viel zu flach...
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Dabei hast Du doch gerade den ultimativen Full Pull erstanden
(aber der ist ja nur ungefähr 7x so groß
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Dann hat Bernd ja die Nr. 4 - bitte Bild einstellen!
@Isi - gegen Deinen verblasst ja sogar der Prototyp
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Neulich wurde ich nach der Länge der Koppelleinen für das Dreiergespann gefragt. Hier also die Längen.
Vordere Koppelleinen: 160 cm
Hintere Koppelleinen: 200 cm
Anknüpftampen: jeweils ca. 5 cm netto (das dürften um die 7.5-8 cm brutto sein). -
Aller guten Dinge sind drei - jetzt noch zu den Flugeigenschaften.
Zunächst einmal vorweg - der Jackdaw liebt es, steil eingestellt zu sein. Also am besten herantasten und so steil einstellen, dass man ihn so gerade noch auf Strömung bekommt bei Wind um die 10-15 km/h. Und auch die Waagepunkte sollten schön weit nach innen gelegt werden, für bessere Agilität und geringere Lenkwege am Windfensterrand. Ein zu flacher Jackdaw neigt, vor allem am Windfensterrand, zum Druckverlust und Klappen nach vorn. Dann lieber das Rausdrehen abfangen, denn das Klappen wieder einzufangen ist deutlich schwerer.
Start: so lange ein Kippstart möglich ist (bitte schön gleichmäßig!), geht der Jackdaw - auch steil gestellt - gut nach oben. Eventuell muss man den Seitwärtsdrehimpuls durch ein paar Schritte nach hinten abfangen. Dann ist der Jackdaw aber gut in die Strömung zu ziehen. Bei viel Wind muss beherzt angezogen werden (oder man startet die halbe Strecke zum Windfensterrand hin), um Höhe zu gewinnen und genug Platz zu haben, um den Loop fliegen zu können. Meist geht es nach ein paar Loops und dem Gewinnen weiterer Höhe in die Strömung (siehe auch im Video). Sollte mal eine Rotation eingeleitet worden sein, beherzt stallen, um danach wieder einen langsameren Loop fliegen zu können oder erstmal Höhe zu gewinnen.
Flugverhalten: Einmal auf Strömung ist der Jackdaw sehr stabil unterwegs (es sei denn, er ist zu flach eingestellt, s.o.). Schön ist der große Windbereich in derselben Waageeinstellung. Nach unten fliegt er z. B. an DC 80 35 m ab 8 km/h schon sicher. Der Wohlfühlbereich ist zwischen 10-12 und 20-25 km/h, je nach Kraft des Piloten. Nach oben hin gibt es kein Limit, jedenfalls nicht für den Kite. Arschledern ist kein Problem mit dem 2.3. Der Jackdaw fliegt schöne enge Loops und hat ein großes Windfenster. Auf der Geraden beschleunigt er nochmals schön durch, und das wie auf Schienen. Alles untermalt von einem schönen tiefen und leicht dreckigen Fauchen.
Leinen: DC 80 bis 15 km/h, 100 daN bis 25 km/h, darüber (spätestens ab 30 km/h) 130 daN - für 90 kg Pilot
Die technischen Details würde ich den Schöpfer bitten, hier einzustellen.
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Hier noch einmal das Video vom Sommer letzten Jahres, als ich den Proto schön steil eingestellt hatte. Man sieht gut, wie schnell und präzise er ist.
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Heute hatte ich wieder ein paar Schantallen mit auf die Wiese genommen. Zunächst leinte ich Dat riesige Schantalle an, und zwar zu einem Zeitpunkt, als ich das Devil-Wing-Dreiergespann gerade gelandet hatte, weil der Wind immer mehr zunahm. Es dürften um die Zeit 15 km/h und mehr gewesen sein.
Als ich die Handles an den 50 m 130 daN-Leinen aufnahm, merkte ich sofort, dass ordentlich Druck im Segel war. An einen Kippstart war nicht zu denken. Was blieb mir also übrig, als beherzt anzuziehen, um Höhe zu gewinnen. Ich war ja auf ordentlich Gegenwehr vorbereitet, und das war gut so, denn es gab ein doppeltes Tänzchen. Vorn drehte DRS, hinten hüpfte der Pilot in den Impulsen. Es war schon ein arger Kampf, aber dann hatte ich sie endlich auf Strömung (wenn steil gestellte Schantallen einmal drehen, hat man was zu tun, vor allem bei dem Geschoss
).
Was dann folgte war beeindruckend. Gefühlt hatte ich gar nicht so viel mehr Wind als am letzten Flugtag, was ein paar Kilometerchen mehr doch ausmachen. Heute gab es kaum mal ein Halten. Vielfach flog ich DRS weit oben im Windfenster, denn die Powerzone war keine gute Idee. Da hieß es dann schnell zu rennen, um die Kräfte einigermaßen kontrollieren zu können. He, he, he
Also - über 92 kg lacht DRS nur. Notfalls kann man mit der über den Deich fliegen. Echt krass, diese Power. Eine Liga mit dem gleich großen 3.14 XXL, vor dem man auch die rechte Portion Angst haben sollte.
Danach frischte es noch etwas mehr auf, so dass selbst DGS an denselben Leinen ziemlich herausfordernd wurde. Auch sie konnte locker wegreißen und liften. Ach was war das schön heute
DHS strong flog ich dann bei wieder etwas weniger Wind and 35 m 100 daN, die aber gut stramm gezogen wurden und entsprechend groß war der Spaß.
Dann noch Dat Schantalle zur Entspannung