Beiträge von Moonraker

    Er bekommt Matrix 6 mm LK und Kielstab (aufgefüttert wie in der Anleitung) und eine Matrix 8 mm UQS.


    Vielen Dank an Christian78 für seine vielen guten Tipps und die Mithilfe heute. Das Nähen geht schon gut von der Hand :D Ich war fast enttäuscht, als es nichts mehr zu nähen gab. Nun soll er unter der Woche bestabt werden und eine Waage bekommen, damit nächstes WE der Jungfernflug stattfinden kann.


    Ich habe den Spyder heute auch einmal getestet. Die Windverhältnisse waren sicherlich nicht optimal, von 2- obere 3 Bft und sehr sehr böig. Geflogen bin ich an 55 daN 35 m. Hier die ersten Eindrücke:


    Der Start ist für Piloten, die schon über einige Starterfahrung verfügen, kein Problem. Für einen einfachen Start ist aber konstanter nicht zu schwacher Wind die Voraussetzung. Speedkite-Einsteiger, für die der Spyder ja gemacht ist, sollten schon über 10 km/h Windgeschwindigkeit haben, damit kein Frust aufkommt. Liegt auf dem Segel vor dem Start gut Druck an, ist der Spyder auch auf dem zweiten Knoten einfach zu starten. Mitunter muss einmal ein Schlenker ausgeglichen werden.


    Der erste Knoten war aufgrund der von mir mitgenommenen Leinen (35 m, 55 daN) kaum fliegbar bei dem Wind. Die Leinen waren überdimensioniert. Bei 2-3 Bft reichen 38 daN-Leinen völlig aus. Die 55 daN wurden aber auf dem zweiten Knoten schon bei oberen 3 Bft gut durchgezogen. Wie Mark schon sagte, der Spyder entwickelt recht früh einen satten Grunddruck. Ich würde daher dazu raten, den Spyder als Kite only zu bestellen und die passenden Leinen je nach Wind auszuwählen.


    Durch den böigen Wind kam der Spyder nur selten einmal richtig auf Zug, so dass ich zur Geschwindigkeit nicht allzu viel sagen kann/möchte. Der erste Eindruck ist hier aber, dass man keine Wunder erwarten sollte. Für Einsteiger in das schnellere Fliegen ist es aber völlig ausreichend und bei höheren Windgeschwindigkeiten dürfte noch einiges gehen. Positiv fiel mir das sehr gute Loop- und Spinverhalten auf. Sind die Leinen ausreichend durchgezogen, dreht der Spyder schön eng, bei mehr Wind sogar um die Flügelspitze. Also ein Drachen für alle, die sich gern an Loops ergötzen.


    Mit Böen kam der Spyder einigermaßen zurecht. Bei extremen Luftlöchern blieb er schon mal am Himmel stehen und ich musste ihn wieder in die Strömung manövrieren. Dies geht aber gut, wenn man eine Abwärtskurve unter gutem Leinenzug einleitet. Der Spyder wird sicherlich bei konstantem Wind viel mehr Spaß machen (wie so viele andere Drachen auch) und Einsteiger sollten einen Tag mit solchen Windverhältnissen abwarten, um sich mit dem Kite anzufreunden.


    Das Fluggeräusch ist sehr leise, so dass der Spyder auch am Strand nicht allzu viele Mitmenschen stören wird.


    Zur Verarbeitung hatte ich gestern ja schon gesagt, dass sie für den Preis sehr gut ist. Einzige Mängel waren die lockeren Waageknoten, die nachjustiert werden mussten. Heute löste sich beim Start zunächst immer eine LK-Abspannung, so dass ich den Knoten hier enger stellen musste. Danach war alles bestens.


    Erstes Fazit: ein guter Einsteigerkite für alle, die erste Erfahrungen mit schnelleren Drachen sammeln wollen und sich auch an etwas schwierigeren Startmanövern steigern wollen.

    Ich habe meinen schwarzen Micro gegen einen in grün eingetauscht, damit der große Hulk sich nicht so allein fühlt. Der Micro #4 ist absolut top verarbeitet und hat wieder die Standoffs wie der allererste der Kleinserie. Ich bin gespannt auf den Erstflug, der wegen des regen Krautwuchses aber wohl noch eine Weile warten muss...
    Ein Foto folgt, wenn es draußen aufhört zu schütten (unglaublich - zwei Tage Regen am Stück, über 100 Liter...)

    Ich habe ihn mir einmal mitkommen lassen. Für den Preis ist der Kite sehr ordentlich verarbeitet, nur waren an der Waage einige Knoten nicht gut angezogen, so dass ich erstmal nachmessen und justieren musste. Die Anbuchtung des durchgehenden Waageschenkels am Tampen tendiert auch dazu aufzugehen, lässt sich aber durch die vorhandene Markierung sehr leicht wieder in Position bringen.
    Ich werde über die Flugeigenschaften berichten.

    Du hast eine PM!


    Man kann sich behelfen, indem das Ende der Segellatte auf den Oberschenkel gestützt wird und dann das Segel mit einer Hand an der LK und einer unten an der Segellattentasche gespannt wird, so das sie letzen Zentimeter bis unter die LK gut einzuschieben sind.


    Viel Spaß mit dem Flügel!!

    Wenn Du nicht geschleppt werden willst mit Deinen 50 kg, dann könnte auch ein n-Finity 0.6 von Korvokites oder der Torero von Spacekites eine gute Wahl für Dich sein. Beide Drachen sind recht einfach zu starten und auch schön schnell. Beim n-Finity 0.6 kannst Du aber ab guten 5 Bft auch mit Landverlust rechnen.
    Bei den Matten würde ich zur Lycos 2.0 von Spiderkites raten, die Dich ab 5 Bft auch schon gut fordern dürfte.

    Heute durfte der Vulcan zeigen, wie er mit Binnenlandhackwind klar kommt. Es war wirklich wieder ätzend, schwankend von 5-28 km/h und das kurz nacheinander sowie im Windfenster gleichzeitig unterschiedlich schnell... Gestartet habe ich aus der Rampe auf einer Lichtung im hüfthohen Luzernebewuchs meiner Wiese. Ist irgendwie witzig, die Leinen verschwinden im Grünen und der Drachen ist kaum zu sehen... Solange 3 Bft anlagen, war der Start kein Problem. Mein Vulcan ist etwa vier Millimeter steiler gestellt als von Long geliefert.


    Ich war dann doch überrascht, wie gut der Vulcan mit den Verhältnissen klarkam. Erfahrung und "weiche" Handgelenke und Unterarme vorausgesetzt, lässt er sich gut durch die Luftlöcher manövrieren, und das obwohl die Leinen mit 75 daN meistens überdimensioniert waren. Man muss nur schnell und eben weich reagieren, um das Rausdrehen und Schlenkern auszugleichen. Spaß ist etwas Anderes, aber er fliegt bei den Bedingungen! Und kommt er einmal mit Zug auf die Gerade, dann saugt sich schön satt an! Er sucht geradezu den Wind, um ihn linear in Speed umzusetzen. Das macht Hoffnung auf einen Tag mit konstantem Wind und am besten 5-6 Bft. Da wird richtig was gehen!