Beiträge von Moonraker

    Wohl dem, der gut bauen kann und die Schablonen hat ;) Die sehen großartig aus, Tom, Glückwunsch.


    Ich bin heute den alten 165 UL geflogen, der mir bei 3-4 Bft auch sehr viel Spaß gemacht hat. Nachdem ich ihn etwas steiler gestellt hatte zog er die 35 m 55 daN-Leinen gut durch und war schön flott unterwegs.

    Die sind ein optischer Leckerbissen, keine Frage!


    Mich hat heute am allermeisten die neue Trinity 145 Mylar überrascht. Nach Ledros Bericht hatte ich mit großen Startschwierigkeiten gerechnet, aber Korvo hatte an der ASK-Waage nach oben hin noch Knoten hinzugefügt. Und so startete sie auf dem fünften Knoten von oben per Kippmethode bei mittleren 3 Bft ohne Probleme. Ein zwei Schlenker und Dreher, dann war die Strömung aufgenommen. Geflogen bin ich an 35 m 55 daN, die nicht immer voll durchgezogen wurden, v.a. nicht in Phasen mit unteren 3 Bft. Wir hatten heute von 11-25 km/h alles dabei. Die Mylar-Trine fliegt auch bei diesen Bedingungen noch sehr stabil, muss nur am Windfensterrand vorsichtig zurückgeführt werden. Und in den Phasen mit unteren 4 Bft ging schon richtig die Post ab. Das Teil ist richtig schnell. Leider war der Akku der Kamera schon leer, so dass es keine bewegten Bilder gibt.
    Fazit ist aber, dass die Trine 145 Mylar erstaunlich gut startbar ist, schon bei unteren drei Bft stabil zu fliegen ist und dann super schnell wird oben raus. Ein klasse Drachen, wieder eine klare Empfehlung...

    Hier ein Video vom allerersten Flug des Trinity 220 UL von Korvokites. Weitere Einzelheiten siehe im Trinity-Thread.


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    Jepp - ich mag unsere Farben ;)


    Und der Kite ist großartig!! Geflogen bin ich ihn heute bei 6-12 km/h Wind. Alles kein Thema. Anfangs hatte ich ihn recht flach gestellt auf Korvos Rat hin, aber das brauchte er nicht. Am Ende war ich dann ziemlich in der Mitte der ASK-Leiter, also etwa 3 cm steiler als am Anfang. Das fing bei 6 km/h dann an am Windfensterrand grenzwertig zu werden, aber er flog!


    Und wie er flog. Nach dem einfach auszuführenden Kippstart ist er sofort an den Leinen präsent. Meine 130er waren noch überdimensioniert, bei dem Wind hätten auch 100 daN gereicht. Bei wenig Wind ist der Fusion 285 sehr einfach zu fliegen und immer gut zu kontrollieren. Er hat aber bei den Verhältnissen aber ein wenig von Dr. Jekyll und Mr. Hyde, denn auf der Geraden ist er nicht besonders zugstark, geht man aber in die Loops, die der um die Flügelspitze absolviert, dann legt er gewaltig zu. Ich musste mich dann schon richtig in die Leinen hängen. Da macht er mehr Druck als z.B. der Balor 270 bei gleichen Verhältnissen. Wow, sage ich, da geht was :-O Dieses Verhalten lässt eine nicht ganz lineare Kraftentwicklung erahnen... Ich bin gespannt auf morgen, wenn es hier 3-4 Bft mit 35er Böen geben soll... Aufgrund der sehr guten Starteigenschaften sollte ein Kippstart z. B. 45° zur Windfenstermitte bei stärkerem Wind kein Problem darstellen, so dass man den Druckaufbau nach dem Start entschärfen können sollte. Ich werde berichten.


    Ich war insgesamt sehr angetan vom großen Fusion. Schon bei Leichtwind präsent und für die Größe auch schnell. Und er ist für Powerloops geboren. Dolles Ding, Korvo, ich kann den nur weiterempfehlen.

    OK, ich werde darauf achten. Morgen soll es ja deutlich stärker wehen. Nur soviel kann schon angemerkt werden - bei den ASKs, die nun wirklich sehr schnell unterwegs sind, funktioniert die Waage auch bei 5 Bft bestens (mehr kann ich nicht beurteilen, da ich selbst keinen habe).

    Hier ist der Bericht. Der Wind war extrem schwach heute und blies am Anfang nur mit 3-6 km/h. Die Trine kam auf dem 6. Knoten der ASK-Waage eingestellt (von oben) und damit war sie nicht in Strömung zu bringen. Letztendlich startete sie dann recht einfach in der flachsten Einstellung, nachdem der Wind auf 5-7 km/h zugenommen hatte. Dann frischte es noch etwas mehr auf und der Wind erreichte gigantische 8-11 km/h. Bei diesen Verhältnissen ging der Start per Kippmethode und Sliden in die Strömung sehr einfach von der Hand. Da hätte ich sicher noch ein bis zwei Knoten steiler gehen können, aber ich wollte erstmal filmen. Ich denke, wenn Bernd der 220 UL noch ein-zwei Knoten nach oben hin spendiert, dann wird sie auch bei um die 5 km/h gut zu fliegen sein.


    Ihr seht schon, in der Tat ein echter Leichtwindspeedkite. Und das "Speed" ist hier Programm, die Trine 220 UL geht wirklich erstaunlich schnell bei den oben beschriebenen Windverhältnissen. Und auch sehr enge Loops sind ausführbar, ohne Gefahr des Strömungsabrisses.


    Fazit: ein toller Vogel, der extrem früh sehr schnell fliegt!

    Ich muss Bernd ein wenig in Schutz nehmen. Die Abstände der Knoten sind zwar unterschiedlich aber in der Tat auf beiden Seite der Waage gleich. Somit sollte es kein Problem geben.
    Und ich konnte bei der Trine UL und bei großen Fusion heute keinerlei Probleme feststellen. Und die Waage verstellt sich kinderleicht, das geht flotter als mit dem Schiebeknoten.
    Aber, alles ist Geschmacksache und sicherlich muss es nicht unbedingt eine ASK-Waage sein. Bernd hat sie halt empfohlen und ich bin Neuem gegenüber aufgeschlossen. Die Erfahrung von heute ist, wie gesagt, gut.

    Da Bernd (Korvo) seit kurzem verschiedene Modelle, u.a. Fusion und Trinity, mit der ASK-Waage anbietet, hier ein paar Informationen dazu.


    Entwickelt wurde das Prinzip von Roman Roszak für seine ASK (Anti-Schnickschnack-Kite)-Speedkite-Familie, die übrigens sauschnell und absolut konkurrenzfähig sind!


    Der Anknüpftampen für die Flugleinen ist mit einem Schiebeknoten auf dem durchgehenden Schenkel zwischen MK und UKS angebracht. Damit lässt sich das Drehverhalten und die Geschwindigkeit des Drachen feinjustieren (weiter außen = schneller, aber größere Loops, weiter innen = mehr Power und engere Loops).
    Den Anstellwinkel verstellt man über eine feingliedrige Knotenleiter, die etwa in der Mitte des Schenkels von OQS zum Anknüpftampen verbaut ist. Dieser Waageschenkel ist am Anknüpftampen für die Flugleinen angebuchtet und am zur Nase hin rücklaufenden Teil des Waageschenkels befindet sich die Schlinge zur Anbuchtung in der Knotenleiter. Man verstellt erst an der Knotenleiter und öffnet dann den Buchtknoten am Flugleinentampen und justiert so, dass unter Spannung beide Seiten des Schenkels schön parallel zueinander verlaufen. So geht es in 3-5 mm-Schritten steiler oder flacher, je nach Auslegung der Knotenleiter. Zwischeneinstellungen kann man über den Buchtknoten unten notfalls auch noch bewerkstelligen. Der Vorteil dieser Methode gegenüber einem Schiebeknoten zur Verstellung des Anstellwinkels ist, dass sich der Drehpunkt der Waage (also die übrige Waagesymmetrie) nicht verändert dabei. Ansonsten verlagert man ja z. B. den Drehpunkt beim Flacherstellen automatisch nach innen mit entsprechenden Auswirkungen auf das restliche Flugverhalten.



    Und noch eine Neuvorstellung: Trinity 220 UL


    Die ursprüngliche Bezeichnung war ja Trinity 210 UL, aber da sie von Nocke zu Nocke exakt 220 cm misst, meine Korvo, er würde sie offiziell 220 UL nennen wollen.


    Wie dem auch sei, Bernd ist ein schöner Kite gelungen. Bestabung: Exel 6 mm, UQS Exel 8 mm. Er hat die ASK-Waage mit Powerlines zu den äußeren Segellatten.