Beiträge von Moonraker

    Ich hatte den Tsunami bei wenig Wind (12-14 km/h) schon fast in der Luft, nachdem ich das Waagesetup geändert hatte (unten das Y eher auf Mitte) und etwa 2 cm flacher gestellt als die Einstellung im Waageplan. Beim nächsten Startversuch setzte ich den Kite leicht schräg und gar nicht mit viel Tempo ab, und das Eddykreuz war sofort durch. Die können ja nicht viel ab, grummel. Und ich habe natürlich keine vorrätig, also erstmal bestellen...

    Heute war der Balor 270 wieder an der Luft. Ich war zu faul, die Waage umzustellen, und startete bei um die 10-12 km/h Wind etwas steiler als in der Normalposition (MK mittlerer Knoten, Powerlines kurz, OQS mittlerer Knoten). Der Start war dann auch anspruchsvoll in der Einstellung bei dem Wind. Nach ungefähr 30 Drehern, Stalls und zwei, drei langen Slides hatte ich ihn endlich auf Strömung. Aber dann flog er einfach wunderbar. Selbst bei unter 10 km/h Wind war er an 50 m 130 daN noch gut zu fliegen, das war fast schon Schönfliegen in Schleichfahrt. Nur am Windfensterrand muss der Balor dann vorsichtig geführt werden. Und toll ist es auch immer wieder, wie er sich den Wind sucht. Einfach mal die Leinen locker lassen, und er findet ganz allein die perfekte Strömung. Und in den Böen und Phasen mit mehr Wind (bis obere 3 gab es heute) packte er sofort zu und enge Loops gingen nur noch mit in den Boden gegrabenen Hacken. Und der Speed ist auch immer wieder sehr zufriedenstellend. Ich werde den Balor gar nicht mehr in der Normaleinstellung fliegen, er ist steiler einfach ausgewogener unterwegs.

    Flo hat absolut Recht - ich käme nicht auf die Idee, den bei mehr als 20 km/h Wind zu fliegen. Erstmal muss das Ding ja geringeren Wind aushalten und dann kann man sich mal an die persönlich bevorzugte Arschledergeschwindigkeit rantasten - aber vorsichtig

    Wie immer super kulant von Dir, Bernd!
    Ich tippe nicht auf einen Materialfehler, weil bei einem anderen Großdrachen mit vergleichbarer Segelfläche, der mit dem gleichen Material bestabt war, ebenfalls die UQS im Flug zerbrochen ist (richtig aufgefasert). Und dabei muss man bedenken, dass die verwendeten r-g. 14mm schon 1,5 mm Wandstärke haben.
    Der Kiel ist ja auch gebrochen bei meinem Fusion. Es könnte also sein, dass der durch den zu hohen Druck als erstes gebrochen ist und die UQS einseitig sozusagen mitgerissen hat. Oftmals sind ja eher die Kielstäbe die Schwachpunkte.

    @ Michael - Wir werden jetzt nach dickwandigem 14 mm Ausschau halten, oder 14 mm komplett mit 12 mm auffüttern.


    @ Mattias - Testflug bekommen wir sicherlich mal hin! So schnell geben wir ja nicht auf...

    Hier das Video vom ersten und vorerst letztem Flug des Fusion 450 (siehe Fusion Thread).


    Am Ende ist der Knall der berstenden UQS und es Kielstabs zu hören.


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    Ich denke mal, 14 mm ist nicht gleich 14 mm...


    Die Bruchstelle war nicht am Ende der Auffütterung, sondern 30 cm weiter nach außen.


    Korvo hat mit übrigens schon kontaktiert und mir ein sehr kulantes Angebot gemacht. Das schätze ich sehr an ihm :H:

    Da habt Ihr ja viel Spaß gehabt. Und schöne Aufnahmen sind dabei rausgekommen :H:
    Der Gladi 3.4 geht sehr früh, siehe auch das alte Video von mir an 50 m Leinen - da hatten wir auch nur um die 4-5 km/h Wind.


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    OK, sehr gut! Der 155er braucht fast noch mehr Wind als der 140er, ist halt ein ziemliches Brett!


    Ansonsten habe ich keine guten Nachrichten vom 450er. Eben war der Erstflug, aber den hat er nicht überlebt :-/


    Zunächst bin ich mal flach gestartet bei 1-2 Bft, alles easy, ein majestätischer und kraftvoller Schönflieger war am Himmel. Agil war er auch in den Loops. Nur am Windfensterrand merkte ich, dass er zu flach eingestellt war, er neigte zu recht großen Lenkwegen und Druckabfall im Segel.


    Also einen Knoten steiler gestellt (es wir noch ein kurzes Video dazu geben), und das Flugverhalten war viel besser. Wir hatten ja beim Tsunami-WS diskutiert, ob das Gestänge der UQS zu weich wäre, aber es verformte sich nichts. Der Wind nahm auf geschätzte 12-13 km/h zu und die 130 daN-Leinen fingen an zu singen. Immer noch keine Verformung, alles bestens. Dachte ich. Auf einmal ein lauter Knall und die rechte UQS war geknickt. Ich landete also vorsichtig den Drachen. Leider musste ich feststellen, dass auch der Kielstab durch war und die UQS ein Loch ins Segel gestoßen hatte. So ein Sch...!!!


    Fazit: Pullwinded in 14 mm von r-g. taugt nichts für eine UQS eines Drachens in dieser Dimension. Dabei waren die Zugkräfte noch gar nicht so gewaltig, ich war mal gerade am Abschleppunkt...