Der Entlastungschenkel auf der Leitkante war zu kurz geknüpft.
Beiträge von Mark O2
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Wirklich irre schön Bernd und Bernd! :H: :H: :H:
Wie wäre es mit "Myst" als Name?

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Danke für die Ergänzung Günter! :H: :H: :H:
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Original von Discus
@ Mark welche Knotenleiter einstellung würdest du bei einem Xs, 0.9 und 1.2er S-Kite gespann Wählen ich hatte bis jetzt den xs immer ganz flach den 0.9er auf dem zweiten knoten und der 1.2er auf dem dritten ... Fliegt so super aber ich hätte eigendlich mehr power erwartet.Gruß Jochen
Hi Jochen,
bei den S-Kites verhält es sich etwas anders wie bei den Topas, eben ob dem sehr flachen Profil.
Bei den S-Kites muss man bei einem progressiven Gespann jeweils am Kreuz etwas am Tampen die Koppelleinenlänge verkürzen um optimale Power zu erreichen.
Der XS sollte dabei dann ganz flach gestellt werden. Im Prinzip müßtest Du sogar noch einen Knoten zusätzlich machen um es optimal einzustellen. Der Letzte (1.2er) KANN dann etwas steiler gestellt werden.
Die Länge der Koppelleinen ist auch wichtig. Siehe meine Formel weiter oben im Thread.
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Original von Himmelsstürmer
Wenn ich die Koppelleine am Kreuz verlängere, biegt sich der Kielstab mehr! besteht da keine Bruchgefahr?. Wieviel soll denn die Koppelleine verlängert werden? 1cm 5 cm? Das muss ich unbedingt mal probieren!!Hi,
Bruchgefahr bei Deinen 75 kg besteht dabei ganz sicher nicht. Zudem geht das Ganze eher auf die uQS und nicht auf den Kiel. Schau Dir mal den Verlauf der uQS beim Topas an...
Du kannst die Länge ja mal sukzessive verlängern. 3 cm sollten es auf jeden Fall sein mindestens aber ca. 10 cm. Einfach ausprobieren. Da geht nix kaputt.
Ich habe ihn auch mal mit über 15 cm geflogen - da ging auch nix kaputt, flog sich allerdings dann nimmer ganz so schön.Im Übrigen liegt auf dem letzten großen Kite weit weniger Power als man denkt. So reichen ganz hinten bei dem Großen Koppelleinen von 90 kg DICKE aus!
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Hallo Klaus,
Du bekommst z. B. den Druck sehr stark abgemindert wenn Du bei gleichem Restsetup die Koppelleine an das Kreuz vom 2.2er und 3er verlängerst. Das Gespann bleibt immer noch gut beherrschbar, baut aber bei weitem nicht mehr soviel Druck auf. Die Verlängerung geht z. B. mit den von mir genannten Knotenleitern an den Koppeltampen recht einfach.
Ein weiterer "Trick" bzw. Maßnahme ist es halt eben recht kurze Koppelleinen zu nehmen. Die Kites nehmen sich dann gegenseitig etwas den Wind weg. Man darf das natürlich nicht übertreiben.
Den 1.7er kannst Du sehr sehr flach einstellen, notfalls neue Knoten an den Tampen an den oberen Querspreizen hinzufügen dafür.
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Ich denke es kommt auf die richtigen Kites an.
Du kannst auch lange Ketten bauen die nicht viel Power haben und damit viel Spaß haben.
Die Topase lassen sich z. B. auch mit einigen Tricks so einstellen, dass sie kaum noch Zug aufbauen im Verhältnis.
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Power ist relativ Lutz!
Was Du oder Dein Kumpel für extrem erachten ringt einem erfahrenen z. B. Team Powerkiting Piloten womöglich nicht mal ein Schmunzeln ab. Und ich bin mir auch sicher, dass z. B. Günter mit seinen Konstruktionen selbst mit langen Ketten bei 3 Bft. keinerlei Probleme damit hat.
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Also denke ich mal das der größte Drache bestimmend mit den Zugkraft ist, der Rest ist warscheinlich vernachlässig bar
O - da täuschst Du Dich gewaltig! z. B. in einem S-Kite Gespann von 4-5 Kites merkst Du den kleinen XS wenn er dabei ist oder ab ist deutlich in der Power. Das hängt auch mit der Waage zusammen und wie sie die Kraftverteilung bis auf die hinteren Kites weiterleitet.
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Salut Michel,
wenn Du etwas von Wolfgang kaufen möchtest kann ich Dir gerne dabei helfen. Das ist kein Problem!

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Den Tease kennt ihr?
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Peter hat auf seiner DSB Seite auch eine sehr gute Zusammenfassung geschrieben, denke das ist auch gut lesenswert und sehr gut illustriert:
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Die können nicht runterrutschen Lutz, weil sie mit einem Buchtknoten um sich selbst festgezogen sind. Die sind NICHT EINFACH um den Verbinder geschlauft.
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Ich bevorzuge bei meinen Gespannen eine abnehmbare Waage.
Schaut einfach besser aus wenn da nix rumbaumelt und zudem kann sich kein Waageschenkel an den Koppelleinen verheddern. Kommt bei Kites mit recht kurzen Waagen nicht so oft vor, aber bei den Power/Speedteilen mit recht langer Waage leider öfters.Voraussetzung für das einfache Abnehmen ist natürlich, dass die Waage an allen Verbindungspunkten mit Tampen befestigt ist. Ist die Waage fest umgeschlauft und nicht einfach an allen Punkten durch lösen den Buchtknotens abnehmbar lasse ich sie meist auch dran.
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ups, Sorry Flo. Da hatte ich was verwechselt. :logo: Du meinst Flugleinen. Ich dachte Koppelleinen...
Ne - DA hast Du absolut recht. An zu kurzen Leinen fliege ich nicht gerne Gespanne.
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je länger die Schnüre, desto leichter bekommt man Ruhe in den Gesamten Flug eines Gespanns.
Finde ich nicht Flo, ich habe es eigentlich gerade andersherum bei progressiven Gespannen erfahren. Wobei das natürlich in gewissen Grenzen ablaufen muss.
Bei gleichgroßen Drachen mit flachem Profil empfand ich es so wie Du beschrieben hast.
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Hier auch mal noch ein "paar" Bilder :-O - sind noch etliche weitere hier

Tauros und Matador
3 HQ Limbos
Devil Wing 1.7, 2.5 und 3.2
Little Beast & Cougar
Engel Competitions
Topas 1.7, 2.2, 3.0
S-Kite Speeds by Peter Wernert
S-Kites XS, 0.9, 1.2, 1.8
Speedwings
Engel Gespann- Editiert von Mark O2 am 12.03.2010, 13:51 -
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Danke Günter! :-). *Hand schüttel* Wünsche euch alles alles Gute! :H:
Deine Erläuterung bringt es genau auf den Punkt. Das Profil ist auch aus meiner Erfahrung heraus entscheidend:
Bei extrem Profilarmen-Drachen habe ich bisher mit längeren Koppelleinen bessere Erfahrungen gemacht, auf dem Binnenland und an der See.
Umgedreht bei Drachen mit normaler bis starker Profilierung haben die Koppelleinenlängen weniger Auswirkungen solange sie einfach alle gleichlang sind. Das Steilerstellen des letzten Kites ist zwar kein Muss bringt aber allgemein etwas mehr Stabilität ins Gespann.
Des weiteren muss man unbedingt meiner Meinung nach auch Unterscheiden zwischen Performance und Gutmütigkeit. Soll das Gespann für gemütlichen Schönflug sein, oder extreme Zugkräfte aufbauen, eher langsam sein, oder rasend schnell...?!
Jeweils ergeben sich andere Setups die meist von Drachen zu Drachen unterschiedlich sein können, selbst innerhalb einer Serie z. B. aufgrund von unterschiedlicher Bestabung.Ich war mal eine ganze Zeit auf dem "Gespannbau-Trip" und habe zusammengeknüppelt und geflogen was ging unter anderem auch Vierleiner (nicht zu unterschätzen!). Oft ließen sich die Koppelleinen trotz ähnlicher Auslegung der Kites zwar übertragen, aber die optimale Abstimmung war oft verschieden. Daher benutze ich immer gerne Koppeltampen mit einer kleinen Knotenleiter darauf. Gerade im Bereich des Kiels und der oQS bringt der eine oder andere Knoten steiler oder flacher schon erhebliche Verbesserungen von entweder Flugruhe, Leistung, oder Fluggeschwindigkeit.
Meine Faustformel, von der ich auch gerne abweiche wenn ich merke es läuft nicht 100% perfekt ist, 90% der Spannweite des nächst größeren Kites zzgl. den Koppelleinen von netto ca. 15 cm mit 3 Knoten zur Feinabstimmung für heikle Drachenkonstruktionen.
Um mehr Stabilität in ein progressives Gespann zu bringen empfand ich das Verwenden von kürzeren Koppelleinen besser, wohingegen mit längeren mehr Power und Speed kam.
Bei gleichgroßen Kites mit wenig Profil um optimal Leistung zu erzielen kam ich an recht langen Koppelleinen nicht vorbei (ca. das doppelte der Spannweite). Die Gutmütigkeit leidet aber darunter.
Sehr weiches Gestänge macht auch oft die Idee von perfektem Flug bei 5 gleich langen Koppelleinen zunichte, weil sich der/die ganzen Drachen oft ungleich verziehen im Flug.
Testen ist finde ich das Beste und es gibt auf jeden Fall mehrere Lösungen, weil es auch jeweils andere Zielsetzungen beim Gespannflug geben kann.
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Günter, Du gehst jetzt aber von Deinen Drachen aus, oder gilt das Deiner Meinung nach für ALLE anderen auch?
