Beiträge von Mark O2

    Beide haben etwa den selben Windbereich und beide sind sehr schnell und machen irre viel Spaß bei Starkwind!


    Der größte Unterschied liegt darin, dass die Wilde Wutz um einiges stärker zieht und kürzere Lenkwege hat.


    Der URO .65 fliegt sich etwas weniger hektisch, aber nicht langsamer. Vom Speed her würde ich sagen legt der URO .65 etwas früher los, aber bei Starkwind nehmen sich beide nicht viel.


    Die Waage vom URO .65 ist einer der Schwachpunkte bei extrem starkem Wind (im vom Hersteller empfohlenen Windbereich gibt es keine Probleme damit!). Diese war zumindest bei den alten Modellen aus Dacron Leine -> ABER es könnte sein, dass dies inzwischen geändert wurde. Bei richtig starkem Wind habe ich schon davon gehört, dass diese aus Einleinerschnur gebaute Waage gerissen ist. Meine hat bisher problemlos gehalten allerdings. Es kann wie gesagt sein, dass die Waage geändert wurde inzwischen und dieses Problem nicht mehr auftritt bei den aktuelle .65 - evtl. kann jemand was dazu sagen der seinen vor kurzem erworben hat.


    Wenn richtig Kachelwind ist nehme ich meist beide Kites mit auf die Wiese und habe sie auch lange jeweils an den Leinen dann.

    Bei meinen Balors und BCores verwende ich die Jaco Stand-Off Halter:


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    JACO Clip (long) - Für die Segelseite des Stand-Offs beim Lenkdrachen. Der Clip wird auf der Segelrückseite mit einem Gummiring fixiert.
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    Bild von Metropolis Drachen...


    1090xxx.jpg


    PS : Kennen Sie eine Methode, um den in die Basis eingeklebten Abstandshalter zu entfernen? So kann ich das Material woanders wiederverwenden, vielleicht in heißem Wasser liegen lassen?



    Sorry, nein. Nichts was wirklich gut funktioniert leider... Hängt immer stark vom Klebstoff ab wo verwendet wurde.

    Vernünftiger ist das solange Du den Flügel nicht schon sehr viel geflogen bist und genau weißt wie er reagiert bei so stark böigem Wind.


    Bei diesem Wind würde ich eher zu was Kleinerem (100 bis 145 cm) bevorzugt aus SPI greifen anstelle den laminierten Flügeln.


    Damit kannst auch die Böen besser ausgleichen und bist nicht nur digital am Kämpfen die ganze Zeit.


    Gegen Abend wird der Wind meist gleichmäßiger - evtl. kannst Du ja mal versuchen wie es sich da verhält.

    Ich hoffe Du weißt was Du tust und hast schon viel Flugerfahrung mit dem Balor Race sammeln können um das zu wagen.


    Bei 70 km/h wird das SEHR hart für Dich werden! Es wird weh tun und ich hoffe der Barlor Race bleibt dabei heil.


    Tipps:


    0.5 : versuch es besser nicht, denn es wird sehr schwer werden den Flügel zu kontrollieren während Du weggerissen wirst...


    wenn es aber unbedingt sein muss würde ich das so angehen:


    1. Starthelfer

    2. Arschleder

    3. 160 daN Leinen - 35-40 m (wegen starker Impulsbelastungen die bei diesem extrem böigen Wind auftreten können)

    4. Start wenn möglich mit dem Starthelfer am Windfensterrand wo er den Kite mit der Nase zum Windfensterrand anwirft

    5. Den Kite versuchen am Windfensterrand langsam nach oben zu führen

    6. Oben den Kite nicht parken sondern immer in Bewegungen halten

    7. Vorsichtig immer wieder etwas runterziehen und sehen ob Du damit klar kommst

    8. Wenn es dich wegreißt und Du die Kontrolle verlierst den Kite gehen lassen und nicht mit weit über 200 km/h in den Boden rammen...


    9. VIEL VIEL Glück und brich Dir keine Knochen dabei (kann sehr schnell gehen - spreche aus viel Erfahrung).

    JA! - 8 Bft hält die normale sicher aus. BITTE aufpassen in den Böen. Also wenn 8 Bft sind hats in Böen oft 10 und mehr...


    Du solltest allerdings Crashes vermeiden und das Mylar sehr pfleglich und vorsichtig behandeln.

    Meinen hatte ich auch schon bei 8-9 Bft an 80er Leinen...


    Bis 5-6 Bft gehen Liros DC 40. Andere 40er sind da unter Umständen schon durch.


    Man kann ihn ja am Schiebeknoten etwas steiler stellen. Dann zieht er die Leinen auch satter durch. Aber nur in 1-2 mm Abständen dann!

    Danke Korvo Bernd! Ok - dann sollte das nicht das Problem sein. Maik hatte seine allerdings mit Exel Pro gebaut. Die waren/sind ein gutes Stück steifer als die Exel Cruise. Evtl. liegt da der Haase begraben. Die uQS kanns mal nicht sein. Meine Original ist in Skyshark 7pt.


    Notfalls sollte kann man auch mal mal einen Entlastungsschenkel versuchen.

    Wenn die Trinity (by Korvo) zu weich bestabt ist konnte ich bei mehr Wind auch schon beobachten, dass sie sich zu arg verformt und dann tatsächlich dadurch langsamer wird. Hinzu kommt dann ggf. auch noch ein Ruckeln. Das hatte ich aber nur bei den frühen Versionen von Bernd so beobachten können. Später schien mir das behoben. Wie ist Die der Flügel bestabt bei Dir?