Beiträge von Mark O2

    D

    Zitat

    Original von Hobbyflieger


    Eine gute Entscheidung, da Mylar mit zunehmenden Alter aus den Nähten reist.


    Gruß
    Stephan


    Das stimmt aber nur dann wenn man "billiges" Mylar verarbeitet.
    Inzwischen ist die Entwicklung von Laminaten um einiges weiter, speziell im maritimen Bereich.

    Ja - gute Frage....


    ich würde es beim DW (da er mit Richtung Winglets bei etwas mehr Wind sich mit den Leitkanten recht stark anlegt) so machen, dass in dem Bereich möglichst keine Muffe sitzt. So wie Michael das gemacht hat.


    Die Kewo 12 mm dünnwandig sind für die Leitkanten zur Not OK. Schau doch aber mal beim z. B. Carbon Team (http://www.carbon-team.de/carbon+rohr+200.htm ) oder Carbon Composite rein. Ich würde die bevorzugen. Die haben auch kein Problem damit wenn man sie innen verstärkt für die Muffen bzw. Hülsen. Die Kewo haben mit dem innen auffüllen bzw. verstärken immer so ein Problem (gängige Stäbe passen nicht richtig).


    Schau zu, dass Du sehr gute und solide Aluhülsen bekommst. Auf 20 cm in jede Richtung auffüllen mit 10er und evtl. sogar nochmal 8er an den Muffen. Auf den Kantenpressdruck aufpassen. Also schön den Rand leicht abschleifen von den Inlays.

    soooo monströs wird die Zugkraft nicht sein Stefan!


    1. je größer das Ding wird je langsamer wird er...
    2. Es gibt 12er Stäbe (Rohre) dünnwandig die sind steifer als ein komplett aufgefüllter 10er ... / unabhängig davon solltest Du Dir mal die Steifigkeitstabellen ansehen. Ein dickwandiger 12er Stab hat die deoppelte Steifigkeit als ein dickwandiger 10er!
    3. ein paar Gramm??? Hast Du mal geschaut wie die Gewichtsunterschiede sind?
    Ich gebe Dir mal ein Vergleich: Topas 4.5 = 1,7 kg - Mammut (alte Version) >3 kg... Beide Kites etwa gleich groß... der zweite fliegt wie .... ok lassen wir das, aber das Gewicht spielt dabei eine große Rolle.
    4. Auch die Verteilung des Gewichts darf nicht unterschätzt werden und ein DW ist kein Wolsing... so nebenbei bemerkt.

    Bei den größeren Flügeln hängt es auch viel vom Pilot ab der dann später dran hängt Jan.


    Vom S-Kite kann ich Dir sagen, dass 12/14 dickwandig erst ab einem 4.5er (ca. 5 m Spannweite) wirklich Sinn macht und da ist das dann auch schon "Strong". Ob die dann dadurch besser fliegen lasse ich mal dahin gestellt.


    Du mußt halt sehen was für Stäbe Du bekommst. Es gibt 12er die sind dünnwandig steifer als 12er dickwandig und 12er dickwandig sind auch mal steifer als 14er dünnwandig.


    Hängt also davon ab was du genau bekommen kannst und wieviel Geld analog Du reinstecken willst.


    Am besten leicht, steif und äußerst belastbar... :-O - aber sowas kostet richtet Geld. RICHTIG GELD!


    Ich würde einen 4 m DW wohl eher mit 12 dünnwandig für die Leitkante & oQS und 12er dickwandig (Ryll) für die uQS nehmen. Der Kiel sollte auch 12er dickwandig sein. Die oQs kannst du am Kiel noch mit einem Verbinder oder Hochdruckschlauch entlasten.


    Für die Winglets würde ich 8er Exel nehmen.


    Verbinder wirst wohl aufbohren müssen.


    Wenn er "Strong" (12/14 dickwandig) sein soll (fliegt dann wohl erst ab 2-3 bft vernünftig) kommst halt um die dicken Prügel nicht drumrum. Du darfst dabei das Flächen/Gewichtsverhältnis nicht aus den Augen verlieren.


    Meiner Erfahrung heraus fliegen die großen Powerteile mit einer etwas dünneren Bestabung wesentlich besser/stabiler als die Brettharten...

    Hi Stefan,


    - Jaaaaaa, das Starten und auf Strömung bringen des Atrax will gelernt sein. :-O


    Die Waagemaße habe ich leider gerade nicht parat (bin auf Baltrum), ABER:



    Normal reicht es einfach den Schiebeknoten zu öffnen und ihn in 2-3 mm Schritten flacher zu stellen. Später wenn Du dann ein Gefühl für den Kite hast kannst ihn wieder steiler stellen. Bei dem Wind wären 30-35m 100 daN Leinen gut gewesen. Mit was bist Du geflogen?


    Gruß,


    Mark

    Ich glaube die Sache geht noch tiefer Michael...(wenn Du willst gerne per PM) aber ob das hier in den Thread gehört lasse ich mal außen vor - und ob seine "Dienstpflicht" so ein Vorgehen vorschreibt oder gar gerechtfertigt lasse ich auch mal dahingestellt sein...


    Long soll es bald besser gehen, sonst nix.

    Zitat

    aber auch in diesem Fall weiß niemand von uns, was dort genau vorgefallen ist.


    Ich sehe keinen Grund dafür Julien und Long nicht zu glauben, warum sollte er so etwas schreiben wenn dem nicht so war?! Inzwischen hat auch die Polizei dort grobe Fehler eingeräumt und sich entschuldigt und der Beamte wurde angewiesen sich persönlich zu entschuldigen. Allerdings ist das bisher soweit ich weiß noch nicht erfolgt...

    Julien hat mich gebeten im Namen seines Vaters und ihm ihren Dank für die Unterstützung hier mitzuteilen. Sie wissen es wirklich sehr zu schätzen und hoffen, dass es Long schnell wieder gesundheitlich besser geht.


    Im Moment kann Long leider nicht arbeiten und bittet zu entschuldigen, dass die Bestellungen nicht so schnell abgearbeitet werden können.

    Heute konnte ich den Gladiator 2.4 bei um die 40 kmh Wind bei -8°c! (CHILL FACTOR!!!) fliegen.


    Der Gladiator 2.4 ist einer wenn nicht der gleichmäßig hochziehensten Drachen die ich kenne. Da kannst selbst der Tauros nicht mithalten. Einen Turobeffekt gibt es nicht. Der Druckaufbau ist auf der tiefen Geraden genau wie in kleineren oder größeren Spinns immer schon gleichmäßig. Böse Überraschungen gibt es mit dem Gladiator 2.4 nicht. Da er sogar einen Entlastungsschenkel auf den 8er Leitkanten hat und zudem mit 10er untere Quer-Spreizen ausgerüstet ist, ist damit sein fliegbarer Windbereich RIESIG!.


    Der Kite hat wirklich hervorragende Flugeigenschafen. Steil gestellt spinnt er rasant innerhalb des Segels und fliegt äußerst präzise. Man kann mit ihm richtig messerscharfe Ecken in den Himmel hämmern und sowas wie überdrehen, bzw. nachdrehen kennt er nicht. Nicht verwunderlich, dass man mit damit auch wunderschön runde Kreise (von sehr eng bis richtig groß) und den Himmel zeichnen kann. Die Lenkbefehle sind dabei immer im sehr angenehmen Bereich - nie zu kurz und nie zu lang. Knallharte Richtungswechsel setzt der Kite spektakulär um: Man kann den Kite fast auf der Stelle wenden und in die entgegensetzte Richtung weiterfliegen. Knallharte Richtungswechsel sind also kein Problem und machen irre Spaß.


    Wenn man ihn mit dem Devil Wing vergleichen will:


    ES SIND ZWEI SEHR UNTERSCHIEDLICHE KITES und man sollte sie nicht wirklich vergleichen, aber sei es drum:


    Die Power ist bis 4-5 bft etwas weniger als beim Devil Wing, ebenso wie der Speed. Allerdings ändert sich das mit zunehmendem Wind. Da wo der Devil Wing richtig giftig wird und ständig unter Kontrolle gehalten werden muss fliegt sich der Gladiator absolut souverän und zieht seine äußerst druckvolle Bahnen als könnte ihn nichts auf der Welt daran hindern. Er ist extrem Böen resistent und gibt dem Piloten immer ein sicheres Feedback auf den Leinen. -> Je mehr Wind desto mehr legt der Gladiator zu.
    Da wo man den DW in recht engen Spinns halten muss um richtig Power zu bekommen kannst den Gladiator in einem wesentlich größeren Windfenster bewegen und hast fast überall gleichmäßig Power.


    Michael hat sich sehr viel Mühe mit dem Gladiator gegeben einen Kite zu bauen der durch seine Ausgewogenheit überzeugt. Also eher ein Top Allround Power/Speedkite der so präzise fliegt, dass man ihn sogar zum Balletflug einsetzen könnte. Er verträgt auch optimal recht lange Leinen. Zu kurze Leinen kastrieren ihn. Ich bin ihn heute an 30,35, 40 und 50 m geflogen. Die längeren Leinen fand ich am besten für den Kite.


    Soweit eine kurze Zusammenfassung meiner heutigen Eindrücke.


    Schwachwind und Kachelwindbericht folgen noch, evtl. aber erst im ausführlichen Test für die K&f.