Kleine Tutorials, Tips und Tricks

  • Falls hier niemand eine konkrete Anleitung hat, würde ich mir einfach ein Blatt Papier nehmen und falten.

    Doppelt nehmen, den Abnäher für den Stabtunnel setzen, dann die Naht, ab der die beiden Hälften wieder auseinandergeklappt werden. Das Konstrukt dann aufs Segel anpassen.



  • Hallo,


    Ich fürchte das ist das Geheimnis von Tim Benson. Da hilft nur probieren und üben, dann wieder probieren und wieder üben. Selbst die Tricks zur Herstellung der Segelmachernähte mit engen Radien ohne Tape ist ihm nicht zu entlocken.


    Grüße vom Sofa


    Heinrich

  • Man kann wasserlöslichen Prittstift nehmen, zusammenkleben, etwas antrocknen lassen, abnähen und den stift auswaschen, fertig.

    Bernd

  • 8| WTF 3cm ??? Mit Chikara?


    Also bei Skytex27 in Verbindung mit Icarex hab ich auch Dehnung vom Skytex. Daher benetze ich, in dem Fall, die Glasfläche nur mit einem ganz feinen Wassernebel, so das es gerade gut klebt. Außerdem versuche ich recht fix zu sein beim kleben. Dann hat dieses Nylon-Zeug nicht so viel Zeit zu quellen.

    Ich verwende Chikare nur sehr selten mit Segelmachernaht, hab das aber auch schon gemacht und hatte keine derartigen Probleme. Wie nass machst du die Glasfläche denn? Ein leichter Sprühnebel sollte ausreichen um das Tuch flächig zu fixieren. Wenn alle Panele gleich nass sind, sollten sie ja eigentlich auch gleich quellen und später auch gleich wieder trocknen. Anyway... wenn das bei dir solche Ausmaße annimmt, dann solltest du den Tip von Max mal probieren.

    Danke euch beiden. Mein Rev war tatsächlich knapp 3 cm zu klein am Ende.

    Ich habe leider keine Glasplatte. Ich habe auf meinem Holztisch die Zeichnung liegen und darüber eine durchsichtige 5 mm Tischauflage aus PVC. Ich habe es mit einer Sprühflasche gesprüht, da ist definitiv kein Nebel, sondern Tropfen vorhanden. Zusätzlich habe ich die geklebten Teile auf dem Tisch liegen lassen, damit ich weiß, wo ich hin muss. Da ist noch Potential zum Besseren wobei mir eh die Zeit dafür fehlt (schaffs ja nicht mal zum fliegen 😩)

  • Man kann wasserlöslichen Prittstift nehmen, zusammenkleben, etwas antrocknen lassen, abnähen und den stift auswaschen, fertig.

    Bernd

    Hallo Bernd,


    danke, das mit dem Prittstift kenne ich so auch. Aber Tim Benson macht es eben nicht so..............sein Geheimnis eben ;)

  • Schau mal, ob du damit was anfangn kannst.

    Bernd


    Sorry, war nicht ganz drauf, hier nochmal.

    Bernd

    Der erste Prototyp aus LKW Plane ist dank eurer Hilfe gar nicht mal so schlecht geworden :)

  • punta.JPG

    Hat jemand Erfahrung mit der Herstellung solcher oder ähnlicher Segelspitzen/Ecktaschen? Bevor ich stundenlang versuche das irgendwie hinzukriegen wäre ich für einen Tipp/eine Bauanleitung sehr dankbar.

    Also ich sehe das so, dass die äußeren ecken nochmal nach innen gefaltet sind. Dann ist die Spitze komplett geschlossen.


    Ich hab da mal was gefaltet:

    Ich habe zuerst eine rechteckige Vorlage genommen, nach dem Zurechtschneiden ist diese form heraus gekommen.

    ich habe das Komplette Stück umgefaltet und die abstehende Tasche geformt.

    Dann habe ich die äußeren Ecken nach innen zum Steg der Stabtasche gefaltet.

    Erst eine Seite und dann die Andere.

    Dann sind die Segelkanten ganz eingeschlagen und die Tasche bleibt oben ganz geschlossen und kann da nicht ausreißen.


    Sehr ineressante Tasche,

    Die kannte ich bisher noch nicht.


    Grüße Carsten

  • Auch eine gute Idee. Habe das Originalbild nochmals studiert (der Drache „in echt“ liegt mir leider nicht zum Vergleich vor). Da scheint es mir, dass es nur eine Naht unten in der Mitte hat. Das erreiche ich bei dieser Variante. Die ist einigermassen einfach zu nähen. Vermutlich entscheide ich mich dafür. Hier der Prototyp (nur schnell und ungenau genäht)

  • Ich hab mir mal noch den Rollsaum vorgenommen und neu gefilmt... na ja, neu... das Rohmaterial dümpelte auch schon wieder fast ein Jahr auf meinem NAS rum, bevor ich mal zu schneiden gekommen bin. :rolleyes:
    Aber hier nun:


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    Kritik, Fragen Anregungen immer gern. Entweder hier, oder in den Kommentaren unterm Video. Viel Spaß und Erfolg!

    Viele Grüße
    Enrico


  • Na so ein Zufall, ich habe imch auch gerade mit dem Saum beschäftigt.

    Hier zeige ich wie man eine Segelkante mit starkem Radius mit Schrägband säumt.

    Diese Methode findet warhscheinlich beim Bauen von Einleineren mehr Freunde aber dennoch möchte ich sie auch den "Zappeldrachenfliegen" nicht vorenthalten 8o


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    Für Kritik und Anregungen oder Fragen bin natürlich auch ich offen.


    Enrico, was benutzt du für eine Kamera, deine Videos sind viel schärfer als meine, da muß ich noch viel lernen.


    Grüße Carsten

  • Sehr schönes Video :)


    Ein paar Alternativen, wenn man keinen Saumapparat hat.


    Für robuste Einleiner gibt es vorgefalztes Saumband. Das ist aber meistens aus Baumwolle, etwas schwerer und nicht ideal. Lässt sich in der Mitte falten und dann schon rund ziehen und/oder bügeln. Dann wie bei den Leitkanten Segel einschieben und festnähen.


    Standard Polyester lässt sich auch bügeln und vorfalten. Temperatur steht auf der Packung, wenn es geht. Beide Seiten zur Mitte falten und bügeln. Dann in der Mitte falten und für starke Rundungen vorbereiten und die Außenkante etwas in Form ziehen . Wichtig: einmal in Form gezogen, geht es nicht wieder zurück. In die volle Rundung daher erst unter der Nähmaschine ziehen.


    3. Variante:

    Band Kante auf Kante auf die Vorderseite des Segels legen und mit einem geraden Stich festnähen. Dann das Band um die Kante des Segels wickeln und von der Vorderseite noch einmal mit einem Zick Zack oder Wellenstich festnähen. Die Vorderseite ist so sehr sauber, auf der Rückseite sieht man die offene Kante des Schrägbandes. Durch den Zick Zack und die schrägen Fäden des Bandes franst das aber nicht aus. Funktioniert von schwachen bis zu mittleren Rundungen.


    Mehr Tricks gibt's zu dem Thema aus dem Schneiderhandwerk eigentlich auch nicht. Jeder passt auf nicht zu jedem Projekt.


    Und ich bin voll bei Enrico. This is my way of doing it and not the only way. :)

  • Ich hab mir mal noch den Rollsaum vorgenommen und neu gefilmt... na ja, neu... das Rohmaterial dümpelte auch schon wieder fast ein Jahr auf meinem NAS rum, bevor ich mal zu schneiden gekommen bin. :rolleyes:
    Aber hier nun:


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    Kritik, Fragen Anregungen immer gern. Entweder hier, oder in den Kommentaren unterm Video. Viel Spaß und Erfolg!

    Wirklich schön anschaulich gezeigt.


    Du betreibst aber einen enormen Aufwand, ich falze gar nicht vor und klebe auch nicht vor, meine Säume sind markiert und entstehen direkt an der Maschine.


    Ein kleiner Hinweis von mir vielleicht noch:


    Wenn man Schwierigkeiten mit kleineren Radien oder hartem Tuch hat - dickeres Icarex oder Polyant zb - macht den Saum einfach schmaler. Üblicherweise nehme ich auch 15mm Saum, wenn ich aber engere Radien säumen muss, nähe ich schmalere Säume zb in 12 oder auch nur 10mm, das geht dann wirklich besser, der umgelegte Saum wirft dann nicht so schnell Falten.

  • ... Enrico, was benutzt du für eine Kamera, deine Videos sind viel schärfer als meine, da muß ich noch viel lernen.

    Ich nutze eine Fuji XT-2 mit einem Fujinon XF 16-55 F2.8 und ein Stativ. Und ich nutze die Funktion die Belichtung zu sperren, damit die Camera nicht versucht nachzuregulieren wenn ich zB. meinen Kopf oder meine Hände ins Bild schiebe und den Lichteinfall verändere.

    Viele Grüße
    Enrico


  • Was bei ixarex und engen radien bei mir ganz gut funktioniert hat ist folgendes:

    Ich habe darauf geachtet, dass ich in bereich der stärksten Biegung den Fadenverlauf des Stoffes diagonal zur segekannte habe. Dann lässt sich der SToff des saumes mit dem Fingenagel etwas aufdehnen.

    Dann lässt er sich faltenfrei umlegen und festnähen, ohne dass der sam dabe krisselig wird.

    Das habe ich damals bei dem Minmaster 1,5 gemacht, den ich mal genäht habe.

    Grüße Carsten

  • Beitrag von Bruno85 ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().