Günter Wolsing Drachen-Thread!

  • Moin,
    wenn ich mir die vielen schönen Drachen mir ansehe Woche für Woche, wird der Wunsch nach einen echten Wolsing immer größer !
    Ganz große Klasse Retnüg!!!!


    Gruß Rene

  • Hallo Günter,


    ist ja genial was du das alles gemacht hast, zwei davon sind inzwischen in meiner Drachentasche und die nehmen eine ganz besondere Stellung ein.


    Hast du das alles mit immer der gleichen Nähmaschine gemacht?


    Schönen Sonntag noch an alle.

  • Zitat:
    Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.
    ~~~ Johann Wolfgang von Goethe

    Diesen Spruch hat Moli als Morgengruß verwendet mit folgender Feststellung:
    Na Günter @Retnüg, bei Deinen Büchern scheint es zum Glück anders zu sein.


    Ohne mich selbst loben zu wollen geb ich Moli Recht.


    Wenn ich z. B. die heutigen Sonntagsbilder sehe, die mit ein Grundstock meines Lenkdrachenbaus bilden, denen etliche weitere neue Modelle folgten und mir Erfahrungen auf diesem Gebiet vermittelten, habe ich richtig gehandelt. Ich bin erst an euch rangetreten, nachdem ich mich von der Richtigkeit meines selbst erworbenen Wissens überzeugt hatte. Erst dann konnte ich es weiter geben, euch allen zum Nutzen und werde jetzt durch den anhaltend regen Gebrauch für meine Mühen belohnt.


    Ein Segen meines hohen Alters, eure Bauerfolge noch miterleben zu können und mich gemeinsam mit euch daran
    zu erfreuen. :thumbup:


    Retnüg

  • Erneut viele Drachen, die ich noch nie gesehen habe :thumbup: Und so viele! Besonders gut gefallen mir der weiß-rot-grüne, der unter anderem auf dem siebten Bild mittig an den Zaun gelehnt steht, mit seinem Nachbarn rechts daneben, und der schwarz-grün-gelbe Drachen in der Schlafecke. Günter, vorhin hab ich mir vorgestellt, man würde all deine Drachen nebeneinander auf den Strand stellen ... der Kilometer würde wohl fast (?) voll werden.


    Heute waren übrigens mehr Leute mit Drachen am Strand als gestern. Mehrere Leute mit Kindern ließen recht ausdauernd Drachen steigen, und ganz in meiner Nähe flog ein kleiner Junge, der kaum älter als fünf gewesen sein mag, schon ganz erfolgreich einen kleinen Lenkdrachen.


    Und es war endlich genug Wind für den Start des Schwester-Gespanns. Also fix die Leinen ausgelegt, bevor der Wind nachlässt, Schwestern sortiert und gestartet. Der erste Start gelang gut (unten im Video ist der zweite zu sehen), jedoch bockte die hintere Schwester oben am Himmel wie ein wildes Pferd und wackelte und zerrte in andere Richtungen, als in die, in die ich fliegen wollte. Die drei vorderen Schwestern flogen trotz allem harmonisch, aber die hintere ...
    In Bodennähe schlingerte sie dann, als wär sie betrunken. Ich landete das Gespann und beschloss, die Lady hinten etwas steiler anzustellen, doch auch das brachte nichts (siehe unten). Immerhin hatte ich inzwischen einen Landehelfer, so dass dem Gespann eine weitere holperige Landung erspart blieb.


    Die hintere Schwester leinte ich ab und startete das verbliebene Trio. Welch ein Unterschied. Die Videos sind nicht so doll, aber vielleicht kann man erahnen, was für einen Spaß es machte, die drei zu fliegen.


    Inzwischen hab ich die Schwestern vermessen - bei der schwarzen Schwester ist die OQS einen cm kürzer als bei den anderen - ob's daran liegt? Vielleicht ist Position vier auch einfach ungünstig. Die Koppelleinen sind nur einen Meter lang, mag sein, dass sie da mit zu vielen Verwirbelungen zu kämpfen hat? Vielleicht habt ihr noch Ideen.
    Ich werde die hinteren Koppelleinen zum nächsten Mal gegen längere tauschen und schauen, ob das was bringt.


    Anschließen flog ich noch den Großen Bruder; das war genau der richtige Wind für ihn. Laut Windfinder hatten wir bis zu 28 km/h, in Böen mehr, da machte er sich an 45-Meter-Leinen gut.


    Die Darts - alle einfach tolle Drachen!




    Hier noch drei kurze Videos - leider nur Handyaufnahmen:


    Kleine Schwester-Vierergespann:

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    Kleine Schwester-Dreiergespann, Teil 1:

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    Kleine Schwester-Dreiergespann, Teil 2:

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    Foto vom Großen Bruder:



    LG und schönen Abend :)

    3 Mal editiert, zuletzt von Mareen ()

  • Howdy Mareen,


    erstmal klasse Bilder und man kann sehn, dass es Spaß gemacht hat.


    Zu deinem Problem. Das habe ich auch ab und an, dass der hintere Drache etwas zickig ist. Meist ist es eine Summe aus kleinen Fehlern / Dingen die beim Koppeln der Drachen passieren. Wenn ich ausversehn mal eine Leine an dem falschen Knoten auf dem Tampen ankoppel etc. oder dass eine Keine sich irgendwo verheddert hat, dann spinnt der letzte Drache.


    An deiner Stelle würde ich den schwarzen mal an einer anderen Stelle im Gespann einbauen und schauen wie er sich dann verhält. Deine Leinenlänge mit einem Meter ist doch ok, denn die Schwestern haben ja laut Plan nur eine Kantenlänge von unter 80cm oder?


    Bitte berichte doch, wenn du den Fehler gefunden hast.


    Viel Spaß noch mit dem Vieren


    Gruß
    der Indianer


    - eigentlich bin ich gar kein Indianer, manchmal vielleicht im Herzen, aber nur manchmal -

    meine Webseite: www.derIndianer.org
    Gespanne.jpg

  • @Mareen
    Dein 3er-Gespann ist wirklich super harmonisch, fliegt klasse und sieht wunderschön aus.


    Ich denke, die Koppelleinenlänge an sich wird nicht das Problem des letzten Drachen sein, da es ja bei den übrigen auch so harmoniert, sondern evtl. die Koppelleine zwischen den Mittelkreuzen nicht optimal passt.
    Bei mir war einmal durch unterschiedliche Bestabung (Leitkante, Kiel mit unterschiedlichen Durchmessern) die mittlere Leine ein wenig kürzer, was dazu führte, dass trotz steiler stellen des hinteren Drachen dieser immer wie Lämmerschwanz zappelte, als wollte er eigene Kurven fliegen.
    Gerade bei kleineren Drachen können wenige Millimeter Differenz bei den Anknüpfpunkten oder Koppelleinenlängen große Auswirkungen haben. ;(


    Aber nimm es locker. Als 3er-Gespann sehen sie, wie gesagt, super aus und sind ein Genuss.
    Dann muss das schwarze Schaf (wegen der anderen LK) halt eben am Boden bleiben oder solo fliegen. ;)

    Gruß Michael


    Nichts entspannt mehr, als sich mit Freunden den Wind um die Nase wehen zu lassen.

  • Du kannst ja mal versuchen, auch am MK des vorletzten Drachen einen Tampen mit Knotenleier anzubringen. Das sollte es erleichtern, die richtige Einstellung zu finden.

    Bisher geschrottet: Leitkanten: 91, UQS 22, OQS 6, Kiel 19, Segel 6, Waage 10, Leinen 27, MK 4
    Verkaufe: Cubitron 150 CZ/Mylar, Cubitron 130, Hellwing Chibi, Wolkenstürmer Belusa, Blitz, Fisch, Spy 360 UL, Fusion 450, Goraz 210, S-Kite XS 6 mm, Neurozil 180, Reflex 300
    Meine häufigsten Kites
    Long Duong: 38, Popeye: 23, Korvokites: 15, Schantallen: 15

  • @Hallo Mareen, :)


    du solltest dir im ersten Buch die Seiten 92, ab letzten Absatz links unten bis 93, Absatz oben rechts noch einmal in Ruhe zu Gemüte führen und dabei besonders auf den um ca. 2 cm kürzeren mittleren Zügel achten. Das gilt für die drei gleichen wie auch für den vierten, den hinteren. Wenn die Zügellängen stimmen, kann ich mir den Hinteren als Tänzer nicht vorstellen. Evtl. etwas steiler anstellen, d.h. die beiden oberen Zügel 1 bis 2cm kürzen, müssten eigentlich reichen, das gesammte Gespann zu beruhigen.
    So hab` ich`s gemacht und das war`s dann auch schon.


    Retnüg

  • @ all :)


    Ich hab` mir das erste Buch nochmal vorgenommen und das Kapitel – Drachengespanne – ab Seite 83, das ja ziemlich Umfangreich und ausführlich beschrieben ist, gelesen.
    Im Unterabschnitt – Drachen gleicher Größe – (bis sieben Darts) geh` ich auf Seite 86, vorletzter Abschnitt unten rechts auf den hintersten Drachen ein. Der Wichtigkeit wegen gebe ich den Abschnitt hier wieder.


    Zitat:
    Der hinterste Drachen bedarf unserer besonderen Aufmerksamkeit. Er versucht schon mal, aus der Reihe zu tanzen, nach links oder rechts vorzueilen. Ebenfalls eine willkommene Möglichkeit für unser Gespann, mit dem Lämmerschwanz zu wedeln. Diesem schändlichen Tun können wir Einhalt gebieten, indem wir den hinteren Drachen einfach steiler anstellen. Dazu brauchen wir nur die beiden unteren Zügel und eventuell auch den am Mittelkreuz ca. 1-2 cm kürzer zu machen. Der größere Winddruck beruhigt den Tänzer. Man kann auch sagen, er muss arbeiten, ist zum Schleppen verdonnert.
    Ende des Zitat.


    Meine Freunde, ich habe wiederholt in diesem Thread aus zeitlich aktuellen Anlässen auf Besonderheiten aus meinen Büchern hingewiesen oder auch entsprechende Abschnitte vollinhaltlich abgeschrieben und wiedergegeben. Das habe ich getan, um interessierten Lesern, die meine Bücher nicht haben, Informationen zu geben, worum es sich handelt.

    Aber auch, um diejenigen, die die Bücher haben, anzuhalten, sie auch zu lesen und nicht nur zu überfliegen. Sonst geht euch das Verständnis für manches bei einem so umfangreichen Thema verloren und das soltet ihr euch nicht antun.


    Retnüg

  • Guten Morgen,


    die Sache hat mir keine Ruhe gelassen und ich hab die Vier im Flur aufgebaut und anschließend das Gespannkapitel erneut gelesen. Meine Koppelleinen habe ich anders geknotet als im Buch beschrieben (bei mir gehen sie über die Verbinder), aber grundsätzlich hab ich dabei alles im Buch Geschriebene beherzigt, die Leinenlängen entsprechend angepasst und die Abstände zwischen den Drachen sind den Vorgaben aus dem Buch entsprechend.


    Beim Aufbau ist mir jedoch etwas aufgefallen: Dadurch, dass ich die Koppelleinen und Tampen über die Verbinder schlinge, müssen sie ausgerichtet werden. Die Zugkraft der Drachen reicht nicht aus, um die raue Waageschnur über das Gummi in die richtige Richtung zu ziehen, dazu haftet die Schnur, einmal leicht festgezogen, zu gut auf dem Gummi.
    Bei den vorderen Drachen hatte ich darauf geachtet. Die Leinen zum hinteren Drachen hatte ich jedoch erst Samstag am Strand angebracht, und gerade sah ich, dass zumindest zwei der Tampen, einer der unteren und diagonal davon einer der oberen, in die falsche Richtung zeigen. Das macht jeweils knapp einen Zentimeter Differenz. Ich hab Waage des ersten Drachen daraufhin an zwei Tischbeinen befestigt und hinten sachte am Gespann gezogen: drei der Leinen hatten des hinteren Drachen hatten Spiel.
    Möglich allerdings, dass sich die Tampen erst verdreht haben, als ich die Schwester vom Gespann abgenommen habe, denn auf den Fotos scheinen alle Koppelleinen gleichmäßig gespannt zu sein.


    In jedem Fall werde eure Tipps mitnehmen, vielen Dank dafür. Beim nächsten Strandbesuch werde ich besonders die Leine zum Mittelkreuz im Auge behalten und sie bei Problemen versuchsweise um fünf mm verkürzen und schauen, was passiert. Der nächste Schritt wäre ein weiteres Verlängern der oberen Leinen.


    Die oberen Leinen des letzten Drachen sind übrigens 1,2 cm länger als die unteren; bei solch kleinen Drachen hielt ich das für ausreichend - ihr auch? Oder spielt die Größe der Drachen keine Rolle (denn kleinerer Drachen --> weniger zusätzlicher Druck bei gleicher Verlängerung als bei größeren Drachen)?


    Liebe Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Mareen ()

  • Die oberen Leinen des letzten Drachen sind übrigens 1,2 cm länger als die unteren; bei solch kleinen Drachen hielt ich das für ausreichend - ihr auch?

    Ich vermute mal, dass das genügen dürfte. Einfach probieren. ;)


    Wie du ja schon selbst geschrieben hast, scheint das Problem tatsächlich durch die Auswirkungen der unterschiedlichen Knotenlängen um die Tampen herum herzurühren.

    Gruß Michael


    Nichts entspannt mehr, als sich mit Freunden den Wind um die Nase wehen zu lassen.

  • Hallo Mareen, :)


    bei allen meinen Drachen habe ich die Anschlussschlaufen für die Waage wie auch die für die Gespannzügel unter den Querverbindern direkt um die Stäbe geschlungen. Das ist m. E. Längenpräziser als die allgemein übliche Verbinderumschlingung und die Stäbe können das gefahrlos ab (Buch Seite 33, Waage anbringen).


    Ich muss allerdings sagen, dass ich kein schwächeres Gestänge als CFK 6 verwendet habe.
    Bei dünnerem Gestänge mag die Verbinderumschlingung durchaus die Notwendigere sein.


    Retnüg

  • Howdy,


    damm oute ich mich mal =O und mache es nicht so. Ich geh immer um die Verbinder. Aber man muss die Tampen halt vor dem Start immer prüfen. Solange sie überall gleich angebracht und ausgerichtet sind, spielt es auch keine Rolle wie sie angebracht wurden.


    Gruß
    der Indianer


    - eigentlich bin ich gar kein Indianer, manchmal vielleicht im Herzen, aber nur manchmal -

    meine Webseite: www.derIndianer.org
    Gespanne.jpg