Skobo imm doch mal mit Jörg Nasenbaer0815 Kontakt auf oder schau einfach mal auf seiner Seite unter: https://www.nasenbaer-drachen.…nen-griffe-und-schlaufen/
Gruß Alexander
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Gruß Alexander
Aus meinem vorläufigen Zwischenfazit würde ich mittlerweile ein finales Fazit ziehen.
Heute war ich fast sechs Stunden auf unserer Landewiese unterwegs und habe die Matten immer wieder direkt miteinander verglichen. Heißt: Ich bin ständig zwischen der Lycos 2.0 - 2026, der Lycos 2.5 - 2026 und der Smithi Pro 1.1 UL gewechselt. Laut Windy lagen meist 3 bis 4 Bft an, mit Böen bis 6 Bft. Ja, auch unter diesen Bedingungen bin ich die Smithi UL geflogen. Dazu kommen noch mehrere Flugsessions an den Tagen zuvor, sodass inzwischen einige Vergleichsstunden zusammengekommen sind.
Grundsätzlich kann ich für alle vier Lycos-Speedmatten eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Alle Modelle sind hervorragend verarbeitet und machen richtig Spaß. Mit keiner der genannten Matten macht man etwas falsch. Meine persönliche Nummer 1 ist allerdings die Lycos 2.0 - 2026. Für 109 € bekommt man eine überragend gute Speedmatte. Das Preis-/Spaßverhältnis ist meiner Meinung nach unschlagbar. Die Lycos Competition 1.8 würde ich fliegerisch sehr ähnlich einordnen. Allerdings kostet sie mit 159€ rund 50 € mehr und bietet dabei nur einen vergleichsweise kleinen Schwachwind-Vorteil.
Danach würde ich die Lycos Competition 2.2 einordnen und anschließend die Lycos 2.5 - 2026, wobei der letzte Platz keineswegs negativ gemeint ist. In Sachen Endgeschwindigkeit und Präzision liegen alle vier Speedmatten sehr dicht beieinander. Die kleineren Modelle fühlen sich jedoch agiler und leichtfüßiger an. Spins fallen enger aus, Richtungswechsel gehen schneller und insgesamt benötigt man weniger Lenkinput beziehungsweise Kraft als bei den größeren Matten. Die Lycos 2.5 ist dagegen genau die richtige Wahl, wenn man die Grenzerfahrung sucht und sich ordentlich auspowern will. Sie kombiniert ordentlich Zugkraft mit hoher Geschwindigkeit und fordert den Piloten körperlich deutlich mehr.
So gut und beliebt die Competition-Modelle auch sind: Das Preis-/Spaßverhältnis der Lycos-2026-Modelle ist meiner Meinung nach einfach besser. Möchte man beispielsweise eine kleine und eine größere Speedmatte kaufen, landet man bei den Competition-Modellen bei 358 € (159 € + 199 €), während die beiden Lycos-2026-Modelle zusammen nur 238 € (109 € + 129 €) kosten. Das sind rund 120 € Unterschied. Wo die Competition-Matten allerdings ihre Stärken ausspielen, sind die Schwachwind-Eigenschaften. Durch das leichtere 30D-Ripstop-Gewebe steigen sie etwas früher und bleiben bei wenig Wind etwas besser in der Luft. Wer häufig bei schwachen Bedingungen fliegt, ist damit möglicherweise besser bedient. Mir persönlich machen Speedmatten, wie der Name schon vermuten lässt, aber erst dann richtig Spaß, wenn sie auch ordentlich Geschwindigkeit aufbauen können.
Als beste Flugmatte insgesamt würde ich persönlich die Smithi Pro 1.1 UL einordnen. Ihr nutzbarer Windbereich ist enorm, und sie macht über nahezu den gesamten Bereich hinweg richtig Laune. Auch wenn sie nicht die Höchstgeschwindigkeit einer Lycos erreicht, bietet sie fliegerisch einfach unglaublich viele Möglichkeiten: rückwärts und seitlich fliegen, extrem enge und viele Spins, Sturzflüge mit abruptem Rückwärtsflug kurz vor dem Boden, Starts aus nahezu jeder Lage und und und. Das Teil macht einfach unheimlich viel Spaß. Vor ein paar Wochen hätte ich selbst nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber wenn man zwischen den Matten ständig hin- und herwechselt, merkt man erst, welche Möglichkeiten ein 4-Leiner zusätzlich bietet. Wenn ich heute nur noch eine einzige Flugmatte kaufen dürfte, wäre es ganz klar die Smithi Pro 1.1 UL.
Zum Schluss noch meine persönliche Empfehlung zur Leinenlänge: kleine Speedmatten = 25m, größere Speedmatten = 30–35m, Smithi Pro 1.1 UL = 20m
Bin die Tage nochmal ein paar Stunden mit den Flugmatten unterwegs gewesen und wollte die Gelegenheit nutzen, noch ein paar weitere Erfahrungen zur Smithi und den Lycos-Matten zu ergänzen. Diesmal bin ich die Smithi UL auf einer Wiese geflogen, die mehr oder weniger von Bäumen umgeben ist. Diese:
Die Fläche selbst ist zwar groß, aber durch Lee-Winde und Luftverwirbelungen aufgrund der Bäume scheint das gerade für die Smithi ein echtes Problem zu sein. Ich weiß nicht, ob das speziell an der UL-Variante liegt oder grundsätzlich für die Smithi gilt, aber unter diesen Bedingungen macht das Fliegen damit jedenfalls nicht so viel Spaß. Von einem Moment auf den anderen ist plötzlich kaum noch Zug auf den Leinen. Auf Steuerimpulse reagiert die Smithi mal träge, mal zickig und dann wieder sehr abrupt usw. Obwohl ich die Smithi UL zuvor noch so gelobt habe, muss ich gestehen, dass sie sich in dieser Umgebung und bei diesen Bedingungen überhaupt nicht wohlzufühlen scheint.
An dieser Stelle muss ich die Lycos-Matten wirklich loben. Die stecken solche Bedingungen erstaunlich gelassen weg und fliegen einfach weiter. Hin und wieder gibt es zwar mal eine explosionsartige Beschleunigung durch eine Böe, insgesamt bleiben die Speedmatten aber jederzeit gut kontrollierbar und machen selbst bei diesen turbulenten Bedingungen richtig Spaß. Das "Flugmatten-Arsenal" hab ich um eine Wasabi 1.5 erweitert. Die Lycos 2.0 ist für den Sohnemann bei starkem Wind (noch) etwas zu viel des guten. Nichtsdestotrotz werde ich sie selbst auch mal ausprobieren.
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Gruß Alexander
Zum Zeitpunkt, wo Molli den Beitrag gepostet hat, habe ich einen alten Thread von 2017 zu dem Thema hier gefunden, wo Nasenbär damals sehr aktiv war. Da ich ihm kein PN schreiben konnte (oder den Button dafür nicht finden konnte) und ich auch nicht sicher war, ob er die Leinen noch verkauft (Homepage hatte ich erst später gefunden), hab ich die Liros-Leinen einfach selbst bei Kontest-Gleitschirmservice bestellt. Preislich auf jeden Fall voll ok und da ich Mantelschnur, Winder usw. alles da habe, hat sich's halt angeboten. Hab jetzt für die Smithi eine DC 35/40 Kombi fertig gemacht. 35er für die Bremsleinen und 40er als Hauptleinen, in 20m Länge. Geflogen bin ich die neuen Leinen aber noch nicht.
